Quelle:
MOWO Newsletter 11-2013
28.11.2013
Datenübertragung mit Licht
Wäre es nicht wunderbar, wenn man endlich mobil telefonieren könnte ohne ein schlechtes Gewissen aufgrund der Strahlenexposition zu haben? Ohne gesundheitliches Risiko das Handy ans Ohr halten? Und auch mobil ins Netz zu gehen und das bis zurzeit 800 Mbit/s superschnell ganz ohne Elektrosmog?
Seit vielen Jahren forscht unter anderem das Fraunhofer Institut intensiv, um Datenübertragung kabellos per Licht zu übertragen. Auch der Physiker Harald Haas, der das Forschungsprojekt VLC an der Universität Edinburgh leitet, beschäftigt sich seit Langem mit der Übertragungstechnik. Schon jetzt funktioniert das optische WLAN, auch VLC (Visual LightCommunication) genannt, unter Laborbedingungen einwandfrei und das mit beeindruckenden 800 Mbit pro Sekunde. Zurzeit wird an der Marktreife gearbeitet. Schon 2015 soll es soweit sein. Dabei soll ein USB-Stick ausreichend sein die nötigen Lichtsignale zu erreichen. Für Smartphones sind entsprechende Chips in der Entwicklung. Forscher gehen davon aus, dass die VLC Technologie bereits in fünf Jahren als Mainstream-Technologie anerkannt ist. Das optische WLAN verursacht keine Störsignale, sodass man es in sensiblen Räumen, wie Krankenhäusern und Flugzeugen bedenkenlos einsetzen kann. Weitere Vorteile sind zum Beispiel die Möglichkeit parallel mehrere Systeme laufen zu lassen. Es ist außerdem kostengünstig, da nur geringe Umbaukosten anfallen. Fotozellen sind schon heute in der Anschaffung sehr günstig.
Siehe hierzu auch den 13-minütigen Video-Clip
Datenübertragung mit Licht
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Steve L.
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Laie
Risikoeinschätzung für Licht-WLAN
Risikoeinschätzung für Licht-WLAN durch den Physiker Harald Haas, Forschungsprojekt VLC an der Universität Edinburgh:
„Licht existiert schon seit Millionen von Jahren. Tatsächlich hat es uns geschaffen, hat Leben geschaffen. Alle Arten von Leben. Es ist also natürlich sicher für uns.“
Video-Clip: http://www.mowo-flieden.de/technische-alternativen/ :
„Licht existiert schon seit Millionen von Jahren. Tatsächlich hat es uns geschaffen, hat Leben geschaffen. Alle Arten von Leben. Es ist also natürlich sicher für uns.“
Video-Clip: http://www.mowo-flieden.de/technische-alternativen/ :
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Steve L.
Re: Risikoeinschätzung für Licht-WLAN
Ja, aber hier geht es nicht um "natürliches" Licht, sondern um künstlich erzeugte, gepulste elektromagnetische Strahlung im (sichtbaren) Terrahertz-Bereich.Laie hat geschrieben:Risikoeinschätzung für Licht-WLAN durch den Physiker Harald Haas, Forschungsprojekt VLC an der Universität Edinburgh:
„Licht existiert schon seit Millionen von Jahren. Tatsächlich hat es uns geschaffen, hat Leben geschaffen. Alle Arten von Leben. Es ist also natürlich sicher für uns.“
Wenn es im Gigaherz-Bereich Wirkungsmechanismen gibt, die bei elektrosensiblen Personen Beschwerden auslösen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, daß es solche Mechanismen auch im Terrahertz-Bereich gibt.
Steve
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Wuff
Gepulste Lichtstrahlung
Gepulstes Licht kann auch bei anderen als auf technische EMF empfindlichen Personen Beschwerden verursachen, hier nur zwei Effekte:Steve L. hat geschrieben:Auch Licht ist elektromagnetische Strahlung (im THz-Bereich). Wer sagt denn, daß gepulste Terrahertz-Strahlung bei Elektrosensiblen (abseits der optischen Wahrnehmung durch das Auge) keine Beschwerden verursacht?
Steve
- Flackerlicht unter 50 Hz kann Kopfschmerzen verursachen. Aus diesem Grund werden sog. "Energiespar"-Lampen und LED-Lampen auf circa 40 kHz gebracht, welche nicht mehr optisch wirksam sind. Die entsprechenden elektronischen Vorschaltgeräte emittieren jedoch EMF von einer Charakteristik, die vielen Menschen starke Beschwerden verursacht.
- Stroboskoplicht kann epileptische Anfälle auslösen.
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Laie
Re: Risikoeinschätzung für Licht-WLAN
Wenn der Physiker ernst nimmt, was er sagt, kann er nicht von einer Neutralität des Lichts, auch des natürlichen, ausgehen. Er muss es vielmehr als konstituierenden Faktor der Schöpfung anschauen. Mit diesem Faktor haben seiner Ansicht nach alle Lebewesen evolutionär interagiert. Sie waren also in gewisser Hinsicht "elektrosensibel". Daher ist die Vermutung, dass mit neuen Lichtformen künstliche Faktoren für neue Wechselwirkungen in die Evolution eingebracht werden, begründet. Die Frage nach der "Sicherheit" stellt sich somit nicht ausschließlich als eine dar, die nur für Menschen bzw. Lebewesen Bedeutung hätte, die nach bisheriger Auffassung als "elektrosensibel" bezeichnet wurden.Steve L. hat geschrieben:Ja, aber hier geht es nicht um "natürliches" Licht, sondern um künstlich erzeugte, gepulste elektromagnetische Strahlung im (sichtbaren) Terrahertz-Bereich.Laie hat geschrieben:Risikoeinschätzung für Licht-WLAN durch den Physiker Harald Haas, Forschungsprojekt VLC an der Universität Edinburgh:
„Licht existiert schon seit Millionen von Jahren. Tatsächlich hat es uns geschaffen, hat Leben geschaffen. Alle Arten von Leben. Es ist also natürlich sicher für uns.“
Wenn es im Gigaherz-Bereich Wirkungsmechanismen gibt, die bei elektrosensiblen Personen Beschwerden auslösen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, daß es solche Mechanismen auch im Terrahertz-Bereich gibt.
Steve