Fensterfolie wird warm

Conrad

Fensterfolie wird warm

Beitrag von Conrad » 26. September 2005 23:43

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Autor: charles claessens ()
Datum: 26.09.05 00:33

Hallo,

es gibt diese Fensterfolien.

Sie bestehen aus eine Kunststoff Folie, wo man Metall aufgedampft hat. Das sind nur winzig kleine Partikeln, und man kann noch immer durch die Fensterscheibe hinaus schauen, sei es ein wenig dunkler.

Die Fensterfolie braucht man nicht zu erden.
Sie reflektiert teilweise, und absorbiert auch. Die HF Strahlung wird zum teil in Wärme umgesetzt. Das kann man feststellen, weil die Folie und die Fensterscheibe warm werden.
Wenn man sie probeweise erdet, wird sie weniger warm.<<<<<

Entschuldigung Herr Claessens, ich will Ihnen nicht zu nahe treten aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie die Energie des Mobilfunks ausreichen soll, um eine metallbeschichtete Glasscheibe zu erwärmen. Gehen wir von einer extrem hohen Belastung aus z.B. 1o mW/m2, (Mobilfunkantenne direkt vor dem Fenster) so würde eine 1 Quadratmeter große Glasscheibe im günstigsten Fall gerade mal 10 Milliwatt Leistung absorbieren.

Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, aber mir kommt das unrealistisch vor.

charles claessens

Re: Fensterfolie wird warm

Beitrag von charles claessens » 28. September 2005 18:44

Hallo Conrad,

der Unterschied zwischen thermische und a-thermische Effekte liegt darin, dass man bei thermische Effekte davon ausgeht, das der Körper maximal 1 Grad Celcius wärmer werden darf, und dies nur innerhalb 6 Minuten. (Man testet nie bei 10 Minuten, oder eine Stunde oder einen Tag, oder eine Woche!).
Bei a-thermische Effekte gehen wir davon aus, das es biologische Effekte gibt bei sehr niedrige Strahlungsmengen, weit unterhald die Grenzwerte) aber über längere Perioden. (Langedauerversuche hat man nicht gemacht: Man spricht dann davon dass man nicht weiss wie es auf dauer aussehen wird)
Also.

Ich, und andere, haben erfahren, dass bestimmte Materialien sich nach längere Zeit so zu sagen *vollsaugen* mit hochfrequente Strahlung, und dies ab ein bestimmtes Level nicht mehr verkraften können, und es sogar abstrahlen.

So habe ich mittels Messen festgestellt, dass eine Mauer, der von DECT Strahlung von eine andere Mauer (etwas 2 Meter entfernt) dauernd bestrahlt wurde, im Anfang nichts zurückstrahlte.
Also, der Strahlende Mauer gab etwa 160 uW/m2, und der gegenüberliegende Mauer reflektierte 0 uW/m2, um es richtig zu stellen.
Nach einem Jahr musste ich aber feststellen dass der *strahlende* Mauer jetzt 200 uW/m2 sendete, und der empfangende Mauer 80-90 uW/m2 abstrahlte.
Hinter der abstrahlende und reflektierende Mauer gab es bestimmt keinen DECT Telefon, weil das der Mauer meiner Wohnung war.

Die Hersteller von Abschirmmaterialien werden es nicht gerne hören, aber diese haben auch dieses Problem.
Am Anfang waren meine Fensterscheiben nicht warm.
Aber nach 2-3 Jahren wurden sie immer wärmer.
Die Strahlung innerhalb der Wohnung wurde auch ständig mehr.
Ich musste sogar vor die RDF75 Fensterfolie an einem Moment das Glasgewebe GE-S hängen. (Ich hatte noch übrig)
Dann war die Strahlung wieder weniger, obwohl die Sendemasten draussen nicht erhöht wurden (konnte ich messen).

Wenn man das Tagebuch von Frau Dr. Eder-Stein liest, kann man sehen dass auch Sie gleichermassen Erfahrung hat, das Materialien sich vollsaugen können und das wieder abstrahlen.

Demzufolge sollte man sich überlegen um alle paar Jahren vielleicht die Abschirmungen durch neue zu ersetzen.

Silvio Hellemann hat in seinem Buch *Handbuch für Elektrosensible* auch mehrere *Dinge und Geräte gegen Elektrosmog* beschrieben.
Auf meine Frage welche er am besten empfehlen konnte, schrieb er mir: *Keiner, weil sie sich alle vollsaugen und das wieder abstrahlen*.

Da komme ich dann wieder auf ein heikles Punkt: die Longitudinalwellen.
Damit kann man es ein wenig erklären.

Aber meine praxisgerechte Erfahrungen werden von andere bestätigt, und ich bin überhaupt nicht glücklich damit.

Also, eine einfache Rechnung von so und soviel MilliWatt geht hier nicht auf.
Es ist die kontinuierliche dauerhafte Bestrahlung, wo die Materialien, genau wie die Menschen nicht gegen gewachsen sind.
Bei Metalle nennt man das Metallmüdigkeit; viele Flugzeugabstürze hängen damit zusammen.

Charles Claessens

Conrad

Änderung der atomaren Struktur

Beitrag von Conrad » 29. September 2005 14:46

Nun gut, wenn Sie 10mW Leistung auf 1000h bzw. 42 Tage rechnen, kämen Sie auf eine Energie von 0,010kWh vielleicht reicht das schon, um eine geringfügige Erwärmung festzustellen. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass diese kleine Wärmeenergiemenge, ständig durch die Luftkonvektion abtransportiert wird, und zwar deutlich schneller als sie nachgebildet werden kann. Mit Longitudinalwellen weiss ich in der Tat nicht viel anzufangen, aber wie dem auch sei, es kann auf keinen Fall mehr Energie ausgestrahlt werden als vorher absorbiert wurde, außer die Mikrowellenstrahlung würde im Glas eine Kernreaktion auslösen.

Experimenteller Vorschlag zur moblilfunkbedingten Änderung der atomaren Struktur eines Werkstoffes:

Eine Menge verschiedener Materialproben (Metalle, Keramiken, Kunststoffe u.s.w) wird zur Hälfte mit Mikrowellen bestrahlt die andere Hälfte abgeschirmt aufbewahrt. Danach werden alle Materialproben einem Zugversuch unterzogen und die resultierenden Spannungs- Dehnungsdiagramme miteinander verglichen. Wenn überhaupt ein Effekt auftreten sollte, könnte ich mir das am ehesten noch bei den Kunststoffen vorstellen.

Materialermüdungseffekte durch radioaktive Strahlung ist bekannt, stellt sich nur die Frage, in wie weit das auf Mikrowellen übertragbar ist. In der Tat wären nachgewiesene Materialermüdungseffekte interessant, wenn es um Schadensersatzforderungen geht. Aber solche Effekte können wirklich nur unter Laborbedingungen wissenschaftlich korrekt und reproduzierbar nachgewiesen werden.

karl

Re: Änderung der atomaren Struktur

Beitrag von karl » 30. September 2005 21:40

Herr Classens!

Verschonen Sie uns bitte mit Ihren Longitudinalwellen! Das ist purer Unfug wie ich schon mehrmals geschrieben habe. Und ein Material, dass HF-Energie speichert und später wieder abstrahlt exisistiert nicht. Wenn Sie es erfunden haben, sollten Sie es sich gleich patentieren lassen. Und den Wechselstrom-Akku auch gleich mit :-)

Karl

pegasus

"Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von pegasus » 1. Oktober 2005 13:26

Hallo Karl,

rein hypothetisch: es gibt Longitudinalwellen und gewisse Materialien speichern diese a la Kondensator.
Zu behaupten, dass es diese nicht gibt, erscheint mir gewagt und erinnert mich ans dunkle Mittelalter an die Zeiten von Galileo Galilei!
Ich habe gut Gründe zur Annahme, dass da noch etwas anderes sein muss als nur Elektromagnetismus!

Mit freundlichem Gruss Pegasus

karl

Re: "Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von karl » 2. Oktober 2005 22:14

Hallo Pegasus,

beweisen Sie bitte Ihre Hypothese.

Karl

argus

Re: "Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von argus » 2. Oktober 2005 22:45

Schon hammerhaft, dass Sie von einem bereits erheblich Geschädigten wie Pegasus Beweise fordern, während Sie bisher noch nie von einer der Betreibergesellschaften einen Beweis der Unschädlichkeit der verwendeten Technologie verlangt haben.


argus

karl

Re: "Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von karl » 3. Oktober 2005 22:18

Lieber argus,

die Unschädlichkeit von irgend etwas zu beweisen ist prinzipiell unmöglich, da dies auf einen Nullbeweis hinausliefe. Einen solchen Beweis zu fordern ist daher genauso überflüssig wie nutzlos. Es geht also nur andersherum: Wer eine Hypothese aufstellt muss beweisen, dass sie trägt.

Ausserdem hat meine Bitte, einen Existenzbeweis der hypothetischen Longitudinalwellen zu liefern nichts damit zu tun, ob Pegasus geschädigt ist oder nicht. Diesen Zusammenhang stellen erst Sie her!

Karl

argus

Re: "Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von argus » 4. Oktober 2005 08:13

Das ändert überhaupt nichts daran, dass Sie dauernd von anderen Beweise fordern. Und das ist ärgerlich!

argus

pegasus

Re: "Und sie bewegt sich doch!"

Beitrag von pegasus » 4. Oktober 2005 21:28

Hallo Karl,

Heute Abend auf N-Tv, Sendung 'Welt der Wunder' sagte ein Physiker: unter uns Physikern gilt: sag niemals Das gibt es nicht, denn schon oft wurden wir eines besseren belehrt!
Können wir diese Hypothese nicht einfach stehen lassen und vertrauen, dass ein Gescheiterer als ich das mit den dazu nötigen Instrumenten beweisen wird? Ich habe lediglich ein Taschen-Volt-und Ohmmeter.
Oder wie wärs, wenn Sie versuchen würden, die Existenz dieser Wellen nachzuweisen? Wäre doch eine tolle Herausforderung? Offensichtlich haben Sie ja wahrscheinlich das Labor dazu?
Vor ca. 30 Jahren bekam ein gewisser Albert Dieziker den Auftrag, den Nachweis zu erbringen, dass es den Biorhythmus nicht gibt: er fand dabei ganz neue Zusammenhänge und hat viel dazugelernt!
Das Gleiche könnte Ihnen passieren und Sie würden am Ende noch berühmt!

Mit freundlichem Gruss Pegasus

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