Kinder im Strahlenmeer

Eva Weber
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Re: Kinder im Strahlenmeer

Beitrag von Eva Weber » 26. Oktober 2024 19:56

Digitale Medien verursachen massive Störungen bei Kindern

"Der Anteil der 6- bis 18-Jährigen mit motorischen Entwicklungsstörungen hat von 2013 auf 2023 um gut 37 Prozent zugenommen. Bei den 15- bis 18-Jährigen nahm der Anteil sogar um rund 77 Prozent zu.
Bei Sprach- und Sprechstörungen zeige sich ein Plus von 53 Prozent. Am schlimmsten betroffen davon sind wohl die 15- bis 18-Jährigen. Bei ihnen gab es einen Anstieg um 104 Prozent."


https://www.msn.com/de-de/gesundheit/ot ... 67b9&ei=65

Meinung:
Was immer auch kommt, niemals ist von künstlichen, gepulsten elektromagnetischen Feldern (Mobilfunkstrahlung) die Rede. Auch jeder Platz, jedes Haus, jede Wohnung muss bestens damit ausgestattet sein. Jedes Auto, jeder Bus, jeder Zug, einfach alles. Und wenn dann die Technik schon suchtmäßig Verwendung findet, dann möchte man etwas bremsen. Man weiß bis heute aber angeblich sicher, dass diese künstlichen Felder auf die Gesundheit keinerlei Auswirkung haben. Wer kann denn wirklich bestätigen, dass die nun sichtbar werdenden Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, oft sogar gipfelnd in Depressionen, rein gar nichts mit Strahlung zu tun haben? Ach ja, die ICNIRP, die WHO und der Strahlenschutz?

Eva Weber

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Re: Kinder im Strahlenmeer

Beitrag von Kommentar » 31. Januar 2025 16:56

Die Studie beschäftigte sich zudem mit den psychischen Problemen der Schülerinnen und Schüler, wobei abgefragt wurde, ob sie sich innerhalb von zwei Wochen zumindest an einzelnen Tagen von gewissen Beschwerden beeinträchtigt gefühlt haben. Wie die Befragung zeigte, kämpfen die Jugendlichen besonders mit Müdigkeit (84 Prozent), Lustlosigkeit (73 Prozent) und Depressivität (67 Prozent). Auch Schlafprobleme (61 Prozent), Konzentrationsschwierigkeiten (59 Prozent), Probleme mit dem Selbstvertrauen (58 Prozent) und Beschwerden mit dem Essen (53 Prozent) setzen mehr als jeder bzw. jedem zweiten Jugendlichen zu.
https://www.meinbezirk.at/c-gesundheit/ ... ref=curate

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Re: Kinder im Strahlenmeer

Beitrag von Kommentar » 12. Februar 2025 16:45

Lehrkräfte-Exodus an deutschen Schulen
Flucht aus dem Klassenzimmer
Dieter Dohmen fordert neue Ansätze, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Er verweist auf flexiblere Arbeitszeitmodelle, die den tatsächlichen Arbeitsaufwand von Lehrkräften berücksichtigen, und den zügigen Ausbau multiprofessioneller Teams. »Nimmt man den dauerhaften Lehrkräftemangel ins Visier, dann bleiben eigentlich nur zwei Wege«, sagt Dohmen: »den Lernprozess umstellen auf mehr individuelles und eigenständiges Lernen der Schülerinnen und Schüler. Und die weitgehende Nutzung digitaler Medien, sofern diese pädagogischen Mehrwert bieten.«
https://www.spiegel.de/panorama/bildung ... b209162e45

Beobachter

Re: Kinder im Strahlenmeer

Beitrag von Beobachter » 22. Februar 2025 18:06

Bildungsforscher über Zukunft der Kinder„Bitte nicht länger ignorieren“
https://taz.de/Bildungsforscher-ueber-Z ... /!6069643/
Viele Jahre wurde versäumt, die Position von Kindern zu stärken, sagt Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani. Er hat Ideen, wie man es besser machen kann.

El-Mafaalani: Schauen Sie sich die Diskussionen in der Gesellschaft an. Viele sagen, die Kinder von heute würden völlig verhätschelt. Wir reden über Helikoptereltern, aber das ist so weit weg von der Realität vieler Familien. Und über die großen Gefahren der Digitalisierung für Kinder und Jugendliche sprechen wir auch kaum.

taz: Es wird aktuell diskutiert, Smartphones aus den Schulen zu verbannen.

El-Mafaalani: Studien zeigen, dass über die Hälfte der Kinder im Grundschulalter ein Smartphone nutzt. In der weiterführenden Schule sind es fast 100 Prozent. Wenn wir es in der Schule verbannen, macht es die Arbeit in der Schule einfacher. Aber was passiert außerhalb der Schule? Kinder müssen einen Umgang damit lernen. Und wir müssen verstehen, dass die digitale Welt ein Beruhigungsmittel für Kinder geworden ist.

taz: Wie meinen Sie das?

El-Mafaalani: Viele wissen nicht, dass es immer weniger Räume für Kinder gibt, die sie frei nutzen können, wo sie sich entfalten können. Wir merken das kaum, weil wir so gute digitale Ersatzangebote haben. Wenn digitale Medien nicht so unfassbar attraktiv für Kinder sein sollen, mit all ihren Gefahren, dann müssen wir viel mehr attraktive, analoge Möglichkeiten schaffen. Die hohe Anziehungskraft des Digitalen hängt auch damit zusammen, dass Kinder und Jugendliche in der analogen Welt an den Rand gedrängt wurden.

taz: Von welchen Gefahren sprechen Sie?

El-Mafaalani: Dieses fehlende Angebot wurde allzu leicht mit Tiktok kompensiert. Mit Verschwörungstheorien, mit Populismus. Lange hat außer der AfD kaum eine Partei die jungen Leute angesprochen. Spätestens bei der letzten Europawahl hat sich doch gezeigt, wie divers diese Generation ist. Es wurden sehr linke und sehr rechte Parteien gewählt, außerdem sehr viele Kleinstparteien. Es ist ein Riesendurcheinander. In diesem Aufwachsen im Krisenzustand gibt es keine vernünftige Orientierung. Dass davon so viele überrascht sind, zeigt doch nur, dass wir die jungen Leute nicht im Blick haben.

taz: Was muss eine nächste Bundesregierung tun?

El-Mafaalani: Sie könnte sich mal überlegen, wie sie junge Menschen ansprechen will.

taz: Wie macht man das, wenn alles so deprimierend ist?

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