Prof. Spitzer bezieht sich nicht auf Strahlung - doch es reichen auch so schon die Auswirkungen des Smartphones.
https://www.youtube.com/watch?v=MRrPbNLhEuQ
Meinung: Jegliche Auswirkungen von Smartphones werden möglichst weggewischt bzw. bagatellisiert. Es muss immer alles so vorsichtig von Behörden und zuständigem Strahlenschutz gesagt werden, damit Nutzer nicht wirklich auf die Idee kommen, diese Technik weniger zu nutzen. Je mehr die Menschen am Smartphone hängen, umso gefügiger werden sie und umso seltener werden sie es abschalten.
Menschen, die unter Funk leiden, wissen, wie sehr das Befinden durch diese Technik beeinträchtigt wird. Erstes Gebot nach WHO Fact Sheet 296 ist, Ärzte davon zu überzeugen, dass diese alle Phobiker sind bzw. besonders Ängstliche und man nur die Symptome zu behandeln hat und keinesfalls die Strahlung verringern soll.
Der Mensch ist ein elektrisches Wesen. Als Laie ist es mir unverständlich, wie hochausgebildete Fachleute, tatsächlich davon überzeugt sein können, dass alle Menschen "genau" gleich sind und somit genau gleich zu reagieren haben auf künstliche gepulste EMF. Sie wissen auch genau, wann von nicht ionisierender Strahlung betroffene Menschen mit gesundheitlichen Störungen oder Unbehagen reagieren - nur wenn es ihnen warm wird.
Komisch finde ich, dass ein Arzneimittel mWn als gut verträglich gilt, wenn es bei ca. 75 Prozent der Patienten ohne Nebenwirkungen anspricht und seinen Zweck erfüllt. Bei Mobilfunk ist man schon weiter. Der ist unzweifelhaft für Menschen, Tiere, Insekten, Bäume so ungemein verträglich, dass es daran gar keinen Zweifel gibt und man ihn ohne jegliche Bedenken weiterhin ausbauen kann. Wer diese Ansicht erfahrungsmäßig nicht teilen kann, gilt als nicht für voll zu nehmender Einbildungskranker. Beim Menschen leicht durchzusetzen - bei Bäumen nicht. Wahrscheinlich schaut man aufgrund dieser Erschwernis nicht auf die Bäume, die stummen Zeugen.
Eva Weber