Geplanter Zusammenschluss von Orange + Sunrise (gescheitert)
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Elisabeth Buchs
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Geplanter Zusammenschluss von Orange + Sunrise (gescheitert)
Soeben in der Tagesschau gehört, dass Orange Sunrise übernehmen will. Hinter Orange stehe France Telecom. Chef von Orange sei Herr Sieber. Orange und Sunrise hätten je Marktanteile von 20 %, Swisscom von 60 %. Es solle Vorteile für die Kunden geben durch mehr Wettbewerb, wenn nicht Preisabsprachen gemacht werden. Jedoch bestehe das Risiko von Stellenabbau. Der Zusammenschluss müsse durch die Weko geprüft werden.
Bei google findet sich auch bereits einiges zum Thema:
http://www.google.ch/search?hl=de&sourc ... nge+und+Su
Kommentar: Durch diesen Zusammenschluss sollten eigentlich weniger Antennen resultieren, dass wo der eine Anbieter bereits dort ist, nicht noch eine Antenne des andern hinkommt. Doch die Multimedia-Anwendungen und das drahtlose Internet mit z.B. i-Phones und Netbooks, die viel Antennenkapazität benötigen und die neuen Technologien 4 G könnten diesen Vorteil wieder zunichte machen.
Elisabeth Buchs
Bei google findet sich auch bereits einiges zum Thema:
http://www.google.ch/search?hl=de&sourc ... nge+und+Su
Kommentar: Durch diesen Zusammenschluss sollten eigentlich weniger Antennen resultieren, dass wo der eine Anbieter bereits dort ist, nicht noch eine Antenne des andern hinkommt. Doch die Multimedia-Anwendungen und das drahtlose Internet mit z.B. i-Phones und Netbooks, die viel Antennenkapazität benötigen und die neuen Technologien 4 G könnten diesen Vorteil wieder zunichte machen.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
Wer gestaltet das Ende?
Der Mensch ist sterblich.Pegasus hat geschrieben:Früher oder später erwischt's wohl Alle....
Wie er stirbt, entscheidet nicht er allein.
Das Leben ist schön.
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korn
@pegasus
Es gibt sogar welche, die davon sprechen dass Antennen abgebaut werden können?
Solange nichts von den vielen Berichten über Gefahren, von Politik und Wissenschaft akzeptiert wird, dauert es höchstens etwas länger bis weiter aufgerüstet wird.
Doch....die Hoffnung stirbt zuletzt
Schön wärs, ehrlich, ich glaube nicht daran.ich habe heute im Radio gehört, dass durch die Fusion der zwei Betreiber von den geplanten Antennen ca. 1/3 eingespart werden könne. Es braucht also z.B. statt 2100 nur noch 1400 neue Antennen.
Es gibt sogar welche, die davon sprechen dass Antennen abgebaut werden können?
Solange nichts von den vielen Berichten über Gefahren, von Politik und Wissenschaft akzeptiert wird, dauert es höchstens etwas länger bis weiter aufgerüstet wird.
Doch....die Hoffnung stirbt zuletzt
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Simeon
Hallo
ich habe sogar gelesen, dass aufgrund des Zusammenschlusses der Liebe Wettbewerb bedroht sei. Damit wird die Hoffnung verbunden, dass neue Anbieter auf den Markt kommen. Man unterstellt, dass dies schnell passieren wird, da die Überschüssigen Antennen ja übernommen werden könnten.....was eine gute Ausgangssituation für einen Markteinstieg wäre.
Ein weiterer Haken steckt wohl im bevorstehenden Preiskrieg zwischen den nun zwei Grossen. Sinkende Preise dürften zu mehr sinnlosem Gequassel führen.
Fazit: Was den Abbau von Anlagen anbelangt, bin ich nicht so optimistisch.
ich habe sogar gelesen, dass aufgrund des Zusammenschlusses der Liebe Wettbewerb bedroht sei. Damit wird die Hoffnung verbunden, dass neue Anbieter auf den Markt kommen. Man unterstellt, dass dies schnell passieren wird, da die Überschüssigen Antennen ja übernommen werden könnten.....was eine gute Ausgangssituation für einen Markteinstieg wäre.
Ein weiterer Haken steckt wohl im bevorstehenden Preiskrieg zwischen den nun zwei Grossen. Sinkende Preise dürften zu mehr sinnlosem Gequassel führen.
Fazit: Was den Abbau von Anlagen anbelangt, bin ich nicht so optimistisch.
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Heute im 20 Minuten gelesen, dass es sich für einen neuen Anbieter nur lohnen würde, wenn er bestehende Antennen übernehmen könnte. Sollte es dann rechtlich nicht möglich sein, für Standortgeber den Vertrag unter neuen Bedingungen bzw. mit einem andern Anbieter abzulehnen und für Einsprecher gegen die Antennen wiederum Einsprache zu machen?Simeon hat geschrieben:Hallo
ich habe sogar gelesen, dass aufgrund des Zusammenschlusses der Liebe Wettbewerb bedroht sei. Damit wird die Hoffnung verbunden, dass neue Anbieter auf den Markt kommen. Man unterstellt, dass dies schnell passieren wird, da die Überschüssigen Antennen ja übernommen werden könnten.....was eine gute Ausgangssituation für einen Markteinstieg wäre.
Ein weiterer Haken steckt wohl im bevorstehenden Preiskrieg zwischen den nun zwei Grossen. Sinkende Preise dürften zu mehr sinnlosem Gequassel führen.
Fazit: Was den Abbau von Anlagen anbelangt, bin ich nicht so optimistisch.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Elisabeth Buchs
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Artikel im Blick
Artikel im Blick http://www.blick.ch/news/schweiz/die-an ... weg-134392
Fusion Orange-Sunrise
Die Antennen-Lüge: Nur 150 Masten kommen weg!
Kommt das grosse Abrüsten? Im Gegenteil: Die Strahlung wächst – weil wir das Handy immer öfter nutzen.
Von Daniel Meier | Aktualisiert um 10:15 | 27.11.2009
Strahlende Aussicht: Eine Mobilfunkantenne bei Bürchen VS. (Keystone)
Die gute Nachricht bei der Mega-Fusion von Orange und Sunrise: Künftig braucht es 30 Prozent weniger Handy-Masten, weil die zwei Firmen ihre Netze zusammenlegen (im BLICK).
Hoffnung für die vielen Antennen-Gegner im ganzen Land. Sie kämpfen gegen Masten in ihrer Nachbarschaft, weil sie sich vor dem Elektrosmog fürchten. Mit Einsprachen, mit Initiativen. Aber wie viele Sender verschwinden wirklich, wenn die Fusion zustande kommt?
Orange und Sunrise haben 5600 Masten ...
Landesweit gibt es heute über 10´000 Antennen-Masten, davon gehören 5300 der Swisscom und 5600 Orange und Sunrise. Und von diesen 5600 Masten würden nur gerade 150 abmontiert! Das bestätigt Orange gegenüber BLICK. Welche konkreten Standorte abgeschaltet werden, könne man noch nicht sagen.
150 Masten – weniger als drei Prozent. Dabei hatte Sunrise-Chef Christoph Brand noch vor Kurzem versprochen, dass «2000 Antennen im ganzen Land eingespart werden könnten», falls man das Netz mit Orange zusammenlegen würde.
... doch die Netze sind bald überlastet
Unsinn. Das würde nur dann stimmen, wenn die Handy-Nutzung auf dem heutigen Stand stehen bleiben würde. Aber: Wir telefonieren immer häufiger und vor allem laden wir unterwegs immer mehr Daten herunter – zum Beispiel Musik oder Videos aufs i P h o n e. Deshalb sind die Netze bald überlastet.
Also muss man ständig neue Antennen in Betrieb nehmen – unabhängig von der Fusion. Die Aufsichtsbehörde Comcom stellt klar: «Dass durch die Übernahme die Zahl der Antennen massiv zurückgeht, ist eine Illusion.»
Fusion erspart uns ein paar neue Antennen
Immerhin braucht es dank der Fusion weniger neue Masten. Bauen sie getrennt weiter, müssten Orange und Sunrise bis 2014 laut eigenen Angaben etwa 2200 Masten zusätzlich aufstellen. Legen sie das Netz zusammen, sind es deutlich weniger – eben die 30 Prozent, die jetzt gross angekündigt wurden.
Doch Antennen-Gegner glauben nicht einmal an den Mini-Abbau von 150 bestehenden Masten. Hans-U. Jakob von der IG Elektrosmog-Betroffener: «Das ist undenkbar, dass die auch nur eine einzige Antenne abschalten.» Und falls doch? «Dann würde ich Halleluja singen.»
Fusion Orange-Sunrise
Die Antennen-Lüge: Nur 150 Masten kommen weg!
Kommt das grosse Abrüsten? Im Gegenteil: Die Strahlung wächst – weil wir das Handy immer öfter nutzen.
Von Daniel Meier | Aktualisiert um 10:15 | 27.11.2009
Strahlende Aussicht: Eine Mobilfunkantenne bei Bürchen VS. (Keystone)
Die gute Nachricht bei der Mega-Fusion von Orange und Sunrise: Künftig braucht es 30 Prozent weniger Handy-Masten, weil die zwei Firmen ihre Netze zusammenlegen (im BLICK).
Hoffnung für die vielen Antennen-Gegner im ganzen Land. Sie kämpfen gegen Masten in ihrer Nachbarschaft, weil sie sich vor dem Elektrosmog fürchten. Mit Einsprachen, mit Initiativen. Aber wie viele Sender verschwinden wirklich, wenn die Fusion zustande kommt?
Orange und Sunrise haben 5600 Masten ...
Landesweit gibt es heute über 10´000 Antennen-Masten, davon gehören 5300 der Swisscom und 5600 Orange und Sunrise. Und von diesen 5600 Masten würden nur gerade 150 abmontiert! Das bestätigt Orange gegenüber BLICK. Welche konkreten Standorte abgeschaltet werden, könne man noch nicht sagen.
150 Masten – weniger als drei Prozent. Dabei hatte Sunrise-Chef Christoph Brand noch vor Kurzem versprochen, dass «2000 Antennen im ganzen Land eingespart werden könnten», falls man das Netz mit Orange zusammenlegen würde.
... doch die Netze sind bald überlastet
Unsinn. Das würde nur dann stimmen, wenn die Handy-Nutzung auf dem heutigen Stand stehen bleiben würde. Aber: Wir telefonieren immer häufiger und vor allem laden wir unterwegs immer mehr Daten herunter – zum Beispiel Musik oder Videos aufs i P h o n e. Deshalb sind die Netze bald überlastet.
Also muss man ständig neue Antennen in Betrieb nehmen – unabhängig von der Fusion. Die Aufsichtsbehörde Comcom stellt klar: «Dass durch die Übernahme die Zahl der Antennen massiv zurückgeht, ist eine Illusion.»
Fusion erspart uns ein paar neue Antennen
Immerhin braucht es dank der Fusion weniger neue Masten. Bauen sie getrennt weiter, müssten Orange und Sunrise bis 2014 laut eigenen Angaben etwa 2200 Masten zusätzlich aufstellen. Legen sie das Netz zusammen, sind es deutlich weniger – eben die 30 Prozent, die jetzt gross angekündigt wurden.
Doch Antennen-Gegner glauben nicht einmal an den Mini-Abbau von 150 bestehenden Masten. Hans-U. Jakob von der IG Elektrosmog-Betroffener: «Das ist undenkbar, dass die auch nur eine einzige Antenne abschalten.» Und falls doch? «Dann würde ich Halleluja singen.»
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Staat will günstige Handytarife befehlen
Artikel in der Sonntagszeitung:
Staat will günstige Handytarife befehlen
Swisscom und Orange sollen gezwungen werden, ihre Netze für Dritte zu öffnen
Von Beat Schmid und Jean François Tanda
Zürich Nach der verhinderten Fusion zwischen Sunrise und Orange plant Telecomregulator Marc Furrer drastische Eingriffe in den Mobilfunkmarkt. Da der Wettbewerb nun auf Jahre blockiert sei, erwägt er, günstigere Preise von oben zu verordnen. Wie schon im Festnetz will der Comcom-Chef nun auch die Preise im Mobilfunkbereich staatlich kontrollieren. Er will Swisscom und Orange dazu zwingen, ihr Handynetz Billiganbietern ohne eigenes Netz zu öffnen. Von dieser Massnahme soll auch Cablecom profitieren, die so zu günstigen Konditionen ins Mobilgeschäft einsteigen könnte.
«Meine Vision sind drei Vollanbieter. Dazu braucht Cablecom Zugang zum Mobilfunk, und Orange braucht ein Festnetz», sagt Furrer. Cablecom führe derzeit Verhandlungen mit Swisscom und Orange über einen Netzzugang, bestätigt er im Interview. Umgekehrt könnte Orange TV-Signale von Cablecom übernehmen.
Furrer ist überzeugt, dass sich so die hohen Schweizer Handytarife auf europäisches Niveau drücken lassen: «Beim Konsumenten liegen 20 Prozent tiefere Preise drin.» Furrer drückt aufs Tempo und will möglichst rasch eine Revision des Fernmeldegesetzes.
Der Comcom-Chef ist sicher, dass die Fusion noch nicht vom Tisch ist. «Wir wissen, dass Orange und Sunrise die Fusion noch in diesem Jahr über die Bühne bringen wollen.» Dies würde ebenfalls zu tieferen Handytarifen führen.
Publiziert am 02.05.2010
Quelle: http://www.sonntagszeitung.ch/home/arti ... sid=130550
Staat will günstige Handytarife befehlen
Swisscom und Orange sollen gezwungen werden, ihre Netze für Dritte zu öffnen
Von Beat Schmid und Jean François Tanda
Zürich Nach der verhinderten Fusion zwischen Sunrise und Orange plant Telecomregulator Marc Furrer drastische Eingriffe in den Mobilfunkmarkt. Da der Wettbewerb nun auf Jahre blockiert sei, erwägt er, günstigere Preise von oben zu verordnen. Wie schon im Festnetz will der Comcom-Chef nun auch die Preise im Mobilfunkbereich staatlich kontrollieren. Er will Swisscom und Orange dazu zwingen, ihr Handynetz Billiganbietern ohne eigenes Netz zu öffnen. Von dieser Massnahme soll auch Cablecom profitieren, die so zu günstigen Konditionen ins Mobilgeschäft einsteigen könnte.
«Meine Vision sind drei Vollanbieter. Dazu braucht Cablecom Zugang zum Mobilfunk, und Orange braucht ein Festnetz», sagt Furrer. Cablecom führe derzeit Verhandlungen mit Swisscom und Orange über einen Netzzugang, bestätigt er im Interview. Umgekehrt könnte Orange TV-Signale von Cablecom übernehmen.
Furrer ist überzeugt, dass sich so die hohen Schweizer Handytarife auf europäisches Niveau drücken lassen: «Beim Konsumenten liegen 20 Prozent tiefere Preise drin.» Furrer drückt aufs Tempo und will möglichst rasch eine Revision des Fernmeldegesetzes.
Der Comcom-Chef ist sicher, dass die Fusion noch nicht vom Tisch ist. «Wir wissen, dass Orange und Sunrise die Fusion noch in diesem Jahr über die Bühne bringen wollen.» Dies würde ebenfalls zu tieferen Handytarifen führen.
Publiziert am 02.05.2010
Quelle: http://www.sonntagszeitung.ch/home/arti ... sid=130550
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.