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Mobilfunkgeschädigte Kinder und Jugendliche

Verfasst: 6. März 2005 10:41
von Elisabeth Buchs
Herr Weiner und die Bürgerwelle haben folgenden Aufruf durchgegeben:

Heute hat mich eine Anfrage einer Zeitung erreicht, die einen Bericht über mobilfunkgeschädigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen möchte. Der Schwerpunkt sollen Erfahrungsberichte, vor allem aus dem Schul-, Studien und Berufsalltag sein.

Bitte meldet Euch und gebt diese Anfrage weiter. Das ist wieder eine Chance, die Oeffentlichkeit mit dieser Problematik zu konfrontieren.

Aufruf:

Wir suchen junge Leute für ein Interview, die durch Mobilfunkexposition in ihrer beruflichen Karriere beeinträchtigt wurden.

Dem Autoren dieser Zeilen sind u.a. Fälle im Münchner Raum bekannt, die dank Mobilfunk innerhalb kürzester Zeit massivste Gesundheitsprobleme bekamen.

Einer musste sein Studium an der TU wegen Wireless Lan aufgeben.

Ein zweiter konnte gar nicht erst zum Studium antreten. Nachdem er von der Provinz nach München umgezogen war (die neue Wohnung lag direkt unter einem Mobilfunkmasten) bekam er innerhalb von drei Wochen massivste neurologische Ausfallserscheinungen, so dass an einen Studienantritt nicht mehr zu denken war.

Diese Fälle sind durch einen Münchner Umweltmediziner gut dokumentiert.

Wer ähnliche Probleme hatte oder hat, soll sich bitte bei uns melden.

Eine naturwissenschaftliche Zeitschrift will über diese Problematik schreiben.

Gebt diese Info bitte auch an Freunde und Bekannte weiter, nur so ist es möglich, die Masse mit der Problematik zu konfrontieren.

Kontaktadresse:
Karl Trischberger
Langeneck 14
83661 Lenggries
email: karl.trischberger@web.de
Tel. 08042-503139

Nach Rücksprache mit Herrn Trischberger, der auch an entsprechenden Beispielen in der Schweiz interessiert ist, gebe ich diesen Aufruf hier weiter.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Mobilfunkgeschädigte Kinder und Jugendliche

Verfasst: 7. März 2005 10:05
von Sandy
Sie schreiben: "Einer musste sein Studium an der TU wegen Wireless Lan aufgeben"...
Mich würde interessieren wie stark die Strahlen für Wireless Lan sind. Ich kenne einige Kollegen, die mit Wireless Lan arbeiten. Wo kann ich dies nachlesen?
Sandy

Re: Mobilfunkgeschädigte Kinder und Jugendliche

Verfasst: 7. März 2005 13:59
von Elisabeth Buchs
Hallo Sandy

Neben einem W-Lan-Access Point muss man etwa mit einer Belastung von 1 V/m rechnen. Neben einem Notebook mit W-Lan PC-Karte, wie heute die meisten Notebooks serienmässig haben, können sich Werte von 4,5 bis 8 V/m ergeben. Gemäss Test des izgmf (www.izgmf.de, W-Lan schlimmer als DECT) ist bei 7 von 14 Modellen der Funk nicht abschaltbar.

Je jünger jemand ist, wenn eine Elektrosensibilität ausbricht, desto tragischer kann sich diese auf das Leben auswirken. Ich kenne eine Familie, die von einem benachbarten Industriegebäude her mit DECT-Anlagen sehr stark belastet war. Einige Familienmitglieder vertrugen das besser, andere sehr schlecht. Bei einem erst 10-jährigen Knaben entstand eine schlimme Elektrosensibilität. Eine solche kann sich für die Zukunft sehr negativ auswirken, es gibt kaum noch Arbeitsplätze mit so geringer Elektrosmog-Belastung, wie sie einmal sensibilisierte noch vertragen.

Als ich an meiner früheren Arbeitstelle den PC, damals noch mit Röhrenbildschirm so schlecht vertrug, habe ich mich an einem andern Ort beworben und angefragt, ob es evt. möglich wäre, einen Lap-Top, der mir von jemandem als elektrosmogärmer empfohlen wurde, selber mitzubringen. Daraufhin wurde mir gesagt, dass sie jemandem "ohne solche Probleme" für diese Stelle den Vorzug geben würden. Ich fand dann eine andere weniger gute Stelle, jedoch mit kaum PC-Arbeit.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs