Frankreich handelt: Ein Verbot für Handys für Kinder
Frankreich handelt: Ein Verbot für Handys für Kinder
Voila, es geht doch: Keine Handywerbung für Kinder unter zwölf Jahren, keine Verkäufe von Mobiltelefonen für Kleinkinder und tiefere Grenzwerte für Strahlung: Frankreich agiert gegen die Mobiltelekommunikation.
im Tagi(!) nachzulesen:
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mob ... ndys-fuer-
Kinder/story/16697435
im Tagi(!) nachzulesen:
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mob ... ndys-fuer-
Kinder/story/16697435
Vive la France!
Ein erfreulicher Ansatz in Frankreich! Und schön, dass das im Tagi berichtet werden darf!
Den unteren Teil des Links musste ich dazu kopieren, denn sonst ging der Link nicht.
Pegasus
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Pegasus
Die Hoffnung auf bessere Zeiten - ohne Funk - stirbt zuletzt!
Wie bei den Zigaretten
Handys machen mit Sicherheit süchtig. Möglicherweise auch durch die Strahlung, die zuerst eine leicht anregende Wirkung haben kann, wie das Nikotin.John hat geschrieben:Voila, es geht doch: Keine Handywerbung für Kinder unter zwölf Jahren, ...
Handys gefährden das Hirn von Kleinkindern viel stärker als das von Erwachsenen, weil die Dicke der Körpermasse darüber entscheidet, wie viel von der Strahlung in der Mitte des Hirns ankommt.John hat geschrieben: ... keine Verkäufe von Mobiltelefonen für Kleinkinder ...
Handys funktionieren auch noch mit wesentlich weniger Leistungsabgabe als erlaubt ist. Das gilt speziell dann, wenn nicht auch noch im 3. Untergeschoss telefoniert werden soll.John hat geschrieben: ... und tiefere Grenzwerte für Strahlung ...
im Tagi(!) nachzulesen:
http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mob ... ndys-fuer-
Kinder/story/16697435[/quote]
Zuletzt geändert von Sunset am 14. Januar 2009 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ihr schon am Zitieren des Tagis seid:
Tagi von gestern, Dienstag den 13.01.2009 Seite 32:
Schäden der Handy strahlung nicht messbar
München. – Mobilfunkstrahlung hat akut keinen messbaren Einfluss auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Deutsche Forscher massen die Strahlenbelastung von 3000 Jugendlichen und fragten nach Beschwerden. Zwischen der Strahlenbelastung und Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations oder Einschlafproblemen habe sich kein Zusammenhang feststellen lassen, erklärte das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz am Montag. Die Langzeitwirkung der elektromagnetischen Felder sei aber unbekannt, schreibt das Amt. «Aus Vorsorgegründen » ist Vorsicht im Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken geboten. Die Hälfte der Kinder und 90 Prozent der Jugendlichen besitzen laut der Studie ein Mobiltelefon.
Gruss Hans
Tagi von gestern, Dienstag den 13.01.2009 Seite 32:
Schäden der Handy strahlung nicht messbar
München. – Mobilfunkstrahlung hat akut keinen messbaren Einfluss auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Deutsche Forscher massen die Strahlenbelastung von 3000 Jugendlichen und fragten nach Beschwerden. Zwischen der Strahlenbelastung und Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations oder Einschlafproblemen habe sich kein Zusammenhang feststellen lassen, erklärte das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz am Montag. Die Langzeitwirkung der elektromagnetischen Felder sei aber unbekannt, schreibt das Amt. «Aus Vorsorgegründen » ist Vorsicht im Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken geboten. Die Hälfte der Kinder und 90 Prozent der Jugendlichen besitzen laut der Studie ein Mobiltelefon.
Gruss Hans
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- Beiträge: 1633
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Es handelt sich um diese Studie des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms: Akute Gesundheitseffekte durch Mobilfunk bei KindernHans hat geschrieben:Wenn ihr schon am Zitieren des Tagis seid:
Tagi von gestern, Dienstag den 13.01.2009 Seite 32:
Schäden der Handy strahlung nicht messbar
München. – Mobilfunkstrahlung hat akut keinen messbaren Einfluss auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Deutsche Forscher massen die Strahlenbelastung von 3000 Jugendlichen und fragten nach Beschwerden. Zwischen der Strahlenbelastung und Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations oder Einschlafproblemen habe sich kein Zusammenhang feststellen lassen, erklärte das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz am Montag. Die Langzeitwirkung der elektromagnetischen Felder sei aber unbekannt, schreibt das Amt. «Aus Vorsorgegründen » ist Vorsicht im Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken geboten. Die Hälfte der Kinder und 90 Prozent der Jugendlichen besitzen laut der Studie ein Mobiltelefon.
Gruss Hans
http://www.emf-forschungsprogramm.de/ww ... i_045.html
Der Gesamtbericht umfasst 200 Seiten, auch einen Abschnitt zur Elektrosensibilität, den ich gelesen habe.
Ein Drittel der Jugendlichen gab an, besorgt über mögliche gesundheitliche Effekte durch die Mobilfunktechnologie zu sein, neun Prozent fühlten sich sogar gesundheitlich durch sie beeinträchtigt. Die Hauptsorge der Jugendlichen galt den Mobiltelefonen (33 Prozent). Der Anteil besorgter Eltern von Kindern bis zwölf Jahren lag mit 57 Prozent weit höher als bei den Jugendlichen. Die Sorge der Eltern galt den Mobiltelefonen und den Mobilfunkbasisstationen gleichermaßen.
In Einzelfällen wurde ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen akuten Beschwerden am Mittag/Abend und selbst berichteter Nutzung von Telefonen (DECT- oder Mobiltelefon) gefunden.
Es wurde eine etwas seltsame Bestimmungsmethode verwendet:
Die objektive Gesamtexposition wurde als mittlerer prozentualer Anteil der Gesamtexposition am Grenzwert während der Wachphase berechnet und in Quartile eingeteilt. Die jeweiligen chronischen und akuten Beschwerden wurden dichotomisiert. Mit Hilfe eines logistischen Regressionsmodells wurden folgende Hauptfragestellungen untersucht:
Was ich mich frage, wenn man die Werte für Mobilfunkexposition in Bezug setzt zu den Gesundheitsbeschwerden, dass da die individuelle Empfindlichkeit nicht berücksichtigt wird, die einen reagieren bei tieferen, die andern bei höheren Werten und andere gar nicht.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
Wer dem Tagi vertraut, ist selber schuld
Es ist kaum zu glauben: Sogar beim Forum Mobil geht es ehrlicher zu als beim Lugi-Tagi!
"Erstmals in einer Studie wurde die tatsächliche Mobilfunkbelastung bei Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen und zeitgleich ihr Wohlbefinden abgefragt... Die individuelle Mobilfunkbelastung ... wurde mit Hilfe von Personenmessgeräten registriert...
Ein Drittel der Jugendlichen gab an, besorgt über mögliche gesundheitliche Effekte durch die Mobilfunktechnologie zu sein, neun Prozent fühlten sich sogar gesundheitlich durch sie beeinträchtigt. Die Hauptsorge der Jugendlichen galt den Mobiltelefonen (33 Prozent). Der Anteil besorgter Eltern von Kindern bis 12 Jahren lag mit 57 Prozent weit höher als bei den Jugendlichen. Die Sorge der Eltern galt den Mobiltelefonen und den Mobilfunkbasisstationen gleichermassen..."
Nicht fehlen darf natürlich die übliche Grenzwertlüge (im Verbund mit einem nebulösen Mittelwert):
"Weniger als 0,2 Prozent des gültigen Grenzwertes wurden im Mittel gemessen..."
(www.forummobil.ch)
Nochmal ein klein bisschen ehrlicher geht es beim Schlussbericht des DMF zu:
"Die objektive Gesamtexposition wurde als mittlerer prozentualer Anteil der Gesamtexposition am Grenzwert während der Wachphase berechnet und in Quartile eingeteilt...
Vereinzelt wurde ein erhöhtes Risiko für chronische Beschwerden in Abhängigkeit von der selbst eingeschätzten Entfernung zur nächsten Basisstation bei Jugendlichen beobachtet. Bei Kindern war kein solcher Zusammenhang zu finden...
In Einzelfällen wurde ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen
akuten Beschwerden am Mittag/Abend und selbst berichteter Nutzung von Telefonen (DECT- oder Mobiltelefon) gefunden."
(Abschlussbericht unter: www.emf-forschungsprogramm.de)
"Erstmals in einer Studie wurde die tatsächliche Mobilfunkbelastung bei Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen und zeitgleich ihr Wohlbefinden abgefragt... Die individuelle Mobilfunkbelastung ... wurde mit Hilfe von Personenmessgeräten registriert...
Ein Drittel der Jugendlichen gab an, besorgt über mögliche gesundheitliche Effekte durch die Mobilfunktechnologie zu sein, neun Prozent fühlten sich sogar gesundheitlich durch sie beeinträchtigt. Die Hauptsorge der Jugendlichen galt den Mobiltelefonen (33 Prozent). Der Anteil besorgter Eltern von Kindern bis 12 Jahren lag mit 57 Prozent weit höher als bei den Jugendlichen. Die Sorge der Eltern galt den Mobiltelefonen und den Mobilfunkbasisstationen gleichermassen..."
Nicht fehlen darf natürlich die übliche Grenzwertlüge (im Verbund mit einem nebulösen Mittelwert):
"Weniger als 0,2 Prozent des gültigen Grenzwertes wurden im Mittel gemessen..."
(www.forummobil.ch)
Nochmal ein klein bisschen ehrlicher geht es beim Schlussbericht des DMF zu:
"Die objektive Gesamtexposition wurde als mittlerer prozentualer Anteil der Gesamtexposition am Grenzwert während der Wachphase berechnet und in Quartile eingeteilt...
Vereinzelt wurde ein erhöhtes Risiko für chronische Beschwerden in Abhängigkeit von der selbst eingeschätzten Entfernung zur nächsten Basisstation bei Jugendlichen beobachtet. Bei Kindern war kein solcher Zusammenhang zu finden...
In Einzelfällen wurde ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen
akuten Beschwerden am Mittag/Abend und selbst berichteter Nutzung von Telefonen (DECT- oder Mobiltelefon) gefunden."
(Abschlussbericht unter: www.emf-forschungsprogramm.de)
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Eine interessante Aussage findet man auf S. 53 das Gesamtberichts:
Die Autoren eines Reviews bezüglich Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkbelastung schliessen aufgrund der widersprüchlichen Studienresultate jedoch nicht aus, dass die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks zu Befindlichkeitsstörungen führen können. Falls dies der Fall sei, würden die bisherigen Forschungsergebnisse jedoch auf eine individuell unterschiedliche Reaktion auf elektromagnetische Felder hinweisen und nicht auf einen charakteristischen Symptomen-Komplex (Seitz, Stinner et al. 2005)
Die Autoren eines Reviews bezüglich Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunkbelastung schliessen aufgrund der widersprüchlichen Studienresultate jedoch nicht aus, dass die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks zu Befindlichkeitsstörungen führen können. Falls dies der Fall sei, würden die bisherigen Forschungsergebnisse jedoch auf eine individuell unterschiedliche Reaktion auf elektromagnetische Felder hinweisen und nicht auf einen charakteristischen Symptomen-Komplex (Seitz, Stinner et al. 2005)
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
Kinder sind in Gefahr
Nun werden die Stimmen immer lauter, die auf die Gefährdung der Kinder durch die gegenwärtige
Mobilfunk-Technologie hinweisen.
Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen beschränkt man sich darauf, für Spenden und Stiftungen
für krebskranker Kinder zu werben.
Nichts gegen diese Unterstützung dieser immer mehr betroffenen Kinder, aber es wäre noch
wichtiger, die Grenzwerte auf ein verträgliches Maß zu senken und an Kinderkrippen b.z.w.
Kindergärten und den Schlafplätzen dieser Kinder keine Mobilfunkbelastung zuzulassen.
Es muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Mobilfunkstrahlung der Sender
die Melatoninausschüttung im Körper verringert und dadurch Krankheiten verursacht werden.
Das kann man exakt bei allen Menschen nachweisen.
Warum werden in dieser Richtung keine Studien angesetzt?
Wann werden endlich unsere Kinder wirksam vor der Mobilfunk-Leukämie geschützt?
Oberpichler
Mobilfunk-Technologie hinweisen.
Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen beschränkt man sich darauf, für Spenden und Stiftungen
für krebskranker Kinder zu werben.
Nichts gegen diese Unterstützung dieser immer mehr betroffenen Kinder, aber es wäre noch
wichtiger, die Grenzwerte auf ein verträgliches Maß zu senken und an Kinderkrippen b.z.w.
Kindergärten und den Schlafplätzen dieser Kinder keine Mobilfunkbelastung zuzulassen.
Es muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Mobilfunkstrahlung der Sender
die Melatoninausschüttung im Körper verringert und dadurch Krankheiten verursacht werden.
Das kann man exakt bei allen Menschen nachweisen.
Warum werden in dieser Richtung keine Studien angesetzt?
Wann werden endlich unsere Kinder wirksam vor der Mobilfunk-Leukämie geschützt?
Oberpichler