Wie können wir neue Antennenanlagen verhindern ?

Jakob Stierli

Wie können wir neue Antennenanlagen verhindern ?

Beitrag von Jakob Stierli » 28. Oktober 2007 12:51

Ich habe hier im Forum ein paar interessante Voten gelesen.

Gehe ich nun Richtig in der Annahme, dass es nachfolgende Möglichkeiten gibt:

1. Eine Antennenanlage kann nicht erzwungen werden.
2. Der Grundeigentümer kann eine Antennenanlage verweigern.
3. Grundeigentümer von öffentlichen Gebäuden ist der Stimmbürger.
4. Ein Antennenstandort auf einem öffentlichen Gebäude muss vom Grundeigentümer genehmigt werden.
5. Das Verzeichniss der Antennenstandorte in der Schweiz beim BAKOM muss auch den Grundeigentümer nennen.
6. Die antennenfreundlichen Grundeigentümer wirtschaftlich nicht mehr berücksichtigen.

Nun mögen sich die Schriftgelehrten über diese Möglichkeiten auslassen und brauchbare Vorschläge zur Umsetzung anbieten.
(Wenn möglich ohne Polemik)

Es grüsst
Jakob Stierli

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Wegen UMTS Antenne ins Dorf

Beitrag von Elisabeth Buchs » 28. Oktober 2007 18:06

Leider kämpfe ich seit letztem Donnerstag, wo ich die Ausschreibung im Anzeiger gesehen habe, auch gegen eine Antenne in unserem Dorf. Obwohl man bestens GSM telefonieren kann von zwei Antennen auf einem erhöhtem Gebäude ausserhalb des Dorfes, soll nun im Gewerbequartier auf einem erhöhten Gebäude eine UMTS-Antenne mit max. 1000 W ERP pro Senderichtung von nur einem Anbieter aufgestellt werden, so dass wenn andere Anbieter kommen wollen, diese weitere Standorte suchen werden. Wir sind zwar nicht ganz nahe dran, etwa 400 m und knapp nicht mehr einsprachberechtigt, jedoch teilweise Sichtkontakt und wenig Abweichung von einem Hauptstrahl, worst case wären ca. 0,4 V/m, ich hoffe, dass ich es schaffe, ich frage mich, weshalb in einem kleineren Dorf solche hohen Sendeleistungen, der Steuerkanal von 10 bis 20 % ist ja immer da.

Jedenfalls habe ich sofort das volle Programm in Gang gesetzt mit Standortdatenblätter auf der Gemeinde holen, Telefon mit Herrn Jakob (an dieser Stelle einmal herzlichen Dank, dass er in solchen Situationen immer für die Hilfesuchenden da ist und mit Rat und Tat zur Seite steht), Verteilen von Flugblättern an die nächsten Anwohner, weitere werden folgen, Suchen eines Verbündeten, der gemäss Angaben von Gigaherz eine Einsprache machen will, Vorbereiten einer solchen. Verhindern geht vielleicht nicht, ich hoffe jedoch dass sie blockiert werden kann, jeder gute Tag ist viel wert, ich hoffe immer, dass irgendetwas geschieht, was dieses masslose Aufrüsten stoppt. Zudem sollen auf der freien Wiese neben dem Haus vier Häuser entstehen, zwei davon in Bau, ich darf gar nicht an die möglichen DECT- und W-Lan-Benutzer denken.

Nun zu Ihren Fragen: Kein Grundeigentümer, weder private (bei uns ist es ein solcher) noch Gemeinden müssen ihre Grundstücke für Antennen geben, die tun das wegen dem Geld, weil sie auf die Verharmlosungsparolen reinfallen und sich zuwenig bewusst sind, was sie sich (allf. Schadenersatzklagen) und andern damit antun. Bei öffentlichen Gebäuden gibt es den Weg der Gemeindeinitiative, meist 10 % der Stimmberechtigten, dann kommt es vor die Gemeindeversammlung.

Elisabeth Buchs

Jakob Stierli

Grundeigentümer

Beitrag von Jakob Stierli » 28. Oktober 2007 21:11

Grüezi Frau Buchs

Also gemäss Katasterplan der Gemeinde lässt sich ja feststellen wie der Grundeigentümer heisst.
"Google" sei Dank, lässt sich im Normalfall auch einiges über diesen Grundeigentümer erfahren.
Vielleicht gibt es ja wirtschaftliche Verbindungen etc.
Meiner Ansicht nach sollte dieser Grundeigentümer, da er ja auch seine Nachbarn im Umkreis von ca. 1 km2 ungefragt bestrahlen lässt, in der Öffentlichkeit um Stellungnahme gebeten werden.
Ein Offenerbrief in der Gemeindezeitung oder wenn nicht möglich dann eine "Publi-Reportage" veröffentlichen.
Würde mich sehr interessieren wie sich dieser Grundeigentümer mit der Öffentlichkeit auseinander setzt.
Da im der Antennenbesitzer keinen "Persilschein" über alle zivilrechtlichen Haftungsauschlüsse geben wird, muss sich der Grundeigentümer und seine Versicherung einige haftungsrechtliche Fragen der Nachbarn gefallen lassen.
Ich schlage vor, sucht euch einen Rechtsgelehrten der den zu veröffentlichen Text zusammenstellt.

Viel Erfolg wünscht euch
Jakob Stierli

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Re: Grundeigentümer

Beitrag von Elisabeth Buchs » 28. Oktober 2007 21:59

Jakob Stierli hat geschrieben:Grüezi Frau Buchs

Also gemäss Katasterplan der Gemeinde lässt sich ja feststellen wie der Grundeigentümer heisst.
"Google" sei Dank, lässt sich im Normalfall auch einiges über diesen Grundeigentümer erfahren.
Vielleicht gibt es ja wirtschaftliche Verbindungen etc.
Meiner Ansicht nach sollte dieser Grundeigentümer, da er ja auch seine Nachbarn im Umkreis von ca. 1 km2 ungefragt bestrahlen lässt, in der Öffentlichkeit um Stellungnahme gebeten werden.
Ein Offenerbrief in der Gemeindezeitung oder wenn nicht möglich dann eine "Publi-Reportage" veröffentlichen.
Würde mich sehr interessieren wie sich dieser Grundeigentümer mit der Öffentlichkeit auseinander setzt.
Da im der Antennenbesitzer keinen "Persilschein" über alle zivilrechtlichen Haftungsauschlüsse geben wird, muss sich der Grundeigentümer und seine Versicherung einige haftungsrechtliche Fragen der Nachbarn gefallen lassen.
Ich schlage vor, sucht euch einen Rechtsgelehrten der den zu veröffentlichen Text zusammenstellt.

Viel Erfolg wünscht euch
Jakob Stierli
Hallo Herr Stierli

Bei uns im Dorf kennt man manche Leute noch, so ist mir und andern auch der Grundeigentümer bekannt, eine Frau sagte mir, wie kann der nur, wird ihn womöglich darauf ansprechen. Ich habe ihn per Zufall beim Flugblatt verteilen angetroffen, er wohnt selber nicht so weit von der geplanten Antenne, kannte ihn jedoch nur vom Namen her. Er sagte, das sind wir, die das Dach gegeben haben. Vielleicht hätte ich da bessere Worte finden sollen, war jedoch auch nicht vorbereitet darauf und habe nur kurz angebunden gesagt, ich halte nicht viel von Leuten, die Dächer geben für Antennen. Er fragte, wer sind sie? Ich sagte, steht alles auf dem Flugblatt. Bei meiner betroffenen Kollegin habe ich mal einen Brief an einen Grundeigentümer geschrieben, ob er seine Entscheidung nochmals überdenken könne und ihn zu einem Gespräch mit Betroffenen eingeladen, er hat zuerst zugesagt, dann anscheinend Angst bekommen und wieder abgesagt, es war ein alter Mann, der selber nicht dort wohnte. Ich werde mich erkundigen, ob und was man bezüglich Grundeigentümer unternehmen könnte.

Zur izgmf-Aussage "Nicht die Masten sind das größere Problem, sondern die Handys!" möchte ich noch sagen, dass das auf Betroffene nicht zutrifft, abgesehen davon dass das eine nicht ohne das andere möglich ist, sind für mich die Tag und Nacht dauerstrahlenden Masten das grössere Problem, selber habe ich kein Handy, von denjenigen der andern kann ich zumindest zuhause Abstand nehmen und es telefoniert niemand non stopp mit dem Handy Tag und Nacht, die Dauerbelastung ist für die Betroffenen das grössere Problem. Vor allem wehre ich mich gegen die über eine Telefonie-Grundversorgung hinausgehenden Technologien wie drahtlose Internetanwendungen und Bildchenkram. Mit dem Vergleich, dass 45 Min. handytelefonieren einem Aufenthalt von 2 Jahren 100 m neben einer Antenne entspreche, kann ich nicht ganz einverstanden sein, während ich von den 45 Min. Telefonat vermutlich Kopfschmerzen bekäme, wäre das immer noch besser als Dauerkopfschmerzen während zwei Jahren, diese Theorie geht somit an der biologischen Realität vorbei.

Nachtrag: Bei Grundeigentümern müsse man zivilrechtlich vorgehen mit Kosten von 10 % der Wertminderungssumme.

Von jemandem bekam ich zu hören, das komme auch auf die Einstellung an, ob man davon krank werde. Ich habe dann die unterschiedlichen gesundheitlichen Voraussetzungen der verschiedenen Menschen, dass es aufs Ausmass der Elektrosmogbelastung ankomme und mögliche Langzeitschäden erwähnt, man will ja nicht Streit mit den Leuten und die Propaganda der Betreiberseite trägt halt in solcher Form Früchte in Verbindung mit dem bereits vorhandenen Egoismus, wenn es die andern und die Natur trifft ist es egal.

Elisabeth Buchs

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Fallen stellen

Beitrag von Hans-U. Jakob » 29. Oktober 2007 15:48

Wie können wir Mobilfunkantennen verhindern?
Anleitung siehe http://www.gigaherz.ch/1218 Fallen stellen!
Hans-U. Jakob

Jakob Stierli

Das Bundesgericht "würde und könnte"

Beitrag von Jakob Stierli » 29. Oktober 2007 23:35

Mit dieser im Artikel genannten "Planungszone" kann aber eine Sendeanlage nicht verhindert werden.
Es kann nur Einfluss auf den Standort gemacht werden.
Der Standort kann aber gemäss Netzplanung nicht irgendwo sein.
Das Bundesgericht wird also, sollte es zu einer Klage des Betreibers kommen, ein absolut sendefreies Gebiet/Quartier etc. nicht schützen.
Fazit:
Am Ende steht dann die Sendeanlage doch irgendwo, im vom Betreiber gewünschten Gebiet.

Neue Jdeen braucht das Land ....

Grüsse
Jakob Stierli

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Re: Das Bundesgericht "würde und könnte"

Beitrag von Hans-U. Jakob » 30. Oktober 2007 11:50

Jakob Stierli hat geschrieben:Mit dieser im Artikel genannten "Planungszone" kann aber eine Sendeanlage nicht verhindert werden.
Es kann nur Einfluss auf den Standort gemacht werden.
Der Standort kann aber gemäss Netzplanung nicht irgendwo sein.
Das Bundesgericht wird also, sollte es zu einer Klage des Betreibers kommen, ein absolut sendefreies Gebiet/Quartier etc. nicht schützen.
Fazit:
Am Ende steht dann die Sendeanlage doch irgendwo, im vom Betreiber gewünschten Gebiet.

Neue Jdeen braucht das Land ....

Grüsse
Jakob Stierli
Das stimmt so überhaupt nicht.
Eine verhägte Planungszone verhindert per sofort den Bau von Gebäuden und Anlagen die dem neuen Planungszweck zuwiderlaufen.
Der neue Planungszweck muss in dem anzupassenden Baureglement der Gemeinde innerhalb von 3 Jahren neu festgeschrieben werden. Und hier kann eine Gemeinde über allgemeine Abmessungen und das Aussehen von Anlagen Bestimmungen einfügen, die einen Bau von Mobilfunkantennen komplett verunmöglichen.
Das ist der Zweck einer Planungszone im Baugesetz. Das hat mit der Netzplanung der Mobilfunkbetreiber rein gar nichts zu tun.
Bitte meine Artikel immer zuerst genau lesen,
Hans-U. Jakob

Jakob Stierli

Das stimmt so überhaupt nicht.

Beitrag von Jakob Stierli » 30. Oktober 2007 22:42

Lieber Herr Jakob

Wenn das so einfach wäre würden nicht täglich neue Anlagen bewilligt und gebaut. Es ist nähmlich für den Anlagenbauer kein Problem die Antennen praktisch unsichtbar zu montieren und das würde ja dan dem Heimatschutz oder so genügen. Die technisch einzuhaltenden Normen sind ja bereits gegeben (NIS-Verordnung), da lässt sich auch per Bundesgericht nichts ändern.
Fazit:
Die Anlagen werden gebaut, mit oder ohne Planungszone, dass ist leider die Tatsache mit der wir uns befassen müssen.

Grüsse
Jakob Stierli

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Re: Das stimmt so überhaupt nicht.

Beitrag von Hans-U. Jakob » 31. Oktober 2007 15:30

Jakob Stierli hat geschrieben:Lieber Herr Jakob

Wenn das so einfach wäre würden nicht täglich neue Anlagen bewilligt und gebaut. Es ist nähmlich für den Anlagenbauer kein Problem die Antennen praktisch unsichtbar zu montieren und das würde ja dan dem Heimatschutz oder so genügen. Die technisch einzuhaltenden Normen sind ja bereits gegeben (NIS-Verordnung), da lässt sich auch per Bundesgericht nichts ändern.
Fazit:
Die Anlagen werden gebaut, mit oder ohne Planungszone, dass ist leider die Tatsache mit der wir uns befassen müssen.

Grüsse
Jakob Stierli
Auch das stimmt nicht. Wir haben in den letzten 5 Jahren mindestens 20 Antennen auf Grund von Bestimmungen im Gemeinde-Baureglement verhindert.
Wenn in einer Gemeinde der politische Wille da ist, das Gemeinde-Baureglement entsprechend anzupassen, kommt das Antennen-Waldsterben. Ich sage WENN dieser Wille da ist. Dort wo sich dazu keine Mehrheiten finden lassen, gedeiht der Antennenwald prächtig.
Auf http://www.gigaherz.ch/1218 steht explizit wie ein solches Baureglement angepasst werden muss. Wer es nicht glaubt ist selber schuld. Dem kan ich auch nicht helfen.
Hans-U. Jakob

Jakob Stierli

Auch das stimmt nicht.

Beitrag von Jakob Stierli » 31. Oktober 2007 21:33

Besten Dank für Ihre Antwort.

Bitte geben Sie mir ein Beispiel einer verhinderten Antennenanlage durch gigaherz.ch, an dem ich Ihre Aussagen überprüfen kann.

Ich habe leider die Erfahrung gemacht das der Antennen-Wald prächtig gedeiht, da die Pflanze "Antenne" sehr anpassungsfähig ist.

Verhindern heisst bei mir nicht das die Anlage einfach 300 Meter weiter aufgebaut wird, oder ein Formfehler in der Bauausschreibung gefunden wurde der vom Antennenbetreiber nachträglich korrigiert wurde und die Antenne später trotzdem gebaut wurde.

Jakob Stierli

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Re: Auch das stimmt nicht.

Beitrag von Elisabeth Buchs » 31. Oktober 2007 22:35

Jakob Stierli hat geschrieben:Besten Dank für Ihre Antwort.

Bitte geben Sie mir ein Beispiel einer verhinderten Antennenanlage durch gigaherz.ch, an dem ich Ihre Aussagen überprüfen kann.

Ich habe leider die Erfahrung gemacht das der Antennen-Wald prächtig gedeiht, da die Pflanze "Antenne" sehr anpassungsfähig ist.

Verhindern heisst bei mir nicht das die Anlage einfach 300 Meter weiter aufgebaut wird, oder ein Formfehler in der Bauausschreibung gefunden wurde der vom Antennenbetreiber nachträglich korrigiert wurde und die Antenne später trotzdem gebaut wurde.

Jakob Stierli
Hallo Herr Stierli

Haben Sie sich eigentlich überlegt, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass sich Herr Jakob mit seiner ganzen Zeit und Kraft für die durch Antennen bedrohten hilfesuchenden Menschen einsetzt. Ich wünschte mir viel mehr engagierte Mitstreiter im ganzen Land, dass die Regierung nicht mehr anders könnte, als dieses masslose Aufrüsten einzudämmen.

In der Landwirtschaftszone kriegt man die Antennen fast immer weg (sollte eigentlich umgekehrt sein, dass Land-Antennen nur ausserhalb stehen sollten), bei gemeindeeigenen Gebäuden lassen sie sich durch eine Gemeindeinitiative bekämpfen, mit Heimatschutz, Naturschutz, Landschaftsschutz lässt sich auch oft etwas erreichen, ebenfalls mit der erwähnten Planungszone, all dies zusammen bewirkt, dass das Antennenstellen erschwert wird, ausserdem kennt Herr Jakob die Tricks und Kniffs der Standortdatenblätter wie kein zweiter. Was mich interessieren würde, gibt es Beispiele, wo man erreichen konnte, dass die Sendeleistung reduziert werden musste? Denn es ist im Fall der geplanten Antenne in unserem Dorf ein wesentlicher Unterschied, ob ein einziger Betreiber einen Standort voll ausschöpft mit max. knapp eingehaltenen Grenzwerten in den nächsten Häusern und die allfälligen zwei weiteren Betreiber bei zwei weiteren Standorten das selbe tun, bis das ganze Dorf verstrahlt und für Betroffene unbewohnbar wird. Im Unterschied zu städtischem Gebiet mit oftmals zum Teil höheren Gebäuden, welche Strahlung abhalten können, brettert sie bei den niedrigeren Häusern eines Dorfes oft ungehindert voll rein.

Noch eine Frage zum Schluss: was wären Ihre Ideenvorschläge "neue Ideen braucht das Land"?

Bei uns formiert sich der Widerstand, auch wenn einige schlafen, lauwarm sind und noch nicht wissen, was es heissen würde, Tag und Nacht von einer solchen Antenne bestrahlt zu werden. Am besten ist es, die Leute direkt zu kontaktieren zusätzlich zu den Flugblättern, am besten sind solche, die man schon kennt oder wo man gemeinsame Bekannte hat, diese sagen es wiederum ihren dortigen Bekannten und Nachbarn, günstig ist es Aerzte und Lehrer auf seiner Seite zu haben und vor allem auch solche, die bereit sind, für das Weiterziehen einen Finanzbeitrag zu leisten.

Elisabeth Buchs

Jakob Stierli

Zeitungsausschnitt "Wiesendangen"

Beitrag von Jakob Stierli » 2. November 2007 21:52

Grüezi Herr Jakob

Bitte veröffentlichen Sie hier den Zeitungsauschnitt den ich Ihnen per Mail gesandt habe.
Es würde mich auch Ihr Komentar zu diesem Artikel, in Bezug auf die Abschwächung des "Fallensteller Prinzip" ineressieren.

Grüsse
Jakob Stierli

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Re: Zeitungsausschnitt "Wiesendangen"

Beitrag von Hans-U. Jakob » 3. November 2007 08:55

Jakob Stierli hat geschrieben:Grüezi Herr Jakob

Bitte veröffentlichen Sie hier den Zeitungsauschnitt den ich Ihnen per Mail gesandt habe.
Es würde mich auch Ihr Komentar zu diesem Artikel, in Bezug auf die Abschwächung des "Fallensteller Prinzip" ineressieren.

Grüsse
Jakob Stierli
Lieber Herr Stierli,
Sie müssen nicht alles glauben, was in der Zeitung steht. Wir haben mehrere Bundesgerichtsurteile, welche den Entzug der aufschiebenden Wirkung bei Mobilfunkfällen verbieten. Es kommt immer wieder vor, dass sich lokale und kantonale Instanzen in Verbrüderung mit den Mobilfunkern über dieses Verbot hinwegzusetzen versuchen.
Der Entzug der aufschiebenden Wirkung muss mit einer Verfügung erlassen werden, die von den Einsprechern angfochten werden kann. Wiederum bis vor Bundesgericht. Aber wer weiss das schon?
Wenn in einem Gemeinderat die Handyaner über eine Mehrheit verfügen, wird halt mit allen Mitteln versucht, die Bevölkerung auszutricksen. Ahnungslose oder eingeseifte Journalisten sind ein probates Mittel zu diesem Zweck. Das Gegenmittel heisst: Gigaherz anrufen. Tel 031 731 04 31
Hans-U. Jakob


Gast

Flerdermaus und Naturschutz

Beitrag von Gast » 3. November 2007 13:57

Hallo,

habe vor kurzem eine sendung gesehen, die mich auf eine Idee brachte.

Legale Wege Antennen aus gesundheitsgründen zu verhindern sind ja dünn gesät.
Aber es gibt doch bestimmte Fledermaussorten, die unter naturschutz stehen.
Was ist denn damit . Könnte man hier nicht angreifen und dieses argument hernaziehen, vorausgesetzt diese Arten sind in den entsprechenden gebieten bedroht.?!

Wer weiss dazu näheres? leben in der Stadt auch artgeschützte Fledermäuse?

LG
ES

Antworten