Hubersdorf: Widerstand gegen den Standort
Verfasst: 21. März 2005 12:10
© Solothurner Zeitung / MLZ; 19.03.2005
LeBuWa Zeitung
Über 80 Einsprachen gegen Antenne
Hubersdorf Widerstand gegen den Standort
Gegen die geplante Natel-Antenne an der Günsbergstrasse in Hubersdorf gingen über 80 Einzeleinsprachen ein, wie Andreas Rüegger, Präsident der Baukommission, auf Anfrage bestätigte. Hubersdorf zählt 660 Einwohner/innen und rund 250 Haushalte. Das heisst also, dass mehr als jede dritte Haushaltung gegen die Natel-Antenne Einsprache erhoben hat. Laut Rüegger sei den Einsprachen kein gemeinsames Grundmuster zu entnehmen. «Sie kommen also sicher nicht geplant aus einer ganz speziellen Ecke», meint er. Der Inhalt der Einsprachen decke sich aber doch in verschiedenen Bereichen. «Es sind die selben Einwände, wie sie immer bei Natel-Antennen zu lesen und zu hören sind.» Auf Einzelheiten konnte Rüegger nicht eingehen, da die Einsprachen in der Baukommission noch nicht behandelt worden sind. Vorgängig der Baupublikation war das Gesuch von Swisscom Mobile beim Kanton geprüft worden. «Die Verordnung über nichtionisierende Strahlung wird eingehalten», so Rüegger.
Widerstand formiert sich
Die Natel-Antenne ist an der Günsbergstrasse, rund 200 Meter nordwärts vom Kreisschulhaus, geplant. Offensichtlich ist die Nähe zum Schulhaus einer der Gründe für die Einsprachen. Im Dorf formiert sich denn auch bereits breiterer Widerstand. Quer über Partei- und Vereinsgrenzen hinweg haben sich einige engagierte Einwohnerinnen und Einwohner getroffen und erwägen die Organisation eines Infoabends oder möglicherweise auch die Gründung einer Interessengruppe. Das Ziel der Gruppierung liege nicht darin, das Aufstellen einer Natel-Antenne in Hubersdorf zu verhindern, sondern einen anderen Standort zu finden, erklärte eine der beteiligten Personen gegenüber dieser Zeitung.
Der Widerstand im Unterleberberg bleibt gross, wenn es um Antennen-Projekte geht. In Günsberg und in Riedholz sind Baugesuche bereits seit längerer Zeit blockiert. (rm)
LeBuWa Zeitung
Über 80 Einsprachen gegen Antenne
Hubersdorf Widerstand gegen den Standort
Gegen die geplante Natel-Antenne an der Günsbergstrasse in Hubersdorf gingen über 80 Einzeleinsprachen ein, wie Andreas Rüegger, Präsident der Baukommission, auf Anfrage bestätigte. Hubersdorf zählt 660 Einwohner/innen und rund 250 Haushalte. Das heisst also, dass mehr als jede dritte Haushaltung gegen die Natel-Antenne Einsprache erhoben hat. Laut Rüegger sei den Einsprachen kein gemeinsames Grundmuster zu entnehmen. «Sie kommen also sicher nicht geplant aus einer ganz speziellen Ecke», meint er. Der Inhalt der Einsprachen decke sich aber doch in verschiedenen Bereichen. «Es sind die selben Einwände, wie sie immer bei Natel-Antennen zu lesen und zu hören sind.» Auf Einzelheiten konnte Rüegger nicht eingehen, da die Einsprachen in der Baukommission noch nicht behandelt worden sind. Vorgängig der Baupublikation war das Gesuch von Swisscom Mobile beim Kanton geprüft worden. «Die Verordnung über nichtionisierende Strahlung wird eingehalten», so Rüegger.
Widerstand formiert sich
Die Natel-Antenne ist an der Günsbergstrasse, rund 200 Meter nordwärts vom Kreisschulhaus, geplant. Offensichtlich ist die Nähe zum Schulhaus einer der Gründe für die Einsprachen. Im Dorf formiert sich denn auch bereits breiterer Widerstand. Quer über Partei- und Vereinsgrenzen hinweg haben sich einige engagierte Einwohnerinnen und Einwohner getroffen und erwägen die Organisation eines Infoabends oder möglicherweise auch die Gründung einer Interessengruppe. Das Ziel der Gruppierung liege nicht darin, das Aufstellen einer Natel-Antenne in Hubersdorf zu verhindern, sondern einen anderen Standort zu finden, erklärte eine der beteiligten Personen gegenüber dieser Zeitung.
Der Widerstand im Unterleberberg bleibt gross, wenn es um Antennen-Projekte geht. In Günsberg und in Riedholz sind Baugesuche bereits seit längerer Zeit blockiert. (rm)