Ärzte wollen Handystrahlung genau prüfen
Ärztekammer Baden-Württemberg fordert Meldestelle für "Mobilfunknebenwirkungen" / Neue Großstudie geplant
BERLIN. Haben Ärzte angesichts voller Praxen und überbordender Bürokratie keinen Blick mehr für Debatten in ihrem Umfeld? Von wegen! Im Streit um mögliche Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkstrahlung sind Ärzte zu wichtigen Mahnern geworden, die auf mehr Vorsorge drängen - und sie engagieren sich in großer Zahl.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/0 ... t=/medizin
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Beim Hauskauf auf Abstand zu Hochspannungsleitungen achten
Bonn (dpa/gms) - Bei der Suche nach einer Immobilie sollten Kaufinteressenten darauf achten, ob sich Hochspannungsleitungen in der Nähe befinden. Das rät der Wissenschaftsladen in Bonn.
Wie Mobilfunkanlagen, Trafohäuschen, Bahntrassen oder Dachständerleitungen könnten sie ein Risiko für die Gesundheit darstellen. So wiesen Untersuchungen darauf hin, dass Menschen, die dauerhaft elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, häufiger erkranken als andere. Die Folgen könnten Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Müdigkeit und möglicherweise ein erhöhtes Krebsrisiko sein. Diese Auswirkungen der Felder auf die Gesundheit sind unter Experten jedoch umstritten.
Nach Angaben des Wissenschaftsladen ist die Entfernung zur Strahlungsquelle entscheidend. Bei Hochspannungsleitungen werde beispielsweise ein Abstand von 30 bis im Extremfall 200 Metern empfohlen. Die Strahlung von Trafohäuschen könne nur gefährlich werden, wenn sich Menschen auf Dauer mit nur wenigen Metern Abstand zum Trafo aufhalten. Die Auswirkungen von Mobilfunkanlagen hingen unter anderem von der Strahlungsrichtung und der Montagehöhe ab.
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