Kinofilm in Wien ab 12.02.2016:
"Was wir nicht sehen": Rudolfsheimer Doku auf großer Leinwand
Dokumentarfilm von Produktionsfirma "Plan C" aus 15. Bezirk startet am 12. Februar
RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Am Kriemhildplatz 10 wird Filmgeschichte geschrieben: Die Produktionsfirma "Plan C" wurde für "Was wir nicht sehen" beim Internationalen Umweltfilmfestival bereits mit Silber ausgezeichnet. Ab 12. Februar ist die Doku von Claudia Wohlgenannt zum Thema Handystrahlung nun in Wiener Kinos zu sehen.
Wie schädlich ist Handystrahlung und kann man ihr entgehen? Diese Frage stellt Wohlgenannt ins Zentrum ihres Films. Die Idee dazu hatte sie aufgrund ihres eigenen Umgangs mit Technik. "Ich habe mich lange gegen den Besitz eines Handys gesträubt. Ich wollte das einfach nicht, weil ich mich damit überwacht gefühlt habe", so Wohlgenannt. Einen "Paranoia-Film" wollte die Regisseurin aber nicht machen: "Davon gibt es zum Thema elektromagnetische Wellen schon genug."
"Was wir nicht sehen" ist ab 12. Februar im Metro Kinokulturhaus (Johannesgasse 4, 1010 Wien) zu sehen. Tickets (ab 8,50 Euro) für die Vorstellung um 19 Uhr gibt’s auf http://www.metrokino.at oder unter 01/5121803. Infos zum Film: http://www.plancfilm.com
Weitere Spieltermine:
13.02.2016, 19:30
14.02.2016, 19:30
15.02.2016, 19:00
16.02.2016, 21:00
17.02.2016, 21:00
18.02.2016, 20:30
Quelle:
http://www.meinbezirk.at/rudolfsheim-fu ... 20005.html
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Anmoderation:
WAS WIR NICHT SEHEN
A 2014, 78 min., Farbe, OF, DCP
Regie: Anna Katharina Wohlgenannt
Buch: Anna Katharina Wohlgenannt
Kamera: Judith Benedikt
"Der schwedische Maler Andreas, die deutsche Ergotherapeutin Clarissa, der Schweizer Ingenieur Sosthène, die Architektin Jennifer und die Naturwissenschaftlerin Diane aus den USA sind elektrohypersensitiv. Das bedeutet, sie empfinden elektromagnetische Wellen und Felder (EMF) durch Mobiltelefone, WLAN und vieles mehr als Belastung und entwickeln verschiedenste Symptome.
Am Anfang stand die Vision vom kabellosen, freien Informationsaustausch, der die gesamte Menschheit miteinander verbinden sollte. Heute ist diese Idee wahr geworden: Weltweit sieben Milliarden verkaufter Handys und kabellose Technologie lassen unsere modernen Metropolen im wahrsten Sinne des Wortes pulsieren. Für viele ein Traum, doch nicht für alle. Bei Manchen verursacht die Strahlung körperliche Schmerzen und sie müssen davor fliehen. WAS WIR NICHT SEHEN ist die Geschichte von Menschen, für die es auf unserer Welt keinen Platz mehr gibt."