Neue App warnt vor Smartphone-Abhängigkeit
Informatiker und Psychologen untersuchen suchtähnlichen Mobiltelefon-Gebrauch
“Mit dem Smartphone schnell an der Haltestelle den Busfahrplan prüfen, dann nochmal E-Mails checken, bevor der Bus kommt. Während der Fahrt dann das neueste Mini-Spiel testen und die Ergebnisse in drei sozialen Netzwerken teilen. So ähnlich sieht die Routine vieler Smartphone-Nutzer aus. Seit Handys immer mehr Funktionen übernehmen, wird auch die Abhängigkeit von den Geräten immer häufiger diskutiert. Mit einer neuen App sollen Nutzer mit Hilfe von Informatikern und Psychologen ihren Umgang mit dem Mobiltelefon messen können.(…)
Die neue App namens Menthal ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens zur Untersuchung des Smartphone-Gebrauchs.
Wer Menthal installiert, kann damit etwa sehen, wie viel Zeit er täglich mit dem Telefon verbringt und welche Anwendungen er am häufigsten verwendet. Die wichtigsten Kerndaten werden anonymisiert an einen Server übermittelt, wo die Wissenschaftler sie auswerten.
In einer bislang unveröffentlichten Studie haben die Forscher mit Menthal das Telefonverhalten von 50 Studenten über einen Zeitraum von sechs Wochen untersucht. "Die Ergebnisse waren zum Teil erschreckend", kommentiert Christian Montag, Privatdozent für Psychologie an der Bonner Universität. So nutzte ein Viertel der Probanden sein Telefon mehr als zwei Stunden pro Tag. Im Schnitt aktivierten die Studienteilnehmer 80 Mal täglich ihr Telefon – tagsüber durchschnittlich alle zwölf Minuten. Bei einigen Probanden fielen diese Zahlen gar doppelt so hoch aus.
"Dennoch wissen wir, dass der Umgang mit dem Mobiltelefon suchtähnliche Symptome hervorrufen kann", betont Montag. Ein übermäßiger Konsum kann zur Vernachlässigung von wichtigen täglichen Aufgaben oder des direkten sozialen Umfelds führen. "Bei Nichtnutzung kann es sogar zu regelrechten Entzugserscheinungen kommen."“
Quelle:scinex
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 16.01.2014 - AKR)
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Neue App warnt vor Smartphone-Abhängigkeit
Depression: Zu geringe Handy-Nutzung??
Glosse
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17 ... 01-16.html
Auszug aus obigem Artikel:
"Smartphone als Depressions-Detektor
Die Menthal-App entstand im Rahmen einer breiteren Initiative, Methoden der Informatik in die Psycho-Wissenschaften zu tragen – die Wissenschaftler sprechen auch vom neuen Forschungsfeld der Psycho-Informatik. "Es ist beispielsweise denkbar, Handydaten dazu zu nutzen, um Schwere und Verlauf einer Depression zu messen", erläutert Montag.
Depressionen äußern sich unter anderem in sozialem Rückzug und der Unfähigkeit, sich an Aktivitäten zu erfreuen. "Wir vermuten, dass sich während einer depressiven Phase die Handy-Nutzung messbar ändert", erläutert Psychiater Thomas Schläpfer vom Bonner Universitätsklinikum. "Der Kranke ruft dann beispielsweise weniger oft an und geht seltener vor die Tür – eine Verhaltensänderung, die Smartphones dank GPS ebenfalls registrieren können." Ein Psychiater könnte das Mobiltelefon seiner Patienten also als Diagnose-Instrument nutzen und gegebenenfalls frühzeitig gegensteuern." fett von mir.
TOLL!
Der Arzt liest an Hand des oder der Handys ab, ob sein Patient eine Depression hat oder nicht! Ärztlicher Rat: "Sie müssen mehr telefonieren, ihr Handy fleißiger benutzen, dann verschwindet ihre Depression." Reichlich absurd, nachdem parallel zur Aufrüstung von Mobilfunk Depressionen und Burnout massiv steigen. "Außerdem scheinen sie ein Stubenhocker zu sein! Anstatt auf der Straße rennend im Netz zu surfen oder zu telefonieren, lesen sie gar ein Buch, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn es ihnen schlecht geht." Vielleicht ist das ja nun auch der tiefere Grund, warum man schon Kita-Kindern Smartphones und Tablets gibt - um sie vor Depressionen zu bewahren. Früh übt sich... Letzteres - ich gebe es zu - ist nun reichlich böse von mir!
Ich sah einmal eine ca. 20-Jährige im Bus, die zugleich mit zwei Handys hantierte, zeitweise telefonierte sie auch noch mit dem einen und tippte auf dem anderen. Aber obwohl sie noch nicht gelernt hat mit beiden Handys gleichzeitig zu telefonieren, ist sie sicher sicher vor Depressionen.
Wie irr ist eigentlich diese Gesellschaft mittlerweile? Meint sie tatsächlich, sie sei eine Sonderkonstruktion der Natur und "lebe auf" in künstlicher gepulster Mikrowellenstrahlung? Das ist m.E. die lukrative Seite von Wissenschaft und Medizin. Da können Wissenschaftler und Therapeuten noch so vorpredigen, dass nicht ionisierende Strahlung unbedeutend sei - es ist aber nicht so! Lt. WHO macht gepulste elektromagnetische Strahlung keine Krankheiten, dann sage ich halt, sie kann die Menschen schwer beeinträchtigen, gleichbedeutend mit Kaputtmachen. Was ist Krankheit - eine Frage der Definition! Heutzutage beginnt die Krankheit bei Krebs. Der steigt zwar immens! Soll auch mit Umweltbedingungen zu tun haben! Aber EMF gehört anscheinend nicht zur Umwelt und überhaupt 1-2cm vom Ohr entfernt ist EMF sozusagen gar nicht mehr vorhanden.
Vorerst agiert man dahingehend: Haben Wissenschaftler auch nur geringste Zweifel an diesem "Wissenschafts-Betrieb", so werden sie still gelegt.
Eva Weber
edit 15:40 Ein Wort wurde verdoppelt und 2 Tippfehler ausgebessert.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17 ... 01-16.html
Auszug aus obigem Artikel:
"Smartphone als Depressions-Detektor
Die Menthal-App entstand im Rahmen einer breiteren Initiative, Methoden der Informatik in die Psycho-Wissenschaften zu tragen – die Wissenschaftler sprechen auch vom neuen Forschungsfeld der Psycho-Informatik. "Es ist beispielsweise denkbar, Handydaten dazu zu nutzen, um Schwere und Verlauf einer Depression zu messen", erläutert Montag.
Depressionen äußern sich unter anderem in sozialem Rückzug und der Unfähigkeit, sich an Aktivitäten zu erfreuen. "Wir vermuten, dass sich während einer depressiven Phase die Handy-Nutzung messbar ändert", erläutert Psychiater Thomas Schläpfer vom Bonner Universitätsklinikum. "Der Kranke ruft dann beispielsweise weniger oft an und geht seltener vor die Tür – eine Verhaltensänderung, die Smartphones dank GPS ebenfalls registrieren können." Ein Psychiater könnte das Mobiltelefon seiner Patienten also als Diagnose-Instrument nutzen und gegebenenfalls frühzeitig gegensteuern." fett von mir.
TOLL!
Der Arzt liest an Hand des oder der Handys ab, ob sein Patient eine Depression hat oder nicht! Ärztlicher Rat: "Sie müssen mehr telefonieren, ihr Handy fleißiger benutzen, dann verschwindet ihre Depression." Reichlich absurd, nachdem parallel zur Aufrüstung von Mobilfunk Depressionen und Burnout massiv steigen. "Außerdem scheinen sie ein Stubenhocker zu sein! Anstatt auf der Straße rennend im Netz zu surfen oder zu telefonieren, lesen sie gar ein Buch, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn es ihnen schlecht geht." Vielleicht ist das ja nun auch der tiefere Grund, warum man schon Kita-Kindern Smartphones und Tablets gibt - um sie vor Depressionen zu bewahren. Früh übt sich... Letzteres - ich gebe es zu - ist nun reichlich böse von mir!
Ich sah einmal eine ca. 20-Jährige im Bus, die zugleich mit zwei Handys hantierte, zeitweise telefonierte sie auch noch mit dem einen und tippte auf dem anderen. Aber obwohl sie noch nicht gelernt hat mit beiden Handys gleichzeitig zu telefonieren, ist sie sicher sicher vor Depressionen.
Wie irr ist eigentlich diese Gesellschaft mittlerweile? Meint sie tatsächlich, sie sei eine Sonderkonstruktion der Natur und "lebe auf" in künstlicher gepulster Mikrowellenstrahlung? Das ist m.E. die lukrative Seite von Wissenschaft und Medizin. Da können Wissenschaftler und Therapeuten noch so vorpredigen, dass nicht ionisierende Strahlung unbedeutend sei - es ist aber nicht so! Lt. WHO macht gepulste elektromagnetische Strahlung keine Krankheiten, dann sage ich halt, sie kann die Menschen schwer beeinträchtigen, gleichbedeutend mit Kaputtmachen. Was ist Krankheit - eine Frage der Definition! Heutzutage beginnt die Krankheit bei Krebs. Der steigt zwar immens! Soll auch mit Umweltbedingungen zu tun haben! Aber EMF gehört anscheinend nicht zur Umwelt und überhaupt 1-2cm vom Ohr entfernt ist EMF sozusagen gar nicht mehr vorhanden.
Vorerst agiert man dahingehend: Haben Wissenschaftler auch nur geringste Zweifel an diesem "Wissenschafts-Betrieb", so werden sie still gelegt.
Eva Weber
edit 15:40 Ein Wort wurde verdoppelt und 2 Tippfehler ausgebessert.
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Mahner
Video: Smartphone-Süchtig?
Wissenschaftler sagen:
„Ein zu viel am Handy kann zu einem zu wenig mit echten Freunden führen!“
Haben wir unser Handy in der Hand – oder das Handy uns? Der BR berichtet in seiner Sendung Mittags-Magazin über ein Forschungsprojekt der Uni Bonn. Die Akademiker versuchen dort derzeit eine Antwort auf die folgende Frage zu formulieren: Haben die Menschen Handy-Therapie-Bedarf?
Zur Beobachtung der täglichen Smartphone-Nutzung haben die Forscher eine Android-Applikation entwickelt, die den Griff zum Handy aufzeichnet, die Dauer und die Intensität der Smartphone-Nutzung langfristig katalogisiert.
Zwar lassen sich die Messungen noch nicht auf dem iPhone durchführen – die iOS System-Einschränkungen machen den Bonnern hier einen Strich durch die Rechnung – die ersten Ergebnisse regen jedoch zum Nachdenken an.
Hier geht es zum Video Podcast
Bayrischer Rundfunk 2014 – mittags magazin
17.02.2014