© 24 Heures; 02.12.2004; page 37
Broye
Les antennes de Sottens dans le collimateur
La Municipalité doit « tout mettre en œuvre pour que cessent les nuisances électromagnétiques ». Le Conseil général en a voté le principe.
SAINT-CIERGES L'antenne ondes courtes de Sottens sera prochainement démontée. Mais pour certains, cela ne suffit pas: les autres pylônes doivent aussi disparaître !
C'est notamment l'avis de Jean de Pingon, un historien résidant dans le village de Saint-Cierges, un peu plus de 400 âmes, « victime des perturbations de l'émetteur national » proche de quatre kilomètres. En séance du Conseil général, jeudi passé, il a fait adopter une motion revendiquant que « les habitants ne soient plus tenus de subir ses nuisances électromagnétiques ».
Dans cette optique, l'auteur du texte exhorte « la Municipalité à tout mettre en œuvre pour que cesse cette pollution ». D'autant que les deux antennes encore en activité ne servent plus qu' à relayer Option Musique: « La diffusion de cette seule chaîne ne relève plus de l'intérêt général comme c'était le cas avant », estime-t-il. Chez Swisscom Broadcast, la société qui exploite l'émetteur national, personne n'a tenu à commenter cette information. Du côté de la Municipalité de Saint-Cierges, la motion de Jean de Pingon relance un débat, vieux de plusieurs années, concernant l'antenne de téléphonie mobile installée, en 1998, sur le toit de l'école du village par Swisscom.
Des esprits embrouillés
« En faisant pression sur l'opérateur — deux de ses filiales gèrent, l'une, le mât de Saint-Cierges, l'autre, l'émetteur de Sottens —, on espère parvenir à nos fins pour l'une ou l'autre de ces deux installations, explique Nicole Gijsbers, municipale en charge du dossier. Des mesures effectuées à l'époque par le SEVEN, le Service de l'environnement et de l'énergie de l'E tat de Vaud, laissent apparaître un champ électrique maximal de 4, 3 V / m alors que la valeur limite fixée par l'O rdonnance fédérale sur les rayonnements non ionisants (ORNI) est de 4 V / m. Toutefois, le SEVEN l'admet: « Les mesures sont influencées par Sottens ».
De quoi embrouiller les esprits … En l'absence d'études épidémiologiques sérieuses, Jean de Pingon avance « le principe de précaution » — une notion acquise à Genève, dans certaines régions de France ou au Vatican. Ardent défenseur des causes environnementales et écologiques, l'homme n'en est pas à son coup d'essai. C'est lui, déjà, qui était à l'origine de la résolution demandant de déplacer l'antenne de l'école de Saint-Cierges. « Je ne veux pas jouer au Don Quichotte qui part à l'assaut de l'émetteur national, insiste-t-il.
Mais il y a quelque chose de pas normal. Et c'est pour les enfants que je m'engage dans ce combat. » Refusant de se résigner, le motionnaire songe même à réactiver une association régionale, mise en veilleuse depuis une quinzaine d'années.
Francis Granget
Encore 4,3 V/m à 4km de l'émetteur: Les antennes de Sottens
-
Gigaherz
Re:deutsche Übersetzung des Beitrags vorher
Unserem Mitglied Uli Mauch verdanken wir die deutsche Übersetzung des vorhergehenden Beitrags.Danke!
24 Heures, 2.12.2004, S. 37
Broye
Die Antennen von Sottens im Visier
Die Gemeindebehörden "müssen alles tun, damit die elektromagnetischen Immissionen aufhören", so der Beschluss des Generalrats.
In Saint-Cierges wird die Kurzwellenantenne von Sottens nächstens abgebrochen. Aber dies genügt nicht allen: die andern Masten müssen auch verschwinden!
Das ist insbesondere die Meinung des in Saint-Cierges wohnhaften Historikers Jean Pingon. Saint-Cierges ist ein 400-Seelen-Dorf, ein "Opfer der Immissionen des Landessenders", der vier Kilometer entfernt ist. In der Sitzung des Generalrates vom vergangenen Donnerstag hat er eine Motion überweisen lassen, die verlangt, dass "die Bewohner nicht mehr länger den elektromagnetischen Immissionen des Senders ausgesetzt werden".
In dieser Optik fordert der Verfasser der Motion die Gemeindebehörden auf, " alles zu tun, damit diese schädlichen Immissionen aufhören". Umso mehr als die beiden noch aktiven Antennen nur noch dazu dienen, Option Musique zu verbreiten. "Die Verbreitung dieses einzigen Programms stellt kein allgemeines Interesse mehr dar, wie das früher der Fall war", schreibt er. Bei Swisscom Broadcast, der Gesellschaft, die den Landessender betreibt, wollte niemand diese Information kommentieren. Auf Seiten der Gemeindebehörden von Saint-Cierges entfacht die Motion Pingon aufs neue eine mehrere Jahre alte Diskussion betreffend die Mobilfunkantenne, die die Swisscom 1998 auf dem Dach der Schule errichtet hatte.
Verwirrte Geister
"Indem auf die Swisscom Druck gemacht wird - eine ihrer Tochtergesellschaften betreibt den Mast von Saint-Cierges, eine andere den Sender von Sottens - hoffen wir, die Stilllegung einer der zwei Anlagen zu erreichen", erklärt Nicole Gijsbers, Gemeinderätin, die für das Dossier zuständig ist. Messungen des SEVEN (Umwelt- und Energieamt des Kantons Waadt), haben ein elektrisches Feld von maximal 4.3 V/m festgestellt, während der Grenzwert gemäss NISV 4 V/m beträgt. Allerdings gibt das SEVEN zu bedenken:"Die Messungen sind von Sottens beeinflusst."
Grund genug für Verwirrung... Mangels seriöser epidemiologischen Studien führt Jean de Pingon das "Vorsorgeprinzip" ins Feld, wie es in Genf, in gewissen Regionen Frankreichs und im Vatikan praktiziert wird. Es ist nicht das erste Mal dass er als hartnäckiger Verteidiger der Umwelt auftritt. Er war schon Initiant der Resolution, welche die Versetzung der Antenne auf dem Dach der Schule von Saint-Cierges verlangte. "Ich will nicht Don Quichotte spielen, der auf den Landessender losgeht", betont er, "aber da ist doch etwas nicht normal, und wenn ich diesen Kampf führe, so tue ich es für die Kinder." Pingon ist entschlossen, nicht zu kapitulieren und denkt sogar daran, einen regionalen Verein zu reaktivieren, der seit fünfzehn Jahren nicht mehr tätig ist.
Francis Granget
24 Heures, 2.12.2004, S. 37
Broye
Die Antennen von Sottens im Visier
Die Gemeindebehörden "müssen alles tun, damit die elektromagnetischen Immissionen aufhören", so der Beschluss des Generalrats.
In Saint-Cierges wird die Kurzwellenantenne von Sottens nächstens abgebrochen. Aber dies genügt nicht allen: die andern Masten müssen auch verschwinden!
Das ist insbesondere die Meinung des in Saint-Cierges wohnhaften Historikers Jean Pingon. Saint-Cierges ist ein 400-Seelen-Dorf, ein "Opfer der Immissionen des Landessenders", der vier Kilometer entfernt ist. In der Sitzung des Generalrates vom vergangenen Donnerstag hat er eine Motion überweisen lassen, die verlangt, dass "die Bewohner nicht mehr länger den elektromagnetischen Immissionen des Senders ausgesetzt werden".
In dieser Optik fordert der Verfasser der Motion die Gemeindebehörden auf, " alles zu tun, damit diese schädlichen Immissionen aufhören". Umso mehr als die beiden noch aktiven Antennen nur noch dazu dienen, Option Musique zu verbreiten. "Die Verbreitung dieses einzigen Programms stellt kein allgemeines Interesse mehr dar, wie das früher der Fall war", schreibt er. Bei Swisscom Broadcast, der Gesellschaft, die den Landessender betreibt, wollte niemand diese Information kommentieren. Auf Seiten der Gemeindebehörden von Saint-Cierges entfacht die Motion Pingon aufs neue eine mehrere Jahre alte Diskussion betreffend die Mobilfunkantenne, die die Swisscom 1998 auf dem Dach der Schule errichtet hatte.
Verwirrte Geister
"Indem auf die Swisscom Druck gemacht wird - eine ihrer Tochtergesellschaften betreibt den Mast von Saint-Cierges, eine andere den Sender von Sottens - hoffen wir, die Stilllegung einer der zwei Anlagen zu erreichen", erklärt Nicole Gijsbers, Gemeinderätin, die für das Dossier zuständig ist. Messungen des SEVEN (Umwelt- und Energieamt des Kantons Waadt), haben ein elektrisches Feld von maximal 4.3 V/m festgestellt, während der Grenzwert gemäss NISV 4 V/m beträgt. Allerdings gibt das SEVEN zu bedenken:"Die Messungen sind von Sottens beeinflusst."
Grund genug für Verwirrung... Mangels seriöser epidemiologischen Studien führt Jean de Pingon das "Vorsorgeprinzip" ins Feld, wie es in Genf, in gewissen Regionen Frankreichs und im Vatikan praktiziert wird. Es ist nicht das erste Mal dass er als hartnäckiger Verteidiger der Umwelt auftritt. Er war schon Initiant der Resolution, welche die Versetzung der Antenne auf dem Dach der Schule von Saint-Cierges verlangte. "Ich will nicht Don Quichotte spielen, der auf den Landessender losgeht", betont er, "aber da ist doch etwas nicht normal, und wenn ich diesen Kampf führe, so tue ich es für die Kinder." Pingon ist entschlossen, nicht zu kapitulieren und denkt sogar daran, einen regionalen Verein zu reaktivieren, der seit fünfzehn Jahren nicht mehr tätig ist.
Francis Granget