In Fortführung zuletzt geführten der Darlegungen im benachbarten Strang posting.php?mode=quote&p=67312 sollen hier gesondert Fragen zu folgendem Thema behandelt werden:
Stellt Schmerzlinderung durch Abschirmung ein beweiskräftiges Indiz für eine Verursachung von Schmerzen durch EMF-Exposition dar?
Abschirmung ist geeignet Schmerzen unbekannter Herkunft = idiopatische Schmerzen zu lindern. Unbekannter Herkunft sind diese dann, wenn sie trotz intensiver Suche nach den Ursachen, keinen solchen zugeordnet werden können.
Von Schmerzbeschwerden solcher Art werden häufig Betroffene geplagt, die EMF-exponiert sind. Bei Deexposition lassen häufig die Schmerzen nach.
Dies stellt, wie am Beispiel des Abschirmstrumpfgewebes ersichtlich, ein beweiskräftiges Indiz für einen verursachenden Zusammenhang dar.
Wo wurde dieser Zusammenhang schon einmal in mobilfunkkritischer Argumentation angeführt?
Gibt es Beobachtungen, wonach auch Schmerzen, die einer geklärten Ursache zugeordnet werden konnten, sich in Wechselwirkung mit EMF-Exposition/-Deexposition verändert haben?
Schmerzlinderung durch Abschirmung
Beweisführung
M.E. wird eine Beweisführung von vorneherein verunmöglicht!
1. Es wird einem bei Ärzten sofort gesagt, dass "nichtionisierende Strahlung" keine Befindlichkeitsstörungen verursachen kann, somit auch keinerlei Schmerzen. Die Ursache der Schmerzen ist also als psychisch anzusehen. WHO eindeutig in etwa: "Gesundheitsstörungen sind eher nicht im Bereich EMF zu suchen." Das Bundesamt für Strahlenschutz schließt sich an und somit auch Bundes- und Landesärztekammern und durch umfangreiche Information in dieser Hinsicht und spezialisierte Fortbildungsumweltmediziner auch die niedergelassenen Ärzte.
2. Sollten sich Kopfschmerz, Druck auf Ohren und Augen bei Abschirmung bessern, so wird man den Betroffenen sagen, dass dieser Umstand nun darauf zurückzuführen sei, weil bekannt ist, dass abgeschirmt wurde. Sollte so ein Versuch tatsächlich unbekannterweise durchgeführt werden, so muss der Proband sofort reagieren, keinesfalls nach Stunden. Reagiert er gleich, weil sich die bekannten Beschwerden rasch einstellen, so ist es Zufall. Nun muss er dies zum X-ten Mal unter Beweis stellen - und schließlich kann er es nicht mehr. Und Kopfschmerz, was soll das, hat doch fast jeder!
Als beweiskräftiges Indiz auf Einwirkung elektromagnetischer Felder führe ich immer wieder Pflanzen an. Doch niemand ist daran interessiert, wofür wohl ein Grund sein kann, dass man Bäume eben nicht für verrückt erklären kann.
Mir sagte einmal ein Psychologe, den ich auf Grund eines bitterbösen Leserbriefes, bzgl Menschen die an Funk leiden, anrief: "Und wenn alle Menschen sterben, so ist es noch lange nicht erwiesen!"
Nun, dann wäre das Thema zumindest ein für allemal erledigt, womit Manfred Lütz wohl in die richtige Richtung weist: "Irre! Wir behandeln die Falschen – unser Problem sind die Normalen."
edit: Ursprünglich schrieb ich Psychiater, was falsch ist und was ich hiermit ( 29.6.14 11:48 ) berichtige. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.
Eva Weber
Laie hat geschrieben: Abschirmung ist geeignet Schmerzen unbekannter Herkunft = idiopatische Schmerzen zu lindern. Unbekannter Herkunft sind diese dann, wenn sie trotz intensiver Suche nach den Ursachen, keinen solchen zugeordnet werden können.
1. Es wird einem bei Ärzten sofort gesagt, dass "nichtionisierende Strahlung" keine Befindlichkeitsstörungen verursachen kann, somit auch keinerlei Schmerzen. Die Ursache der Schmerzen ist also als psychisch anzusehen. WHO eindeutig in etwa: "Gesundheitsstörungen sind eher nicht im Bereich EMF zu suchen." Das Bundesamt für Strahlenschutz schließt sich an und somit auch Bundes- und Landesärztekammern und durch umfangreiche Information in dieser Hinsicht und spezialisierte Fortbildungsumweltmediziner auch die niedergelassenen Ärzte.
2. Sollten sich Kopfschmerz, Druck auf Ohren und Augen bei Abschirmung bessern, so wird man den Betroffenen sagen, dass dieser Umstand nun darauf zurückzuführen sei, weil bekannt ist, dass abgeschirmt wurde. Sollte so ein Versuch tatsächlich unbekannterweise durchgeführt werden, so muss der Proband sofort reagieren, keinesfalls nach Stunden. Reagiert er gleich, weil sich die bekannten Beschwerden rasch einstellen, so ist es Zufall. Nun muss er dies zum X-ten Mal unter Beweis stellen - und schließlich kann er es nicht mehr. Und Kopfschmerz, was soll das, hat doch fast jeder!
Betroffene können teilweise sehr schnell sagen: "Hier geht es mir gut, hier habe ich keine Beschwerden, hier habe ich keine Schmerzen, hier atme ich buchstäblich auf." Nur, es interessiert niemanden, ja man wird Argumente dagegen finden!Laie hat geschrieben: Von Schmerzbeschwerden solcher Art werden häufig Betroffene geplagt, die EMF-exponiert sind. Bei Deexposition lassen häufig die Schmerzen nach.
Als beweiskräftiges Indiz auf Einwirkung elektromagnetischer Felder führe ich immer wieder Pflanzen an. Doch niemand ist daran interessiert, wofür wohl ein Grund sein kann, dass man Bäume eben nicht für verrückt erklären kann.
Beobachtungen gibt es bei Betroffenen genügend - nur wie gesagt, es interessiert keinen. In Bezug auf Tetanie, also Kalzium, gibt es sogar einen Beweis.Laie hat geschrieben: Wo wurde dieser Zusammenhang schon einmal in mobilfunkkritischer Argumentation angeführt?
Gibt es Beobachtungen, wonach auch Schmerzen, die einer geklärten Ursache zugeordnet werden konnten, sich in Wechselwirkung mit EMF-Exposition/-Deexposition verändert haben?
Mir sagte einmal ein Psychologe, den ich auf Grund eines bitterbösen Leserbriefes, bzgl Menschen die an Funk leiden, anrief: "Und wenn alle Menschen sterben, so ist es noch lange nicht erwiesen!"
Nun, dann wäre das Thema zumindest ein für allemal erledigt, womit Manfred Lütz wohl in die richtige Richtung weist: "Irre! Wir behandeln die Falschen – unser Problem sind die Normalen."
edit: Ursprünglich schrieb ich Psychiater, was falsch ist und was ich hiermit ( 29.6.14 11:48 ) berichtige. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.
Eva Weber