Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität
Verfasst: 9. Oktober 2007 21:10
Mögliche Wirkmechanismen der Elektrosensibilität
Obwohl sich die Technologisierung aller Lebensbereiche in den letzten zehn Jahren explosionsartig entwickelt hat und damit als eine der grössten Umweltbelastungen genannt werden muss, darf die biologische Reaktion auf elektromagnetische Felder nicht rein kausal im Sinne von Ursache und Wirkung gesehen werden, sondern multifaktoriell in einem Synergismus mit einer Vielzahl von weiteren Umweltbelastungen. Dabei liegt der Hauptverdacht an Ursachen auf dem Zahnfüllstoff Amalgam in Verbindung mit andern Zahnmetallen. 99 % der Mitglieder des Vereins für Elektrosensible e.V. schildern das Problem von Mischmetallen und der damit spontan eingetretenen Elektroempfindlichkeit sowie einer sich der Folge verstärkenden, meist bereits vorliegenden Stoffwechselschädigung. Bei einigen kann Letztere bereits genetisch angelegt bzw. durch Zahnmetallbelastung der Mutter bestimmt sein. Eigene Amalgamfüllungen, auch in späteren Jahren, potenzieren die Problematik. Andere Ursachen als Metalle findet man bei Frequenz-Allergikern, aber auch bei weiteren Elektrohypersensitiven.
Verstärkend wirken EMF (sowohl Hoch- als auch Niederfrequenz) auf das Zusammenspiel von Metallen, welche die entsprechende Mundstromspannung der Patienten erhöht (was der Zahnarzt messen kann). Amalgam plus gleichzeitig vorhandene Metallkronen – insbesondere palladiumhaltige – lösen aufgrund von galvanischen Strömen die genannte Elektroempfindlichkeit aus. Ferner sind Gold und andere Edelmetalle, auch im Körper verteilt, starke Akkumulatoren und Resonatoren, die sowohl elektrische Energie anziehen und speichern sowie mit ihr in Resonanz gehen. Damit werden vor allem die Strukturen des Mittel- und Stammhirns (Hypophyse, Epiphyse, limbisches System etc.) störend beeinflusst.
Von Bedeutung ist, dass bereits Kinder mit Amalgamfüllungen langsam die Fähigkeit verlieren, den Hauptbestandteil des Amalgams, nämlich das Quecksilber, auszuscheiden. Mit andern Worten, es ist zwar wichtig, bei Elektroempfindlichen Zahn- und andere Metalle zu entfernen, und es bringt in der Regel auch eine Besserung der gesamtkörperlichen Beschwerden, vor allem der Mund- und Zahn- und Kieferstromspannungen als auch der damit verbundenen allgemeinen Kopfprobleme. Jedoch hat das bereits im Körper abgelagerte Quecksilber nur geringe Chancen, ausgeleitet zu werden, da die Entgiftungskapazität bei Umweltpatienten in der Regel eingeschränkt ist. Im Verbund mit technischer Strahlung wird es sich als dauerhafter Resonanzfaktor auswirken und die Betroffenen entsprechend belasten.
Dadurch kommt es unter EMF-Einfluss u.a. zu einer Kette von Stoffwechselstörungen, wobei in diesem Buch vor allem auf die Veränderungen im Calcium-Zellstoffwechsel des Zentralnervensystems sowie am Herzmuskel eingegangen worden ist. Wichtig ist die selektive räumliche Trennung verschiedener Ionen, wie Natrium, Kalium und Calcium, Magnesium. Diese Ladungstrennung stellt die funktionelle Grundlage der elektrischen Erregbarkeit des Nervensystems und der Herzmuskulatur dar.
Unter gesunden Bedingungen werden diese Zellen mit Oeffnen entsprechender Kanäle zunächst Natrium- und in der Folge Calciumionen aufnehmen und gleichzeitig Kalium- und Magnesiumionen abgeben. Dadurch bilden sich Aktionspotentiale, die am Nervenfortsatz Signale weiterleiten. Am Muskel führen sie die Kontraktion aus. Nach Ende der Stimulation endet auch die Kontraktion, es kommt zum Aufbau des Ruhemembranpotentials. Dabei sorgt die Natrium-Kalium-Pumpe für die Wiederherstellung der ursprünglichen Ionenkonzentration. Dieser gesamte Vorgang kann durch Fremeinstrahlung gestört werden.
Werden jene Zellen von aussen elektrisch gereizt, kann dies bei einer gewissen Schwelle Aktionspotentiale auslösen, was in der modernen Medizin auch durch Beeinflussung genutzt wird. Durch neue Technologien passiert dies z.T. ständig (z.B. durch modulierte Daueremittierer) wie Mobilfunk-Telefonnetze) , wobei ein gesunder Körper die Möglichkeit hat gegenzuregulieren. Ein kranker kann dies nicht.
Von Natur aus sind die Ionenkanäle spannungs- bzw. frequenzabhängig. Nur so können sie ihre Aufgaben erfüllen. In ihrem Oeffnungs- und Schliessverhalten folgen sie dem Membranpotential. Insofern spricht man auch von potentialabhängig. Durch unterschiedliche Ca2+-Bindung an der Zellmembran ändert sich z.B. die Herzfrequenz. Somit sind Herzmuskelzellen durch EMF beeinflussbar. Sie können je nach Frequenz und Art der Belastung entweder sehr rasch (bei HF) oder durch Dauerbeeinflussung langfristig geschädigt werden (bei NF).
Veränderungen am biologischen Material verlaufen nicht linear zur Intensität der sie auslösenden EMF. Jede Frequenz sorgt für unterschiedliche Verschiebungen. Zusätzlich hat jeder Mensch seine eigenen „Reaktionsfenster“ (spezifische Reaktion wie auch Reaktionszeit). Untersuchungen zeigen Effekte durch Hochfrequenz meist nur bei Amplitudenmodulation. Das bestätigt, dass bei künstlichen Beeinflussungen der Membranspannung eine Vielzahl von Faktoren zusammenspielen (Frequenz, Intensität, Dauer, Modulation aber auch natürliche Störungen, wie z.B. vor einem Gewitter.
Sobald elektromagnetische Felder Einfluss auf die Aktivität der Zellen haben, spiegelt sich diese auch in Veränderungen der Calciumkonzentration innerhalb der Zellen wider. Diese unterliegt vielen Einflüssen, z.B.
- hängt sie von der elektrischen Leitfähigkeit der Zellmembran ab
- wird sie von der Durchlässigkeit von intrazellulären Ca2+-Speichern bestimmt
- aber auch durch die Konzentration von anderen Botenstoffen, welche hauptsächlich in die Signalübertragung, ausgehend von Rezeptoren in der Zellmembran, eingebunden sind.
- Selbst veränderte elektrische Eigenschaften des Membranpotentials können Einfluss nehmen, Veränderung der Calciumkonzentration innerhalb der Zellen.
Der Wirkmechanismus des Elektrosmogs wird hier vor allem auf den Anstieg der Calciumionen in der Zelle konzentriert, mit der Folge verlängerter Aktionspotentiale, da dies in der Regel durch Ablagerungen aus Zahnamalgam bei Elektrogeschädigten der Fall ist. Amalgamspezialisten hatten bereits am Anfang der 90er Jahren ihren Patienten Calciumantagonisten empfohlen, da sie von folgender These ausgingen: Calcium bindet sich in der Zelle an abgelagertes Quecksilber, was im Verbund mit EMF zu diesen verlängerten Aktionspotentialen führt. Damit in Zusammenhang sahen sie eine erhöhte Calciumkonzentration sowie die verstärkte Kontraktion der Herzmuskelzellen und Verkrampfung der Gehirnzellen mit zum Teil einer Weiterleitung von Fehlsignalen durch geschädigte Neuronen.
Dies führt zur Beeinflussung des gesamten Organismus. Zellbewegung, Muskelkontraktion, Hormonsekretion und sympathische Uebertragung durch Neurotransmitter sind einige der Vorgänge, die direkt von der intrazellulären Calciumkonzentration abhängen. Des weiteren kommt es zur Ausschüttung Freier Radikalen und multiplen Stressfaktoren mit der Folge der Elektrosensibilität sowie Elektroschädigungen. Dr. Warnke und Kollegen entwickelten ein Modell des nitrosativen/odidativen Stress, welches das Freie Radikal NO (Stickstoffmonoxid) in den Mittelpunkt des EMF-Syndroms stellt und nicht von irgendwelchen Vorschäden ausgeht. Oft liegt jedoch eine angeborene oder erworbene Stoffwechselerkrankung vor, wie HPU. Als weitere Ursache kann die Grundregulation gestört sein.
Neurogene und immunologische Prozesse, gekoppelt mit endokrinologischen Mechanismen sind als Teil dieser übergreifenden Wirkkaskade zu sehen. Sie können eine Elektrosensitivität auslösen und bei einer Elektroallergie mitwirken. Die schlimmsten Auswirkungen elektromagnetischer Felder sind Genschädigungen, die Krebs bewirken können, wie z.B. die REFLEX-Studie mit Genotoxizität, Genexpression und weiteren Aenderungen der Genfunktion wissenschaftlich nachgewiesen hat. Genschäden stehen wohl am Anfang aller chronischen Erkrankungen (Prof. Franz Adlkofer).
Kommentar: Dies ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Birgit Stöcker, „Elektrosmog – eine reale Gefahr“, erschienen im Shaker Verlag, zu bestellen hier: http://www.shaker.de/Online-Gesamtkatal ... 322-6055-2
Damit möchte ich darauf hinweisen, dass Elektrosensiblen-Forschung weit über das hinausgehen sollte, was bis jetzt mit den „Feld ein, Feld aus, spüren sie was-Studien“ gemacht worden ist.
In den Ferien ist mir wieder einmal mehr klar geworden, wie gut es mir in feldarmer Umgebung, insbesondere in meinem Fall ohne Elektrozäune/Viehhüter geht, die ganze Zeit konnte ich völlig problemlos schlafen. (wer jetzt denkt, das liege an den Ferienbedingungen, sollte z.B. einmal meine in diesem Forum mitgeteilten Erfahrungen mit dem DECT in der oberen Ferienwohnung oder dem Haus mit dem erhöhten E-Feld nachlesen). Während ich zuhause oft unter schweren Schlafstörungen leide, abhängig z.B. von der Spannung und der Distanz zu den Zäunen. Aufgefallen ist mir ebenfalls, dass es diesen Frühling und Sommer bis Ende Juli gut gegangen ist mit nachheriger starker Verschlechterung, worauf ich durch Nachprüfen eine Spannungserhöhung (neuer Akku?) festgestellt habe. Mit solchen Erfahrungen lasse ich mir doch von niemandem einreden, meine Beschwerden kämen von was anderem als von EMF.
Elisabeth Buchs
Obwohl sich die Technologisierung aller Lebensbereiche in den letzten zehn Jahren explosionsartig entwickelt hat und damit als eine der grössten Umweltbelastungen genannt werden muss, darf die biologische Reaktion auf elektromagnetische Felder nicht rein kausal im Sinne von Ursache und Wirkung gesehen werden, sondern multifaktoriell in einem Synergismus mit einer Vielzahl von weiteren Umweltbelastungen. Dabei liegt der Hauptverdacht an Ursachen auf dem Zahnfüllstoff Amalgam in Verbindung mit andern Zahnmetallen. 99 % der Mitglieder des Vereins für Elektrosensible e.V. schildern das Problem von Mischmetallen und der damit spontan eingetretenen Elektroempfindlichkeit sowie einer sich der Folge verstärkenden, meist bereits vorliegenden Stoffwechselschädigung. Bei einigen kann Letztere bereits genetisch angelegt bzw. durch Zahnmetallbelastung der Mutter bestimmt sein. Eigene Amalgamfüllungen, auch in späteren Jahren, potenzieren die Problematik. Andere Ursachen als Metalle findet man bei Frequenz-Allergikern, aber auch bei weiteren Elektrohypersensitiven.
Verstärkend wirken EMF (sowohl Hoch- als auch Niederfrequenz) auf das Zusammenspiel von Metallen, welche die entsprechende Mundstromspannung der Patienten erhöht (was der Zahnarzt messen kann). Amalgam plus gleichzeitig vorhandene Metallkronen – insbesondere palladiumhaltige – lösen aufgrund von galvanischen Strömen die genannte Elektroempfindlichkeit aus. Ferner sind Gold und andere Edelmetalle, auch im Körper verteilt, starke Akkumulatoren und Resonatoren, die sowohl elektrische Energie anziehen und speichern sowie mit ihr in Resonanz gehen. Damit werden vor allem die Strukturen des Mittel- und Stammhirns (Hypophyse, Epiphyse, limbisches System etc.) störend beeinflusst.
Von Bedeutung ist, dass bereits Kinder mit Amalgamfüllungen langsam die Fähigkeit verlieren, den Hauptbestandteil des Amalgams, nämlich das Quecksilber, auszuscheiden. Mit andern Worten, es ist zwar wichtig, bei Elektroempfindlichen Zahn- und andere Metalle zu entfernen, und es bringt in der Regel auch eine Besserung der gesamtkörperlichen Beschwerden, vor allem der Mund- und Zahn- und Kieferstromspannungen als auch der damit verbundenen allgemeinen Kopfprobleme. Jedoch hat das bereits im Körper abgelagerte Quecksilber nur geringe Chancen, ausgeleitet zu werden, da die Entgiftungskapazität bei Umweltpatienten in der Regel eingeschränkt ist. Im Verbund mit technischer Strahlung wird es sich als dauerhafter Resonanzfaktor auswirken und die Betroffenen entsprechend belasten.
Dadurch kommt es unter EMF-Einfluss u.a. zu einer Kette von Stoffwechselstörungen, wobei in diesem Buch vor allem auf die Veränderungen im Calcium-Zellstoffwechsel des Zentralnervensystems sowie am Herzmuskel eingegangen worden ist. Wichtig ist die selektive räumliche Trennung verschiedener Ionen, wie Natrium, Kalium und Calcium, Magnesium. Diese Ladungstrennung stellt die funktionelle Grundlage der elektrischen Erregbarkeit des Nervensystems und der Herzmuskulatur dar.
Unter gesunden Bedingungen werden diese Zellen mit Oeffnen entsprechender Kanäle zunächst Natrium- und in der Folge Calciumionen aufnehmen und gleichzeitig Kalium- und Magnesiumionen abgeben. Dadurch bilden sich Aktionspotentiale, die am Nervenfortsatz Signale weiterleiten. Am Muskel führen sie die Kontraktion aus. Nach Ende der Stimulation endet auch die Kontraktion, es kommt zum Aufbau des Ruhemembranpotentials. Dabei sorgt die Natrium-Kalium-Pumpe für die Wiederherstellung der ursprünglichen Ionenkonzentration. Dieser gesamte Vorgang kann durch Fremeinstrahlung gestört werden.
Werden jene Zellen von aussen elektrisch gereizt, kann dies bei einer gewissen Schwelle Aktionspotentiale auslösen, was in der modernen Medizin auch durch Beeinflussung genutzt wird. Durch neue Technologien passiert dies z.T. ständig (z.B. durch modulierte Daueremittierer) wie Mobilfunk-Telefonnetze) , wobei ein gesunder Körper die Möglichkeit hat gegenzuregulieren. Ein kranker kann dies nicht.
Von Natur aus sind die Ionenkanäle spannungs- bzw. frequenzabhängig. Nur so können sie ihre Aufgaben erfüllen. In ihrem Oeffnungs- und Schliessverhalten folgen sie dem Membranpotential. Insofern spricht man auch von potentialabhängig. Durch unterschiedliche Ca2+-Bindung an der Zellmembran ändert sich z.B. die Herzfrequenz. Somit sind Herzmuskelzellen durch EMF beeinflussbar. Sie können je nach Frequenz und Art der Belastung entweder sehr rasch (bei HF) oder durch Dauerbeeinflussung langfristig geschädigt werden (bei NF).
Veränderungen am biologischen Material verlaufen nicht linear zur Intensität der sie auslösenden EMF. Jede Frequenz sorgt für unterschiedliche Verschiebungen. Zusätzlich hat jeder Mensch seine eigenen „Reaktionsfenster“ (spezifische Reaktion wie auch Reaktionszeit). Untersuchungen zeigen Effekte durch Hochfrequenz meist nur bei Amplitudenmodulation. Das bestätigt, dass bei künstlichen Beeinflussungen der Membranspannung eine Vielzahl von Faktoren zusammenspielen (Frequenz, Intensität, Dauer, Modulation aber auch natürliche Störungen, wie z.B. vor einem Gewitter.
Sobald elektromagnetische Felder Einfluss auf die Aktivität der Zellen haben, spiegelt sich diese auch in Veränderungen der Calciumkonzentration innerhalb der Zellen wider. Diese unterliegt vielen Einflüssen, z.B.
- hängt sie von der elektrischen Leitfähigkeit der Zellmembran ab
- wird sie von der Durchlässigkeit von intrazellulären Ca2+-Speichern bestimmt
- aber auch durch die Konzentration von anderen Botenstoffen, welche hauptsächlich in die Signalübertragung, ausgehend von Rezeptoren in der Zellmembran, eingebunden sind.
- Selbst veränderte elektrische Eigenschaften des Membranpotentials können Einfluss nehmen, Veränderung der Calciumkonzentration innerhalb der Zellen.
Der Wirkmechanismus des Elektrosmogs wird hier vor allem auf den Anstieg der Calciumionen in der Zelle konzentriert, mit der Folge verlängerter Aktionspotentiale, da dies in der Regel durch Ablagerungen aus Zahnamalgam bei Elektrogeschädigten der Fall ist. Amalgamspezialisten hatten bereits am Anfang der 90er Jahren ihren Patienten Calciumantagonisten empfohlen, da sie von folgender These ausgingen: Calcium bindet sich in der Zelle an abgelagertes Quecksilber, was im Verbund mit EMF zu diesen verlängerten Aktionspotentialen führt. Damit in Zusammenhang sahen sie eine erhöhte Calciumkonzentration sowie die verstärkte Kontraktion der Herzmuskelzellen und Verkrampfung der Gehirnzellen mit zum Teil einer Weiterleitung von Fehlsignalen durch geschädigte Neuronen.
Dies führt zur Beeinflussung des gesamten Organismus. Zellbewegung, Muskelkontraktion, Hormonsekretion und sympathische Uebertragung durch Neurotransmitter sind einige der Vorgänge, die direkt von der intrazellulären Calciumkonzentration abhängen. Des weiteren kommt es zur Ausschüttung Freier Radikalen und multiplen Stressfaktoren mit der Folge der Elektrosensibilität sowie Elektroschädigungen. Dr. Warnke und Kollegen entwickelten ein Modell des nitrosativen/odidativen Stress, welches das Freie Radikal NO (Stickstoffmonoxid) in den Mittelpunkt des EMF-Syndroms stellt und nicht von irgendwelchen Vorschäden ausgeht. Oft liegt jedoch eine angeborene oder erworbene Stoffwechselerkrankung vor, wie HPU. Als weitere Ursache kann die Grundregulation gestört sein.
Neurogene und immunologische Prozesse, gekoppelt mit endokrinologischen Mechanismen sind als Teil dieser übergreifenden Wirkkaskade zu sehen. Sie können eine Elektrosensitivität auslösen und bei einer Elektroallergie mitwirken. Die schlimmsten Auswirkungen elektromagnetischer Felder sind Genschädigungen, die Krebs bewirken können, wie z.B. die REFLEX-Studie mit Genotoxizität, Genexpression und weiteren Aenderungen der Genfunktion wissenschaftlich nachgewiesen hat. Genschäden stehen wohl am Anfang aller chronischen Erkrankungen (Prof. Franz Adlkofer).
Kommentar: Dies ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Birgit Stöcker, „Elektrosmog – eine reale Gefahr“, erschienen im Shaker Verlag, zu bestellen hier: http://www.shaker.de/Online-Gesamtkatal ... 322-6055-2
Damit möchte ich darauf hinweisen, dass Elektrosensiblen-Forschung weit über das hinausgehen sollte, was bis jetzt mit den „Feld ein, Feld aus, spüren sie was-Studien“ gemacht worden ist.
In den Ferien ist mir wieder einmal mehr klar geworden, wie gut es mir in feldarmer Umgebung, insbesondere in meinem Fall ohne Elektrozäune/Viehhüter geht, die ganze Zeit konnte ich völlig problemlos schlafen. (wer jetzt denkt, das liege an den Ferienbedingungen, sollte z.B. einmal meine in diesem Forum mitgeteilten Erfahrungen mit dem DECT in der oberen Ferienwohnung oder dem Haus mit dem erhöhten E-Feld nachlesen). Während ich zuhause oft unter schweren Schlafstörungen leide, abhängig z.B. von der Spannung und der Distanz zu den Zäunen. Aufgefallen ist mir ebenfalls, dass es diesen Frühling und Sommer bis Ende Juli gut gegangen ist mit nachheriger starker Verschlechterung, worauf ich durch Nachprüfen eine Spannungserhöhung (neuer Akku?) festgestellt habe. Mit solchen Erfahrungen lasse ich mir doch von niemandem einreden, meine Beschwerden kämen von was anderem als von EMF.
Elisabeth Buchs