Das selbst auferlegte grundsätzliche Werbeverbot von Gigaherz ist begrüssenswert.
Anlass für eine Ausnahme davon bildet meines Erachtens das Messgerät esi23
Dieses hat je eine separate Anzeige für elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, in drei Stufen von grün über orange bis rot.
Das Gerät ist handlich und für mich zu einem wertvollen Begleiter für bestimmte Alltagssituationen sowie zu einem hilfreichen Instrument für die Aufklärungsarbeit bei Freunden und Bekannten geworden.
Innerhalb von zwei Sekunden weiss ich beispielsweise, ob das Festnetzfunktelefon in der Nähe ein Dauerstrahler ist oder nicht. Keine Esoterik, sondern auf einfache Weise beliebig wiederholbare physikalische Messergebnisse, das hat schon einige Skeptiker überrascht und sensibilisiert. Im Kopfbereich des Bettes verkehrt eingesteckte zweipolige Nachttischlämpchen-Stecker (rund 70 bis 80%, „schön“ nach Murphy’s Law) ergeben regelmässig ein rotes Lämpchen, richtig eingesteckt resultiert eine sicht- und hörbare Differenz, das macht schon den meisten Menschen Eindruck. Bereits beim Verbindungsaufbau volle Leistung beim Funktelefon, auch das hat bereits für mehr als zwei grosse Augen gesorgt. Am Hauptschalter ausgeschaltete Kaffeemaschine, und trotzdem noch ein magnetisches Feld, also Standby-Stromverbrauch, das wissen die wenigsten, fällt allerdings punkto Elektrosmog-Gesamtbelastung im Wohnbereich kaum ins Gewicht, da selten jemand dieses Gerät auf dem Nachttisch oder unmittelbar neben dem Lesesessel platziert.
Hat jemand gar kein Interesse an diesem Thema, ist das für mich natürlich auch in Ordnung. Aber das Ganze wenigstens zur Sprache bringen, das ist mir schon wichtig. Mit der Leitlinie der Österreichischen Ärztekammer zum EMF-Syndrom und dem esi23 fällt das heute wesentlich leichter. Und ich bin in aller Regel gern zu Besuch bei anderen Menschen.
Empfohlen hat es mir der Fachmann Josef Peter, der in der Rundschau vom 15.8.2012 im Beitrag zum Thema Sparlampen aufgetreten ist. Kostenpunkt: Fr. 249.-- Bestellbar unter www.ibes.ch
(Seit kurzem gibt es zudem das esi24 für Fr. 325.—mit verfeinerter fünfstufiger Anzeige. Ein relevanter zusätzlicher Mehrwert ist mir nicht bekannt)
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meines Erachtens sehr gut. Es reicht ja grundsätzlich auch ein Gerät pro Bekanntenkreis, ist ein Haushalt geprüft, kann man sich wieder den zahlreichen anderen Herausforderungen widmen. Wenn jemand schlechte Erfahrungen mit dem Gerät gemacht hat, würde mich das überraschen, aber selbstverständlich trotzdem interessieren.
esi23
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realdream
vertrauen ist gut,
einmal falsch gelegen, einmal nicht, dazulernen ist erlaubt
Die Testung des gefälligen Festnetz-Funktelefon-Modells ePure von Swissvoice, das auch bei Swisscom im Angebot stand, sorgte für eine Überraschung:
Ecomode Plus deklariert, aber das "Rotlicht" beim esi23 verschwand nicht, obwohl nicht bzw. nicht mehr telefoniert wurde... ein Fall von Etiketten-Schwindel?
Eine Nachprüfung im Labor hat ergeben, dass das Signal tatsächlich verschwindet, allerdings erst nach rund 40 - 60 Sekunden.
Also doch (relativ) sauber.
Swissvoice hat übrigens auch ein Festnetztelefon mit Schnur im Angebot, welches genau das kann, was ein Telefon primär können muss:
Eine Verbindung zwischen Menschen herstellen.
Bei einem anderen Anbieter handelt es sich dagegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Falschdeklaration:
Das Festnetzfunktelefon Philips D405 wird wie folgt beworben:
Geringe Strahlung (Modi ECO und ECO+) und niedriger Stromverbrauch
"Philips Telefone sind energieeffizient und umweltfreundlich. Der Stromverbrauch im Standby-Modus beträgt weniger als 0,75 W. Wenn der ECO-Modus aktiviert ist, wird die ausgegebene Strahlung um bis zu 60 % reduziert, und um bis zu 95 %, wenn das Telefon aufgeladen wird. Ist der Modus ECO+ aktiviert, herrscht gar keine Strahlung."
Vorab: Wieso nebst dem Ecomodus Plus überhaupt noch ein gewöhnlicher Ecomodus eingebaut wurde, erschliesst sich bereits durchschnittlich kritisch denkenden Menschen kaum, wieso beide zuerst aktiviert werden müssen, bleibt zumindest mir vollends ein Rätsel.
Im Ergebnis leuchtete auch nach mehr als 10 Minuten im Standby noch ein HF-Lämpchen des esi23 auf, zwar nur das orange - die Strahlung wurde also tatsächlich reduziert -, aber "...gar keine Strahlung" herrschte zweifellos nicht.
Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist vertrauenswürdiger.
Die Testung des gefälligen Festnetz-Funktelefon-Modells ePure von Swissvoice, das auch bei Swisscom im Angebot stand, sorgte für eine Überraschung:
Ecomode Plus deklariert, aber das "Rotlicht" beim esi23 verschwand nicht, obwohl nicht bzw. nicht mehr telefoniert wurde... ein Fall von Etiketten-Schwindel?
Eine Nachprüfung im Labor hat ergeben, dass das Signal tatsächlich verschwindet, allerdings erst nach rund 40 - 60 Sekunden.
Also doch (relativ) sauber.
Swissvoice hat übrigens auch ein Festnetztelefon mit Schnur im Angebot, welches genau das kann, was ein Telefon primär können muss:
Eine Verbindung zwischen Menschen herstellen.
Bei einem anderen Anbieter handelt es sich dagegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Falschdeklaration:
Das Festnetzfunktelefon Philips D405 wird wie folgt beworben:
Geringe Strahlung (Modi ECO und ECO+) und niedriger Stromverbrauch
"Philips Telefone sind energieeffizient und umweltfreundlich. Der Stromverbrauch im Standby-Modus beträgt weniger als 0,75 W. Wenn der ECO-Modus aktiviert ist, wird die ausgegebene Strahlung um bis zu 60 % reduziert, und um bis zu 95 %, wenn das Telefon aufgeladen wird. Ist der Modus ECO+ aktiviert, herrscht gar keine Strahlung."
Vorab: Wieso nebst dem Ecomodus Plus überhaupt noch ein gewöhnlicher Ecomodus eingebaut wurde, erschliesst sich bereits durchschnittlich kritisch denkenden Menschen kaum, wieso beide zuerst aktiviert werden müssen, bleibt zumindest mir vollends ein Rätsel.
Im Ergebnis leuchtete auch nach mehr als 10 Minuten im Standby noch ein HF-Lämpchen des esi23 auf, zwar nur das orange - die Strahlung wurde also tatsächlich reduziert -, aber "...gar keine Strahlung" herrschte zweifellos nicht.
Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist vertrauenswürdiger.
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realdream
überraschung
Danke dem esi23 habe ich bei einer interessierten Person eine überraschende Feststellung gemacht:
Dass Smartphones bei nicht verfügbarem WLAN ständig nach einer Verbindung suchen und das Lämpchen des Messgeräts bei „hf wave“ permanent auf Rot steht, war mir bereits bekannt.
WLAN auf dem Handy deaktivieren – wenn kein entsprechendes Netz verfügbar ist oder benötigt wird - und die Hochfrequenz-Anzeige wechselt auf grün (sofern sich nicht weitere starke HF-Quellen in der Nähe befinden), so der einfache Verbesserungsvorschlag. In der Folge leuchtet das rote Lämpchen in regelmässigen Abständen nur noch dann kurz auf, wenn die nächststehende Antenne das Handy lokalisiert.
Nicht schlecht gestaunt habe ich, als dies beim iPhone 5s nicht funktionierte. Erst als der Flugmodus eingeschaltet wurde, wechselte die Anzeige auf grün.
Eine wichtige Information für alle, die an einfacher Vorsorge interessiert sind und dennoch nicht ganz auf die Mobilfunktechnologie verzichten möchten.
Eine Erklärung habe ich nicht. Bei den technischen Daten habe ich weder einen SAR-Wert noch sonst einen hilfreichen Hinweis auf eine Besonderheit gefunden.
Ob das auch bei anderen iPhone-Modellen oder nur bei Apple-Produketen so ist, kann ich (noch) nicht sagen, da ich erst wenige Handys getestet habe.
https://www.apple.com/chde/iphone-5s/specs/
Dass Smartphones bei nicht verfügbarem WLAN ständig nach einer Verbindung suchen und das Lämpchen des Messgeräts bei „hf wave“ permanent auf Rot steht, war mir bereits bekannt.
WLAN auf dem Handy deaktivieren – wenn kein entsprechendes Netz verfügbar ist oder benötigt wird - und die Hochfrequenz-Anzeige wechselt auf grün (sofern sich nicht weitere starke HF-Quellen in der Nähe befinden), so der einfache Verbesserungsvorschlag. In der Folge leuchtet das rote Lämpchen in regelmässigen Abständen nur noch dann kurz auf, wenn die nächststehende Antenne das Handy lokalisiert.
Nicht schlecht gestaunt habe ich, als dies beim iPhone 5s nicht funktionierte. Erst als der Flugmodus eingeschaltet wurde, wechselte die Anzeige auf grün.
Eine wichtige Information für alle, die an einfacher Vorsorge interessiert sind und dennoch nicht ganz auf die Mobilfunktechnologie verzichten möchten.
Eine Erklärung habe ich nicht. Bei den technischen Daten habe ich weder einen SAR-Wert noch sonst einen hilfreichen Hinweis auf eine Besonderheit gefunden.
Ob das auch bei anderen iPhone-Modellen oder nur bei Apple-Produketen so ist, kann ich (noch) nicht sagen, da ich erst wenige Handys getestet habe.
https://www.apple.com/chde/iphone-5s/specs/