Günsberger wollen es machen wie Langenthal
Verfasst: 4. März 2005 12:07
© Berner Zeitung; 04.03.2005; Seite 35
SO-Region Solothurn
UMTS-Antennen
Günsberger wollen es machen wie Langenthal
Der Verein «Günsberg ohne Mobilfunkantenne auf Schulhaus- und Sportanlagen», kurz Gomas, beschloss, nach Möglichkeit dem Beispiel der Gemeinde Langenthal zu folgen. Und: Er will neu regional vorgehen.
Vereinspräsident Patrik Galli zeigte sich an der zweiten Vereinsversammlung befriedigt, dass der Gemeinderat über eine Zonenreglementsänderung Mobilfunkantennen im Bereich von Sport- und Kinderspielplätzen verboten habe. Zudem könne über Mietverträge für Antennenstandorte auf Gemeindegebiet künftig die Gemeindeversammlung entscheiden. Beim Regierungsrat sei zudem noch eine Einsprache hängig.
Beispiel Langenthal
Konkret geht es um die Forderung, Mobilfunkantennen und Mikrozellen über sechs Watt ERP seien nicht zu erlauben, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit durch ein nationales Forschungsprogramm belegt sei. «Wenn wir beim Regierungsrat nicht Recht bekommen sollten, könnte der Gang ans Bundesgericht notwendig werden», sagte Galli, versicherte aber den über 50 anwesenden Vereinsmitgliedern, dass dieser Schritt nur bei Erfolgsaussicht gemacht werde.
Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich, stellte die Studie vor, deren Resultate Ende 2005 erwartet werden. «Wir fühlen uns in unserem Vorgehen durch den jüngsten Entscheid des Gemeinderats von Langenthal bestärkt», sagte Galli. Dieser habe Anfang Februar ein Moratorium für UMTS-Antennen auf dem ganzen Gemeindegebiet ausgesprochen - bis die Resultate dieser Studie bekannt seien. In der Diskussion wurde angeregt, das Vorgehen gegen die Mobilfunkantennen regional zu koordinieren. Regionale Verbindungen mit Hubersdorf und Langendorf seien bereits geknüpft worden, erklärte Galli.
Susi Reinhart
SO-Region Solothurn
UMTS-Antennen
Günsberger wollen es machen wie Langenthal
Der Verein «Günsberg ohne Mobilfunkantenne auf Schulhaus- und Sportanlagen», kurz Gomas, beschloss, nach Möglichkeit dem Beispiel der Gemeinde Langenthal zu folgen. Und: Er will neu regional vorgehen.
Vereinspräsident Patrik Galli zeigte sich an der zweiten Vereinsversammlung befriedigt, dass der Gemeinderat über eine Zonenreglementsänderung Mobilfunkantennen im Bereich von Sport- und Kinderspielplätzen verboten habe. Zudem könne über Mietverträge für Antennenstandorte auf Gemeindegebiet künftig die Gemeindeversammlung entscheiden. Beim Regierungsrat sei zudem noch eine Einsprache hängig.
Beispiel Langenthal
Konkret geht es um die Forderung, Mobilfunkantennen und Mikrozellen über sechs Watt ERP seien nicht zu erlauben, bis die gesundheitliche Unbedenklichkeit durch ein nationales Forschungsprogramm belegt sei. «Wenn wir beim Regierungsrat nicht Recht bekommen sollten, könnte der Gang ans Bundesgericht notwendig werden», sagte Galli, versicherte aber den über 50 anwesenden Vereinsmitgliedern, dass dieser Schritt nur bei Erfolgsaussicht gemacht werde.
Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich, stellte die Studie vor, deren Resultate Ende 2005 erwartet werden. «Wir fühlen uns in unserem Vorgehen durch den jüngsten Entscheid des Gemeinderats von Langenthal bestärkt», sagte Galli. Dieser habe Anfang Februar ein Moratorium für UMTS-Antennen auf dem ganzen Gemeindegebiet ausgesprochen - bis die Resultate dieser Studie bekannt seien. In der Diskussion wurde angeregt, das Vorgehen gegen die Mobilfunkantennen regional zu koordinieren. Regionale Verbindungen mit Hubersdorf und Langendorf seien bereits geknüpft worden, erklärte Galli.
Susi Reinhart