Einsatz von Mikrowellenwaffen, um damit Fahrzeuge zu stoppen
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Mahner
Einsatz von Mikrowellenwaffen, um damit Fahrzeuge zu stoppen
Bundeswehr, BKA, Bundespolizei und LKA Sachsen-Anhalt liebäugeln mit Einsatz von Mikrowellenwaffen, um damit Fahrzeuge zu stoppen
Netzpolitik ORG
07.03.2014
Seit 2005 interessieren sich die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) für die polizeiliche Nutzung von Hochfrequenztechnik. Dies teilte das Bundesinnenministerium in der Antwort auf eine parlamentarische Initiative mit. Demnach wurde auch eine mögliche “Wechselwirkung auf technische Geräte” untersucht. Industriepartner war stets der Rüstungskonzern Diehl BGT Defence. Die Bundespolizei habe jedoch auch anderweitig “Kontakt mit privaten Firmen” gehabt. Kurzzeitig wurde auch die Leibniz Universität Hannover und das Fraunhofer Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) hinzugezogen.
Es wird nicht erklärt, ob die Suchbewegungen dem Einsatz von elektromagnetischen Impulsen (EMP) oder Mikrowellen (HPM) galten. Lediglich für die Bundeswehr wird in der Antwort konkreter ausgeführt, dass man sich dort für “hochenergetische Mikrowellen” interessiert. Die Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik forscht demnach zum Einsatz der Technik, um damit “nicht kooperative Fahrzeuge” zu stoppen. Auch die Störung anderer Systeme durch den Einsatz der Strahlenwaffen wird untersucht: In den laufenden Untersuchungen würden “unterschiedliche komplexe Systeme mit HPM bestrahlt”. Von Interesse sind Auswirkungen auf “Fahrzeugsteuergeräte, Energieversorgungen und Kommunikationsmittel”. Auch die Bundeswehr nutzt hierzu Systeme von Diehl BGT Defence.(...)
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Siehe auch Seite 2 „Angeblich steigender Bedarf zum Stoppen “nicht kooperativer Fahrzeuge” unter
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