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Israel: Kein Bau von Antennen in Wohngebieten!

Verfasst: 31. Oktober 2007 14:19
von unwichtig
Quelle: Haarretz, 24.10.2007
Von Zafir Rinat, Haaretz Korrespondent und Eran Gabay, The Marker Korrespondent
Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk

Mobilfunkantennen werden nicht mehr in Wohngebieten gebaut, eingeschlossen auf Balkonen, bestätigte das Komitee für innere Angelegenheiten und Umwelt der Knesset am Mittwoch, als Teil einer einstimmig gefassten Ergänzung zur Regelung für nichtionisierende Strahlung. Das Gesetz für nichtionisierende Strahlung wurde 2005 vorgestellt und trat im Januar 2007 in Kraft, aber die anhängenden Regeln mussten noch festgesetzt werden.

(Quelle: Diagnose Funk)

Dieser Artikel (Englisch) aus Israel passt dazu, es geht um gewaltsame Ausschreitungen um einen Mobilfunkmast, den die Bevölkerung für einen Krebs Cluster verantwortlich macht. Der Mobilfunkmast wurde von der Bevölkerung restlos zerstört! :D

Dies war nicht der erste Mobilfunkmast von dem sich das Israelische Volk gewaltsam befreit hat.

Re: Israel: Kein Bau von Antennen in Wohngebieten!

Verfasst: 31. Oktober 2007 17:59
von Tilly
unwichtig hat geschrieben:Quelle: Haarretz, 24.10.2007
Von Zafir Rinat, Haaretz Korrespondent und Eran Gabay, The Marker Korrespondent
Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk

Mobilfunkantennen werden nicht mehr in Wohngebieten gebaut, eingeschlossen auf Balkonen, bestätigte das Komitee für innere Angelegenheiten und Umwelt der Knesset am Mittwoch, als Teil einer einstimmig gefassten Ergänzung zur Regelung für nichtionisierende Strahlung. Das Gesetz für nichtionisierende Strahlung wurde 2005 vorgestellt und trat im Januar 2007 in Kraft, aber die anhängenden Regeln mussten noch festgesetzt werden.

(Quelle: Diagnose Funk)

Dieser Artikel (Englisch) aus Israel passt dazu, es geht um gewaltsame Ausschreitungen um einen Mobilfunkmast, den die Bevölkerung für einen Krebs Cluster verantwortlich macht. Der Mobilfunkmast wurde von der Bevölkerung restlos zerstört! :D

Dies war nicht der erste Mobilfunkmast von dem sich das Israelische Volk gewaltsam befreit hat.


Hallo,
solche Meldungen über die Selbsthilfe der Menschen durch Ungehorsam
brauchen wir mehr.
Wir dürfen uns doch nicht einfach durch Mobilfunk-Krebs abschlachten lassen!!

Tilly

Re: Israel: Kein Bau von Antennen in Wohngebieten!

Verfasst: 31. Oktober 2007 21:13
von unwichtig
Tilly hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben:Quelle: Haarretz, 24.10.2007
Von Zafir Rinat, Haaretz Korrespondent und Eran Gabay, The Marker Korrespondent
Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk

Mobilfunkantennen werden nicht mehr in Wohngebieten gebaut, eingeschlossen auf Balkonen, bestätigte das Komitee für innere Angelegenheiten und Umwelt der Knesset am Mittwoch, als Teil einer einstimmig gefassten Ergänzung zur Regelung für nichtionisierende Strahlung. Das Gesetz für nichtionisierende Strahlung wurde 2005 vorgestellt und trat im Januar 2007 in Kraft, aber die anhängenden Regeln mussten noch festgesetzt werden.

(Quelle: Diagnose Funk)

Dieser Artikel (Englisch) aus Israel passt dazu, es geht um gewaltsame Ausschreitungen um einen Mobilfunkmast, den die Bevölkerung für einen Krebs Cluster verantwortlich macht. Der Mobilfunkmast wurde von der Bevölkerung restlos zerstört! :D

Dies war nicht der erste Mobilfunkmast von dem sich das Israelische Volk gewaltsam befreit hat.


Hallo,
solche Meldungen über die Selbsthilfe der Menschen durch Ungehorsam
brauchen wir mehr.
Wir dürfen uns doch nicht einfach durch Mobilfunk-Krebs abschlachten lassen!!

Tilly
Ungehorsam sehe ich dort nicht. Ich kenne weder die Verfassung von Israel noch die der Schweiz, denke aber es steht sinngemäß etwas ähnliches drin wie im Deutschen Grundgesetz (Verfassung gibt es nicht):

Artikel 2
..
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Artikel 20
[Staatsstrukturprinzipien; Widerstandsrecht]
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
..

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

So das eher geduldige Papier, aber es soll ja eh bald durch eine EU Verfassung ersetzt werden. Die bittere Realität kann sich der geneigte Leser dann im neuen Film (Englisch) von Alan Jones ansehen. Ganz unten auf der Seite kann man den Film gleich anschauen. Die Seite ist auf Deutsch.

Was ist zu tun?

Verfasst: 1. November 2007 17:06
von Tilly
Welche Schlussfolgerungen sind aus diesen Erkenntnissen zu ziehen?

Bevor wir alle nach und nach durch Mikrowellen gentoxisch niedergemacht werden
sollen, wäre es als erstes denkbar, Pläne auszuarbeiten, auf welche Anzahl Sendemasten
eine Reduzierung durchgesetzt werden muss.
Die überzähligen und besonders gefährlichen Sender, wo bereits viele Krebserkrankungen
aufgetreten sind, müssen wie in Israel einfach weg.
Oder wollt ihr alle solange stillhalten, bis später, wenn ihr bereits durch Mikrowellen
umgebracht worden seit, auf eueren Grabsteinen stehen könnte:
SIE HATTEN ALLE RECHT GEHABT!
Reicht euch das?

Tilly

Verfasst: 2. November 2007 09:13
von unwichtig
@Tilly

Eine Reduzierung der Mobilfunksender auf 0 ist anzustreben, damit erübrigt sich auch das Problem der Handys. Ohne Masten keine Datenübertragung, ganz einfach.

Des weiteren gehören DECT und WLAN Geräte vollständig entsorgt. DVB-T Sendeleistung darauf reduziert, dass eine Außenantenne nötig ist zum Empfang. Die Krankenkassen Beiträge können in Folge dann recht schnell dramatisch reduziert werden.

Vielleicht gibt sich dann jemand mal die Mühe eine ungefährlichere Technik zu entwickeln? Auch wenn es sich heute kaum jemand der sehr häufig schwer abhängigen Benutzer vorstellen kann, die Menschheit hat vor 20 Jahren auch ohne diesen ganzen gefährlichen Müll gut gelebt...

Verfasst: 2. November 2007 09:33
von Netzfreischalter
Auch wenn unilaterale immer wieder toll sind, so ist es doch umso schöner, diesen zu widersprechen.

Auszug aus dem Schweizerischen Strafgesetzbuch. (Natürlich ist auch dieser nicht übertragbar, es ist allerdings davon auszugehen, dass auch die israelische Rechtssprechung Eigentum schützt.)

Art. 144

Sachbeschädigung

1 Wer eine Sache, an der ein fremdes Eigentums—, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder unbrauchbar macht, wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2 Hat der Täter die Sachbeschädigung aus Anlass einer öffentlichen Zusammenrottung begangen, so wird er von Amtes wegen verfolgt.

3 Hat der Täter einen grossen Schaden verursacht, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden. Die Tat wird von Amtes wegen verfolgt.

Verfasst: 2. November 2007 12:59
von Gast
Sachbeschädigung

1 Wer eine Sache, an der ein fremdes Eigentums—, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder unbrauchbar macht, wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

2 Hat der Täter die Sachbeschädigung aus Anlass einer öffentlichen Zusammenrottung begangen, so wird er von Amtes wegen verfolgt.

3 Hat der Täter einen grossen Schaden verursacht, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden. Die Tat wird von Amtes wegen verfolgt.[/quote]



...Gott , was sind Sie intelligent , darauf wären wir von selbst nie gekommen...
gesuana

Verfasst: 2. November 2007 13:04
von unwichtig
Mit diesem Beitrag haben Sie sich, was zu erwarten war, als bezahlter Schreiberling geoutet! Dieses Argument der Sachbeschädigung wird gerne vorgebracht, es ist aber völlig irrelevant. Wir reden hier von Notwehr gegen eine unmittelbare schwere Körperverletzung die von der der Strahlung der Sendeanlage ausgeht. Dies rechtfertigt die Zerstörung in Notwehr eindeutig. Völlig gleichgültig ob die nicht dem Stand der Wissenschaft und per Betrug herbeigeführten "Grenzwerte" eingehalten wurden.

Siehe auch:
Der erste Politiker, der die Selbstverteidigung gegen den globalen Mobilfunk einübte.

Notwehr

Verfasst: 2. November 2007 16:15
von Tilly
unwichtig hat geschrieben:Mit diesem Beitrag haben Sie sich, was zu erwarten war, als bezahlter Schreiberling geoutet! Dieses Argument der Sachbeschädigung wird gerne vorgebracht, es ist aber völlig irrelevant. Wir reden hier von Notwehr gegen eine unmittelbare schwere Körperverletzung die von der der Strahlung der Sendeanlage ausgeht. Dies rechtfertigt die Zerstörung in Notwehr eindeutig. Völlig gleichgültig ob die nicht dem Stand der Wissenschaft und per Betrug herbeigeführten "Grenzwerte" eingehalten wurden.

Siehe auch:
Der erste Politiker, der die Selbstverteidigung gegen den globalen Mobilfunk einübte.
Hallo Unwichtig,

meine volle Zustimmung für Ihren Beitrag.
Besonders hervorzuheben ist der Inhalt des Links über berechtigten Zerstörungen
von Mobilfunksendeanlagen.
Nur diese Sprache verstehen diese Halunken, die die ganze Welt verstrahlen wollen.
Das zeigt die Reaktion des „Netzfreischalters“.
Da wird sofort gegeifert von Sachbeschädigung aber die Körperverletzung
spielt dann keine Rolle.

Diese Meldung sollte vielen Anderen Mut machen!

Der erste Politiker, der die Selbstverteidigung gegen den globalen Mobilfunk einübte.

Müller-Oltersdorf
Zerstörer der Funkanlagen stellt sich


Verfasst: 2. November 2007 17:24
von Netzfreischalter
@unwichtig: Wir wissen alle, dass sie ein grosser Fan von Verschwörungstheorien sind, aber bitte machen Sie sich nicht lächerlich. Was zu weit geht, geht zu weit.
Obwohl sich die Ansichten unserer Arbeitgeber unterscheiden, machen wir doch beide den selben Job, lustig, was? ;)

@Gesuana: Vergessen Sie bitte nicht, unwichtig zu erwähnen, ich bin nicht der einzig Kluge, der Gesetzesartikel zitieren kann! Will nicht den ganzen Ruhm für mich einheimsen. :D

Ob eine Notwehr vorliegt, diese gerechtfertigt und verhältnismässig ist, ist eine Frage der Auslegung. Wie so oft im Leben, gibt auch hier kein einfaches "es ist so", sondern unterschiedliche Ansichten prallen aufeinander und man muss miteinander kommunizieren, um sie zu lösen. Die jetzige, schweizerische Rechtsprechung wird hier kaum auf die Notwehr eingehen, aber wer weiss, was die Zukunft uns bringen mag.

Verfasst: 2. November 2007 20:16
von unwichtig
Ich führe diese Aussagen auf den allgemeinen Zustand der Verstrahlung zurück, ich wurde schon in einem anderen Thread von Ihnen angepöbelt obwohl ich dort gar nicht geschrieben hatte. :lol:

Was müssen wir uns bieten lassen?

Verfasst: 2. November 2007 21:04
von Tilly
An den Netzfreischalter!

Wollen Sie sich nun in den Kampf gegen die Mobilfunklobby mit einreihen, oder gehören Sie selbst zu dieser Kategorie?

Sollten Sie hier weiter so herumstänkern, dann müsste man demokratisch abstimmen, wie das gelöst werden könnte.

Tilly

Verfasst: 2. November 2007 23:43
von Netzfreischalter
Danke für das nette Angebot über meine Meinung abstimmen zu wollen, aber ich bilde mir sie lieber selbst. Falls sich das ändern sollte, komme ich gerne darauf zurück. :D

Ich schätze z.B. die Arbeit von Gigaherz bzgl. Handy-TV sehr! Andererseits streite ich eine gewisse Skepsis beiden "Lagern" gegenüber nicht ab. Ich befinde mich quasi in einer Grauzone und fühle mich hin und her gerissen. :shock:

Wir kommen allerdings etwas vom Thema ab. ;)

Ich hab dem Zerstören von Masten gegenüber gemischte Gefühle. Einerseits bringt es das Thema Elektrosmog zur Sprache, zeigt der Mobilfunkindustrie ihre Verwundbarkeit, aber andererseits wirft es auch ein extremistisches, unwissenschaftliches Licht auf die Mobilfunkgegner...
Es ist mir klar, dass die Fronten eh schon verhärtet sind und es viele recht verzweifelte Betroffene gibt, aber aus meiner Sicht halte ich es nicht für die optimale Strategie. Jeder sieht das halt aus anderen Augen.

Verfasst: 3. November 2007 03:49
von Hans
Tilly hat geschrieben: .
.
.
Sollten Sie hier weiter so herumstänkern, dann müsste man demokratisch abstimmen, wie das gelöst werden könnte.

Tilly
Das könnte aber auch anders herum rauskommen.
Zudem finde ich Gewalt in einem demokratischen Staat absolut daneben.
unwichtig hat geschrieben: Eine Reduzierung der Mobilfunksender auf 0 ist anzustreben, damit erübrigt sich auch das Problem der Handys. Ohne Masten keine Datenübertragung, ganz einfach.
Gleichzeitig müsste aber auch die europaweite Einführung der Zugsicherung ETCS gestoppt werden. Denn die basiert auf GSMR und dies ist nichts anderes als ein für die Bahnen reserviertes Frequenzband auf dem GSM-Netz.
unwichtig hat geschrieben: Des weiteren gehören DECT und WLAN Geräte vollständig entsorgt. DVB-T Sendeleistung darauf reduziert, dass eine Außenantenne nötig ist zum Empfang. Die Krankenkassen Beiträge können in Folge dann recht schnell dramatisch reduziert werden.
Weiters plädiere ich für die Abschaffung der Autos. Begründung: Weltweit sterben pro Jahr rund eine Million Menschen durch den Moloch Autoverkehr. Von den zig Millionen schwerst-Verletzten, verstümmelten und zerstörten Familien gar nicht zu reden. Allein in der Schweiz starben im 2006 370 Menschen. 5066 erlitten Verletzungen. Erkrankungen durch die Dreckluft sind da noch nicht dabei. Fangen wir doch mal an mit dem zerstören der Autos, oder? Schliesslich ist dieses ja auch noch daran Schuld dass wir heute von Nationales AutoTelelefon sprechen. Daraus folgt: Ohne Autos kein Natel, ohne Natel keine Antennen. :twisted:
unwichtig hat geschrieben: Vielleicht gibt sich dann jemand mal die Mühe eine ungefährlichere Technik zu entwickeln? Auch wenn es sich heute kaum jemand der sehr häufig schwer abhängigen Benutzer vorstellen kann, die Menschheit hat vor 20 Jahren auch ohne diesen ganzen gefährlichen Müll gut gelebt...
Technik und Entwicklung ist nun mal nicht ungefährlich. Da kann es schon mal vorkommen, dass eine Entwicklung danebengeht. Wo wart ihr denn als das GSM erfunden wurde? Habt ihr dazumal schon daran gedacht, dass es Menschen geben wird die darauf allergisch reagieren? Hätte man die Entwicklung stoppen sollen/können? Nachteile sind fast überall zu erwarten. Im voraus alles zu wissen wird wohl niemand hinbringen.

Was man vor 20 Jahren gemacht hat, wissen wir heute. Ebenso wissen wir mittlerweile, wie es herausgekommen ist. Mit diesem Wissen können wir es die nächsten 20 Jahre besser machen. Aber jetzt schon zu sagen welche Auswirkungen irgendeine Erfindung/Entwicklung auf die Menschen in den nächsten 20 Jahren haben wird, schafft wohl keiner. Gewalt wird uns/euch aber sicher nirgends hinbringen (ausser in den Knast).

Gruss Hans.

Verfasst: 3. November 2007 07:21
von Elisabeth Buchs
Gleichzeitig müsste aber auch die europaweite Einführung der Zugsicherung ETCS gestoppt werden. Denn die basiert auf GSMR und dies ist nichts anderes als ein für die Bahnen reserviertes Frequenzband auf dem GSM-Netz.

Man könnte bald meinen, ohne Mobilfunk wären die Bahnen vorher nicht gefahren. Siehe http://gigaherz.ch/pages/posts/Zugleits ... mog568.php

Weiters plädiere ich für die Abschaffung der Autos. Begründung: Weltweit sterben pro Jahr rund eine Million Menschen durch den Moloch Autoverkehr. Von den zig Millionen schwerst-Verletzten, verstümmelten und zerstörten Familien gar nicht zu reden. Allein in der Schweiz starben im 2006 370 Menschen. 5066 erlitten Verletzungen. Erkrankungen durch die Dreckluft sind da noch nicht dabei. Fangen wir doch mal an mit dem zerstören der Autos, oder?

Je flächendeckender, aufgezwungener und ohne Ausweg, desto kleiner sollte das Risiko sein. Wenn man ohne Autoverkehr leben möchte, kann man das z.B. in Mürren, Wengen, Saas Fee, Zermatt tun. Wo sind solche Orte für die Menschen, die den Elektrosmog nicht vertragen (und/oder nicht wollen)? Es wird aufgerüstet, als ob es die Erfahrungsberichte betroffener Menschen und die zur Vorsicht mahnenden Studienresultate nicht geben würde. Wenn ich schon von zuhause wegziehen müsste, dann sollte es schon ein Ort sein mit garantierter Elektrosmogfreiheit, wo nicht in den nächsten Monaten schon eine Antenne hinkommen kann, an einen weiteren Ort mit Elektrozäunen möchte ich jedenfalls auch nicht mehr ziehen.

Technik und Entwicklung ist nun mal nicht ungefährlich. Da kann es schon mal vorkommen, dass eine Entwicklung danebengeht. Wo wart ihr denn als das GSM erfunden wurde? Habt ihr dazumal schon daran gedacht, dass es Menschen geben wird die darauf allergisch reagieren? Hätte man die Entwicklung stoppen sollen/können? Nachteile sind fast überall zu erwarten. Im voraus alles zu wissen wird wohl niemand hinbringen.

Eine GSM-Grundversorgung an gut ausgewählten Standorten würde es vertragen. Die Problematik kam mit den drei Anbietern auf und vor allem mit der Einführung von UMTS ff und den allgegenwärtigen dauerstrahlenden DECT (und nun W-Lan). Die Elektrosmog-Entwicklung hat jedes Mass verloren. Mittlerweile ist diese Industrie so finanzkräftig, mächtig und einflussreich, auch auf Wissenschaft und Entscheidungsträger, dass nur noch schwer anzukommen ist.

Was man vor 20 Jahren gemacht hat, wissen wir heute. Ebenso wissen wir mittlerweile, wie es herausgekommen ist. Mit diesem Wissen können wir es die nächsten 20 Jahre besser machen. Aber jetzt schon zu sagen welche Auswirkungen irgendeine Erfindung/Entwicklung auf die Menschen in den nächsten 20 Jahren haben wird, schafft wohl keiner. Gewalt wird uns/euch aber sicher nirgends hinbringen (ausser in den Knast).

Leider kann man kein zweites Leben aus dem Schrank ziehen, wenn man in diesem hier durch die Elektrosmog-Entwicklung immer mehr beeinträchtigt und gequält wird und nicht weiss wohin.

Elisabeth Buchs