Herzogenbuchsee: Trotz Nein des Kantons: Swisscom will die A
Verfasst: 4. April 2005 12:53
© Berner Zeitung; 02.04.2005; Seite 27
BZ-OA-Aufschlagseite
Herzogenbuchsee
Trotz Nein des Kantons: Swisscom will die Antenne
In zweiter Instanz wurde die UMTS-Antenne für Herzogenbuchsee bereits abgelehnt. Doch die Swisscom kämpft weiter.
Ist es pure Zwängerei? Oder besteht tatsächlich eine geringe Chance, dass die Baubewilligung doch noch erteilt wird? Fakt ist: Die Swisscom akzeptiert den abschlägigen Entscheid der kantonalen Baudirektion nicht und zieht ihr Baugesuch für Herzogenbuchsee ans kantonale Verwaltungsgericht weiter. «Weil dieser Standort für uns wichtig ist und wir gesetzlich verpflichtet sind, unser Mobilfunknetz auszubauen», betont Swisscom-Pressesprecher Sepp Frey auf Anfrage dieser Zeitung.
In Herzogenbuchsee möchte die Telekomanbieterin neben dem Schiessstand auf dem Frohburg-Areal eine 30 Meter hohe UMTS-Antenne erstellen (wir berichteten). Das Baugesuch wurde bereits im Sommer 2003 im Anzeiger publiziert - vor bald zwei Jahren also. Seither kämpft die Swisscom mit massivem Widerstand: Zuerst trafen auf der Buchser Bauverwaltung 150 Einsprachen ein. Dann, im Mai 2004, erteilte die örtliche Baukommission den Bauabschlag. Sie stützte sich dabei auf einen Bericht der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder, der besagt, dass mit der Antenne die letzte noch unverbaute Dorfeinfahrt verunstaltet würde.
Das alles und selbst der negative Bescheid der Baudirektion scheint die Swisscom aber wenig zu kümmern. «Denn», betont Sepp Frey, «es besteht ein reales Kundenbedürfnis für diese Antenne.» Stefan Schneider
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Trotz Nein des Kantons: Swisscom will die Antenne
In zweiter Instanz wurde die UMTS-Antenne für Herzogenbuchsee bereits abgelehnt. Doch die Swisscom kämpft weiter.
Ist es pure Zwängerei? Oder besteht tatsächlich eine geringe Chance, dass die Baubewilligung doch noch erteilt wird? Fakt ist: Die Swisscom akzeptiert den abschlägigen Entscheid der kantonalen Baudirektion nicht und zieht ihr Baugesuch für Herzogenbuchsee ans kantonale Verwaltungsgericht weiter. «Weil dieser Standort für uns wichtig ist und wir gesetzlich verpflichtet sind, unser Mobilfunknetz auszubauen», betont Swisscom-Pressesprecher Sepp Frey auf Anfrage dieser Zeitung.
In Herzogenbuchsee möchte die Telekomanbieterin neben dem Schiessstand auf dem Frohburg-Areal eine 30 Meter hohe UMTS-Antenne erstellen (wir berichteten). Das Baugesuch wurde bereits im Sommer 2003 im Anzeiger publiziert - vor bald zwei Jahren also. Seither kämpft die Swisscom mit massivem Widerstand: Zuerst trafen auf der Buchser Bauverwaltung 150 Einsprachen ein. Dann, im Mai 2004, erteilte die örtliche Baukommission den Bauabschlag. Sie stützte sich dabei auf einen Bericht der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder, der besagt, dass mit der Antenne die letzte noch unverbaute Dorfeinfahrt verunstaltet würde.
Das alles und selbst der negative Bescheid der Baudirektion scheint die Swisscom aber wenig zu kümmern. «Denn», betont Sepp Frey, «es besteht ein reales Kundenbedürfnis für diese Antenne.» Stefan Schneider