Daraus wird man nicht klug; Somone Luchetta (Multimedia-Bund in der SoZ) will zwar auch kein Handy-Geschwätz im Flieger, jammert aber darüber, dass sie (Ach wie schlimm!) den iPad nicht benutzen kann und blufft damit, dass sie ihr Handy im Flugzueug nie ausschalten würde.
Ist es nicht so, dass dann ein Handy ständig mit voller Kraft nach einem Sender sucht? Und dies in einem Faradayschen Käfig?
Werde das Abo nicht mehr erneuern - da ist mir zuviel Stuss mit drin!
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Mit dem iPad durchstarten
Kürzlich im Flugzeug nach Barcelona: Ich lese auf dem iPad im Städteführer, als wir gebeten werden, alle elektronischen Geräte auszuschalten. Mühsam! Eben flanierte ich im Geiste durch die engen Gassen, auf der Suche nach der besten Tapas-Bar. Mit leicht wässrigem Mund schliesse ich das Tablet widerwillig und warte, bis wir in der Luft sind. Und das Handy? Liegt oben im Gepäckfach in der Jackentasche. Ich schalte es im Flieger schon lange nicht mehr aus.
Seit ich einen Artikel über Handys im Flugzeug geschrieben habe - im Sommer 2005 -, macht man mir nämlich nichts mehr vor. Es gibt keine Beweise, dass Handys oder andere Geräte ein Flugzeug zum Absturz bringen. Alles bloss Getue der Airlines.
Ich staunte also nicht schlecht, als ich von einer möglichen Aufhebung der Regelung erfuhr. Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) überprüft demnach, ob elektronische Geräte wie Tablets und Notebooks nicht auch während Start und Landung genutzt werden könnten (Handys bleiben weiterhin verboten). Die bisherige Praxis verdiene aufgrund technischer Neuerungen der letzten Jahre einen «frischen Blick», so eine FAA-Sprecherin zur «New York Times».
Laut Macwelt.de krempeln besagte technische Neuerungen auch die FAA selbst um. So hat sie über 1000 Mitarbeiter mit Tablet-Rechnern von Apple ausgerüstet. Besonders effektiv sei das Gerät für Mechaniker und Anwälte, die unterwegs viel schneller Zugang zu Datenbanken oder rechtlichen Unterlagen hätten. Beide Berufsgruppen setzen auch spezialisierte Apps ein. Und selbst Piloten erlaubt die FAA, im Cockpit mit dem iPad zu hantieren. Ich kann bloss hoffen, dass die FAA nicht auch noch die Vorteile des Smartphones für ihren Betrieb entdeckt. Spätestens dann dürften wohl die Lüfte als letzte quasselfreie Bastion fallen.
Seltsame Kolumne in der Sonntagszeitung
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Gast
Wesentlich mehr Sorgen macht mir die SBB. Da kommt noch einiges an Arbeit auf Gigaherz zu:
Startschuss für E-Tickets der SBB
Einheitliche ÖV-Karte mit Chip soll alle Abos ablösen
ZÜRICH Nach jahrelangem Seilziehen steht eine einheitliche Karte für den öffentlichen Verkehr kurz vor dem Durchbruch, wie Recherchen der SonntagsZeitung zeigen. Die ÖV-Karte soll ab Ende nächsten Jahres die heutigen Generalabonnements, Halbtax-Abos und Abonnements der regionalen Tarifverbünde ablösen. Sie wird einen integrierten Chip enthalten. Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), bestätigt: «Im Sommer stimmen die Mitglieder des VöV über das Konzept der ÖV-Karte ab. Die Resonanz ist sehr positiv.» Stückelberger sieht «sehr gute Chancen», dass das Konzept umgesetzt wird.
Auch die SBB, grösstes Mitglied im VöV, stehen der Karte positiv gegenüber. «Wir können uns das vorstellen und sehen die ÖV-Karte als möglichen Zwischenschritt zu einer nationalen E-Ticketing-Lösung», erklärt SBB-Sprecher Reto Kormann.
Der Ausweis ist technisch ohne grossen Aufwand umsetzbar. Für die Kontrolle in Zügen, Bussen und Trams müssten neue Geräte für die Kondukteure beschafft werden. Experten rechnen mit Kosten in tiefer, einstelliger Millionenhöhe.
Bahn frei für elektronische Tickets
Im Sommer stimmt der Verband öffentlicher Verkehr über die sogenannte ÖV-Karte ab – Einsatz ist ab 2013 geplant.
BERN Nach jahrelangem Seilziehen ist der Weg frei für die Einführung einer einheitlichen Karte im öffentlichen Verkehr, im Jargon ÖV-Karte genannt.
Die Karte soll schon ab Ende des nächsten Jahres die heutigen General-, Halbtax- und Abonnemente der regionalen Tarifverbunde ablösen. Wichtige Informationen werden auf einem Chip abgespeichert. Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV), bestätigt gegenüber der SonntagsZeitung: «Im Sommer stimmen die Mitglieder des VöV über das Konzept der ÖV-Karte ab. Die Resonanz ist sehr positiv.» Stückelberger sieht «sehr gute Chancen», dass das Konzept umgesetzt wird. Dem VöV sind alle wichtigen Transportunternehmen angeschlossen. Auch bei den SBB, dem grössten Verbandsmitglied, steht man der Karte grundsätzlich positiv gegenüber: «Wir können uns das vorstellen und sehen die ÖV-Karte als möglichen Zwischenschritt zu einer nationalen E-Ticketing-Lösung», erklärt SBB-Sprecher Reto Kormann. «Im Zentrum steht der Kundennutzen.» Sagen die Transportfirmen Ja zur ÖV-Karte, soll diese möglichst rasch in einem Pilotversuch getestet werden.
Branchenprojekt nach Scheitern von Easy Ride
Auf der ÖV-Karte, die einen klingenderen Namen bekommen soll, wird ein RFID-Chip eingebaut sein. RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation. Mit dieser Technik werden Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt von einem Datenträger, dem sogenannten Transponder, zu einem RFID-Lesegerät und umgekehrt übertragen. Der Chip könnte also auch im Zahlungsverkehr genutzt werden.
Die Karte hat noch weitere Vorteile. «Bei einem Verlust kann sie sehr einfach gesperrt werden», sagt Stückelberger. Die ÖV-Karte soll mehrere Jahre halten, ehe sie rezykliert wird.
Seit Jahren tüfteln die SBB an einer digitalen Ticket-Lösung. 2002 wurde ein Projekt namens Easy Ride, das ebenfalls elektronische Billette zum Ziel hatte, aus Kostengründen auf Eis gelegt. Danach suchte die Bahn eine Branchenlösung. Diese steht nun kurz vor dem Durchbruch.
Mobility ist an neuer Chip-Karte interessiert
Die geplante ÖV-Karte ist technisch ohne grossen Aufwand umsetzbar. Für die Kontrolle in Zügen, Bussen und Trams müssen für die Kondukteure neue Geräte beschafft werden. Experten gehen davon aus, dass dies mit Kosten in tiefer einstelliger Millionenhöhe realisierbar ist.
Der Chip auf der neuen Karte soll auch ausserhalb des öffentlichen Verkehrs einsetzbar sein. Mit dem Car-Sharing-Unternehmen Mobility laufen Gespräche. Deren Sprecher Alain Barmettler erklärt: «Jede Zusammenarbeit zwischen Mobility und SBB, die den Kunden einen konkreten Nutzen bringt, ist für uns interessant. In diesem Sinne sind wir an Entwicklungen, welche die kombinierte Mobilität weiter voranbringen, selbstverständlich interessiert.» Auch der Einsatz in Skigebieten ist geplant. «Die Kunden sollen möglichst wenig Plastikkarten im Portemonnaie haben», argumentiert Stückelberger.
Die ÖV-Karte macht für die Transportfirmen den Weg frei für die zunehmende Digitalisierung. Das Fernziel ist immer noch, den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu vereinfachen, indem das Papierbillett abgeschafft wird. Doch diese Pläne sind noch reichlich unkonkret. SBB-Sprecher Kormann sagt: «Die Vision des schweizerischen öffentlichen Verkehrs ist es, den Kunden mit einem elektronischen Zugangssystem über alle Transportunternehmen hinweg Reisen ohne Papierbillett zu ermöglichen.» Sollte ein solches Projekt umgesetzt werden, müsse das die gesamte Branche gemeinsam entscheiden.
E-Ticket-Lösung würde sicher 200 Millionen kosten
Kurt Lanz, Direktionsmitglied bei der Economiesuisse, würde die Einführung von E-Tickets begrüssen. «Das würde endlich eine echte nutzungsabhängige Verrechnung der Leistungen erlauben und dem heutigen ‹eat as much as you like›-Prinzip mit dem Generalabo den Riegel vorschieben.»
Konkrete Entscheide über das weitere Vorgehen nach der ÖVKarte sind bei den Transportunternehmen noch nicht gefallen. Klar ist einzig, dass die E-TicketVision auch mit neuer Technologie nicht billig wird: Eine schweizweite Umsetzung dürfte gemäss IT-Spezialisten mindestens 200 Millionen Franken kosten.
Wie eine solche Lösung technologisch aussehen könnte, zeichnet sich aber bereits ab. So könnten in den Eingängen von Zügen, Bussen und Trams kleine Antennen eingebaut werden. Jeder Passagier würde beim Einstieg elektronisch erfasst. Im Fachjargon nennt sich das System Bibo – für be-in-be-out. Die Passagierdaten würden auf eine Box übertragen, gespeichert und von dort in ein Rechenzentrum übertragen. Dort könnten die Passagierströme anonym erfasst werden. Als Ausstatter für solche Systeme kommen Firmen wie Siemens oder Cisco infrage.
Startschuss für E-Tickets der SBB
Einheitliche ÖV-Karte mit Chip soll alle Abos ablösen
ZÜRICH Nach jahrelangem Seilziehen steht eine einheitliche Karte für den öffentlichen Verkehr kurz vor dem Durchbruch, wie Recherchen der SonntagsZeitung zeigen. Die ÖV-Karte soll ab Ende nächsten Jahres die heutigen Generalabonnements, Halbtax-Abos und Abonnements der regionalen Tarifverbünde ablösen. Sie wird einen integrierten Chip enthalten. Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), bestätigt: «Im Sommer stimmen die Mitglieder des VöV über das Konzept der ÖV-Karte ab. Die Resonanz ist sehr positiv.» Stückelberger sieht «sehr gute Chancen», dass das Konzept umgesetzt wird.
Auch die SBB, grösstes Mitglied im VöV, stehen der Karte positiv gegenüber. «Wir können uns das vorstellen und sehen die ÖV-Karte als möglichen Zwischenschritt zu einer nationalen E-Ticketing-Lösung», erklärt SBB-Sprecher Reto Kormann.
Der Ausweis ist technisch ohne grossen Aufwand umsetzbar. Für die Kontrolle in Zügen, Bussen und Trams müssten neue Geräte für die Kondukteure beschafft werden. Experten rechnen mit Kosten in tiefer, einstelliger Millionenhöhe.
Bahn frei für elektronische Tickets
Im Sommer stimmt der Verband öffentlicher Verkehr über die sogenannte ÖV-Karte ab – Einsatz ist ab 2013 geplant.
BERN Nach jahrelangem Seilziehen ist der Weg frei für die Einführung einer einheitlichen Karte im öffentlichen Verkehr, im Jargon ÖV-Karte genannt.
Die Karte soll schon ab Ende des nächsten Jahres die heutigen General-, Halbtax- und Abonnemente der regionalen Tarifverbunde ablösen. Wichtige Informationen werden auf einem Chip abgespeichert. Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV), bestätigt gegenüber der SonntagsZeitung: «Im Sommer stimmen die Mitglieder des VöV über das Konzept der ÖV-Karte ab. Die Resonanz ist sehr positiv.» Stückelberger sieht «sehr gute Chancen», dass das Konzept umgesetzt wird. Dem VöV sind alle wichtigen Transportunternehmen angeschlossen. Auch bei den SBB, dem grössten Verbandsmitglied, steht man der Karte grundsätzlich positiv gegenüber: «Wir können uns das vorstellen und sehen die ÖV-Karte als möglichen Zwischenschritt zu einer nationalen E-Ticketing-Lösung», erklärt SBB-Sprecher Reto Kormann. «Im Zentrum steht der Kundennutzen.» Sagen die Transportfirmen Ja zur ÖV-Karte, soll diese möglichst rasch in einem Pilotversuch getestet werden.
Branchenprojekt nach Scheitern von Easy Ride
Auf der ÖV-Karte, die einen klingenderen Namen bekommen soll, wird ein RFID-Chip eingebaut sein. RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation. Mit dieser Technik werden Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt von einem Datenträger, dem sogenannten Transponder, zu einem RFID-Lesegerät und umgekehrt übertragen. Der Chip könnte also auch im Zahlungsverkehr genutzt werden.
Die Karte hat noch weitere Vorteile. «Bei einem Verlust kann sie sehr einfach gesperrt werden», sagt Stückelberger. Die ÖV-Karte soll mehrere Jahre halten, ehe sie rezykliert wird.
Seit Jahren tüfteln die SBB an einer digitalen Ticket-Lösung. 2002 wurde ein Projekt namens Easy Ride, das ebenfalls elektronische Billette zum Ziel hatte, aus Kostengründen auf Eis gelegt. Danach suchte die Bahn eine Branchenlösung. Diese steht nun kurz vor dem Durchbruch.
Mobility ist an neuer Chip-Karte interessiert
Die geplante ÖV-Karte ist technisch ohne grossen Aufwand umsetzbar. Für die Kontrolle in Zügen, Bussen und Trams müssen für die Kondukteure neue Geräte beschafft werden. Experten gehen davon aus, dass dies mit Kosten in tiefer einstelliger Millionenhöhe realisierbar ist.
Der Chip auf der neuen Karte soll auch ausserhalb des öffentlichen Verkehrs einsetzbar sein. Mit dem Car-Sharing-Unternehmen Mobility laufen Gespräche. Deren Sprecher Alain Barmettler erklärt: «Jede Zusammenarbeit zwischen Mobility und SBB, die den Kunden einen konkreten Nutzen bringt, ist für uns interessant. In diesem Sinne sind wir an Entwicklungen, welche die kombinierte Mobilität weiter voranbringen, selbstverständlich interessiert.» Auch der Einsatz in Skigebieten ist geplant. «Die Kunden sollen möglichst wenig Plastikkarten im Portemonnaie haben», argumentiert Stückelberger.
Die ÖV-Karte macht für die Transportfirmen den Weg frei für die zunehmende Digitalisierung. Das Fernziel ist immer noch, den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu vereinfachen, indem das Papierbillett abgeschafft wird. Doch diese Pläne sind noch reichlich unkonkret. SBB-Sprecher Kormann sagt: «Die Vision des schweizerischen öffentlichen Verkehrs ist es, den Kunden mit einem elektronischen Zugangssystem über alle Transportunternehmen hinweg Reisen ohne Papierbillett zu ermöglichen.» Sollte ein solches Projekt umgesetzt werden, müsse das die gesamte Branche gemeinsam entscheiden.
E-Ticket-Lösung würde sicher 200 Millionen kosten
Kurt Lanz, Direktionsmitglied bei der Economiesuisse, würde die Einführung von E-Tickets begrüssen. «Das würde endlich eine echte nutzungsabhängige Verrechnung der Leistungen erlauben und dem heutigen ‹eat as much as you like›-Prinzip mit dem Generalabo den Riegel vorschieben.»
Konkrete Entscheide über das weitere Vorgehen nach der ÖVKarte sind bei den Transportunternehmen noch nicht gefallen. Klar ist einzig, dass die E-TicketVision auch mit neuer Technologie nicht billig wird: Eine schweizweite Umsetzung dürfte gemäss IT-Spezialisten mindestens 200 Millionen Franken kosten.
Wie eine solche Lösung technologisch aussehen könnte, zeichnet sich aber bereits ab. So könnten in den Eingängen von Zügen, Bussen und Trams kleine Antennen eingebaut werden. Jeder Passagier würde beim Einstieg elektronisch erfasst. Im Fachjargon nennt sich das System Bibo – für be-in-be-out. Die Passagierdaten würden auf eine Box übertragen, gespeichert und von dort in ein Rechenzentrum übertragen. Dort könnten die Passagierströme anonym erfasst werden. Als Ausstatter für solche Systeme kommen Firmen wie Siemens oder Cisco infrage.
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Forum Admin
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- Registriert: 30. Januar 2007 10:07
An "Bernd das Brot"
An "Bernd das Brot": Bitte mässigen Sie Ihre Ausdrucksweise. Solche Beiträge bewirken keinen guten Eindruck von unserem Forum.
Und das da passt auch noch in die Reihe....ich fass es nicht. Wie konnten wir nur überleben in der Vergangenheit ohne den ganzen Sendermüll..? Und wie können wir überleben in Zukunft MIT dem ganzen Sendermüll?
Das riecht ausser nach Funk auch noch nach Überwachung.
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/ ... 20923.html
E-Call: Schnellere Hilfe bei einem Unfall
(SRF-Montage)
Ab 2015 muss in jedem neuen Auto ein Gerät eingebaut sein, das bei einem Unfall automatisch den Standort an eine Notfallzentrale übermittelt. Dies will die EU. So sollen Rettungskräfte schneller vor Ort sein. Auch die Schweiz macht mit.
Bei einem Autounfall können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Wenn eine verunfallte Person nicht mehr in der Lage ist, die Notrufnummer zu wählen und niemand den Unfall bemerkt, weil er zum Beispiel nachts an einer einsamen Stelle geschah, wird's besonders kritisch. Ist der Verunfallte schwer verletzt, dauert es zu lange, bis die Rettungskräfte vor Ort sind. Europaweit Abhilfe schaffen will E-Call, ein automatisches Notrufsystem.
Im Auto ist ein kleiner Kasten eingebaut, ein GPS-Empfänger mit Handynetz-Zugang, der merkt, wenn das Fahrzeug einen Unfall hatte. Wie das funktioniert? Beispielsweise, in dem das Gerät merkt, ob die Airbags ausgelöst wurden. Oder ob der Fahrer übermässig auf die Bremsen gestanden ist. Dann geht das E-Call-Böxli von einem Unfall aus und teilt der Zentrale den Aufenthaltsort des verunfallten Autos mit.
Ein Mitarbeiter der Zentrale ruft nun das verunfallte Fahrzeug an und versucht, mit dem Lenker zu sprechen, um die schwere des Unfalls festzustellen. Handelt es sich beispielsweise um einen Auffahrunfall kann der Lenker die Situation vor Ort eventuell selber regeln. Reagiert der Lenker aber nicht auf den Anruf, schickt die Zentrale sofort einen Rettungswagen los.
Jeder Hersteller kocht noch sein eigenes Süppchen
Die Autohersteller müssen ab 2015 in jedes neue Auto E-Call einbauen. Viele bieten das Rettungssystem bereits heute an - als Sicherheitspakete gegen Aufpreis. Und jeder Hersteller kocht dabei sein eigenes Süppchen. Connect von Peugeot etwa meldet Notrufe via SMS an den TCS, der den Alarm dann weiter gibt an die zuständige Stelle der Region.
Ford geht einen anderen Weg und führt im Herbst sein Emergency Assistance System ein, das per Bluetooth mit dem Handy des Fahrzeughalters gekoppelt ist und so direkt einen Notruf auf die Notrufnummer 112 absetzen kann. Und BMW plant eCall-Funktionen auch bei zukünftigen Motorrädern. In Brasilien soll ein Töff-Trackingsystem (Fahrzeugortung) bereits 2013 eingeführt werden. Nicht nur zur Alarmierung bei Unfällen, sondern vor allem auch als Diebstahlschutz.
Das riecht ausser nach Funk auch noch nach Überwachung.
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/ ... 20923.html
E-Call: Schnellere Hilfe bei einem Unfall
(SRF-Montage)
Ab 2015 muss in jedem neuen Auto ein Gerät eingebaut sein, das bei einem Unfall automatisch den Standort an eine Notfallzentrale übermittelt. Dies will die EU. So sollen Rettungskräfte schneller vor Ort sein. Auch die Schweiz macht mit.
Bei einem Autounfall können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Wenn eine verunfallte Person nicht mehr in der Lage ist, die Notrufnummer zu wählen und niemand den Unfall bemerkt, weil er zum Beispiel nachts an einer einsamen Stelle geschah, wird's besonders kritisch. Ist der Verunfallte schwer verletzt, dauert es zu lange, bis die Rettungskräfte vor Ort sind. Europaweit Abhilfe schaffen will E-Call, ein automatisches Notrufsystem.
Im Auto ist ein kleiner Kasten eingebaut, ein GPS-Empfänger mit Handynetz-Zugang, der merkt, wenn das Fahrzeug einen Unfall hatte. Wie das funktioniert? Beispielsweise, in dem das Gerät merkt, ob die Airbags ausgelöst wurden. Oder ob der Fahrer übermässig auf die Bremsen gestanden ist. Dann geht das E-Call-Böxli von einem Unfall aus und teilt der Zentrale den Aufenthaltsort des verunfallten Autos mit.
Ein Mitarbeiter der Zentrale ruft nun das verunfallte Fahrzeug an und versucht, mit dem Lenker zu sprechen, um die schwere des Unfalls festzustellen. Handelt es sich beispielsweise um einen Auffahrunfall kann der Lenker die Situation vor Ort eventuell selber regeln. Reagiert der Lenker aber nicht auf den Anruf, schickt die Zentrale sofort einen Rettungswagen los.
Jeder Hersteller kocht noch sein eigenes Süppchen
Die Autohersteller müssen ab 2015 in jedes neue Auto E-Call einbauen. Viele bieten das Rettungssystem bereits heute an - als Sicherheitspakete gegen Aufpreis. Und jeder Hersteller kocht dabei sein eigenes Süppchen. Connect von Peugeot etwa meldet Notrufe via SMS an den TCS, der den Alarm dann weiter gibt an die zuständige Stelle der Region.
Ford geht einen anderen Weg und führt im Herbst sein Emergency Assistance System ein, das per Bluetooth mit dem Handy des Fahrzeughalters gekoppelt ist und so direkt einen Notruf auf die Notrufnummer 112 absetzen kann. Und BMW plant eCall-Funktionen auch bei zukünftigen Motorrädern. In Brasilien soll ein Töff-Trackingsystem (Fahrzeugortung) bereits 2013 eingeführt werden. Nicht nur zur Alarmierung bei Unfällen, sondern vor allem auch als Diebstahlschutz.
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unsereiner
- Beiträge: 99
- Registriert: 17. März 2012 14:11
Funknotrufautomat
Soll/muss das Notfallmeldegerät während der Autofahrt so eingeschaltet sein wie ein Handy - sich also auch ohne Traffic immer wieder ein- und ausbuchen?