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Wiesenthal - eine Oase für Elektrosensible

Verfasst: 12. März 2005 20:43
von Elisabeth Buchs
Ein richtiges Funkloch ist Wiesenthal nicht, es kann jedoch als feldarm bezeichnet werden. Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing will zusätzlich zum bestehenden Forschungslabor in Lübeck eines seiner Forschungsprojekte zur Erforschung und Therapie der Elektrosensibilität in Wiesenthal, dem idyllischen Rhönort im Wartburgkreis ansiedeln. Von Klitzing gründete nach seinem Weggang von der Universität Lübeck eine private Umweltphysik GbR.

In der Praxis bedeutet das, dass Elektrosensible nach Wiesenthal kommen, um sich entweder zu erholen und/oder sich einem Test im Labor zu unterziehen. Anhand des einstündigen Tests von Dr. Klitzing, könne abgeleitet werden, ob der Betroffene elektrosensibel reagiere. Dr. von Klitzing ist auch Vorsitzender des frisch gegründeten "Vereins zur Forschung und Therapie der Elektrosensibilität". Eine wichtige Voraussetzung, um die Forschungsarbeit in Wiesenthal aufnehmen zu können, hat die Gemeinde bereits erfüllt: Mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Veränderungssperre ist für die nächsten zwei Jahre sichergestellt, dass keine Mobilfunksendeanlagen im Gebiet der Gemeinde errichtet werden. Wenn auch schon die ersten Elektrosensiblen Wiesenthal mit Erfolg besuchten, wird das Projekt offiziell im Frühsommer starten. Von der Kurklinik Gelchsheim habe ich schon längere Zeit nichts mehr gehört, weiss jemand, ob diese noch existiert? Von zwei mir bekannten Elektrosensiblen habe ich damals vernommen, dass die Zimmer dort für sie teilweise zu wenig feldarm gewesen sein sollen.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs