Gemäss der Studie "Repräsentative Befragung zu Sorgen und gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern in der Schweiz" sorgen sich 58% der Schweizer Bevölkerung wegen Elektrosmog um ihre Gesundheit. Interessant ist auch, dass 10% der Unbesorgen Massnahmen zur Reduktion der persönlichen elektromagnetischen Feldbelastung getroffen haben - sind Sie doch nicht so unbesorgt?
Am häufigsten beunruhigen Mobilfunkbasisstationen (36% aller Befragten), gefolgt von Hochspannungsleitungen (30%), Mobiltelefonen (28%), der Strahlung elektrischer Geräte (26%) sowie derjenigen schnurloser Festnetztelefone (18%).
Rund 5% der Befragten sind überzeugt, hochgerechnet sind dies 370 000 Menschen in der Schweiz, sensibel auf Elektrosmog zu reagieren und dadurch gesundheitlich beeinträchtigt zu sein. Als Beschwerden werden hauptsächlich Schlafstörungen oder Kopfschmerzen angegeben. Verdächtigt als Ursache der Beschwerden werden an erster Stelle Hochspannungsleitungen und Handys, gefolgt von anderen Strahlungsquellen oder Elektrosmog generell.
Diese Aussagen sind das Ergebnis einer Studie des Institut für Sozial- und Präventivmedizin an der Universität Bern, die im Auftrag des BUWAL durchgeführt wurden. Martin Röösli, Anke Huss und Nadja Schreier werteten dazu die Befragung von 2'048 Personen aus.
siehe auch http://www.stopp-elektrosmog.ch.vu
Elektrosmog wird vermehrt ernst genommen
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Gigaherz
Re: Elektrosmog wird vermehrt ernst genommen???
Wirklich ernst genommen??? Was hier nicht steht und vielleicht noch nicht alle wissen:
Am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern wurden unter der Leitung von Dr. Martin Röösli auch die Studien ausgewertet, die sich mit der Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung befassen. Das Ergebnis lautete, es seien keine Beweise dafür vorhanden. Verschwiegen wurde dabei allerdings, dass die 30 wichtigsten und brisantesten Studien überhaupt nicht berücksichtigt, sondern schlicht ausgelassen wurden.
Solchermassen kann man dann leicht zu diesem Ergebnis kommen. Und zu solchen Ergebnissen kommt man, wenn andere gar nicht erwünscht sind. Dass Dr. Röösli die Strahlung nicht für ungefährlich hält, belegt seine Aussage gebenüber der Basler Zeitung, er würde, wenn es nicht sein muss, nicht mit seiner Familie in eine Wohnung ziehen, wo die Anlagewerte (5 V/m) zwar nicht überschritten, aber eingehalten sind. Das sagt doch schon sehr viel!
Was das Ergebnis der Fragebogenaktion betrifft, so ist damit höchstens die Spitze des Eisbergs zum Vorschein gekommen. Denn viele Menschen leiden unter den bekannten Beschwerden, ohne auch nur zu ahnen, dass sie einen Zusammenhang mit nahen Antennen oder DECT-Telefonen haben könnten. Darauf kommen sie erst nach und nach, wenn gezielt nach den Ursachen geforscht wird.
Dr. Gerd Oberfeld, Landessanitätsdirektion Salzburg spricht heute von 19 % Betroffenen. Es ist gar nicht einzusehen, das wegen der Antennendichte in der Schweiz dieser Prozentsatz nur bei 5% liegen sollte, aller Hochrechnungen zum Trotz. 19 % Betroffene würden in der Schweiz bei einer Bevölkerungszahl von 7 Millionen über 1 300 000 ausmachen. Sogar, wenn es bloss die Hälfte wären, entspräche das einer Zahl Geschädigter, die der Staat mit seinen wertlosen Vorschriften der NISV gar nicht verantworten kann.
Lassen wir uns also keinen Sand in die Augen streuen. Was die Auswertung von Studien und Fragebogen betrifft, muss diese sehr aufmerksam beobachtet und deren Ergebnisse hinterfragt werden. Von der andauernden Schönfärberei haben wir allmählich genug.
Gigaherz
Am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern wurden unter der Leitung von Dr. Martin Röösli auch die Studien ausgewertet, die sich mit der Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung befassen. Das Ergebnis lautete, es seien keine Beweise dafür vorhanden. Verschwiegen wurde dabei allerdings, dass die 30 wichtigsten und brisantesten Studien überhaupt nicht berücksichtigt, sondern schlicht ausgelassen wurden.
Solchermassen kann man dann leicht zu diesem Ergebnis kommen. Und zu solchen Ergebnissen kommt man, wenn andere gar nicht erwünscht sind. Dass Dr. Röösli die Strahlung nicht für ungefährlich hält, belegt seine Aussage gebenüber der Basler Zeitung, er würde, wenn es nicht sein muss, nicht mit seiner Familie in eine Wohnung ziehen, wo die Anlagewerte (5 V/m) zwar nicht überschritten, aber eingehalten sind. Das sagt doch schon sehr viel!
Was das Ergebnis der Fragebogenaktion betrifft, so ist damit höchstens die Spitze des Eisbergs zum Vorschein gekommen. Denn viele Menschen leiden unter den bekannten Beschwerden, ohne auch nur zu ahnen, dass sie einen Zusammenhang mit nahen Antennen oder DECT-Telefonen haben könnten. Darauf kommen sie erst nach und nach, wenn gezielt nach den Ursachen geforscht wird.
Dr. Gerd Oberfeld, Landessanitätsdirektion Salzburg spricht heute von 19 % Betroffenen. Es ist gar nicht einzusehen, das wegen der Antennendichte in der Schweiz dieser Prozentsatz nur bei 5% liegen sollte, aller Hochrechnungen zum Trotz. 19 % Betroffene würden in der Schweiz bei einer Bevölkerungszahl von 7 Millionen über 1 300 000 ausmachen. Sogar, wenn es bloss die Hälfte wären, entspräche das einer Zahl Geschädigter, die der Staat mit seinen wertlosen Vorschriften der NISV gar nicht verantworten kann.
Lassen wir uns also keinen Sand in die Augen streuen. Was die Auswertung von Studien und Fragebogen betrifft, muss diese sehr aufmerksam beobachtet und deren Ergebnisse hinterfragt werden. Von der andauernden Schönfärberei haben wir allmählich genug.
Gigaherz
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mips
Re: Elektrosmog wird vermehrt ernst genommen???
Vor zwei Jahren hätten sich wohl kaum 58% besorgt um ihre Gesundheit gezeigt hinsichtlich dem Einfluss von Elektrosmog. Ich denke diese Bewusstseinsveränderung ist vor allem der beharrlichen Aufklärungsarbeit von Gigaherz, Bürgerwelle und Co zu verdanken.
In der der Studie wurden die Befragten drei Gruppen zugeordnet:
a) 53% der Befragten, die zwar keine Beschwerden haben haben, aber die ihre Gesundheit doch durch Elektrosmog gefährdet sehen
b) 5% die Beschwerden bei sich selber auf den Einfluss von Elektrosmog zurückführen
c) 42% sind die Unbesorgten, von denen 10% trotzdem Massnahmen zur Minderung der Feldbelastung getroffen haben - weshalb auch immer
Die ganze Studie ist zu lesen auf:
http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md ... ragung.pdf
In der der Studie wurden die Befragten drei Gruppen zugeordnet:
a) 53% der Befragten, die zwar keine Beschwerden haben haben, aber die ihre Gesundheit doch durch Elektrosmog gefährdet sehen
b) 5% die Beschwerden bei sich selber auf den Einfluss von Elektrosmog zurückführen
c) 42% sind die Unbesorgten, von denen 10% trotzdem Massnahmen zur Minderung der Feldbelastung getroffen haben - weshalb auch immer
Die ganze Studie ist zu lesen auf:
http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md ... ragung.pdf
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Margrit
Re: Elektrosmog wird vermehrt ernst genommen???
Es ist mir als schwer Betroffene ein Bedürfnis, den Personen einen herzlichen Dank auszusprechen, die sich so gegen die Strahlung von Esmog einsetzen. Leider lesen diese Seiten hauptsächlich nur Betroffene, oder eben Schnüffler. Man sollte solche Zeilen der breiten Bevölkerung unterbreiten können.
Aber eben, wie kann die breite Bevölkerung am besten aufmerksam gemacht werden ???
Denn viele Leute haben Beschwerden, die sie ärztlich behandeln lassen, jedoch ohne Erfolg und niemand weiss, wie weiter, auch die Aerzteschaft nicht, weil sich viele dieser Leute gar keine Gedanken über Esmog machen, da sie zuwenig oder falsch darüber informiert sind.
Aber eben, wie kann die breite Bevölkerung am besten aufmerksam gemacht werden ???
Denn viele Leute haben Beschwerden, die sie ärztlich behandeln lassen, jedoch ohne Erfolg und niemand weiss, wie weiter, auch die Aerzteschaft nicht, weil sich viele dieser Leute gar keine Gedanken über Esmog machen, da sie zuwenig oder falsch darüber informiert sind.
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mips
Was sind die Ergebnisse des deutschen BfS
Infos zum Mobilfunk in Zukunft maßgeschneidert BfS-Studie ermittelt Zielgruppen
30 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen wegen möglicher gesundheitlicher Risiken der Mobilfunkstrahlung. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Strahlenschützer wissen: unzureichende Information trägt zur Verunsicherung bei. 'Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass die Bürgerinnen und Bürger zu wenig informiert wurden. Gerade die Fülle an unterschiedlichen Informationen schafft Verwirrung' beschreibt Anja Schröder, Sprecherin des Amtes, die Situation und ergänzt: 'Zudem kommen die Informationen aus den verschiedensten Quellen, deren Glaubwürdigkeit ganz unterschiedlich eingeschätzt wird.'
Die BfS-Studie 'Zielgruppenanalyse zur differenzierten Information über Mobilfunk und Gesundheit' zeigt, wie unterschiedlich Mobilfunknutzung, Wissensstand, Informationsbedarf und die Anforderung an Informationen innerhalb der Bevölkerung sind. Dabei wurden fünf Gruppen definiert. Jede Gruppe zeichnet sich durch bestimmte Herangehensweisen an das Thema Mobilfunk aus, zugleich ähneln sich die Personen innerhalb der einzelnen Gruppen aber auch hinsichtlich anderer Merkmale:
Sorglose interessierte Vielnutzer verwenden das Handy beruflich und privat. Sie sind allgemein an technischen und gesundheitlichen Themen interessiert, stufen den Mobilfunk aber nicht als besorgniserregend ein.
Besorgte informationsbedürftige Nutzer brauchen das Handy zur Organisation ihres Alltages, fürchten jedoch mögliche Risiken. Sie sind dementsprechend stark am Thema interessiert und haben bereits eine Vielzahl von Informationen eingeholt.
Sorglose überforderte Wenignutzer verwenden das Handy kaum und sind über mögliche Gefahren schlecht informiert. Sie fühlen sich von der Fülle der Informationen und die Komplexität des Themas überfordert. Zu dieser Gruppe zählen überwiegend ältere Leute.
Sorglose desinteressierte Vielnutzer sind jung und mit der Mobilfunktechnologie aufgewachsen. Sie betrachten das Handy als selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebens. Ihr Interesse an gesundheitlichen Themen ist äußerst gering.
Mäßig besorgte Wenignutzer haben ein relativ geringes Interesse am Thema. Für Informationen zu möglichen gesundheitlichen Risiken lässt sich diese Gruppe jedoch interessieren.
'Durch die Vielzahl an erhobenen Daten können wir das Informationsbedürfnis der einzelnen Gruppen gut einschätzen. Das ermöglicht es uns zukünftig, unsere Informationen so zu gestalten und zu verteilen, dass wir die Menschen besser erreichen', erläutert Anja Schröder und bestätigt damit eine Meldung der dpa.
Die Studie wurde im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) durchgeführt und steht zum Download im Internetauftritt des DMF unter http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... munikation bereit.
Die jährliche Umfrage 'Ermittlung der Befürchtungen und Ängste der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich möglicher Gefahren der hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks - jährliche Umfragen – 2004' steht zum Download im Internetauftritt des BfS unter www.bfs.de/elektro/papiere/mf_umfrage_2004.html bereit.
Und wie wid diese Meldung weiterverbreitet:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/58370
30 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen wegen möglicher gesundheitlicher Risiken der Mobilfunkstrahlung. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Die Strahlenschützer wissen: unzureichende Information trägt zur Verunsicherung bei. 'Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass die Bürgerinnen und Bürger zu wenig informiert wurden. Gerade die Fülle an unterschiedlichen Informationen schafft Verwirrung' beschreibt Anja Schröder, Sprecherin des Amtes, die Situation und ergänzt: 'Zudem kommen die Informationen aus den verschiedensten Quellen, deren Glaubwürdigkeit ganz unterschiedlich eingeschätzt wird.'
Die BfS-Studie 'Zielgruppenanalyse zur differenzierten Information über Mobilfunk und Gesundheit' zeigt, wie unterschiedlich Mobilfunknutzung, Wissensstand, Informationsbedarf und die Anforderung an Informationen innerhalb der Bevölkerung sind. Dabei wurden fünf Gruppen definiert. Jede Gruppe zeichnet sich durch bestimmte Herangehensweisen an das Thema Mobilfunk aus, zugleich ähneln sich die Personen innerhalb der einzelnen Gruppen aber auch hinsichtlich anderer Merkmale:
Sorglose interessierte Vielnutzer verwenden das Handy beruflich und privat. Sie sind allgemein an technischen und gesundheitlichen Themen interessiert, stufen den Mobilfunk aber nicht als besorgniserregend ein.
Besorgte informationsbedürftige Nutzer brauchen das Handy zur Organisation ihres Alltages, fürchten jedoch mögliche Risiken. Sie sind dementsprechend stark am Thema interessiert und haben bereits eine Vielzahl von Informationen eingeholt.
Sorglose überforderte Wenignutzer verwenden das Handy kaum und sind über mögliche Gefahren schlecht informiert. Sie fühlen sich von der Fülle der Informationen und die Komplexität des Themas überfordert. Zu dieser Gruppe zählen überwiegend ältere Leute.
Sorglose desinteressierte Vielnutzer sind jung und mit der Mobilfunktechnologie aufgewachsen. Sie betrachten das Handy als selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebens. Ihr Interesse an gesundheitlichen Themen ist äußerst gering.
Mäßig besorgte Wenignutzer haben ein relativ geringes Interesse am Thema. Für Informationen zu möglichen gesundheitlichen Risiken lässt sich diese Gruppe jedoch interessieren.
'Durch die Vielzahl an erhobenen Daten können wir das Informationsbedürfnis der einzelnen Gruppen gut einschätzen. Das ermöglicht es uns zukünftig, unsere Informationen so zu gestalten und zu verteilen, dass wir die Menschen besser erreichen', erläutert Anja Schröder und bestätigt damit eine Meldung der dpa.
Die Studie wurde im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) durchgeführt und steht zum Download im Internetauftritt des DMF unter http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... munikation bereit.
Die jährliche Umfrage 'Ermittlung der Befürchtungen und Ängste der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich möglicher Gefahren der hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks - jährliche Umfragen – 2004' steht zum Download im Internetauftritt des BfS unter www.bfs.de/elektro/papiere/mf_umfrage_2004.html bereit.
Und wie wid diese Meldung weiterverbreitet:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/58370
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Elisabeth Buchs
Basler-Pilot-Projekt
Auf www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete findet man nebst der Umfrage zu Elektrosmog auch Angaben zu dem bei Nirmed erwähnten Basler-Pilot-Projekt.
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Basel hat während des Jahres 2001 eine Beratung für Personen angeboten, die Gesundheitsbeschwerden auf Umweltbelastungen zurückführten. Alle Probanden/innen wurden medizinisch und psychologisch-psychiatrisch untersucht, es wurde ein Hausbesuch durch die Umweltfachstelle durchgeführt, bei Betroffenen, die ihre Beschwerden auf Elektrosmog zurückführten, eine Messung elektromagnetischer Felder.
Insgesamt vermuteten 25 von 63 Projektteilnehmer/innen EMF als Ursache ihrer Beschwerden.
Schwachstelle dieses Projektes scheint mir, dass eine EMF-Exposition nur dann als plausibel mit einem Symptom zusammenhängend beurteilt wurde, wenn sie einen bestimmten Schwellenwert überstieg. Dieser Schwellenwert betrug für Magnetfelder 100 nT, elektrische Felder 10 V/m und Hochfrequenz 0,6 V/m - und dies ist für Elektrosensible bereits eindeutig zu viel! So wurde denn nur bei 8 von 25 Personen ein Zusammenhang zwischen Symptomen und EMF als plausibel erachtet.
Und nun kommt es: psychiatrische Diagnosen wurden bei 76 % der EMF-Projektteilnehmer/innen gestellt. Nun stellt sich die Frage, ob EMF direkt auf die Psyche einwirken kann, z.B. zu Senders Zeiten in Schwarzenburg soll es eine Häufung von psychischen Erkrankungen gegeben haben. Möglich wäre auch eine indirekte Einwirkung über die Symptome, wer unter chronischer Schlaflosigkeit oder Kopfschmerzen leidet, ist z.B. der Weg zu Depressionen nicht mehr weit. Ein Arzt sagte mir: Elektrosmog-Beschwerden sind nicht psychosomatisch, sondern somatopsychisch. Ausserdem sollte man sich auch fragen, wie diese psychiatrischen Diagnosen zustande gekommen sind.
In diesem Bericht kommt auch der "schöne" Satz vor: Im Sinne der Vorsorge wurden in der NISV zusätzlich Anlagegrenzwerte festgelegt, die sich nicht auf eine biologische Begründung stützen, sondern auf die technische und betriebliche Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragbarkeit einer weitergehenden Reduzierung der Felder.
Es stellte sich heraus, dass bei vielen EMF-Projektteilnehmer/innen erhöhte niederfrequente elektrische Felder vorhanden waren.
10 Personen aus der EMF-Gruppe berichteten, dass sich der Gesundheitszustand gebessert habe. 85 % von ihnen hatten die vorgeschlagenen Massnahmen ausgeführt.
Das durchgeführte Projekt war mit einem Zeitbedarf von ca. 30 Facharbeiterstunden pro Person in der EMF-Gruppe sehr arbeitsaufwändig.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Basel hat während des Jahres 2001 eine Beratung für Personen angeboten, die Gesundheitsbeschwerden auf Umweltbelastungen zurückführten. Alle Probanden/innen wurden medizinisch und psychologisch-psychiatrisch untersucht, es wurde ein Hausbesuch durch die Umweltfachstelle durchgeführt, bei Betroffenen, die ihre Beschwerden auf Elektrosmog zurückführten, eine Messung elektromagnetischer Felder.
Insgesamt vermuteten 25 von 63 Projektteilnehmer/innen EMF als Ursache ihrer Beschwerden.
Schwachstelle dieses Projektes scheint mir, dass eine EMF-Exposition nur dann als plausibel mit einem Symptom zusammenhängend beurteilt wurde, wenn sie einen bestimmten Schwellenwert überstieg. Dieser Schwellenwert betrug für Magnetfelder 100 nT, elektrische Felder 10 V/m und Hochfrequenz 0,6 V/m - und dies ist für Elektrosensible bereits eindeutig zu viel! So wurde denn nur bei 8 von 25 Personen ein Zusammenhang zwischen Symptomen und EMF als plausibel erachtet.
Und nun kommt es: psychiatrische Diagnosen wurden bei 76 % der EMF-Projektteilnehmer/innen gestellt. Nun stellt sich die Frage, ob EMF direkt auf die Psyche einwirken kann, z.B. zu Senders Zeiten in Schwarzenburg soll es eine Häufung von psychischen Erkrankungen gegeben haben. Möglich wäre auch eine indirekte Einwirkung über die Symptome, wer unter chronischer Schlaflosigkeit oder Kopfschmerzen leidet, ist z.B. der Weg zu Depressionen nicht mehr weit. Ein Arzt sagte mir: Elektrosmog-Beschwerden sind nicht psychosomatisch, sondern somatopsychisch. Ausserdem sollte man sich auch fragen, wie diese psychiatrischen Diagnosen zustande gekommen sind.
In diesem Bericht kommt auch der "schöne" Satz vor: Im Sinne der Vorsorge wurden in der NISV zusätzlich Anlagegrenzwerte festgelegt, die sich nicht auf eine biologische Begründung stützen, sondern auf die technische und betriebliche Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragbarkeit einer weitergehenden Reduzierung der Felder.
Es stellte sich heraus, dass bei vielen EMF-Projektteilnehmer/innen erhöhte niederfrequente elektrische Felder vorhanden waren.
10 Personen aus der EMF-Gruppe berichteten, dass sich der Gesundheitszustand gebessert habe. 85 % von ihnen hatten die vorgeschlagenen Massnahmen ausgeführt.
Das durchgeführte Projekt war mit einem Zeitbedarf von ca. 30 Facharbeiterstunden pro Person in der EMF-Gruppe sehr arbeitsaufwändig.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Karl
Re: Basler-Pilot-Projekt
Liebe Frau Buchs,
wenn Sie schreiben:
"Dieser Schwellenwert betrug für Magnetfelder 100 nT, elektrische Felder 10 V/m"
Von welcher Frequenz gehen Sie aus? Leider konnte ich in der von Ihnen genannten Seite www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete keinen Hinweis darauf finden.
Karl
wenn Sie schreiben:
"Dieser Schwellenwert betrug für Magnetfelder 100 nT, elektrische Felder 10 V/m"
Von welcher Frequenz gehen Sie aus? Leider konnte ich in der von Ihnen genannten Seite www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete keinen Hinweis darauf finden.
Karl
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Elisabeth Buchs
Re: Basler-Pilot-Projekt
Hallo Karl
Der direkte Link zur Basler-Pilot-Studie ist http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md ... -basel.pdf.
Meine allgemeinen Angaben beziehen sich auf die Zusammenfassung S.3 und die potenziell relevante EMF-Exposition S. 13. Weitergehende Angaben finden sich auf S.5 Physikalische Grundlagen, S. 9 EMF-Messungen, S. 10/11 Niederfrequente Felder.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Der direkte Link zur Basler-Pilot-Studie ist http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md ... -basel.pdf.
Meine allgemeinen Angaben beziehen sich auf die Zusammenfassung S.3 und die potenziell relevante EMF-Exposition S. 13. Weitergehende Angaben finden sich auf S.5 Physikalische Grundlagen, S. 9 EMF-Messungen, S. 10/11 Niederfrequente Felder.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs