Problematik Elektrosmog: die meisten sträuben sich dagegen

Oskar

Problematik Elektrosmog: die meisten sträuben sich dagegen

Beitrag von Oskar » 19. Januar 2006 22:06

Hallo zusammen
Ich möchte mal meine Erkenntnisse kundtun, die ich beim Versuch gemacht habe, anderen Leuten, Freunden, Arbeitskollegen die Problematik Elektrosmog näher zu bringen. Es ist zum verzweifeln!
Bald ein Jahr ist es her, als mein Körper begann auf Elektrosmog rebellisch zu reagieren. Ich hatte eine ganze Liste von Symtomen, einschliesslich Depressionen, Schwächeanfällen und vielem mehr, abwechselnd, mal mehr mal weniger, ohne dass der Arzt hätte helfen können. Mittel gegen Depressionen lehnte ich glücklicherweise ab. Vermutlich eine typische Storry, wie sie viele Leser in diesem Forum
erlebt haben.
Ich habe seither festgestellt, dass in letzter Zeit viele Leute verschiedenste Probleme vom Typ "unlösbar" mit sich herumschleppen.
Wenn man mit diesen dann über mögliche Ursachen spricht, dann kommt alles. Von "weiss nicht", über s'Alter, Ernährung, zu wenig Sport, zu viel Stress, Viren, Bakterien, Pilzen, zu wenig trinken, und Syndromen. Aber niemals: Elektrosmog. Und die Wehemenz, mit der Ursache Elektrosmog verneint wird ist erschütternd! Also: auch Leute, die nichts mit Mobilfunkbranche, Fernsehen und Strombetrieben am Hut haben, sind zumeist, durch alle Böden hindurch überzeugt, dass Elektrosmog kein ernst zu nehmendes Problem ist.
Wenn ich zurück blicke, sehe ich Parallelen zu mir. Bevor ich akkut elektrosensibel wurde, war ich ein Jahr lang dauernd am kränkeln. Auch ich dachte an alles mögliche, nur nicht dass mein verd... Dect-Telefon, das Handy, meine TV, PC-Elektronik-Infrastruktur mich kapput machen. Obwohl: auch ich wurde einmal darauf hingewiesen!
Und dann muss irdend ein Tropfen das Fass zum überlaufen gebracht haben (ich vermute: ADSL OHNE Wireless-Lan; Telefonkabel unter dem Bett durch verlegt; strahlt breites Frequenzspektrum bis 1Mhz ab) Anfänglich machte mein Kreislauf noch recht gut mit. Ich bemerkte ein sehr beklemmendes, beängstigendes Gefühl im Oberbauch im Bereich von Bahn/Hochspannungsleitungen/Mobilfunkantennen/Fernsehgeräten. Zerstreutheit, Ängstlichkeit, Unruhe, Kopfdruck u.v.m. Und ich bemerkte, dass ich das schon ein paar mal erlebt hatte. Ich weiss sogar noch, dass ich als Kind auch schon mal überfliegende Flugzeuge (Radar) gespürt hatte; natürlich glaubte mir das damals auch niemand.
Also, es glaubt uns einfach niemand, der das nicht selber spürt oder erlebt hat. Das positive daran: nicht alle die uns nicht glauben, gehören auch zur Mobilfunklobby. Und diese neutralen "Neinsager" wollen ja ehrlich, dass es uns wieder besser geht, sie können einfach partout nicht glauben, dass die Ursache Elektrosmog sein soll...es kann einfach nicht sein, denn sie spüren davon wirklich nichts!
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ich mit den selben E-Smog Quellen schon GAR kein Problen und EIN SEHR GROSSES PROBLEM hatte, abhängig vom aktuellen körperlichen Zustand. Typisches Beispiel: Fernseher.
Also: nehmt es vor allem denen übel, die es besser wissen (Mobilfunkbetreiber, Strommultis, Kommunikations-Behörden, die bereits wieder neue Kacke am dampfen haben, bevor die Tragweite der bisherigen allen Klar geworden ist...)
Mit den andern müssen wir einfach immer und immer wieder reden, informieren (Steter Tropfen höhlt den Stein!). Sie können uns vielleicht eines Tages mithelfen, demokratisch, E-Smog Quellen aller Art auf ein WIRKLICH, allgemein verträgliches Mass zu reduzieren, bevor sich die gesamte Menschheit den Rest gibt...

Elisabeth Buchs

Re: Problematik Elektrosmog: die meisten sträuben sich dageg

Beitrag von Elisabeth Buchs » 20. Januar 2006 06:39

Hallo Oskar

Von drei Elektrosmog-Spezialisten habe ich vernommen, dass diese bis auf Monate ausgebucht sind. Ich habe den Eindruck, dass viele Betroffene nicht davon sprechen, wohl aus Angst als Spinner angesehen zu werden oder weil sie noch ganz am Anfang stehen, die Zusammenhänge zu wenig sehen und sich nicht sicher sind. Diejenigen, die nur mit schwachen Symptomen reagieren, haben es besonders schwer den Elektrosmog als Ursache ihrer gesundheitlichen Beschwerden zu erkennen, beim DECT der Nachbarn, das bei uns in der Küche reinkam, habe ich zuerst als Ursache meiner Beschwerden an Ozon im damals heissen Sommer geglaubt, bis ich per Zufall das Messgerät getestet habe und das DECT feststellte, der Sommer dauerte noch längere Zeit an, als das DECT ersetzt war, waren jedoch auch die Beschwerden Kopfweh und Müdigkeit weg. Ich kenne jemanden, der die ganze Palette von Spitaluntersuchungen mitgemacht hat, bis er auf die Ursache Elektrosmog kam, als der diesem ausgewichen ist, haben sich seine Symptome langsam gebessert, wobei ihm jedoch nun schon relativ kleine Belastungen erneute Probleme verursachen.

Was Sie über ADSL schreiben ist interessant. Wir hatten nämlich ADSL zur Probe, ich habe dann im Weltempfänger eine laute Radiostörung im Kurzwellenbereich festgestellt, weil ich auf Transienten negativ reagiere, habe ich ADSL wieder abbestellt, trotz finanzieller Mehrbelastung durch die Internetkosten. Vielleicht wäre es mit Cablecom aufgrund der eher dafür ausgelegten Leitung besser, aber zur Zeit habe ich keinen Mumm dazu. Dieses Jahr im Dezember werde ich übrigens "10-Jahres-Jubiläum" der Elektrosensibilität haben, eines der miesesten Jubiläen, die es gibt, wobei ich schon vorher den Radiowecker, eine Elektroheizung und den Röhrenbildschirm am Arbeitsplatz schlecht vertragen habe.

Interessant ist auch, dass Sie schon als Kind die Flugzeug-Radare gespürt haben. Ich spüre diese auch manchmal (z.B. Fafleralp im Lötschental, per Endotronic festgestellt). Dass Sie schon als Kind negativ auf Elektrosmog reagiert haben, widerspricht der Theorie vom "vollen Fass" oder der ungesunden Lebenshaltung als Ursache der Elektrosensibilität.

Dass viele Leute Mühe haben, die Ursachen ihrer Beschwerden beim Elektrosmog zu erkennen, kann ich gut nachvollziehen. Meine Mutter hat mir damals von ihren Symptomen wie internes Zittern, Vibrieren, Schütteln und Schlaflosigkeit berichtet, die dann nach dem Umzug verschwunden sind. Ein Bekannter hat seine Probleme mit einem Kurzwellensender und einer Elektroheizung erwähnt. Ich glaubte ihm, dachte jedoch, er sei halt besonders empfindlich... Als es mich jedoch dann selber "erwischte" dauerte es aufgrund dieser Erfahrungen von anderen rascher, bis ich darauf kam, dass der Elektrosmog schuld sein könnte und ich eine Messung und eine erfolgreiche Sanierung durch einen Elektrosmog-Spezialisten durchführen liess. Fazit: Verwandte, Freunde und Bekannte wissen von meinem Elektrosmog-Problem, ich erwähne bei Gelegenheit gewisse Dinge, ohne gleich missionarisch zu werden.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Sylvia

ADSL soll strahlen?

Beitrag von Sylvia » 20. Januar 2006 11:51

Was mich speziell interessiert: Glauben Sie tatsächlich, dass eine normale ADSL-Kabelleitung (also von der Telefon-Modem-Buchse zum Modem/Computer) tatsächlich strahlen kann? Kann ich mir nicht vorstellen. Und wenn doch: wie kann man diese Leitung am besten isolieren/abdecken. Bei vielen läuft die natürlich just vor den Füssen durch in Richtung Computer. Dennoch: ich kann mir das nicht vorstellen; hingegen ist klar, dass die kabellose Variante (W-Lan) besser zu vermeiden ist. Vielleicht kann das ein Techniker unter den Forumteilnehmern etwas Licht ins Dunkel bringen. Merci im voraus!

Mark

Wohl kaum...

Beitrag von Mark » 20. Januar 2006 16:56

Also das kann ich auch nicht glauben, dass ein ADSL-Kabel strahlen soll; vielleicht weiss da Herr Jakob oder sonst ein Fachmann mehr dazu. Ich hab meinen Cousin gefragt, er arbeitet als Telematiker und installiert u.a. auch ADSL - Anschlüsse. Er glaubt das auch nicht. Jedoch seien in letzter Zeit die Fragen von Kunden bezüglich Elektrosmog häufiger geworden, besonders bei W-Lan. Schlussendlich entscheidet immer der Kunde, er sagt aber immer, dass es in den meisten Fällen überhaupt nicht nötig sei drahtlos zu surfen. Andererseits sei es so, dass viele Leute, die ein neues Telefon installiert haben wollen, à tout prix darauf bestehen, dass das DECT ins Schlafzimmer kommt und zwar in unmittelbare Nähe des Bettes. Vermutlich, dass sie in 'Notfällen' sofort Hilfe anfordern könnten. Dennoch sei im Vergleich zu den Vorjahren das Bewusstsein bezüglich Elektrosmog verändert, aber trotzdem wollen trotzdem nach wie vor viele drahtlose Kommunikationsmittel; gilt speziell für Telefonanlagen.

Wenn hier die Stimmung einmal kippt, dann setzt wohl ein regelrechter Boom auf Telefone mit Schnur ein. Ich selber habe schon vor zwei Jahren gewechselt, mir wurde immer die eine Kopfhälfte warm, hatte aber keine Beschwerden. Ich selber würde niemals ein CT-1 Fon kaufen, die sind ja nach wie vor abhörbar, sofern der entsprechende Schalter nicht eingeschaltet ist. Und ab Werk sind sie oft ausgeschaltet. Und das wissen die wenigsten. Ich hatte mal ein solches Telefon und ich hatte immer das Gefühl, dass die Hörqualität schlecht sei wenn die Verschlüsselung eingeschaltet sei. Mir hat mal jemand gesagt, dass diese CT-1 selbst dann abhörbar seien, wenn der entsprechende Schalter eingeschaltet sei, nämlich mittels einem 'Scrambler', das ist wohl eine teure Variante eines 'Scanners' nehm ich mal an. Für mich eh egal, fahre mit dem jetzigen Telefon prima und will eh nicht auf der Terrasse oder auf dem Thron telefonieren!

Elisabeth Buchs

ADSL

Beitrag von Elisabeth Buchs » 20. Januar 2006 21:10

Die Störung auf Kurzwelle beim testweisen Aufschalten von ADSL, noch ohne Modem, habe ich mir nicht erträumt und nicht eingebildet und vorher und nachher war/ist keine solche vorhanden. Und nicht "strahlen" tut höchstens ein Holzscheit. Einen (nicht elektrosensiblen) Telematiker, der noch ADSL installiert zu fragen, ist ähnlich, wie einen Mobilfunker nach der Strahlung der Antennen (wies da drin aussieht, geht niemand was an). Wir haben bereits ISDN, jedoch nur im UG, dort entsteht eine Störung durch den Schaltnetzteil im NT, weshalb ich das NT mittels Schaltuhr in der Nacht abschalte. Die Daten, die von der Telefonzentrale herkommen sind vermutlich beim ADSL anders als bei ISDN, da wüsste ich gerne mehr darüber, schnellere Daten können Hochfrequenz verursachen. Der magnetische Anteil von Strahlung lässt sich auch durch Abschirmen nicht abhalten. Ich selber minimiere aufgrund meiner Elektrosensibilität vor allem Dauerstrahlung, wo es nur möglich ist und habe keine Stand by-Geräte, doch jede Person kann das halten wie sie möchte.

Elisabeth Buchs

mips

Re:ADSL

Beitrag von mips » 20. Januar 2006 22:28

Jede ungeschirmte Datenleitung strahl hochfrequent ab, denn bereits ab 9kHz können sich elektromagnetische Felder von der Quelle ablösen und in die Ferne strahlen. Telefonkabel sind in der Regel ungeschirmt und bei Computernetzwerkkabeln werden ungeschirmte und geschirmte Kabel angeboten.

Die Signale die über Datenleitungen übertragen werden sind sehr leistungsarm und die elektromagnetischen Felder sind dementsprechend schwach.

Nach meiner Einschätzung sind Datenkabel, ob ADSL oder Ethernet, spähtestens ab einr Distanz von 1m bis zum Kabel elektrobiologisch unproblematisch. Somit könnte höchstens bei Kabeln, die seitwärts an Laptops eingesteckt sind, bei Elektrosensiblen eine Reaktion möglich sein.

Oskar

Re:ADSL

Beitrag von Oskar » 21. Januar 2006 08:42

Also: dass ADSL strahlt ist sicher.
Auch bei der probeweisen Aktivierung von ADSL muss zentraleseitig ein Modem angeschlossen werden. Dass hier bereits irgendwelche Störsignale (z.B. durch übersprechen von anderen aktiven Verbindungen) übermittelt werden, kann ich mir durchaus vorstellen.
Jedoch werden die regulären ADSL-Signale nur bei angeschlossenem und betriebsbereitem Modem übertragen. (breitbandige Frequenzgemische bis ca 1MHz). Diese müssen über die kilometerlangen, alten 2-draht leitungen gequetscht werden, und noch mit einer minimalen Qualität ankommen (Signal-Rauschabstand).
Aber diese Telefondrähte wurden einst einst ausgelegt, um ein nur 3-4kHz breites Krächz-Signal des Telefons zu übertragen...
Was durchs Erdreich führt - so versicherte mir ein ehemaliger Swisscom-Mitarbeiter - ist verdrillt und bleiummantelt. Aber was durchs Haus führt, war z.B. bei mir eine simple 2-Draht Leitung ohne Abschirmung.
Wieviel Sendeleistung da abgestrahlt wird, kann ich nicht beurteilen. Viel ist es kaum, dafür sehr breitbandig. Aufspüren kann man sie mit einem Langwellenempfänger.
Besonders in meiner empfindlichsten Zeit spürte ich den Unterschied zwischen ADSL ein oder aus erheblich; konnte es kaum mehr nutzen.
Ich beantragte daraufhin beim ADSL-Provider einen alternativen Analog-Internetzugang ohne Mehrkosten. Natürlich wurde abgelehnt.
Ich befragte zu diesem Thema anlässlich einer Mobilfunk-Information einen "Contra-Experten", der mir tatsächlich bestätigte, dass er schon öfters gehört hätte, empfindliche Leute würden ADSL nicht vertragen.
Auch fragte ich beim Hersteller des ADSL-Modems nach, ob da möglicherweise eine Schaltung drinn steckt, die schon mal auf Vorrat Wireless abstrahlt. Die Antwort des Technikers war interessant: Nein, er könne mit Sicherheit bestätigen, dass da kein Wireless drin steckt, denn von Wireless-Geräten bekäme er auch Kopfschmerzen!
Besonders dämlich ist natürlich, wer das Zeug - wie ich - unter dem Bett durchführt und über Nacht nicht ausschaltet. Da wäre auch der von mips genannte Minimalabstand von 1m nicht gewähreistet...und das während der Erhohlungsphase.
Aber was macht man nicht alles, wenn's nicht verboten ist....

Mark

Re:ADSL

Beitrag von Mark » 21. Januar 2006 12:39

Danke vielmals für Eure umfangreichen Erklärungen. Ich hab mir längst zur Gewohnheit gemacht, dass nachts nicht nur der Computer sondern auch das ADSL-Modem ausgesteckt ist. Na ja, nicht nur Laptop-Benutzer haben das Kabel in der Nähe. Bei vielen ist ja die Telefonbuchse grad unter dem Pult bei den Füssen und geht dann in Richtung Computer und Modem, die ja meist daneben am Boden stehen.

Carlo

Re:ADSL

Beitrag von Carlo » 21. Januar 2006 13:00

Ohje, eigentlich wollte ich demnächst ADSL anschaffen... kann man das Kabel nicht einfach mit Alufolie einwickeln?

Elisabeth Buchs

Re:"Entschärfung" von ADSL

Beitrag von Elisabeth Buchs » 21. Januar 2006 16:07

Für Elektrosensible und Besorgte könnte man von der Hauseinführung an die Telefonleitung durch abgeschirmte Kabel ersetzen lassen, diese können über einen Elektriker besorgt werden. Mit Alu geht nicht, da die Telefonleitung in den Wänden verlegt ist.

Ausserdem hat es bei uns beim Sicherungskasten einen Stecker, um die Telefonleitung zu unterbrechen, ein solcher könnte allenfalls eingebaut werden, um z.B. nachts ADSL-frei zu sein, man hat dann jedoch nachts kein Telefon. Diese Möglichkeit besteht nur in Einfamilienhäusern. Bei Cablecom sind die Leitungen soviel ich weiss auch in den Häusern bereits abgeschirmt, auch hier könnte man bei der Hauseinführung die Leitung unterbrechen.

Elisabeth Buchs

thron

Kabel-TV-Modem bevorzugen: Anleitung

Beitrag von thron » 22. Januar 2006 02:58

wenn man die wahl hat ist ein internetzugang über das tv-kabelnetz (zb cablecom) zu bevorzugen, weil diese leitungen bis zur TV/RADIO/INTERNET-steckdose geschirmt ist.

selbst da ist aber noch folgendes zu beachten:

da diese schirmung meist voll störfelder ist sollte diese an der steckdose zusätzlich geerdet werden, da sonst diese felder auf die angeschlossenen geräte übergehen (computer, TV, radio, etc.) -- die haus-erdung muss aber sauber sein, was nicht überall der fall ist (dafür den ELEKTRO-BIOLOGEN KONTAKTIEREN!).

die strom-netzteile dieser modems (auch oben genanntes NT für ISDN) sind meist schaltnetzteile die ebenfalls aggressive störfelder verursachen und ins ganze strom-wohnungsnetz verbreitet werden. falls diese extern sind kann man diese einfach durch konventionelle spuhlennetzteile ersetzen, bei welchen die korrekte spannung eingestellt werden kann (fachhandel).

spuhlennetzteile erkennt man am grösseren gewicht zu schaltnetzteilen. da in spuhlennetzteilen die umformung noch mittels drahtspuhlen realisiert ist. schaltnetzteile dagegen enthalten nur noch leichte elektronik-bauteile die den strom in die gewünschte qualität "verhacken" woher auch die störfelder stammen.

mips

Re: Kabel-TV-Modem bevorzugen: Anleitung

Beitrag von mips » 22. Januar 2006 13:14

Bei geschickter Verlegung (genügend Distanz) kommt man auch ohne Schirmung aus.

Die Strecke von der Steckdose mit ADSL-Weiche/Spliter bis zum Modem / Router kann behelfsmässig mit einem Aluklebeband geschirmt werden. Alle im Handel üblichen Telefonleitungen sind ungeschirmt. Natürlich kann mit dem geigneten Komponenten ein geschirmtes Kabel konfektioniert werden, aber dazu wird spezielles Crimp-Werkzeug benötigt.

Mein Ratschlag an die Arbeitsplatzgestalltuing ist die Montage eines Kabelkanales aus Alu oder Stahl, der den ganzen Kabelsalat aufnimmt und nur noch wenige Zentimeter Kabel frei bis zum PC- Anschluss verbleiben. Zum ableiten eingekoppelter niederfrequenter Potentiale muss dieser Kanal an eine (möglichst biologische ) Erde angeschlossen werden.

Wie Frau Buchs richtig schreibt basiert die TV-Verkabelungen auf Koaxialkabeln, einer konzentrischen anordnung der Leiter mit Schirm.

Wenn man eine solche TV Leiteung unterbrechen will, muss an der Trennstelle die Zuleitung mit einem Abschlusswiderstand terminiert werden, dass bei anderen Teilnehmer, die am selben Strang angeschlossen sind, der Anschluss immernoch funktioniert.

karl

Re: Kabel-TV-Modem bevorzugen: Anleitung

Beitrag von karl » 24. Januar 2006 07:53

Lieber thron,

auch Schaltnetzteile enthalten Spulen.
Und was genau meine Sie mit "Spuhlennetzteil"? Meinen Sie damit eines, das die 50 Hz Wechselspannung direkt in einem Transformator heruntertransformiert?

Karl

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