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Sind wir Betroffenen denn alle nur Hypochonder?

Verfasst: 17. September 2007 15:58
von Juli
Da benutzen wir alle über Jahre hinweg wie selbstverständlich unser Handy. Machen uns keinerlei negative Gedanken darum. Dann wird wenige Meter von uns ein Mobilfunkmast aufgestellt und wir denken uns nichts dabei. Denn welche Regierung würde schon zulassen, daß wir "verstrahlt" werden. Vielleicht haben wir selbst in der Vergangenheit mal dem ein oder anderen Mobilfunkgegner "den Vogel gezeigt" Und dann, es kann durchaus ein paar Monate dauern und alles ist anders. Dein Körper macht was er will, Reaktionen plötzlich unberechenbar. Nichts hilft mehr, was früher einmal geholfen hat. Du spürst intuitiv Zusammenhänge. Und plötzlich machst du dir Gedanken über die Notwendigkeit deines Röntgenpasses, welche Kraft wirkt da auf was, wenn ein Mensch mit Hilfe von Elektroschocks reanimiert wird? Ist die Wirkungsweise eines Defibrillators erfolgreiche Autosuggestion, oder was? Dir fallen plötzlich Dinge auf, für die es keine Erklärung zu geben scheint. Es ist möglich mit einem Handy die Zündung einer Bombe zu aktivieren aber die daß die Autos in deiner Straße ständig wie von Geisterhand Alarm schlagen und du aus deinem eh schon schlechten Schlaf gerissen wirst, soll Zufall sein? Wo bleibt da die Logik? Bitten wir doch mal einen Mobilfunkbefürworter mal um einen Selbstversuch und bieten ihm selbstverständlich mietfrei die Wohnung einer Familie an, die sich im Anblick eines nahestehenden Mobilfunkmastes ihr ganzes Dilemma mit einer zeitlichen Verzögerung von ca. 6 Monaten "nur eingebildet" hat. Ich wäre so gespannt, aber wir wollen ja nicht schadenfroh sein... :?:

Verfasst: 17. September 2007 16:19
von Juli
Bin von den zahlreichen Adressen und Links zum Thema Selbsthilfegruppen regelrecht erschlagen. Wenn hier jemand im Forum ist, der so wie ich aus dem Ruhrgebiet kommt und Lust hat, sich mal mit mir in Verbindung zu setzen, würde ich mich sehr freuen... :oops:

Re: Sind wir Betroffenen denn alle nur Hypochonder?

Verfasst: 18. September 2007 15:55
von Netzfreischalter
Juli hat geschrieben:Und plötzlich machst du dir Gedanken über die Notwendigkeit deines Röntgenpasses, welche Kraft wirkt da auf was, wenn ein Mensch mit Hilfe von Elektroschocks reanimiert wird? Ist die Wirkungsweise eines Defibrillators erfolgreiche Autosuggestion, oder was? Dir fallen plötzlich Dinge auf, für die es keine Erklärung zu geben scheint. Es ist möglich mit einem Handy die Zündung einer Bombe zu aktivieren aber die daß die Autos in deiner Straße ständig wie von Geisterhand Alarm schlagen und du aus deinem eh schon schlechten Schlaf gerissen wirst, soll Zufall sein?
Mir sagen solche Vergleiche die nirgends hinführen irgendwie nicht zu. Was soll damit genau bezweckt werden? :?:
Gegenbeispiel: Nur weil ich in Wasser ertrinken oder mich durch eine übermässige Einnahme umbringen kann, heist das nicht automatisch, dass Wasser etwas schlechtes ist.
(NEIN, ich Vergleiche hier nicht Wasser mit Mobilfunk, es ging mir lediglich darum aufzuzeigen, dass solche Vergleiche nirgends hinführen und auch nachstehende Fragestellung nicht zu genüge beantworten können.)
Wo bleibt da die Logik? :
Eine sehr wichtige Frage!

Verfasst: 18. September 2007 18:53
von Gast
Ich fürchte, daß man meinen Text mißverstehen könnte. Und man sollte auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...Was ich damit meinte, ist, daß man mal über die Wirkungsprinzipien bestimmter Energien nachdenken sollte, bevor man sagt, die haben garkeinen Einfluß auf den menschlichen Organismus. Die natürliche, sprich Bioelektrizität ist in jedem Organismus,jeder Zelle unseres Körpers, jeder Pflanze vorhanden. Die künstliche Elektrizität, z.B durch die Mobilfunktechnologie kann diese um das Millionenfache übersteigen. In bestimmten Fällen, z.B. bei Reanimationsmaßnahmen leistet dieses bestimmt gute Dienste. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Dauerschädigung und ist regenerationsfähig.