Bure (JU): Alle gegen 153 Antennen/Niederrohrdorf:Swisscom M

The Future's black

Bure (JU): Alle gegen 153 Antennen/Niederrohrdorf:Swisscom M

Beitrag von The Future's black » 4. August 2005 00:08

© Le Matin; 03.08.2005; page 6

Le Matin Suisse

ARMÉE Des oppositions au projet de Centre d'instruction au combat

RÉVOLTE CONTRE 153 ANTENNES

BURE (JU) Les riverains craignent la pollution électromagnétique après l'annonce de l'implantation d'un réseau de mâts pour assurer les communications lors des simulations de batailles

L'installation de 153 antennes sur le terrain de la place d'armes de Bure fait peur à certains. Cette information, parue dans le Journal officiel du Jura, était une des composantes du dépôt public relatif au projet du Centre d'instruction de l'armée, dont le devis avoisine les 33 millions de francs. Ces antennes de 9 mètres de hauteur seront reliées à la centrale de commandement d'où seront dirigées les simulations de combat sur l'ensemble de la place d'armes. Une technologie unique en Suisse.

Les opposants craignent les radiations ionisantes provenant de ces 153 antennes. Les autorités de Fahy et de Bure regrettent le manque d'information dont ont fait preuve les promoteurs de cette réalisation, censée devenir le centre principal d'instruction de combat pour toutes les armes. « On peut comprendre l'inquiétude des gens, vu que dans les plans déposés ne figure aucune donnée concernant la nocivité des ondes émises par ces antennes, relève Michel Monnin, maire de Bure. Afin de garantir le bien-être de la population, nous désirons également avoir des précisions concernant le côté esthétique de ces installations et la puissance du bruit des balises servant à la simulation. »

Nocivité à l'étude

A Berne, les responsables du projet expliquent que la multiplication des antennes permet précisément de réduire au maximum les émissions ionisantes. Les autorités fédérales ne cachent pourtant pas qu'à ce jour personne ne peut affirmer que les ondes émises par ces antennes sont sans effet sur la santé. Une étude a au contraire démontré qu'un Suisse sur vingt était convaincu de souffrir de maux dus à la pollution électromagnétique. D'où la mise sur pied en mars dernier d'un programme de recherche dont les résultats devraient permettre de savoir si oui ou non les émissions d'ondes – les antennes pour les téléphones portables sont spécialement concernées – sont nocives. Réponse en 2009 ... deux ans après la mise en service des installations de Bure.

Jean-Pierre Molliet

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© Mittelland Zeitung; 03.08.2005

Baden Tabloid

Kaum zu verhindern

niederrohrdorf
Swisscom Mobile AG will Kommunikationsanlage erweitern.

peter riner

Auf dem Egro-Areal ist der Umbau und die Erweiterung der bestehenden Natel-D/GSM-Basisstation auf das moderne GSM/ UMTS-Mobilfunksystem geplant. Der Kanton stimmt unter Auflagen zu.

Das Baugesuch der Swisscom hat in der Zeit vom 30. Juni bis 19. Juli auf der Niederrohrdorfer Gemeindekanzlei aufgelegen. Bei den Akten lagen auch bereits Stellungnahmen der Abteilung Raumentwicklung und der Abteilung für Umwelt im kantonalen Baudepartement.

«Wir haben das Verfahren anders angepackt und die Unterlagen zur Beurteilung schon vor der Publikation des Baugesuchs nach Aarau geschickt», sagt Gemeindeschreiber Jörg Sandmeier. So lagen mit dem Baugesuch bereits die entsprechenden Berichte vor. Und die haben offensichtlich potenzielle Einsprecher abgeschreckt, kommen doch die beiden Ämter zum Schluss, dem Vorhaben in der Industrie- und Gewerbezone könne unter Auflagen zugestimmt werden. Tatsächlich sind während der öffentlichen Auflage keine Einsprachen eingegangen. Erst nach Ablauf der Auflagefrist sind in der Gemeinde kritische Stimmen lautgeworden.

Messungen notwendig

Die Abteilung für Umwelt stimmt dem Umbauprojekt der Swisscom Mobile AG mit folgenden Auflagen zu:

1. Die Swisscom hat auf ihre Kosten eine Abnahmemessung bei Orten mit empfindlicher Nutzung, wo die berechnete NIS-Belastung zwischen 80 und 100% des Anlagegrenzwertes beträgt, vornehmen zu lassen.

2. Ergibt die Messung, dass der Anlagegrenzwert nicht eingehalten ist, dann ist die Anlage unverzüglich der rechtsgültigen Messempfehlung des Buwal anzupassen.

3. Die Swisscom hat die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage dem Gemeinderat Niederrohrdorf und der Abteilung für Umwelt des Baudepartements zu melden, damit die Abnahmemessung durch ein vom Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (Metas) lizenziertes Ingenieurbüro vorgenommen werden kann.

Aufgrund dieser Empfehlungen wird der Gemeinderat Niederrohrdorf das Baugesuch wohl demnächst bewilligen.

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© Solothurner Zeitung / MLZ; 03.08.2005

Grenchen Zeitung

Dunkle Wolken über der «Krone»

Bettlach Vorwürfe, ein blockiertes Schlichtungsverfahren und fehlende Antworten

Zum Umbau des ehemaligen Gasthofs Krone in Bettlach gibts mehr Fragen als Antworten. Swisscom will die Antennenfrage bereinigen. Der Architekt erhebt Vorwürfe gegen die Bauherrschaft - doch diese hüllt sich in Schweigen.

daniela deck

Im Trauerspiel um die «Krone» in Bettlach zeichnet sich ein neuer Akt ab. Die Eigentümerin des historischen Gebäudes, die Bau Promotion GmbH, soll den Planer des Umbauprojekts um «mehrere zehntausend Franken» geprellt haben. Diesen happigen Vorwurf erhebt der Architekt D. F.*, der letztes Jahr die Schritte zur Wiederbelebung der «Krone» mit einleitete. Damit nicht genug: «Im vergangenen Frühling haben sie mich abserviert. Rolf Länzlinger (Vertreter der Bau Promotion GmbH) hat behauptet, es sei vereinbart gewesen, dass ich nur die Projektierung und das Baubewilligungsverfahren mache. Ich habe dafür gesorgt, dass wir die Baubewilligung für die <Krone> erhalten haben. Schon das war schwierig.» F. fährt fort: «Für Submissionen, die provisorische Ausführungsplanung und Arbeiten mit Fachingenieuren wurde ich dann nicht bezahlt.»

Nicht transparent

Zur Erinnerung: Nachdem der Restaurantbetrieb in der «Krone» schon vor Jahren stillgelegt worden war, erwarb die Bau Promotion GmbH das zerfallende Gebäude im Dorfkern. Ein erster, allzu ambitiöser Zeitplan für eine Art Loftwohnungen konnte nicht eingehalten werden. Innert weniger Monate hätten sie bezugsbereit sein sollen. Schliesslich arbeitete F. die Idee für Wohnungen im Stockwerkeigentum aus. Ausser der Südfassade sollte das Erscheinungsbild des alten Gebäudes erhalten bleiben.

Seit seinem Rauswurf hat F. angefangen, Fragen zu stellen: «Woher ist das Geld für den Kauf der <Krone> gekommen?» Die ganzen Vorgänge um dieses Bauprojekt und die Firma Bau Promotion Gmbh erscheinen undurchsichtig, nicht transparent.

Fast alle Wohnungen verkauft

Trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung der Redaktion hat Rolf Länzlinger nicht Stellung zu den Vorwürfen genommen. Per Fax teilte er lediglich mit: «Die Bau Promotion Gmbh hat bis auf eine Wohnung sämtliche Stockwerkeinheiten verkauft. Für die letzte Wohnung sind konkrete Kaufinteressenten vorhanden. Die erste Partei wird noch diesen Herbst einziehen.»

Der neue Architekt des Umbauprojekts weilt für mehrere Wochen in den Ferien. Er konnte zum Baufortschritt nicht befragt werden. Wer aber beim Bauplatz einen Augenschein nimmt, kann sich einen baldigen Bezug des Hauses nicht vorstellen. Mulden voller Bauschutt, zerbrochene Holzlatten, alte Leitungen und Kabel sind auf der Terrasse verstreut. Dort sieht es nicht viel anders aus als im letzten Herbst.

Tauziehen um Antennenstandort

Als gäbe es rund um den ehemaligen Gasthof nicht schon genügend Probleme, macht auch Swisscom Druck. Noch vor dem Verkauf der «Krone» an die Bau Promotion GmbH hatte der Mobilfunkanbieter das «Kronen»-Dach als Natelantennen-Standort erkoren. Gegen beträchtlichen Widerstand - auch die Einwohnergemeinde Bettlach reichte Einsprache ein - errang Swisscom die Baubewilligung. Doch die neue Eigentümerin der «Krone» will keinesfalls eine Mobilfunkantenne auf dem Dach dulden. Folglich kündigte die Bau Promotion GmbH den Vertrag mit Swisscom. Doch diese will nicht kampflos auf einen «idealen» Antennenstandort verzichten und hat die Kündigung angefochten.

Wie letztes Jahr, betont Swisscom-Sprecher Josef Frey auch jetzt den Verhandlungsweg zur Schlichtung: «Wir möchten alle Parteien, auch die Käufer der Stockwerkeinheiten, an einem Tisch versammeln und ihnen unseren Standpunkt darlegen.» Diesem Ziel ist Swisscom dem Vernehmen nach in den letzten Monaten aber nicht nähergekommen. Hat sich darum der Ton etwas verschärft? «Wir haben eine rechtskräftige Baubewilligung. Daran halten wir fest», so Frey.

Aufgrund des Rechtsstreits ist die Frist zum Bau der Antenne sistiert. Sonst hätte die bewilligte Zeitspanne letzten Januar geendet.

* Initialen von der Redaktion geändert.

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