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Körperverletzung
Verfasst: 25. Dezember 2007 17:44
von Sunset
Im WHO Factsheet 296
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf behauptet Repacholi, einst WHO-EMF-Forschungskoordinator, heute ICNIRP Ehrenpräsident (honi soit qui mal y pense) im Zusammenhang mit EHS (elektromagnetische Hypersensibilität), diese sei weder ein medizinisches Krankheitsbild, noch ein eigenständiges medizinisches Problem.
EHS sei neben anderem auf schleichte Raumluft, vorbestehende psychiatrische Bedingungen etc. zurückzuführen, und sei überhaupt Stress infolge Angst vor den Strahlenfolgen, und nicht Stress infolge von Strahleneinwirkung.
Er rät den Ärzten im Namen der Weltgesundheitsorganisation, diese sollten nicht auf das Bedürfnis der Patienten eingehen, die Belastung durch Strahlung am Arbeitsplatz oder zu Hause zu reduzieren.
Das ist vergleichbar, wie wenn er den Ärzten von Alkoholikern raten würde, diesen von der Abstinenz abzuraten, und ihnen statt dessen Präparate zur Linderung der Lebererkrankung zu verschreiben. Ein solcher Ratschlag an die Ärzte und von den Ärzten an die Patienten ist Körperverletzung.
Verfasst: 25. Dezember 2007 20:06
von Netzfreischalter
Wobei ein Ratschlag keine Körperverletzung sein kann (es sei denn man erschlägt jemanden mit der schriftlichen Fassung davon), sondern höchstens eine Anstiftung. (Wobei das Strafmass ähnlich wäre.)
Nun, wie dem auch sei, ich find diese Verharmlosung oder gar Tabuisierung gefährlich, da sie sich Forschung in die Richtung in den Weg stellt und womöglich eine Gefahr totgeschwiegen wird. Würde man immer nur aus reinen Fakten und nicht aus Vorsicht und Prävention handeln, sähe es in einigen andere Bereichen auch böse aus.
Verfasst: 25. Dezember 2007 20:24
von Elisabeth Buchs
Zu diesem "Fact"-Sheet gab es in diesem Forum bereits eine Diskussion
viewtopic.php?t=1737&highlight=fact+sheet
und einen Beitrag auf der Hauptseite
http://www.gigaherz.ch/981.
Elisabeth Buchs
Verfasst: 26. Dezember 2007 18:28
von Sunset
Netzfreischalter hat geschrieben:Wobei ein Ratschlag keine Körperverletzung sein kann (es sei denn man erschlägt jemanden mit der schriftlichen Fassung davon), sondern höchstens eine Anstiftung. (Wobei das Strafmass ähnlich wäre.)
Da sich die WHO als Teilorganisation der UNO grundsätzlich an alle Mediziner der Erde wendet, und da es weltweit sowohl Millionen von Ärzten als auch Millionen von sog. "ES" gibt, handelt es sich um
millionenfache Anstiftung zur Körperverletzung.
Netzfreischalter hat geschrieben:
Nun, wie dem auch sei, ich find diese Verharmlosung oder gar Tabuisierung gefährlich, da sie sich Forschung in die Richtung in den Weg stellt und womöglich eine Gefahr totgeschwiegen wird.
Der Autor des Factsheets war Forschungskoordinator der WHO in Sachen elektromagnetische Strahlung. Seinen Sold erhielt er zu jener Zeit vom Mobile Manufacturers Forum, einem Mobiltelefonherstellerverein. Was fand die Forschung in dieser Zeit wohl zum Thema heraus? Es gab neben anderem gleich
Dutzende idiotischer Strahlenfühlstudien.
Netzfreischalter hat geschrieben:
Würde man immer nur aus reinen Fakten und nicht aus Vorsicht und Prävention handeln, sähe es in einigen andere Bereichen auch böse aus.
Hier handelt man nur aus reinen Fakten. Die vom privaten Verein ICNIRP vorgegebenen und von der WHO und den Staaten nachvollzogenen Grenzwerte zu den Mobilfunk-Mikrowellen sind rein thermische, das heisst sie vermeiden das Kochen des menschlichen Gewebes.
Repacholi weiss genau, dass die sog. "ES" unter Stress leiden, nur behauptet er, der Stress komme nicht von der Strahlung selbst, sondern von der Angst vor Masten.
Verfasst: 10. Januar 2008 17:54
von open mind
Repacholi funktioniert mit dieser unsäglichen Empfehlung völlig und total emotionslos und ohne jegliches Mitgefühl weder für andere Menschen noch für sich.
Es ist ein Beispiel dafür, wie sich mit schnödem Mammon eine Seele kaufen lässt, die dann WELTWEIT Empfehlungen an die Ärzte abgibt.
Was lernen wir daraus?
Wir Menschen müssen auf uns selbst hören, auf unseren eigenen Bauch - jegliche Zentralisierung von Entscheidprozessen birgt die Gefahr, dass über die Köpfe der Betroffenen hinweg über Leben und Tod entschieden wird.
Es ist schlichte Bürgerpflicht, solchen schädlichen Zentralisierungen den Riegel zu schieben.
Es ist auch die Pflicht jedes Patienten, seinen Arzt in die Schranken zu weisen, wenn dieser nur immer die Symptome "behandelt", statt hilft, die Ursachen zu beseitigen. Dieses Vorgehen sichert dem Pharma-System lebenslängliche, für das Gesundheitswesen immer teurer werdende Patienten und permanente Kunden.
Wie lange? Bis zum Tod des Patienten. Aber vorher wird noch alles teure an ihm ausprobiert.
Das Krank-machende System benötigt ständigen Zustrom Erkrankter und Leidender und hat zu diesem Zwecke sogar grosse Teile der WHO in ihren Würgegriff bekommen.
Die aktuellen Belastungen durch MF erlauben FANTASTISCHE WACHSTUMSCHANCEN DER PHARMAINDUSTRIE.
Deshalb würde es mich in keinster Weise wundern, wenn herauskäme, dass die aktuelle Ausgestaltung des Mobilfunks genau deswegen so ausgelegt wurde, dass sie eben die Menschen zwar schleichend und nicht direkt-nachweisbar, dafür maximal in ihrer verheerenden Wirkung schädigt.
Durchblick und Durchgreifen sind gefragt
+open mind+