Salzburg: Aufstand gegen UMTS
Der Salzburger Experte empfiehlt: Wenn schon Sendeanlagen, dann in jedem Fall außerhalb von Wohngebieten
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik ... _1104.html
Salzburg: Aufstand gegen UMTS. Handymasten-Steuer entzweit G
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Stefan
Re: Salzburg: Aufstand gegen UMTS. Handymasten-Steuer entzwe
Nur wie soll das funktionieren?
Welche Reichweite haben diese UMTS Sender denn?
Welche Reichweite haben diese UMTS Sender denn?
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Hans-U. Jakob
Re: Salzburg: Aufstand gegen UMTS. Handymasten-Steuer entzwe
Mit 4500Watt ERP kommt ein guter Amateurfunker auf den Mond und zurück. Das heisst er kann sich selber zuhören, wenn er den Mond als Reflektor benutzt.
UMTS arbeitet mit Sendeleistungen zwischen 1000 und 3500 Watt ERP pro Sektorantenne.
Alles klar Herr Stefan?
Hans-U. Jakob
UMTS arbeitet mit Sendeleistungen zwischen 1000 und 3500 Watt ERP pro Sektorantenne.
Alles klar Herr Stefan?
Hans-U. Jakob
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Elisabeth Buchs
Re: Salzburg: Aufstand gegen UMTS. Handymasten-Steuer entzwe
Im Faktenblatt UMTS vom Bakom ist die Reichweite von UMTS-Micro-Zellen mit 500 m angegeben, diejenige für Macro-Zellen mit 2 km. Der maximale Zellenradius (ländlich) sei bei UMTS 8 km, bei GSM 35 km.
Dr. Ing. Martin Virnich schreibt: Bei UMTS benötigt es deutlich mehr Basisstationen. Die Reichweite der Basisstation ist u.a. von der Anzahl aktiver Teilnehmer abhängig (Cell Breathing).
Das Bakom schreibt in seinem Faktenblatt jedoch auch: Für Kompatibilitätsberechnungen nimmt man heute für Basisstationen eine maximale äquivalente Sendeleistung (ERP) von 300 bis 400 W an. Und: Die allermeisten Zellen werden Pico- bzw. Micro-Zellen sein. Leider entspricht die Realität diesem Faktenblatt nicht, bzw. mitten im Wohngebiet sollen UMTS-Antennen von 1000 W ERP pro Senderichtung aufgestellt werden, wobei die Betreiber hier scheinbar Leistungsreserven schaffen, wohl weil sie den Widerstand in der Bevölkerung bei weiterem Aufrüsten vermeiden wollen.
Mehr und leistungsstarke UMTS-Antennen mit der Befürchtung gemäss TNO-Studie von noch grösserem Risiko für gesundheitliche Beschwerden, noch zusätzlich zu den bereits in grossem Ausmass vorhandenen GSM-Antennen, das wollen immer weniger Leute.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Dr. Ing. Martin Virnich schreibt: Bei UMTS benötigt es deutlich mehr Basisstationen. Die Reichweite der Basisstation ist u.a. von der Anzahl aktiver Teilnehmer abhängig (Cell Breathing).
Das Bakom schreibt in seinem Faktenblatt jedoch auch: Für Kompatibilitätsberechnungen nimmt man heute für Basisstationen eine maximale äquivalente Sendeleistung (ERP) von 300 bis 400 W an. Und: Die allermeisten Zellen werden Pico- bzw. Micro-Zellen sein. Leider entspricht die Realität diesem Faktenblatt nicht, bzw. mitten im Wohngebiet sollen UMTS-Antennen von 1000 W ERP pro Senderichtung aufgestellt werden, wobei die Betreiber hier scheinbar Leistungsreserven schaffen, wohl weil sie den Widerstand in der Bevölkerung bei weiterem Aufrüsten vermeiden wollen.
Mehr und leistungsstarke UMTS-Antennen mit der Befürchtung gemäss TNO-Studie von noch grösserem Risiko für gesundheitliche Beschwerden, noch zusätzlich zu den bereits in grossem Ausmass vorhandenen GSM-Antennen, das wollen immer weniger Leute.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Stefan
Re: Salzburg: Aufstand gegen UMTS. Handymasten-Steuer entzwe
Ich dachte die Amateurfunker verwenden für sowas andere Betreibsarten die extrem schmalbandig sind?
Wenn man die Sendemasten nur mehr ausserhalb der Sieldungen haben will (in dörfern wird das wohl kein Problem sein), wie geht man dann in Städten vor?
Wenn man die Sendemasten nur mehr ausserhalb der Sieldungen haben will (in dörfern wird das wohl kein Problem sein), wie geht man dann in Städten vor?
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Elisabeth Buchs
UHS-Technologie
Hallo Stefan
Was meinen Sie oder andere denn zu folgender Idee:
In Deutschland etwa setzt sich die so genannte
„Ultra-High-Site“-(UHS)Technologie durch. Das sind stark gebündelte
Antennen, die auf extrem hohen Stationen wie zum Beispiel Fernseh- und
Industrietürmen eingesetzt werden können, und große Gebiete mit UMTS
versorgen. Man kann sich damit die Basisstationen in Ballungsräumen
ersparen. Eine Stadt wie Erlangen mit rund 100.000 Einwohnern kann so
über einen einzigen Standort versorgt werden. Auf dem Düsseldorfer
Rheinturm ersetzt eine UHS bereits 40 herkömmliche Standorte.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Was meinen Sie oder andere denn zu folgender Idee:
In Deutschland etwa setzt sich die so genannte
„Ultra-High-Site“-(UHS)Technologie durch. Das sind stark gebündelte
Antennen, die auf extrem hohen Stationen wie zum Beispiel Fernseh- und
Industrietürmen eingesetzt werden können, und große Gebiete mit UMTS
versorgen. Man kann sich damit die Basisstationen in Ballungsräumen
ersparen. Eine Stadt wie Erlangen mit rund 100.000 Einwohnern kann so
über einen einzigen Standort versorgt werden. Auf dem Düsseldorfer
Rheinturm ersetzt eine UHS bereits 40 herkömmliche Standorte.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Stefan
Re: UHS-Technologie
Man hört sehr unterschiedliche Sachen von diesen UHS anlagen.
War der Hauptgrund nicht um Standorte zu sparen und eine Grundversorgung zu haben oder sowas?
Ich habe schon mehrfach gehört dass die UHS Standorte gerade in der entferung Schwächen haben soll.
die Idee aus großer Höhe zu senden ist natürlich toll, nur lassen sich die so versorgten Gebiete bei steigendem Aufkommen nicht so leicht verdichten wie herkömmliche Standorte.
War der Hauptgrund nicht um Standorte zu sparen und eine Grundversorgung zu haben oder sowas?
Ich habe schon mehrfach gehört dass die UHS Standorte gerade in der entferung Schwächen haben soll.
die Idee aus großer Höhe zu senden ist natürlich toll, nur lassen sich die so versorgten Gebiete bei steigendem Aufkommen nicht so leicht verdichten wie herkömmliche Standorte.