Gedanken zu den Antworten der Projektpartner der TNO-Replika
Verfasst: 30. Januar 2005 22:26
Auftraggeber zur TNO-Replikation ist die Forschungsstiftung Mobilkommunikation, welche auch unsere Unabhängigkeit gegenüber den Geldgebern gewährleistet, steht in der Antwort der Projektpartner auf der Gigaherz-Hauptseite zu "Offene Fragen zur Replikation der TNO-Studie". Dies ist die selbe Forschungsstifung, welche die neue Rinderstudie fördert, mit ETH; Orange, Sunrise, Swisscom als Stifter und Nokia Schweiz, Orange, Sunrise und Swisscom als Sponsoren. Und diese Stiftung soll Unabhängigkeit gewährleisten. Dies zu glauben, fällt mir schwer, doch es wird sich weisen, denn an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen...
Dass es keine wissenschaftlich begründeten Hinweise gebe, dass eine einmalige 45 minütige Exposition gegenüber 10 V/m langfristige gesundheitliche Folgen auslösen könnte, beruhigt mich nicht im geringsten. Denn bezüglich einer andern Studie habe ich mal gelesen, dass jegliche Haftung für gesundheitliche Schädigungen durch die Studie ausgeschlossen wird. Ausserdem soll es bis jetzt überhaupt keine wissenschaftlich begründeten Hinweise auf irgendwelche gesundheitlich negativen Auswirkungen wegen Elektrosmog geben. Und trotzdem spüren ich selber und andere Betroffenen genau diese Auswirkungen. Zu den 45 Minuten: es fragt sich, ob dies ausreicht, um den Körper auf eine dem Organismus bis jetzt noch nicht "bekannte" Frequenz/Modulationsart reagieren zu lassen. Der Organismus versucht so lange wie möglich auszuregulieren, bis die Symptome ausbrechen. Dazu ein Beispiel von mir selbst: ich spürte bis vor einigen Jahren "nur" niederfrequente Felder. Bis ich dann etwa 2 Stunden während eines Mittagessens sehr nahe bei zwei Orange-Antennen auf Mobilfunkstrahlung sensibilisiert wurde. Seitdem werde ich diese damals erworbene Ueberempfindlichkeit nicht mehr los. Was mich interessieren würde, ob es schon "Betroffene" von Studien gibt, bei denen dadurch eine Elektrosensibilität ausgebrochen ist oder sich verstärkt hat.
Noch zu den Beschwerden, die ab 60 Jahren gehäuft vorkommen sollen wie Bluthochdruck, Diabetes. 60 Jahre ist doch noch kein Alter, wo solches als selbstverständlich hingenommen werden soll, gerade die beiden erwähnten Beschwerden könnten auch einen Zusammenhang haben zum Elektrosmog. Die Kurzzeitversuche mit jungen, gesunden Probanden mit der Folgerung, dass alles unschädlich sein soll, sind ebenfalls aus andern Studien hinlänglich bekannt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Dass es keine wissenschaftlich begründeten Hinweise gebe, dass eine einmalige 45 minütige Exposition gegenüber 10 V/m langfristige gesundheitliche Folgen auslösen könnte, beruhigt mich nicht im geringsten. Denn bezüglich einer andern Studie habe ich mal gelesen, dass jegliche Haftung für gesundheitliche Schädigungen durch die Studie ausgeschlossen wird. Ausserdem soll es bis jetzt überhaupt keine wissenschaftlich begründeten Hinweise auf irgendwelche gesundheitlich negativen Auswirkungen wegen Elektrosmog geben. Und trotzdem spüren ich selber und andere Betroffenen genau diese Auswirkungen. Zu den 45 Minuten: es fragt sich, ob dies ausreicht, um den Körper auf eine dem Organismus bis jetzt noch nicht "bekannte" Frequenz/Modulationsart reagieren zu lassen. Der Organismus versucht so lange wie möglich auszuregulieren, bis die Symptome ausbrechen. Dazu ein Beispiel von mir selbst: ich spürte bis vor einigen Jahren "nur" niederfrequente Felder. Bis ich dann etwa 2 Stunden während eines Mittagessens sehr nahe bei zwei Orange-Antennen auf Mobilfunkstrahlung sensibilisiert wurde. Seitdem werde ich diese damals erworbene Ueberempfindlichkeit nicht mehr los. Was mich interessieren würde, ob es schon "Betroffene" von Studien gibt, bei denen dadurch eine Elektrosensibilität ausgebrochen ist oder sich verstärkt hat.
Noch zu den Beschwerden, die ab 60 Jahren gehäuft vorkommen sollen wie Bluthochdruck, Diabetes. 60 Jahre ist doch noch kein Alter, wo solches als selbstverständlich hingenommen werden soll, gerade die beiden erwähnten Beschwerden könnten auch einen Zusammenhang haben zum Elektrosmog. Die Kurzzeitversuche mit jungen, gesunden Probanden mit der Folgerung, dass alles unschädlich sein soll, sind ebenfalls aus andern Studien hinlänglich bekannt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs