Insekten und Mobilfunkstrahlung

Eva Weber
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Insekten und Mobilfunkstrahlung

Beitrag von Eva Weber » 18. September 2020 10:36

Mobilfunkstrahlung könnte ein Grund für Insektensterben sein
Stand: 17. September 2020, 15:14 Uhr

(mdr-Panorama)

"Elektromagnetische Strahlung ist möglicherweise einer der Gründe für das Insektensterben. Das ergab eine Auswertung zahlreicher Studien aus der ganzen Welt. Die Strahlung stört die Orientierung der Tiere und schädigt ihr Erbgut.

Mobilfunk- und Handystrahlung könnten einer Untersuchung zufolge ein Grund für das Insektensterben in Europa sein. Das belegt nach Auffassung des Naturschutzbundes Deutschland die Auswertung von 190 wissenschaftlichen Studien aus aller Welt.

Die Metastudie kommt zu dem Ergebnis, dass neben Pestiziden und dem Verlust von Lebensräumen auch die zunehmende elektromagnetische Strahlung "vermutlich einen negativen Einfluss auf die Insektenwelt" hat."


https://www.mdr.de/nachrichten/panorama ... e-100.html

Grundsätzlich, geht es um Flora und Fauna, werden mögliche Auswirkungen künstlicher, gepulster, elektromagnetischer Felder (Mobilfunkstrahlung) nicht angesprochen.

Meinung:
Nun hat man Menschen, die unter Mobilfunkstrahlung leiden, erfolgreich ins Reich der Phobiker und Angsthasen verschoben - ein besonders kluges mobilfunkhöriges Forum spricht sogar gerne von nützlichen Idioten - und so wäre es doch endlich an der Zeit, sich einmal Lebewesen zuzuwenden, denen man weder Angst noch Phobie nachsagen kann.
Auf Bayrisch: "Doch das scheut man wie der Teufel das Weihwasser!"

Eva Weber

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Re: Insekten und Mobilfunkstrahlung

Beitrag von Eva Weber » 20. September 2020 16:26

Unbedingt sollte auch der Insektenschwund im Zuge der ständigen Aufrüstung mit künstlicher, gepulster elektromagnetischer Strahlung (Mobilfunk) einmal näher betrachtet werden. Nicht nur Monokultur und Pestizide führen zu weniger Insekten, denn auch in Gärten, die seit langen Jahren unverändert sind, gibt es z.B. nur noch ein paar Kohlweißlinge, keine anderen Schmetterlinge mehr, die vor ca. 10 Jahren noch zuhauf auf Schmetterlingssträuchern, Oregano usw. saßen.

https://www.diagnose-funk.org/

Eva Weber

Drago

Re: Insekten und Mobilfunkstrahlung

Beitrag von Drago » 21. September 2020 13:47

Also - ich konnte nach der Aktivierung der Mobilfunk Antenne sehr schnell feststellen, dass alle Hummelnester in meinen Storrenkästen innert 10 Tagen leer waren. Davor hatte ich jeden Sommer Hummeln drin. War sehr angenehm, denn wenn Hummeln drin sind, gibt es keine Wespen und vor allem keine Vögel darin. Vorher war reger Flugverkehr, nun ist Totenstille angesagt. Das ist gesichert.
Auch stelle ich fest, dass die Milane, welche immer vor meinem Balkon kreisten deutlich seltener sind - das kann aber auch andere Gründe haben und ist nicht so offensichtlich wie die verlassenen Hummelnester.

Eva Weber
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Re: Insekten und Mobilfunkstrahlung

Beitrag von Eva Weber » 24. September 2020 17:44

Drago hat geschrieben: Also - ich konnte nach der Aktivierung der Mobilfunk Antenne sehr schnell feststellen, dass alle Hummelnester in meinen Storrenkästen innert 10 Tagen leer waren. Davor hatte ich jeden Sommer Hummeln drin. War sehr angenehm, denn wenn Hummeln drin sind, gibt es keine Wespen und vor allem keine Vögel darin. Vorher war reger Flugverkehr, nun ist Totenstille angesagt.
Dem kann ich nur beipflichten, und ich habe schon dutzende Male darüber geschrieben. Viele Jahre hatte ich Wespennester unter meinem nordseitigen Dach. Ich wurde auch immer wieder mal gestochen, weil sie natürlich auch ins Haus kamen und bevorzugt am Treppengeländer hockten und ich ihnen da in die Quere kam. Im Jahre 2005 waren sie plötzlich weg und kamen auch nie wieder. Eine UMTS-Sektorantenne des ca. 100 m entfernten Mobilfunkmasts läuft seit Ende 2004 ziemlich genau auf das zum Strahl querstehende steile Dach. Das war wohl den Wespen zu viel. Ein Holzstoß, der eigentlich nur noch als Unterkunft für Hummeln diente, auch nordseitig, wurde von den Hummeln verlassen. Amseln bauten noch ein Nest, bezogen es aber nicht. Auf der Terrasse legte ich seit Jahren Brettchen aus, die an der Unterseite mit Nut versehen waren, die die Wildbienen für ihr Gelege nutzten. Ich konnte sie wegräumen - es kamen keine Wildbienen mehr. Schmetterlinge sind bis auf einige Kohlweißlinge trotz natürlichem Garten vollkommen verschwunden.
Mittlerweile sind zusätzlich noch 3 LTEs und wer weiß was noch alles hinzugekommen. Es ist ja nie genug.

Wie die Bäume aussehen ist ein anderer Jammer. Da unter Funk leidende Menschen den Phobikern und Angsthasen durch Strahlenschutz und den meisten Ärzten erfolgreich zugeordnet wurden, ist nicht anzunehmen, dass sich entsprechende Experten der Umwelt zuwenden werden, die man schlecht der Ängstlichkeit bezichtigen kann. FFF auf die Straße mit dem neuesten Smartphone in der Hand - und alles ist in Butter!

Interessieren würde mich außerdem, ob denn tausende von Mobilfunkantennen in den Städten überhaupt nicht für zusätzliche Erwärmung sorgen? Ich dachte immer es verschwindet nichts! Oder ist hier nicht ionisierende Strahlung eine Ausnahme?

Eva Weber

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Re: Insekten und Mobilfunkstrahlung

Beitrag von Eva Weber » 7. November 2020 18:17

Im Münchner Merkur erschien am 30. Okt. 2020 ein aufrüttelnder Artikel zum Insektensterben.
"Insektensterben noch massiver als gedacht"

Zu diesem Beitrag erschien ein Leserbrief:

"Insektenforscher warnen! Dramatische Rückgang der Fluginsekten in Deutschland, teilweise um 75 Prozent in en letzten drei Jahrzehnten. Bei vielfachen Ursachen wird leider Grundlegendes überhaupt nicht beachtet. Seit ca. 30 Jahren steigt künstliche, nicht ionisierende Strahlung im unmittelbaren Lebensraum der Insekten in s Uferlose. Ursache Mobilfunk in verschiedensten Frequenzbereichen, unterschiedlichsten Modulationen und Pulsungen. Inwieweit auch dies feinste Lebewesen beeinträchtigt, sollte endlich gründlich untersucht werden. Grenzwerte, die sich nur an Gewebeerwärmung durch Strahlung orientieren, sind schon beim Menschen sehr umstritten. Angeführte gesundheitliche Auswirkungen unter diesen thermischen Grenzwerten werden grundsätzlich mit Angst vor Funk begründet. Es wäre an der Zeit, endlich Studien in der Natur zu machen. Da Insekten und auch Pflanzen(Bäume) frei von Angst sind, können zuverlässige Ergebnisse erzielt werden."

Eva Weber

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