Die Swisscom will ihr Mobilfunk-Netz in den nächsten Monaten massiv für die schnelle Datenübertragung aufrüsten. So soll ab Mitte dieses Monats mittels HSPA, der Kombination von HSDPA und dem Pendant HSUPA, bis zu 7,2 MBit/s im Down- und 1,4 MBit/s im Upstream erreicht werden.
Bis Ende des Jahres sollen dann 70 Prozent der Bevölkerung mit HSPA versorgt sein, im Download hier weitestgehend mit 3,6 MBit/s. An rund 20 Standorten will die Swisscom dann aber bereits 7,2 MBit/s im Downstream bieten, bis Mitte kommenden Jahres auch an 120 weiteren Standorten.
Ebenfalls ab Mitte kommenden Jahres soll dann HSPA im gesamten UMTS-Netz zur Verfügung stehen, entsprechend 90 Prozent der Bevölkerung. Aktuell leben laut Swisscom 45 Prozent der Schweizer in einem mit HSPA versorgten Gebiet. Kosten soll die Aufrüstung einen zweistelligen Millionenbetrag.
Um in den Genuss des höheren Down- und Upstreams zu kommen, bedarf es allerdings auch passender Endgeräte: Nicht jedes HSDPA-fähige Gerät unterstützt zum Beispiel einen Downstream von 7,2 MBit/s.
Mobile Datenübertragung wird schneller
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Elisabeth Buchs
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Diese und die Mitteilung vom W-Lan interessieren uns Betroffene etwa in dem Ausmass, wie solche, welches Gift noch wirksamer sein soll als das andere. Uns interessiert nur, wie können wir in unseren Häusern beschwerdefrei leben. Die unnötige Verstrahlung durch das Anbieten von drahtlosem Internet und Bildchenkram (UMTS, WiMAX) hat die ganze Situation eskalieren lassen. Mit einer GSM-Grundversorgung könnten manche Betroffene und Mobilfunkgegner leben bzw. wären gar keine Mobilfunkgegner geworden. Wegen UMTS sind Tausende neuer Antennen aufgestellt werden, wegen der geringeren Reichweite oft in Wohngebieten. Die TNO-Studie zeigte eine grössere Unverträglichkeit von UMTS, die Adlkofer-Studie mehr Genschädigungen durch UMTS-Handys. Deshalb sollte ein sofortiger Ausbaustopp für diese Technologien gemacht werden mit anschliessendem Rückbau und Rückzahlung der Lizenzen. Die dauerstrahlenden W-Lan (und DECT) sind eine verantwortungslose Erfindung, zumindest sollte eine Abschaltautomatik bei Nichtgebrauch entwickelt werden, sonst werden unschuldige Nachbarn unnötig verstrahlt, gequält und gesundheitlich geschädigt.
Elisabeth Buchs
Elisabeth Buchs