Probe mit Akku

charles
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Probe mit Akku

Beitrag von charles » 19. Juli 2012 18:24

Es gibt eine Anzahl von elektrosensitive Personen, die körperliche Bescherden erfahren wenn sie an Elektrosmog ausgesetzt sind.
Elektrosmog enthält elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder.
Bei den elektrische und magnetische Feldern können wir auch unterscheiden in Wechselfelder und Gleichfelder.

Das manche Elektrosensitive körperliche Beschwerden erfahren bei Hochfrequenz ist klar. Bis heute hat da noch keine einzige seriöse Studie diesbezüglich stattgefunden, und wissen die meiste Wissenschaftler auch ganz wenig über die Problematik des EMF-Syndroms.

So gibt es auch Elektrosensitive, die schon bei ganz geringe Elektrosmog trotzdem gewaltige Beschwerden bekommen.
Wie zum Beispiel bei Batterien und Akkus.
Diese Personen werden oft als *Spinner* abgetan, belächelt und bespottet, nur weil niemand sich die Mühe genommen hat dieses Phenomen zu untersuchen.

Ich halte nicht viel von Studien wo man die Probanden befragt, oder sie Formulare einfüllen lässt. Das ist nicht objektiv.
Ich bevorzüge Messen an den Probanden.

In der Link habe ich ein kürzes Messbericht geschrieben, wo ich an eine elektrosensitive Person den Einfluss von eine Akkubetriebene Taschenlampe untersucht habe, und zwar ohne das diese Lampe eingeschaltet war.
Dies als Beweis das derartige Personen bestimmt keine *Spinner* sind.

http://www.milieuziektes.be/20120718MetingD.pdf

Merke, ich habe bewusst die letzte Messung nach drei Minuten vorgenommen, um zu wissen wie schnell der Elektrosmog zugreifen kann, und um den Probanden zu schonen, die von meine ganze Probe nicht informiert war.
Natürlich sollten nach z.B. 30 Minuten grössere Unterschiede gemessen werden, aber dies ist eine erste Probe in diese Richtung.

Merke auch, ich bin kein Wissenschaftler, sondern Beobachter.
Kann man sich vorstellen, wenn richtige Wissenschaftler sich diese Thematik mal unter die Armen nehmen.

Nachtrag:
Heute konnte ich feststellen das der eingebaute Akku ein magnetisches Gleichfeld zeigt von 12µT.
Laut SBM2008 ist es dann extrem auffällig.
Kein Wunder das empfindliche Personen darauf reagieren.

T.Wiegand

Nachfrage

Beitrag von T.Wiegand » 19. Juli 2012 22:14

Hallo Charles,
ihr Bericht klingt wirklich sehr interessant!
Es fällt mir an einigen Punkten nur schwer, ihre Sichtweise nachzuvollziehen. Mich würde interessieren, wie ihrer Meinung nach die körperlichen Beschwerden zustande kommen. Also etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen etc. Sie haben ja das Beispiel mit dem DECT-Telefon und den Veränderungen der Leberwerte gebracht. Verstehe ich sie richtig, dass die körperlichen Symptome hier eine Nebenwirkung der Leberbelastung sind? (also etwa wie durch Alkohol oder ähnliche Zellgifte?) Haben sie eine Theorie, was dort in den Zellen konkret passiert? (Spielt oxidativer Stress eine Rolle?)
Wie schnell normalisieren sich solche Zustände nach Ende der Belastung durch elektromagnetische Felder?
Spielen sich diese Vorgänge nur bei Personen mit EMF-Syndrom im Körper ab oder auch bei "Gesunden"? Wenn dies der Fall sein sollte, warum bekommen diese dann keine Beschwerden davon?

Vielen Dank im Voraus!

charles
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Beitrag von charles » 19. Juli 2012 23:37

Meine Sichtweise ist folgendes:

75% der Bevölkerung empfinden noch gar keine beschwerden durch Elektrosmog, und werden das in die nächste Jahren auch nicht haben, weil sie ein Immunsystem haben was noch funktioniert, d.h. die kritische Schwelle ist noch gar nicht erreicht.

Die restliche 25% haben ein geschädigtes Immunsystem.
Für diese Schädigung kann es vielerlei sehr unterschiedliche Gründe geben, auch sogar ohne Elektrosmog. Gift, Schwermetalle, Stress, unverarneitete Traumas, Parasiten, Viren, Bakterien, Würmer, Pilze, unsw.
Wenn aber die kritische Schwelle erreicht ist, kann ein Tropfen Elektrosmog den Eimer platzen lassen.
Sehe: http://www.milieuziektes.nl/Pagina200.html

Das kann passieren bei Expositionen vomn 200-2.000 µW/m², oder 200 nT.
Wenn die Schwelle überschritten worden ist, wird man elektrosensitiv.
Und Elektrosensitive können dann schon bei weniger als 1 µW/m² mit Beschwerden reagieren.

Ich hatte früher auch mal beobachtet, dass wenn ich ein Proband an eine Elektrosmog Exposition aussetze, ich mittels eine Spektrumanalyse ( von z.B. 80kHz bis 560kHz) verschiedene Pegel durch die Exposition im Körper messen kann.
Aber sobald die Exposition abgeschaltet wurden, waren auch die Pegel nicht mehr da. Aber die dazugehörige Beschwerden kamen etwas später.
Also die Elektrosmog-Informationen wurden irgendwo im Körper gespeichert für weitere Verarbeitung.

Der Leber ist das erste Stress-Organ welche die Ballast zu verarbeiten hat.
(Deswegen bringt eine Leberreinigung laut Hulda Clark bei manche Elektrosensitive so eine Linderung der Beschwerden.)

Der Zustand des Immunsystems bei Elektrosensitive ist unterschiedlich und kann auch täglich schwanken.
Deswegen ist der Abbau und Normalisierung auch unterschiedlich. Das kann bei ein und derselbe Person manchmal innerhalb von Stunden oder sogar Tagen andauern.
Bis jetzt habe ich nur Personen mit EMF-Syndrom untersucht.
Und versuche eine Zusammenhang zwischen Exposition und belastung zu finden.

Auf meine Hauptfrage *Wieviel Kilo Kopfschmerzen sind schädlich?* habe ich bis jetzt noch keine Antwort bekommen.
Fakt ist auch, das wenn man das Immunsystem repariert, die Empfindlichkeit für Elektrosmog mindert.

Ich wollte mit mein Posting nur andeuten, das wenn Elektrosensitive etwas empfinden, wie geringfügig die Felder auch sind, sie keine *Spinner* sind.
Biologie ist etwas ganz anders als theoretische Technik.
Und die Beschwerden haben eine biologische Ursprung, verursacht durch Elektrosmog.

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