Thielemann'sche Oktettmethode

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Thielemann'sche Oktettmethode

Beitrag von realdream » 13. Mai 2012 23:50

Der Regenwurm hat offenbar ein hoch entwickeltes Nervensystem.

Die Thielemann’sche Oktettmethode ist eine in der Wissenschaft inzwischen anerkannte Anwendung, zum Fang von Regenwürmern mittels elektrischen Stroms. Das Verfahren nach dem Biologen Dr. Ullrich Thielemann wird häufig im Rahmen von Untersuchungen zur standardisierten Bestandserfassung der Regenwurmfauna spezieller Standorte angewandt. Auch im Zuge des Biomonitorings ist es eine weit verbreitete Nachweismethode. Hierbei stößt man acht Elektroden mit einem Abstand von etwa 50 cm zueinander kreisförmig in den Oberboden. Je nach Leitfähigkeit des anstehenden Bodens werden „zerhackte“ Gleichstromimpulse von 50 bis 250 Volt an die Elektroden für die Dauer von etwa 20 Minuten angelegt. Binnen weniger Minuten werden die im elektrischen Feld angesiedelten Regenwürmer aus dem Boden getrieben, wobei die größeren Exemplare meistens zuerst an die Oberfläche kriechen.

Quelle: Wikipedia

Sind Regenwürmer etwa auch elektrosensibel?

Wie beim Menschen sind selbstverständlich ebenso andere Ursachen in Betracht zu ziehen. Interessant ist etwa, dass Regenwürmer die Erde bei Regen verlassen, dies aber offenbar nicht etwa wegen des Wassers, sondern wegen des Prasselns, das dem Graben des natürlichen Feindes Maulwurf gleichgesetzt wird. Simulieren also möglicherweise die Stromimpulse auch den natürlichen Gefahrenherd "Erdwerfer"?