Repeater in Eisenbahnen
Verfasst: 2. März 2005 19:32
In der Zeitschrift "Saldo" vom 2. März 2005 ist folgendes zu lesen: Die SBB lassen seit drei Jahren von Swisscom, Sunrise und Orange kleine Handy-Antennen in die Abteile der Intercity-Doppelstockzüge einbauen, sogenannte Repeater, die das Signal verstärken und Daten sowie Gespräche an Aussenantennen leiten. Die Repeater befinden sich in den oberen Abteilen bei jeder zweiten runden Sitzbank, genau über dem Kopf der Reisenden.
Der Bundesrat hat die Bahn nicht als Ort mit empfindlicher Nutzung eingestuft - der Grenzwert ist zehnmal höher.
Beispiele: In einem Doppelstockwagen Zürich - Bern ist auf der Sitzbank 1. Klasse direkt unter der Antenne im Kopfbereich durchschnittlich 1,73 V/m, maximal sende die Antenne 6,22 V/m. Ein anderer Repeater im gleichen Zug strahlt 12.15 V/m.
Ueber den ganzen Zug hinweg beträgt die Strahlung noch 1 V/m.
Im Intercity Luzern - Zürich beträgt die Höchststrahlung 16.35 V/m am Kopf auf der 1. Klass-Sitzbank, die permanente Belastung ergibt 9,31 V/m, selbst wenn in naher Umgebung niemand telefoniert.
In den Neigezügen gibt es keine Repeater, dennoch kann dank eines Kabels in der Decke einwandfrei mobil telefoniert werden. Die Messung auf der Strecke Yverdon - Basel bestätigt: praktisch kein Mobilfunk-Elektrosmog. Diese Lösung sei aus Platzgründen in den Doppelstockzügen nicht möglich, sagen die SBB. Auch in Regionalzügen finden sich keine Antennen, hier sendet das Handy am Ohr einfach stärkere Signale.
Die SBB überlassen der Swisscom bis September weitere 35 einstöckige Intercity und 40 Doppelstockwagen, um Antennen fürs kabellose Surfen im Internet einzubauen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Der Bundesrat hat die Bahn nicht als Ort mit empfindlicher Nutzung eingestuft - der Grenzwert ist zehnmal höher.
Beispiele: In einem Doppelstockwagen Zürich - Bern ist auf der Sitzbank 1. Klasse direkt unter der Antenne im Kopfbereich durchschnittlich 1,73 V/m, maximal sende die Antenne 6,22 V/m. Ein anderer Repeater im gleichen Zug strahlt 12.15 V/m.
Ueber den ganzen Zug hinweg beträgt die Strahlung noch 1 V/m.
Im Intercity Luzern - Zürich beträgt die Höchststrahlung 16.35 V/m am Kopf auf der 1. Klass-Sitzbank, die permanente Belastung ergibt 9,31 V/m, selbst wenn in naher Umgebung niemand telefoniert.
In den Neigezügen gibt es keine Repeater, dennoch kann dank eines Kabels in der Decke einwandfrei mobil telefoniert werden. Die Messung auf der Strecke Yverdon - Basel bestätigt: praktisch kein Mobilfunk-Elektrosmog. Diese Lösung sei aus Platzgründen in den Doppelstockzügen nicht möglich, sagen die SBB. Auch in Regionalzügen finden sich keine Antennen, hier sendet das Handy am Ohr einfach stärkere Signale.
Die SBB überlassen der Swisscom bis September weitere 35 einstöckige Intercity und 40 Doppelstockwagen, um Antennen fürs kabellose Surfen im Internet einzubauen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs