Kommentar des Ecolog-Instituts zum BioInitiative Report

Elisabeth Buchs
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Kommentar des Ecolog-Instituts zum BioInitiative Report

Beitrag von Elisabeth Buchs » 25. November 2007 18:18

Sehr lesenswert:

Das ECOLOG-Institut bringt im EMF - Monitor (11/1007) eine Besprechung und Bewertung des BioInitiative Reports.
Hier zum Download mit freundlicher Genehmigung des ECOLOG-Institutes:
EMF_Monitor_2007_5_BioInitiative.pdf >>

Gesundheitsrisiken durch hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder Bericht und Empfehlungen der BioIniative Working Group. H.-Peter Neitzke

http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/stu ... iative.pdf

BLUE SKY
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Re: Kommentar des Ecolog-Instituts zum BioInitiative Report

Beitrag von BLUE SKY » 26. November 2007 11:01

Elisabeth Buchs hat geschrieben:Sehr lesenswert:
Meinen Sie damit, dass das ECOLOG-Institut hier seine Verantwortung für einen Vorschlag von 10 mW/m² = 10000µW/m² Gesamt-EMF-Belastung als Vorsorgewert dokumentiert?
Worin mögen die Wissenschaftler des ECOLOG eine Rechtfertigung von Aussagen finden, von denen sie wissen, dass sie damit Praktiken gutheissen, die für viele Menschen eine Katatrophe bedeuten?
Sicher nicht in einer Berücksichtigung der Forderung der EEA in ihrem Bericht "Späte Lehren aus frühen Warnungen", dass die Verhinderung von Katastrophen die Würdigung von Erfahrungen von "Laien" verlangt.
Indes verschiedet man sich "stragtegisch" (s.u.) schleichend aus der Verantwortung für seine bisherige Beratung, indem man die früher gemachten Vorschläge nur vage realtiviert:
Den ECOLOG-Empfehlungen für Vorsorgewerte übergeordnet
war die Empfehlung, bei der Errichtung emittierender Anlagen
grundsätzlich eine Minimierung der Expositionen anzustreben.
Der Bericht der BioIniative Working Group bestätigt
einmal mehr, wie wichtig die Beachtung des Minimierungsgebots
ist. Es wird auch künftig die Leitlinie für die praktische
Arbeit des ECOLOG-Instituts darstellen. Da es sich gezeigt
hat, dass unterschiedliche Vorschläge für Vorsorgewerte, zumal
wenn für sie der Anspruch erhoben wird, wissenschaftlich
begründet zu sein, zu Verwirrung führen und ein strategisches
Vorgehen [sic] im Sinne der Vorsorge eher behindern, wird das
ECOLOG-Institut zwar weiterhin die Forschung zu möglichen
Risiken durch elektromagnetische Felder beobachten, auswerten
und kommentieren, aber vorerst auf eigene Vorschläge für
Vorsorgewerte verzichten.

Das ECOLG weiss anscheinend, welche Linie - nach aussen - nicht überschritten werden darf, wenn die Gelder für Auftragsforschung nicht versiegen sollen.
Wir aussen vorgelassenen "Laien" (also diejenigen, die durch die Studienergebnissen des Prof Lai über die Verhältnisse zwischen Geldgebern und Forschungsergebnissen unterrrichtet sind 8) ) sollen darauf gespannt bleiben, welche Rolle unsere persönlichen Erfahrungen mit EMF-Wirkungen auf der Bühne der Wissenschaft spielen dürfen , wenn sich der Vorhang dieses strategischen Theaters eines - für uns schönen? -Tages lüften wird.

ECOLOG scheint nun nicht mehr zu den Akteuren, sondern zu den Kritikern gezählt werden zu wollen. Bei so viel
schauspielerischem Talent erscheint das Empfinden, dass eine Klarstellung eine expliziete Klarstellung der eigenen Rolle angesagt sei nicht nur gerechtfertigt, sondern als selbstempfehlender Fingerzeig, dass man in der Lage sei, die Zeichen der Zeit zu deuten.

Die Dimensionen der EEA-Grenzwert-Empfehlung wären unter derselben Prämisse ebenso zu diskutuieren. Vor dem Hintergrund der genannten allgemeinen Empfehlung im Bericht "Späte Lehren..." lässt dieser Vorschlag die EEA als eine Instution "mit vielen Gesichtern" erscheinen.
Das Leben ist schön.

BLUE SKY
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Fragen

Beitrag von BLUE SKY » 26. November 2007 17:47

Es stellt sich die Frage, welche Massstäbe für eine Risikobeurteilung bezüglich EMF-Belastungen von Menschen, Tieren und Pflanzen ECOLOG künftig bei Auftragsgutachten anlegen will, wenn es sich ausser Stande sieht, auf der Basis wissenschaftlicher Bewertung zu einer verbindlichen Aussage über eine verantwortbare Richtgrösse zur Vorsorge zu kommmen bzw. eine Aussage darüber in der Öffentlichkeit zu vertreten.
Das Leben ist schön.

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