Unterseen (BE): Antenne soll ersetzt werden
Verfasst: 22. März 2005 12:40
© Berner Zeitung; 22.03.2005; Seite 27
BO-Oberland-Ost
unterseen
Antenne soll ersetzt werden
Die Swisscom Mobile AG will auf dem Golfplatz Unterseen eine neue Antenne aufstellen. Sie dient als Ersatz für die bestehende Anlage an der Weissenaustrasse. Es gingen keine Einsprachen ein.
Die neue Kommunikationsanlage soll direkt am Gebäude des Golfplatz-Werkhofs angebracht werden, informiert Jürg Studerus von der Fachgruppe Mobilkommunikation und Umwelt der Swisscom Mobile AG. Die Antenne diene als Ersatz für diejenige, welche zurzeit noch an der Weissenaustrasse steht. «Der neue Standort ist besser für eine breitere Netzabdeckung und passt in die neue Netzstruktur», erklärt Studerus. «Ausserdem ist die Antenne so näher an der A8 und an Leissigen.»
«Verordnung eingehalten»
Die Anlage sei auch mit UMTS- und GSM-Technologie ausgestattet, sagt Studerus, was für Handybenützer - heute also für fast alle - einige Vorteile bringe. Wie steht es aber mit der Strahlung? «Natürlich wird die Strahlenverordnung eingehalten», betont Studerus. «Die Auflagen sind weit strenger als im benachbarten Ausland.»
Teilweise skeptisch
Die «Greenkeeper», die sich rund um die Uhr um das Golfplatz-Areal und die Landschaft des Weissenaugebiets kümmern, sind teilweise skeptisch. Einige sorgen sich um die unmittelbare Nähe der Antenne, unter der sie arbeiten müssen. Doch Studerus beruhigt: «Stellen Sie sich eine Kommunikationsanlage wie einen Leuchtturm vor», erklärt er. «Ähnlich wie der Turm das Licht abstrahlt, strahlt auch die Anlage.» Wie das Statthalteramt Unterseen mitteilt, sind bis nach Ablauf der Einsprachefrist am 14. März keine Einsprachen gegen den Neubau der Kommunikationsanlage eingegangen.
Noch kein AGR-Entscheid
Der stellvertretende Bauverwalter von Unterseen, Andreas Mühlheim, sieht das Problem weniger in der Strahlung als «im heiklen Standort der Anlage vom Landschaftsbild her». Der Entscheid des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) steht noch aus, da das AGR die Situation erst noch prüft. Erst dann könne man Nägel mit Köpfen machen, teilt das Statthalteramt mit. slb
Sonja Bauer
BO-Oberland-Ost
unterseen
Antenne soll ersetzt werden
Die Swisscom Mobile AG will auf dem Golfplatz Unterseen eine neue Antenne aufstellen. Sie dient als Ersatz für die bestehende Anlage an der Weissenaustrasse. Es gingen keine Einsprachen ein.
Die neue Kommunikationsanlage soll direkt am Gebäude des Golfplatz-Werkhofs angebracht werden, informiert Jürg Studerus von der Fachgruppe Mobilkommunikation und Umwelt der Swisscom Mobile AG. Die Antenne diene als Ersatz für diejenige, welche zurzeit noch an der Weissenaustrasse steht. «Der neue Standort ist besser für eine breitere Netzabdeckung und passt in die neue Netzstruktur», erklärt Studerus. «Ausserdem ist die Antenne so näher an der A8 und an Leissigen.»
«Verordnung eingehalten»
Die Anlage sei auch mit UMTS- und GSM-Technologie ausgestattet, sagt Studerus, was für Handybenützer - heute also für fast alle - einige Vorteile bringe. Wie steht es aber mit der Strahlung? «Natürlich wird die Strahlenverordnung eingehalten», betont Studerus. «Die Auflagen sind weit strenger als im benachbarten Ausland.»
Teilweise skeptisch
Die «Greenkeeper», die sich rund um die Uhr um das Golfplatz-Areal und die Landschaft des Weissenaugebiets kümmern, sind teilweise skeptisch. Einige sorgen sich um die unmittelbare Nähe der Antenne, unter der sie arbeiten müssen. Doch Studerus beruhigt: «Stellen Sie sich eine Kommunikationsanlage wie einen Leuchtturm vor», erklärt er. «Ähnlich wie der Turm das Licht abstrahlt, strahlt auch die Anlage.» Wie das Statthalteramt Unterseen mitteilt, sind bis nach Ablauf der Einsprachefrist am 14. März keine Einsprachen gegen den Neubau der Kommunikationsanlage eingegangen.
Noch kein AGR-Entscheid
Der stellvertretende Bauverwalter von Unterseen, Andreas Mühlheim, sieht das Problem weniger in der Strahlung als «im heiklen Standort der Anlage vom Landschaftsbild her». Der Entscheid des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) steht noch aus, da das AGR die Situation erst noch prüft. Erst dann könne man Nägel mit Köpfen machen, teilt das Statthalteramt mit. slb
Sonja Bauer