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Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 27. Januar 2005 21:33
von Pegasus
Ich hatte heute auf der Post zu tun und musste etwas Schlange stehen. Relativ schnell spürte ich E-Smog- Symptome,die immer ärger wurden. Als ich am Schalter stand, sagte ich zu dem Beamten:" hier gibt es auch recht viel E-Smog!" Worauf er nickte und einen Rosenquarz vom PC hob, um ihn mir zu zeigen. Ja, es sei ein echtes Problem! Ich hatte dann nicht die Zeit um zu fragen, ob sie W-Lan hätten. Ich schaute, dass ich so schnell wie möglich rauskam, denn ich wurde schon ganz kribelig!
Ich hatte eine Zeit wo ich glaubte, nicht mehr so viel leiden zu müssen, doch leider nimmt die Empfindlichkeit wieder zu. Ich vermute, weil ich fast kein Lauftraining mehr mache, denn ich hatte letzten Mai begonnen, jeden dritten Tag auf der Finnenbahn zu laufen. Seit das Wetter nass und kalt ist, gehe ich praktisch nicht mehr laufen.
Auch schmerzten mich heute wieder sehr viele Sendeanlagen beim Vorbeifahren. So entsteht wieder so eine Art Notwehr-Zorn......
Wie lange noch müssen wir diese Folterqualen ertragen????????
Pegasus
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 28. Januar 2005 07:34
von Volker
Lauftrainig hilft in der Tat!
Um Folterqualen nicht länger ertragen zu müssen rate ich Ihnen --->
http://www.efexor.com/
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 28. Januar 2005 09:13
von Elisabeth Buchs
Hallo Pegasus
Dass sich mit Sport z.B. Lauftraining die Elektrosensibilität etwas reduzieren lässt, ist eine interessante Beobachtung, evt. zusammenhängend mit einer Verbesserung der Stoffwechselfunktionen. Vielleicht liesse sich dieser Effekt, wenn man sich wegen kalter Witterung nicht lange draussen aufhalten will, auch z.B. in einem Fitnesscenter oder mit Homegeräten erreichen. Einigen mir bekannten Elektrosensiblen scheint es im Winter schlechter zu gehen, ob dies mit dem Betrieb von Heizungen und dem vermehrten Gebrauch von elektrischem Licht zusammenhängt, mit dem Rekordaufkommen von Handygesprächen, SMS, MMS über die Festttage und vielleicht auch, dass die Entgiftungsfähigkeit bei warmem Klima besser ist und mit der Bildung gewisser Neurotransmitter bei vermehrtem Sonnenlicht.
Bei uns befindet sich die Post im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses und in den oberen Stockwerken hat es Privatwohnungen. Zusätzlich zum Notwehr-Zorn beneide ich manchmal die Leute, die sich munter und beschwerdefrei an den schlechtesten Orten aufhalten können, während es mir gleich wegen so relativ geringen Elektrosmog-Werten den Schlaf killt und ich mich deshalb oft
müde und mit eingeschränkter Belastbarkeit durchs Leben bringen muss. Doch man weiss auch nicht alles. Manchmal denken mein Mann und ich, wenn wir gewisse Probleme hören, dass wir solche angesichts des viel grösseren Problems so nebenher lösen.
Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Frau, die anrief, um uns eine funkgesteuerte Alarmanlage zu verkaufen. Ich sagte ihr, ich würde eine mechanische Lösung bevorzugen, weil ich den Elektrosmog nicht gut vertrage. (Uebrigens: diese Alarmanlage sende auf 433 MHz bei 0,25 mW Leistung und sendet wohl ab und zu ganz kurz in gewissen Zeitabständen, evt. könnte ein Problem für Elektrosensible bei der Elektronik liegen, die höherfrequente Magnetfelder verursacht). Nun kam das Erstaunliche, die Frau erzählte mir daraufhin, ihr Sohn habe eine Elektroallergie und habe deshalb seine Lehre in einem elektronischen Beruf abbrechen müsse, könne auch nicht für längere Zeit am Computer arbeiten. Es gibt wohl einige Elektrosensible, die ihr Problem verstecken wegen der Befürchtung gewisser Reaktionen von Mitmenschen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 30. Januar 2005 21:27
von Walter
Volker, schleich Di! In diesem Forum hats keinen Platz für eingeschleuste Provokateure aus andern Foren. Ihnen rate ich:
www.gigaherz.ch/609.
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 31. Januar 2005 06:46
von Volker
Hallo Walter
Der Post hat keinen provokativen Inhalt, sonst hätte ihn der Moderator auch wohl kaum veröffentlicht

Das müssen Sie sich schon gesagt sein lassen: einmal abgesehen von den realen Ursachen der Beschwerden über die noch erheblicher Aufklährungsbedarf besteht, kann man durchaus jedem raten Lauftraining oder ähnliches in Erwägung zu ziehen.
Die positiven Effekte, was den Stoffwechsel betrifft wie schon Frau Buchs erwähnte, aber auch etwa die erhöhte Endorphinausschüttung sollten Betroffenen hier im Forum zu Gute kommen.
Endorphine haben schließlich biochemisch gesehen eine Ähnlichkeit mit Morphinen, bereits in kleinsten Mengen wirken sie schmerzbefreiend und erzeugen ein deutlich erkennbares Glücksgefühl. Andere Wissenschaftler führen das entstehende Glücksgefühl lieber als Folge einer durch den Sport entstandenen Ablenkung von vorhandenen negativen Gefühlszuständen, oder als Folge einer erfolgreich eingesetzten Bewältigungsstrategie einer Ausnahmesituation.
Wie dem auch sei, die Vorteile liegen klar auf der Hand, probieren Sies doch mal aus
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 31. Januar 2005 13:15
von Walter
Ich kritisiere Ihren Rat zur Einnahme von Efexor (oder Dipiperon) gegen Elektrosensible. Regierung und Mobilfunkindustrie machen mit dem Mobilfunk Betroffenen das Leben zur Hölle und Sie empfehlen nicht , die Ursache zu bekämpfen, sondern Efexor mit Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Uebelkeit, Verstopfung, Schlaflosigkeit, Nervosität, Schwäche. Pharmaindustrie und Mobilfunkindustrie haben Parallelen, menschenverachtend auf Gewinn ausgerichtet.
Re: Horror in der Schalterhalle!
Verfasst: 31. Januar 2005 13:59
von argus
Volker, Ihre Ratschläge haben schon ziemlich was Zynisches an sich. Statt Vermeidung der Strahlung Lauftraining und Medikamenteneinnahme. Gerade das Letztere hat uns noch gefehlt.
Gruss
argus