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Erster Meilenstein in Schweizer Tagespresse erreicht

Verfasst: 24. September 2007 10:16
von open mind
Der Tages-Anzeiger hat heute am 24.9.2007 einen Meilenstein gelandet bzgl. Aufklärung der Massen in Sachen Elektrosmog.

Auf nur einem Drittel einer Seite in der Rubrik WOHNEN wird kein Detail über die auftretenden Gefahren von Esmog ausgelassen.

(Diesen Artikel werde ich allen meinen Nachbarn in die Hand geben, denn bisher habe ich von diesen immer die Antwort erhalten: "Wäre Esmog wirklich ein Problem, würden die Zeitungen schon längst darüber berichten.")


Die Rede ist von den durchgemachten Erfahrungen eines Zuger Paars, das nun für ca. 10 Prozent der Gebäudekosten, bauliche Schutzmassnahmen ergreifen musste und auf sich nimmt.

(Das macht wohl keiner, wenn er nicht wirklich unter Esmog leiden würde, oder?)

Das Paar ist im besten Alter, um die 40 Jahre, bekleidet Managerposten* und sie stünden mit beiden Füssen auf dem Boden. Sie haben bereits mehrere Wohnungwechsel hinter sich.

*) das wird etwas schwieriger für die Lobby, diese Leute mir nichts, dir nichts zu "psychiatrisieren", wie es Unzähligen bereits widerfahren ist ...


"Wir litten von einem Tag auf den anderen unter starken Schlafstörungen und wussten nicht was los ist."


Der sehr aufschlussreiche und nichts beschönigende Artikel tippt die folgenden Stichworte/Themen an:

E-Smog-Belastung

Gebäudehülle

feinmaschiges Kupfergewebe

Abschirmung, Abschirmkonzept

Funktelefone, DECT, zahlreiche in den benachbarten Wohnungen

Spezialfolie, Spezialfarbe

Mehrkosten von rund 10 Prozent

Strahlenquellen

!!! in 50 m Entfernung in einem Einfamilienhaus versteckte Mobilfunkantenne !!!

...das Paar zog aus und kam vom Regen in die Traufe...

...auch die neue Wohnung im Nachbarort verliessen sie FLUCHTARTIG...

...logiert das Paar in einem Hotel ohne DECT-Telefonie oder WLAN-Internet...

!!! solche Hotels gebe es leider immer seltener... !!!

...auf Reisen fehlt daher das Schutznetz zur Abschirmung ... nie ...

Reizung der Nervenbahnen

"Inkubationszeit" von mehreren Jahren, beim Zuger Paar 5 Jahre

Kombination verschiedener Umweltfaktoren: Wohngifte


Dann folgt ein Kasten mit "Tipps fürs Telefon", einmal für DECT und für das Handy, zum Abschluss mit sechs weiterführenden Links:

diagnose-funk.ch
gesund-wohnen.ch
cuprotect.de
stoag.ch
swiss-shield.ch
bossart-funk.ch


So klar und unbeschönigend ist bisher kein Artikel in einem Schweizer Streamline-Medium erschienen, der Druck auf eine Neu-Festlegung der zulässigen Grenzwerte wird zunehmen bis unumgänglich werden. Wie früher, desto gesünder.

+open mind+

link dazu:

Verfasst: 24. September 2007 15:09
von Gast
…und hier ist noch der link dazu:

http://tagesanzeiger.ch/dyn/geld/wohnen/794220.html

Re: Erster Meilenstein in Schweizer Tagespresse erreicht

Verfasst: 25. September 2007 09:08
von Läufer
open mind hat geschrieben:
Das Paar ist im besten Alter, um die 40 Jahre, bekleidet Managerposten* und sie stünden mit beiden Füssen auf dem Boden. Sie haben bereits mehrere Wohnungwechsel hinter sich.

+open mind+
Manager, könnte natürlich auch sein, dass beide an einem Burnout-Syndrom leiden. Oder dass eines ihrer Möbel eine chemische Substanz ausscheidet und deshalb der Umzug nichts nützt. Die Wahrscheinlichkeit dass beide elektrosensibel sind ist ziemlich klein (aber natürlich nicht auszuschliessen).

Re: Erster Meilenstein in Schweizer Tagespresse erreicht

Verfasst: 25. September 2007 12:06
von unwichtig
Läufer hat geschrieben:
open mind hat geschrieben:
Das Paar ist im besten Alter, um die 40 Jahre, bekleidet Managerposten* und sie stünden mit beiden Füssen auf dem Boden. Sie haben bereits mehrere Wohnungwechsel hinter sich.

+open mind+
Manager, könnte natürlich auch sein, dass beide an einem Burnout-Syndrom leiden. Oder dass eines ihrer Möbel eine chemische Substanz ausscheidet und deshalb der Umzug nichts nützt. Die Wahrscheinlichkeit dass beide elektrosensibel sind ist ziemlich klein (aber natürlich nicht auszuschliessen).
Sie behaupten auch gar nicht elektrosensibel zu sein:

«Wir hätten nie geglaubt, dass uns der Elektrosmog eines Tages Probleme bereiten würde.» Sie sind keineswegs Handygegner, sondern beruflich darauf angewiesen.

Das sog. "Burnout-Syndrom" könnte natürlich nichts anderes als die hohe Belastung durch Esmog sein. Wirklich betroffen sind Sie allerdings noch nicht, ansonsten würden Sie sicher kein Handy benutzen. Es könnte eine Vorstufe sein, von der Sie sich durch Schlaf in einer feldarmen Umgebung ein wenig erholen können. Das kann aber ganz schnell umschlagen, auf einmal ist die Grenze erreicht und der Körper streikt bei weiterer Belastung. Das Paar sollte sehr vorsichtig sein, wenn es einen erstmal erwischt hat, gibt es kaum einen Weg zurück...

Verfasst: 25. September 2007 21:01
von User
Die beiden sagen, dass ihnen der Elektromagnetismus (ich sage bewusst nicht Smog oder Strahlung...) Probleme bereitet. Wie auch immer die zwei zu diesen Schluss bzw. "Kausalzusammenhang" gekommen sind möge dahingestellt sein.
Für mich wären sie ebenfalls elektrosensibel, denn die grosse Mehrheit würde bei den geringen Feldern prächtig schlafen können.