UWB
Verfasst: 16. Februar 2005 10:16
UWB steht für Ultraweitbandanwendung. Gemäss pressetext.austria, Georg Panovsky soll die Europäische Kommission http://europa.eu.int am Dienstag 15. Februar den Weg für die Einführung von Antikollisions-Radar Mitte des Jahres geebnet haben. Die Nutzung des Kurzstreckenradars ist die erste gross angelegte Ultrabreitbandanwendung in Europa.
Durch diese Entscheidung wird die Nutzung des 24 GHz-Frequenzbandes für Kfz-Radar in der gesamten EU möglich. Nach diesem Zeitpunkt wird das Kurzstreckenradar dann das Frequenzband 79 GHz nutzen.
Drahtlose Uebertragung mittels Ultrabreitband-Funktechnologie basiert auf dem Uebermitteln von Funksignalen mit sehr grossen relativen Frequenz-Bandbreiten. Diese belegen in der Regel mindestens 500 MHz und damit um den Faktor 100 mehr als zum Beispiel das neue Mobilfunksystem UMTS. Da mit zunehmender Bandbreite auch die Uebertragungskapazitität steigt, bietet die Ultrabreitband-Funktechnologie eine sehr hohe maximale Uebertragungskapazität (mehrere hundert Mio.Bit pro Sekunde).
Anwendungsmöglichkeiten für die neue Technologie sieht die Industrie vor allem im Bereich der Uebertragung zwischen Geräten der Heim- und Büro-Elektronik und in Sensor-Netzwerken. Waldbrand-Monitoring, Deichfeuchte- und Druck-Monitoring oder Luft- und Gewässer-Qualitätsüberwachung könnten wichtige zukünftige Einsatzmöglichkeiten für die neue Technologie sein.
In diesem Text wird nichts erwähnt über die zu erwartenden Feldstärken. Wenn man beim Kollisionsradar 1 mW Leistung annimmt, würde das auf 5 m Distanz etwa 0,04 V/m ergeben, im Stau auf 2 m 0,1 V/m. Es wären, wie beim Radar üblich, viele, sehr kleine, steile "Pülslein". Wie sich so breitbandige Anwendungen gesundheitlich auswirken könnten, wird mit keinem Wort darauf eingegangen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Durch diese Entscheidung wird die Nutzung des 24 GHz-Frequenzbandes für Kfz-Radar in der gesamten EU möglich. Nach diesem Zeitpunkt wird das Kurzstreckenradar dann das Frequenzband 79 GHz nutzen.
Drahtlose Uebertragung mittels Ultrabreitband-Funktechnologie basiert auf dem Uebermitteln von Funksignalen mit sehr grossen relativen Frequenz-Bandbreiten. Diese belegen in der Regel mindestens 500 MHz und damit um den Faktor 100 mehr als zum Beispiel das neue Mobilfunksystem UMTS. Da mit zunehmender Bandbreite auch die Uebertragungskapazitität steigt, bietet die Ultrabreitband-Funktechnologie eine sehr hohe maximale Uebertragungskapazität (mehrere hundert Mio.Bit pro Sekunde).
Anwendungsmöglichkeiten für die neue Technologie sieht die Industrie vor allem im Bereich der Uebertragung zwischen Geräten der Heim- und Büro-Elektronik und in Sensor-Netzwerken. Waldbrand-Monitoring, Deichfeuchte- und Druck-Monitoring oder Luft- und Gewässer-Qualitätsüberwachung könnten wichtige zukünftige Einsatzmöglichkeiten für die neue Technologie sein.
In diesem Text wird nichts erwähnt über die zu erwartenden Feldstärken. Wenn man beim Kollisionsradar 1 mW Leistung annimmt, würde das auf 5 m Distanz etwa 0,04 V/m ergeben, im Stau auf 2 m 0,1 V/m. Es wären, wie beim Radar üblich, viele, sehr kleine, steile "Pülslein". Wie sich so breitbandige Anwendungen gesundheitlich auswirken könnten, wird mit keinem Wort darauf eingegangen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs