Zwei Mobilfunksender außer Gefecht gesetzt

Kurt

Re: Der Kampf geht weiter

Beitrag von Kurt » 25. Juli 2007 22:30

unwichtig hat geschrieben:...
Selbst Kabelgeräte sind mit Vorsicht zu genießen, >1000V/m (NF) bei meinem auf der Tastatur. Die Hörer kann man auch vergessen, Sie induzieren ein gewaltiges Magnetfeld direkt ins Gehirn. Mit einem Piezohörer kam ich auch nicht zurecht. Das mitgelieferte Anschlußkabel entpuppte sich auch als Esmog Schleuder der übelsten Sorte und war nur gut für die Tonne. Nach Entfernen des Hörers, Austausch des Kabels gegen etwas das den Namen verdient hat und vollständiger Abschirmung des Geräts lässt die Optik zwar stark zu wünschen übrig, aber ich kann es nun mit sehr geringer Belastung über die eingebaute Freisprecheinrichtung gut nutzen.
Zu Ihren Ausführungen einige Fragen:
Mit welchem Messgerät messen Sie >1000 V/m? Was heisst NF konkret in Hz? Welchen Messabstand hatten Sie?
Welches Magnetfeld meinen Sie? Das des Permanentmagneten
einer dynamischen Hörkapsel oder das Wechselfeld hervorgerufen
durch die Tonfrequenzen Ihres Gesprächspartners in der Schwingspule
der Hörkapsel?

Was wünschen Sie, sollte ein Kabel eines Telefonhörers aufgebaut sein?
Mit Schirm? Wo sollte man Ihrer Meinung nach
den Schirm überhaupt auflegen? Die beiden a/b-Adern eines
Telefonanschlusses sind jedenfalls dafür ungeeignet. Und nicht alle
Anschlussarten eines Endgerätes benötigen oder verwenden eine Erdung.

Warum kamen Sie mit einem Piezohörer nicht zurecht?

fragt alles
Kurt

unwichtig
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Re: Der Kampf geht weiter

Beitrag von unwichtig » 26. Juli 2007 09:07

Digitaler Elektrosmog Analyser bis 100 kHz und wohl knapp darüber, eines Herstellers mit ähnlichem Namen wie das Forum.

Messabstand 0cm, genau wie die Finger wenn man die Tastatur benutzt. Wechselndes Magnetfeld wurde gemessen.

Kabel sollte wie ein hochwertiges Netzwerkkabel aufgebaut sein und die Abschirmung gegen Erde gelegt werden.

Keine Ahnung warum ich mit dem Piezohörer nicht klar kam, war halt einfach so.

Tilly

Was machen wir mit den Tieren und Planzen?

Beitrag von Tilly » 26. Juli 2007 09:22

An Charles:

Wie falsch Ihre Meinung ist, dass nur die Menschen durch Mobilfunksender erkranken,
deren Immunsystem vorgeschädigt ist und es nur einer Verbesserung des Immunsystems
bedarf, erkennt man an der Auswirkung dieser Sender auf die Tier und Pflanzenwelt.

Die dokumentierten Fälle, wo Bauern ihren ganzen Viehbestand verloren haben
oder Kühe keine Milch mehr geben, nachdem in der Nähe ein Mobilfunksender
errichtet wurde zeigt, dass der gesunde Organismus erst dadurch krank gemacht wird.

Weiterhin zeigen unzählige Fotos, wie Bäume an der zugewandten Seite bei
Mobilfunkantennen zuerst absterben und später eingehen.

Bei den verschwundenen Bienen, die gesund waren, besteht ebenfalls der dringende
Verdacht, dass die Strahlung auf die Insekten vernichtend wirkt.

Bei den Tieren und Pflanzen dürfte es ja wohl eindeutig sein, dass eine Verbesserung
des Immunsystems nach der Charles- Methode unmöglich ist.

Der Mensch braucht aber die Tier- und Pflanzenwelt zum Überleben.
Deshalb kann es nur einen Weg geben, nämlich die Reduzierung der Mobilfunksender und
Senkung der Grenzwerte auf den Stand, wie er in Dubai erfolgreich praktiziert wird.

Die Profitinteressen der vielen Mobilfunkbetreiber stehen diesem Ziel entgegen.

Dieser antagonistische Widerspruch, zum Leben und Gesundheit der Menschen als
wertvollstes Gut, kann nur in einem zähen Kampf entschieden weden.

Tilly

Michael

Beitrag von Michael » 26. Juli 2007 15:06

Heute werden alle Telefone mit dynamischen Hörkapseln ausgestattet. Diese werden durch sehr gute akustische Eigenschaften charakterisiert .Physikalisch bedingt, erzeugen die Wandler starke elektromagnetische Felder (Elektrosmog).
Akustisch gesehen sind beide Technologien gleichwertig und austauschbar nach Anpassung in der Elektronik. Wird der Gesundheitsaspekt mit berücksichtigt, ist das Piezo-Prinzip dem dynamischen weit überlegen.

1. Physikalisches Prinzip der dynamischen Tonerzeugung
Ein Ton wird durch die Wechselwirkung magnetischer und elektromagnetischer Felder erzeugt. Im Ruhezustand taucht eine stromfreie Spule in ein vom Permanentmagnet erzeugtes Magnetfeld ein. Fließt durch die Spule Strom, entsteht ein elektromagnetisches Feld, das vom Permanentmagnetfeld abgestoßen wird - es entsteht Bewegung. Befestigt man die Spule an einer Membran, kann die von der Spule erzeugte kinetische Energie in einen hörbaren Ton umgesetzt werden.

2. Elektrosmog
Das Vorhandensein von Magnetfeldern, also Elektrosmog, ist unabdingbar, weil diese die Grundvoraussetzung für die physikalische Wirkungsweise ist. Dieser niederfrequente Elektrosmog ist jedoch gefährlich, weil er direkt am Kopf entsteht. Kein technisches Gerät wird so nah am Kopf betrieben wie das Telefon. Telefonhörkapseln nach dem Piezo-Prinzip erzeugen hingegen keinen Elektrosmog.

3. Piezoakustisches Prinzip
Ein keramisches Material bestimmter Zusammensetzung wird in 0,1 mm dicke Folien gegossen. Wie aus einem "Plätzchenteig" werden Scheiben gestanzt und gebrannt. Beide Oberflächen der Scheiben werden metallisiert, anschließend polarisiert, kontaktiert und auf eine Membrane geklebt.

Piezokristalle haben die Eigenschaft, beim Zusammendrücken Strom freizusetzen, z.B. Piezo-Feuerzeug. Werden die metallisierten Flächen mit Strom beschickt, ziehen sich die Kristalle zusammen.

Die auf die Membrane geklebten Piezokristalle haben eine Eigenresonanzfrequenz. Wenn sie mit einer von der Geometrie der Scheiben und Membranen bestimmten Frequenz generiert wird, ist ein lauter Ton zu hören z.B. Klingeln. Durch akustische Elemente, Resonatoren, Rückraumvolumen etc. lässt sich die Eigenfrequenz der Membran dämpfen und die übrigen Frequenzen verstärken. Die für den Einsatz in Telefonen geforderten Kennlinien werden durch Gestaltung des Gehäuses erreicht. Die Piezo-Technologie erfordert erheblich höhere Fertigungsgenauigkeiten als die Herstellung einer dynamischen Kapsel.

4. Wie kann ich feststellen, was in meinem Telefon eingebaut ist?
Am Einfachsten geht es mit einem Meßgerät für niederfrequente magnetische Felder. Damit können Sie den Elektrosmog sichbar und hörbar machen. Haben Sie die Möglichkeit nicht, so tut es auch ein üblicher Kompass.
Nehmen Sie dazu den Telefonhörer vom Telefon und halten den Kompass an das Hörerteil, welches beim Telefonat an das Ohr gehalten wird. Dreht die Nadel zum Telefonhörer, so haben Sie ein Telefon mit magnetischer Hörkapsel => Elektrosmog. Verändert die Kompass-Nadel die Richtung nicht, so besitzen Sie ein elektrosmogfreies Telefon.

unwichtig
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Beitrag von unwichtig » 26. Juli 2007 17:15

Man kann davon ausgehen das 98-99,9% aller Telefone keine Piezokapsel besitzen. Sie sind deutlich teurer, viele Geräte lassen sich aber mit etwas Geschick umrüsten. Das hatte ich mit Meinem auch getan, war aber nicht überzeugt vom Ergebnis. Das billige Kabel verursachte anscheinend mehr Elektrosmog als mir gut tut? Es werden auch Geräte angeboten die schon entsprechend umgebaut sind. Ansonsten einfach den Hörer mit Kabel demontieren und die Freisprechanlage benutzen.

Die Realität sieht leider so aus, das Dank der völlig überzogenen Grenzwerte und des harten Preiskampfs wird das Billigste vom Billigen eingesetzt. Sieht man ja nicht von Außen. So ist das fast mit allen Haushaltsgeräten, die meisten sind übelste Esmog Schleudern, wobei es hin und wieder Hersteller gibt die zeigen, dass man ohne Probleme Geräte produzieren kann die fast gar keinen Elektrosmog verursachen. Den Meisten scheint das aber völlig Wurst, Hauptsache die nächsten Quartalszahlen stimmen. Die Gesundheit der Käufer spielt keine Rolle und die Grenzwerte schützen ausschließlich die Produzenten.

Immerhin kann man sich im Gegensatz zu Mobilfunk und Anderen Mikrowellen ausstrahlenden Geräten hier selber leichter schützen.

Tilly

Schumann Resonanz

Beitrag von Tilly » 29. Juli 2007 13:59

Hallo Unwichtig, Sie haben Folgendes geschrieben:
„Selbst diese 1 uW/m2 können auf Dauer viel zu viel sein, es ist die 5.000.0000 fache Stärke der Schumann Resonanz auf die unser Körper reagiert. Wir scheinen also deutlich empfindlicher zu sein als jedes Messgerät.“
Darin ist der Begriff „ Schumann Resonanz“ enthalten, den ich etwas näher beleuchtet hätte.
Bei meinen Recherchen bin ich dabei auf erschreckende Aussagen gestoßen, die im
Zusammenhang mit den Schumann-Wellen stehen.
Hier einige Auszüge:
„ Der Schöpfer erschuf lebende Wesen die mit den 11 natürlichen Schumann Resonanz Frequenzen mitklingen um sich harmonisch zu entwickeln. Die Ionosphäre wird von Wissenschaftlern der US Regierung manipuliert, welche den HAARP Sender in Alaska verwenden, HAARP = High Frequency Active Auroral Research Program oder Hoch Frequenz Nordlicht Forschungsprogramm, welches gezielt ausgestrahlte Stromwellen sendet, um Sektionen der Ionosphäre aufzuheizen, welche dann die Wellen zurück auf die Erde strahlt. Die von HAARP produzierten ELF Wellen können, wenn auf ausgewählte Gebiete gezielt, das Wetter verändern und/oder die Stimmung von Millionen von Menschen verändern. Die benötigte Watt-Leistung ist 1,700 Billionen Watt Stromstärke.
Es ist leichter den Leuten die Gedanken zu kontrollieren und zu hypnotisieren, wenn sie in elektromagnetischen Wellen gebadet sind.“
Gleichzeitig wirken die Schumann-Wellen auch direkt auf unser Bewußtsein ein.
Grundsätzlich ist das Ziel den Unterschied zwischen dem Realen und dem Unrealen zu vernebeln.“
Es wurde sogar gefragt, ob das ein besonderer Plan ist, vor allem in Bezug auf all die neuen Antennen, die überall aufgestellt werden.
Könnte es sein, dass bei der flächendeckenden Aufstellung von Mobilfunksender nicht nur der Profit wichtig ist, sondern auch noch die totale Gedanken-Kontrolle der Bevölkerung angestrebt wird?
Dann wird es höchste Zeit, dass man sich diese Sender genauer anschauen sollte.
Tilly

unwichtig
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Re: Schumann Resonanz

Beitrag von unwichtig » 29. Juli 2007 16:55

Hallo Tilly,

ob es nun ein Schöpfer war oder nicht, die Schumann Resonanz und ihre Oberwellen entstehen dadurch, dass es immer irgendwo auf der Welt Blitze gibt, hunderte oder gar tausende gleichzeitig. Diese senden ein breites Spektrum von "Esmog" in die Atmosphäre und Ionosphäre. Diese erzeugen die Schumann Resonanz, man könnte es auch den Atem unseres Planeten nennen. Die dominierende Frequenz von ca. 7,8 Hz ergibt sich aus dem Verhältnis von Erdumfang zu Lichtgeschwindigkeit.

300,000 km/s
----------------- = 7,5 Hz
40,000 km

In der Ionosphäre verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Strahlung minimal, so dass man bei den ca. 7,8 Hz landet.

Zur Gedanken Kontrolle eignen sich angeblich Frequenzen um 400 MHz seht gut. Merkwürdig das ausgerechnet der Behördenfunk TETRA in diesem Bereich arbeitet?

Sunset
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Re: Schumann Resonanz

Beitrag von Sunset » 29. Juli 2007 17:54

Ins Internet kann jedermann jeden beliebigen Unsinn stellen. Keiner kann ihn daran hindern. Beispiel:
Tilly hat geschrieben:Bei meinen Recherchen bin ich dabei auf erschreckende Aussagen gestoßen, die im
Zusammenhang mit den Schumann-Wellen stehen.
Hier einige Auszüge:
„... Die benötigte Watt-Leistung ist 1,700 Billionen Watt Stromstärke.
Da hat wieder mal einer das englische "billion", das auf Deutsch "Milliarde" bedeutet, mit der deutschen "Billion" verwechselt, welche 1000 Milliarden entspricht.
Tilly hat geschrieben: Könnte es sein, dass bei der flächendeckenden Aufstellung von Mobilfunksender ... die totale Gedanken-Kontrolle der Bevölkerung angestrebt wird?
Tilly
Für eine totale Gedanken-Kontrolle gibt es zum Glück weder genügend Menschen als "Gedankenkontrolleure" noch genügend Computerkapazität. Hat schon einer von einer solchen Geheimabteilung gehört oder von Leuten, die, wenn es eine solche Abteilung gäbe, dort arbeiten müssten? Gedanken-Kontrolle mit Mobilfunk- oder meinetwegen mit einer anderen Strahlung ist reine Science fiction für eine reichlich weit entfernte Zukunft.

Wahr ist jedoch, dass elektromagnetische Strahlung das Hirn beeinflusst, aber ungezielt und als reiner Störfaktor. Schlafstörungen, Stress etc. sind Hirn- und Hormonfunktionen. Auf solches, und nicht auf Science fiction, sollte man sich konzentrieren.

NetWarrior
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Gedanken-Kontrolle? Gedanken-Blockade!

Beitrag von NetWarrior » 29. Juli 2007 20:19

Du siehst die "Gedankenkontrolle" etwas zu mystisch.
Die elektromagnetischen Wellen verhindern, dass dem Menschen kreative
Gedanken zukommen.
Gedanken sind eben nicht einfach ein Zellfurz im Gehirn;
nein, das Gehirn ist der Transformator zwischen geistiger Welt und physischer Welt und
zwischen physischer Welt und geistiger Welt.
Diese Ebene aber wird durch die elektromagnetischen Wellen blockiert.

D.h. dem Menschen werden, wenn wir so weitermachen, nur noch möglich
sein, physikalisch logische Gedanken zu denken und zu reproduzieren.
Adieu Kunst, Adieu Kreativität, Adieu Weiterentwicklung der Naturerkenntnis.
Dies aber entspricht genau der Intension der geistigen Widersacher-Mächte.
Der Mensch soll von der geistigen Welt abgeschnitten werden.
Auf diesem Weg ist schon ein ganz grosser Abschnitt erreicht worden.
Kreative und neue Gedanken werden in naher Zukunft nur noch verbrecherischer und egoistischer Natur sein.
Faust, Mephisto:
Den Teufel spürt das Völklein nie, selbst wenn er sie beim Kragen hat.
Oder aber neuzeitlicher:
Dem Teufel ist der grösste Wurf gelungen, als er "der Wissenschaft"
beibringen konnte, dass es ihn gar nicht gibt.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924

Tilly

Wer kontroliert uns?

Beitrag von Tilly » 29. Juli 2007 21:02

Hallo Unwichtig,

bei Ihren Postings merkt man, dass Sie mit wachem Verstand alle Dinge betrachten,
auch mal nach rechts und links schauen und nicht gleich alles mit Science fiction abtun.
Da ist es auch erlaubt, Überlegungen anzustellen, warum gerade der
Behördenfunk TETRA in diesem Bereich von 400 MHz arbeitet, der sich rein zufällig
zur Gedankenkontrolle eignet.

Tilly

Tom

Beitrag von Tom » 29. Juli 2007 23:03

Stimmt die Aussage das Orange mit ihrem 1800 Mhz Netz weniger schädlich ist als die anderen die auf 900 Mhz senden?
Ein Handyverkäufer hat mir das erzählt.

Michael

Beitrag von Michael » 30. Juli 2007 18:33

Höhere Wellenlängen haben weniger Eindringtiefe, demzufolge schneiden 1800 MHz Geräte besser ab.
In Deutschland haben 60 Experten aus dem Umwelt- und Konsumentenschutzbereich den Stand der Mobilfunk-Forschung analysiert. Der nun veröffentlichte Tagungsband des internationalen Fachworkshops über den aktuellen Stand der Mobilfunk-Forschung, der gemeinsam vom Informationszentrum Mobilfunk und der Forschungsgemeinschaft Funk in Nürnberg veranstaltet wurde, gibt ein klares Signal: Mobilfunk ist sicher. »In den zurückliegenden Jahrzehnten ist ein deutlicher Qualitätsanstieg der Forschung zu verzeichnen«, erläuterte Norbert Vana, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) in Österreich sowie Universitätsprofessor für Dosimetrie und Strahlenschutz an der Technischen Universität Wien und Moderator der Veranstaltung. Oft würden in der Öffentlichkeit Studien zitiert, die angeblich gesundheitsschädigende Effekte nachgewiesen hätten. Bei kritischer Prüfung der Ergebnisse zeige sich aber immer wieder, dass die meisten dieser Arbeiten die wesentlichen Kriterien für eine wissenschaftliche Belastbarkeit der Aussagen nicht erfüllten. »Studien, die statistisch nicht nachvollziehbar sind, sich nicht reproduzieren lassen, keine eindeutigen Kausalitäten herstellen können und auch keine klare Unterscheidung zwischen biologischen Effekten und tatsächlichen gesundheitsrelevanten Wirkungen treffen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Sie leisten keinen Beitrag zur Aufklärung, sondern schüren in der Bevölkerung nur Ängste, die sich oft schwer wieder ausräumen lassen«, warnte Vana.

Insgesamt zeichnet die Forschung inzwischen ein recht klares Bild: »Auf Basis des heutigen Wissensstandes ist davon auszugehen, dass durch die schwachen elektromagnetischen Felder des Mobilfunks allenfalls minimale Effekte verursacht werden, die aber keinen Einfluss auf die Gesundheit haben«, meint Roland Glaser vom Institut für Biologie der Humboldt-Universität in Berlin. Auch eine Beschleunigung des Tumorwachstums sei unwahrscheinlich. Das legen die ersten Ergebnisse der Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahe, die von Brigitte Schlehofer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg vorgestellt wurden. Die Forschung zeige auch, dass Personen, die sich als »elektrosensibel« definieren, Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte nicht wahrnehmen könnten. Allerdings gebe es Hinweise dafür, dass subjektive Aspekte, wie beispielsweise »Angst« nachteilige gesundheitliche Auswirkungen auslösen könnten. Das Forum Mobilkommunikation (FMK) plant zum Thema Sicherheit im Mobilfunk im Frühjahr 2007 eine interdisziplinäre Konferenz in Wien.

unwichtig
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Re: Wer kontroliert uns?

Beitrag von unwichtig » 30. Juli 2007 19:19

Tilly hat geschrieben: ..
Da ist es auch erlaubt, Überlegungen anzustellen, warum gerade der
Behördenfunk TETRA in diesem Bereich von 400 MHz arbeitet, der sich rein zufällig
zur Gedankenkontrolle eignet.

Tilly
Es gibt dazu etliche Berichte aus verschiedenen Ländern. Ich halte gezielte Kontrolle von jedem einzelnen Menschen alleine aus den Gründen die Netwarrior angegeben hat für eher unwahrscheinlich.

Aber wenn Sie eine genügend große Zahl Menschen leicht zu harmlosen Zombies machen können, könnte das unter Umständen hilfreich sein für gewisse Kreise. Obwohl wenn man sich in manchen großen Städten umsehen könnte man schon mal meinen, dass läuft doch lange alles.

Mit diesen Menschen können Sie es ja machen. Manchmal hat es den Anschein als würde schon mal ausprobiert, wie weit man gehen kann?

Elisabeth Buchs
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Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Uebelste Lobby-Propaganda

Beitrag von Elisabeth Buchs » 30. Juli 2007 23:35

Michael hat geschrieben:Höhere Wellenlängen haben weniger Eindringtiefe, demzufolge schneiden 1800 MHz Geräte besser ab.
In Deutschland haben 60 Experten aus dem Umwelt- und Konsumentenschutzbereich den Stand der Mobilfunk-Forschung analysiert.
Der nun veröffentlichte Tagungsband des internationalen Fachworkshops über den aktuellen Stand der Mobilfunk-Forschung, der gemeinsam vom Informationszentrum Mobilfunk und der Forschungsgemeinschaft Funk in Nürnberg veranstaltet wurde, gibt ein klares Signal: Mobilfunk ist sicher.

Die Bezeichung Experten macht sich immer gut, dass Mobilfunk sicher sei ist jedoch eine Behauptung von Mobilfunklobbyisten in der Art eines izmf, Forum Mobil und Wissenschaftlichem Beirat Funk.

»In den zurückliegenden Jahrzehnten ist ein deutlicher Qualitätsanstieg der Forschung zu verzeichnen«, erläuterte Norbert Vana, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) in Österreich sowie Universitätsprofessor für Dosimetrie und Strahlenschutz an der Technischen Universität Wien und Moderator der Veranstaltung.

Sprich, die Mobilfunkindustrie hat ihren Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung ausbauen können z.B. durch ihnen genehme Forscher, Druck auf die Forscher wegen Vergabe weiterer Forschungsaufträge, Einfluss auf Studiendesign und Interpretation.

Oft würden in der Öffentlichkeit Studien zitiert, die angeblich gesundheitsschädigende Effekte nachgewiesen hätten. Bei kritischer Prüfung der Ergebnisse zeige sich aber immer wieder, dass die meisten dieser Arbeiten die wesentlichen Kriterien für eine wissenschaftliche Belastbarkeit der Aussagen nicht erfüllten. »Studien, die statistisch nicht nachvollziehbar sind, sich nicht reproduzieren lassen, keine eindeutigen Kausalitäten herstellen können und auch keine klare Unterscheidung zwischen biologischen Effekten und tatsächlichen gesundheitsrelevanten Wirkungen treffen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Sie leisten keinen Beitrag zur Aufklärung, sondern schüren in der Bevölkerung nur Ängste, die sich oft schwer wieder ausräumen lassen«, warnte Vana.

Henry Lai von der University of Washington at Seattle untersuchte 308 Studien über elektromagnetische Auswirkungen, publiziert seit 1994 und stellte fest, dass 70 % der unabhängig finanzierten Studien Effekte auf den Organismus fanden, aber nur 29 % der von der Industrie geförderten Studien. Sogenannte "Reproduktionen" von Studien, die etwas gefunden haben, werden oft bevorzugt in einigen wesentlichen Punkten verändert, was sich "verbessertes" Studiendesign nennt.

Insgesamt zeichnet die Forschung inzwischen ein recht klares Bild: »Auf Basis des heutigen Wissensstandes ist davon auszugehen, dass durch die schwachen elektromagnetischen Felder des Mobilfunks allenfalls minimale Effekte verursacht werden, die aber keinen Einfluss auf die Gesundheit haben«, meint Roland Glaser vom Institut für Biologie der Humboldt-Universität in Berlin.

Bei den Betroffenen haben diese sogenannt minimalen biologischen Effekte einen sehr grossen Einfluss auf die Gesundheit. Heute habe ich von einem Betroffenen erfahren, dass er seine Ferien an einem strahlenarmen Ort verbringen konnte, es sei ein Unterschied wie Tag und Nacht gewesen gegenüber seinem mobilfunkbelasteten Wohnort, wo er mehrere Hörstürze gehabt hat und sich nur noch mit Mühe berufstätig halten kann.

Auch eine Beschleunigung des Tumorwachstums sei unwahrscheinlich. Das legen die ersten Ergebnisse der Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahe, die von Brigitte Schlehofer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg vorgestellt wurden. Die Forschung zeige auch, dass Personen, die sich als »elektrosensibel« definieren, Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte nicht wahrnehmen könnten.

Solche kurzzeitigen Provokationstests in mehreren Durchgängen sind ein (absichtlich) falsches Studiendesign. Nur weil die Elektrosensiblen z.B. bei Versuchen von wenigen Minuten in mehreren Umgängen nicht angeben können, wann die Strahlung vorhanden ist, leiden sie darunter, wenn sie Tag für Tag 24 Stunden dem Elektrosmog ausgesetzt sind.

Allerdings gebe es Hinweise dafür, dass subjektive Aspekte, wie beispielsweise »Angst« nachteilige gesundheitliche Auswirkungen auslösen könnten.

Schon im Mittelalter bestand eine Foltermethode darin, dass man den zu Folternden zuerst die entsprechenden Instrumente zeigte. Nur waren damals noch keine Psychologen zugegen, mit deren Hilfe sich dann die tendenziöse Absicht verwirklichen liess, die Leute würden nur wegen dem Anblick der Folter-Instrumente leiden und nicht durch die Folter selber.

Das Forum Mobilkommunikation (FMK) plant zum Thema Sicherheit im Mobilfunk im Frühjahr 2007 eine interdisziplinäre Konferenz in Wien.
Elisabeth Buchs
Zuletzt geändert von Elisabeth Buchs am 31. Juli 2007 10:43, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitrag von Gast » 31. Juli 2007 07:58

Tom hat geschrieben:Stimmt die Aussage das Orange mit ihrem 1800 Mhz Netz weniger schädlich ist als die anderen die auf 900 Mhz senden?
Ein Handyverkäufer hat mir das erzählt.
Das spielt kaum eine Rolle, da Swisscom, sunrise und auch Orange eine Dual-Band Lizenz haben und alle sowohl auf ♦900MHz als auch auf 1800MHz senden (Orange verwendeted die 900MHz aber nur sehr wenig)

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