Leute ansprechen! Aber wie und wo?
Verfasst: 27. Februar 2005 00:04
Eine gute Gelegenheit, das Wissen um die Gefahren weiterzuverbreiten, bietet sich im ÖV. In Tram, Bus und Bahn wird man ja oft regelrecht gegrillt von den Handyandern.
Da kam also eine junge Mutter mit Kinderwagen ins Tram, stellt sich zu uns (meinen Söhnen und mir), und beendet bald ihr unterhaltendes Handygespräch. Als sie aber gleich die nächste Nummer wählt, spreche ich sie an: 'Wussten Sie, dass die Strahlung gefährlich ist, vor allem für Kinder? Im Tram strahlt das Handy mit voller Leistung, wegen dem Stahlkasten aussenrum. Die Kinder kriegen das dann voll ab.' Das reichte offenbar schon, sie schaute betreten und verzichtete auf den Anruf. Ich nehme an, sie diskutierte den Vorfall später noch in ihrem Freundeskreis.
Heute jedoch, im ICE zwischen Freiburg und Basel: Sogar mein Sohn sah die Handy-Verbotsschilder in unserem Abteil. Doch die zwei Schweizer, die unabhängig voneinander ihr Handy zum Schwatz benutzten (von dem einen wusste bald der halbe Wagen, dass er heute erst noch Wäsche waschen muss, und dass er nun bald daheim sein wird etc.), achteten offenbar nicht auf das Handyverbot. Vielleicht war für sie von den Schweizer Zügen her dieses neue exhibitionistische Gesellschaftsritual schon zu sehr eingeschliffen? Ich habe sie nicht darauf hingewiesen... es war mir im Moment zu blöd, auf ein Verbotsschild zu zeigen. Man wird ja so leicht missverstanden.
Ich dachte auch schon, man müsste immer eine Mappe mit Flugblättern mitführen, die man den Tätern jeweils in die Hand drückt. Da stünde dann einfach drauf, wie gefährlich Mobiltelefone im ÖV sind, und warum.
Andere Ideen? Wie machen Sie es? Sprechen Sie die Leute an, oder schauen Sie weg?
Da kam also eine junge Mutter mit Kinderwagen ins Tram, stellt sich zu uns (meinen Söhnen und mir), und beendet bald ihr unterhaltendes Handygespräch. Als sie aber gleich die nächste Nummer wählt, spreche ich sie an: 'Wussten Sie, dass die Strahlung gefährlich ist, vor allem für Kinder? Im Tram strahlt das Handy mit voller Leistung, wegen dem Stahlkasten aussenrum. Die Kinder kriegen das dann voll ab.' Das reichte offenbar schon, sie schaute betreten und verzichtete auf den Anruf. Ich nehme an, sie diskutierte den Vorfall später noch in ihrem Freundeskreis.
Heute jedoch, im ICE zwischen Freiburg und Basel: Sogar mein Sohn sah die Handy-Verbotsschilder in unserem Abteil. Doch die zwei Schweizer, die unabhängig voneinander ihr Handy zum Schwatz benutzten (von dem einen wusste bald der halbe Wagen, dass er heute erst noch Wäsche waschen muss, und dass er nun bald daheim sein wird etc.), achteten offenbar nicht auf das Handyverbot. Vielleicht war für sie von den Schweizer Zügen her dieses neue exhibitionistische Gesellschaftsritual schon zu sehr eingeschliffen? Ich habe sie nicht darauf hingewiesen... es war mir im Moment zu blöd, auf ein Verbotsschild zu zeigen. Man wird ja so leicht missverstanden.
Ich dachte auch schon, man müsste immer eine Mappe mit Flugblättern mitführen, die man den Tätern jeweils in die Hand drückt. Da stünde dann einfach drauf, wie gefährlich Mobiltelefone im ÖV sind, und warum.
Andere Ideen? Wie machen Sie es? Sprechen Sie die Leute an, oder schauen Sie weg?