Weihnachtsgedicht 2015

Eva Weber
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Weihnachtsgedicht 2015

Beitrag von Eva Weber » 28. November 2015 21:54

Ein kritisches Weihnachtsgedicht zum Advent 2015


Ruhig strahlte einst zur Weihnachtszeit
hell ein Stern, doch der ist weit.
Einst leuchteten die Kinderaugen
für Dinge, die heut' nicht mehr taugen.
So findet sich auf Gabentischen
viel Spielzeug, gut zum Tippen, Wischen.
Auch bei Kindern – höchstes Gut -
die Technik ihre Wirkung tut,
je mehr in Strahlung eingehüllt,
umso „klüger“ wird das Kind!

Ein Meister wird nur wer früh übt,
drum früh dem Kind man Smartphones gibt.
Das sind die neuen Kinderfreuden,
mit denen sie die Zeit vergeuden.
Bald lässt die Sucht sich nicht mehr stillen,
Kopfschmerz, schlaflos, dann gibt's Pillen,
Funk heißt sie, die neue Droge,
und hilflos ist der Psychologe.

Das Leid, das daraus wird geboren,
stößt größtenteils auf taube Ohren.
Denn da sind große Puppenspieler,
die erscheinen wie die Dealer.
Einhalt wird hier nicht geboten,
der Nutzen, der ist auszuloten.

So wird die Erde eingetaucht,
in Strahlung, die man so nicht braucht.
Stets ist die Red' von Menschenrechten,
doch hierbei steht es mehr zum Schlechten.
Wer sich nicht ins Schicksal schickt,
den verlacht man als verrückt.

Und was für diese Zeiten steht,
der helle Stern – er geht, er geht!
So zünd' ich eine Kerze an,
viel Hoffnung knüpf' ich nicht daran!

Eva Weber. Advent 2015
Dieses Gedicht darf überall veröffentlicht werden mit dem Zusatz: „Durch Mobilfunk geschädigt“

GöttingerSieben
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Re: Weihnachtsgedicht 2015

Beitrag von GöttingerSieben » 29. November 2015 16:56

Liebe Eva Weber,

herzlichen Dank für das kritische Weihnachtsgedicht. Ich werde es verbreiten.
Bewahren Sie Ihre Hoffnung. Die Bäume unterstützen uns. So manchem geht ein Licht auf.

Im Studiengang Arboristik an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fakultät Ressourcenmanagment Götttingen, wurde eine Bachelorarbeit
über das Thema "Einwirkungen elektromagnetischer Strahlung auf Bäume - Eine Literaturrecherche" verfasst.
http://www.weisse-zone-rhoen.de/mobilfu ... recherche/

Im Göttinger Forstbotanischen Garten zeigen Tannen, Fichten, Kiefern und Lebensbäume - aus vielen Ländern der Erde - deutlich, dass sie im Hochfrequenzfeld
von Mobilfunksendeanlagen nicht gedeihen können.
Büsgenweg 2_Mobilfunksendeanlage.jpg
Büsgenweg 2_Mobilfunksendeanlage.jpg (21.98 KiB) 1053 mal betrachtet
Forstbotanischer_Garten.jpg
Forstbotanischer_Garten.jpg (85.94 KiB) 1053 mal betrachtet
Sterbende_Nadelbäume_Nähe_Büsgenweg_2_und_4.jpg
Sterbende_Nadelbäume_Nähe_Büsgenweg_2_und_4.jpg (108.79 KiB) 1053 mal betrachtet

Eva Weber
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Re: Weihnachtsgedicht 2015

Beitrag von Eva Weber » 2. Dezember 2015 14:37

GöttingerSieben hat geschrieben:Liebe Eva Weber,

herzlichen Dank für das kritische Weihnachtsgedicht. Ich werde es verbreiten.
Bewahren Sie Ihre Hoffnung. Die Bäume unterstützen uns. So manchem geht ein Licht auf.
Danke für den Zuspruch und für die Baumbilder, die wiederum aufzeigen, wie viel es geschlagen hat. Ich selbst kann genügend Beispiele anführen.

Ich war noch nie eine Schwarzseherin, noch war ich je Esoterik zugeneigt, im Gegenteil. Ich betrachte mich als ziemlich nüchtern. Aber, meine Meinung ist mittlerweile: Es wird nichts, aber auch nichts getan werden, um die Situation zu bessern. Wirtschaft, Strahlenschutzbehörden samt den geneigten Wissenschaftlern, Politik und die entsprechenden Umweltmediziner werden zusammenhalten wie Pech und Schwefel und weitere Aufrüstung auf allen Gebieten befürworten.

Nachdem es gestern tagsüber nicht oder wenn, nur ganz wenig vibrierte und ich nachts schlafen konnte, allerdings in drei Rettungsdecken, hatte ich heute um Dreiviertelsechs gute Laune und allerhand Vorsätze. Vielleicht hat sich die Antenne automatisch etwas verstellt oder man hat mit dem Ret-Modul per Funk etwas verändert? Doch kurz darauf, als ich meine Zeitung las, begann das Vibrieren erneut. Die üblichen Beschwerden folgten. Wenn auch nur das geringste Interesse an "Verantwortung für Mensch und Umwelt" bestünde, hätte man schon längst auf die, wie es immer heißt, "Geschichten" der Betroffenen gehört und auf die Bäume geschaut. Aber beides ist nicht von Interesse, da es gegen das Geschäft und auch Sonstiges ist. Prof. Lerchl sagte es ja einmal deutlich in etwa, in dem von ihm bevorzugten Forum, dass ihn Elektrosensible nicht interessieren. Pflanzen nach einer fehlgeschlagenen Koniferen-Studie ja anscheinend auch nicht mehr.

Leider ist das in meinen Augen so. Ich bewege mich schon wieder Stunden mit meiner raschelnden Rettungsdecke, um ein wenig zu mildern, und da kommt mir gerade der Gedanke: Würde man allen zusammen mal einen Monat lang ihre Smartphones nehmen, dann hätten wir hier wohl die größte Revolution - nach der Französischen!!

Eva Weber

nobody
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Re: Weihnachtsgedicht 2015

Beitrag von nobody » 3. Dezember 2015 11:48

Eva Weber hat geschrieben: Es wird nichts, aber auch nichts getan werden, um die Situation zu bessern. Wirtschaft, Strahlenschutzbehörden samt den geneigten Wissenschaftlern, Politik und die entsprechenden Umweltmediziner werden zusammenhalten wie Pech und Schwefel und weitere Aufrüstung auf allen Gebieten befürworten.
Das ist so. Der dümmliche Spruch "wenn's gefährlich wäre, wüssten wir das längst" ist ja nicht umsonst weit verbreitet. In blinder Obrigkeitshörigkeit schwimmt die breite Masse dahin, obschon der Polit- u. Wirtschaftsfilz immer wieder beweist, dass gelogen und betrogen wird, wo es nur geht. Ironischerweise ist z.B. der VW-Abgasmessbetrug auch nur deshalb ein Skandal, weil er vor dem Hintergrund der noch grösseren Klimalüge stattgefunden hat. Leider ist es so, dass bezüglich Klimathese dieselben Muster anwendung finden, wie beim Elektrosmog: Wer eine vom Mainstream abweichende Meinung vertritt und auch nur ein klein wenig Zweifel oder Bedenken an der offiziellen These äussert, wird diskreditiert und mithilfs gesteuerten Studien der gesunde Menschenverstand mundtot gemacht. So geht das.

Eva Weber
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Re: Weihnachtsgedicht 2015

Beitrag von Eva Weber » 3. Dezember 2015 22:38

Eine Weihnachtsgeschichte, nicht etwa von dieser Strahlenphobikerin Eva W. erfunden, sondern tatsächlich so erlebt. Wohlgemerkt einen Becher Feuerzangenbowle habe ich erst anschließend getrunken.

Einmal muss ich ja zum Weihnachtsmarkt in der Nähe gehen, so ging ich also heute. Ich weiß von jemandem, der das ganze Jahr über Krippen baut. Es hieß, Kinder würden dort zusammen mit einem Krippenbauer Kripperl bauen. So ging ich dort hin und war erstaunt, dass es tatsächlich die Person war, die ich vermutete, die sich hier mit Kindern und Krippenbasteleien beschäftigte. Sechs Kinder saßen da um einen Tisch herum und werkelten unter Anleitung des Krippenbauers. Auf der Bank unter den Kindern saß eine junge Mutter. Sie hatte ihr Smartphone und wischte und wischte. Was die Kinder taten interessierte sie nicht. Sie sah nicht auf. Da dort noch mehrere Stände waren mit schönen handwerklichen Basteleien, schaute ich mich ca. eine Viertelstunde um. Ich beobachtete diese junge Mutter. Kein Aufschauen von ihrem Smartphone. Die Kinder und ihre Mühe etwas zu basteln interessierten sie nicht. Ich ging an den Tisch und sprach sie an. "Entschuldigen sie, sie sitzen hier unter den Kindern (das Jüngste wird wohl drei Jahre gewesen sein) und dabei wissen sie doch, dass Ihr Smartphone ständig strahlt. Wäre das so schlimm, wenn sie es der Kinder wegen ausschalten?"

Die Antwort überraschte mich ziemlich, denn es kam als erstes eine Provokation: "Nein, das kann ich nicht ausmachen, denn ich kann ohne es nicht sein!" Es verschlug mir ein bisschen die Sprache und eh ich eine Antwort wusste, ging es weiter: "Mein Vater ist Arzt und der weiß genau was Sache ist, und das macht nichts und wenn sie raus gehen auf den Hof, dann haben sie viel mehr Strahlung als hier herinnen und meinem kleinen Handy." Zack, das war's!

Ja, die Information der Ärzte durch die entsprechenden Umweltmediziner sowie Behörden funktioniert offensichtlich bestens. Vor soviel Wissen muss man einfach kapitulieren. Es muss ja auch zum Wohle der Technik genauso sein, dass Kinder möglichst früh bestrahlt werden und elektronisches Spielzeug schon im jüngstem Alter zur Selbstverständlichkeit wird. Früh übt sich......
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Man kann es allerorten beobachten, dass Kinder im Kinderwagen sich völlig selbst überlassen sind, ob auf der Straße, in öffentlichen Verkehrmitteln, die Mütter sind mit ihren Smartphones beschäftigt.

Nachdem ich nun einen Becher Feuerzangenbowle intus habe, kommt mir tatsächlich der Gedanke, ob es nicht sinnvoller wäre, allen diese elektronischen Teile zu empfehlen und zwar Tag und Nacht, weil sie ja das Wichtigste für echtes Leben zu sein scheinen und ohne sie kein Leben ist, und die Strahlung ist ja so gering, kaum messbar. Man soll niemanden an seinem Lebensglück hindern! Aber nein, vielleicht sollte ich noch einen zweiten Becher Feuerzangenbowle trinken, damit diese bösen Gedanken der Rache verschwinden - aber das ist ja nicht möglich, denn ich bin schon wieder zu Hause. Ich werde mir nun meinen Schlafplatz herrichten, mit 4 Rettungsdecken, und hoffe wieder einmal, dass ich ein wenig Schlaf finde und es nicht wieder vibriert wie verrückt.

Eva Weber

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