Krebsforscher: Der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern
Verfasst: 4. Januar 2008 11:17
Krebsforscher: Mobiltelefongebrauch begrenzen
Krebsforscher: Der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden
Die israelische Ärztin, Tamara Traubmann, die an einer neuen internationalen Studie beteiligt war, welche einen Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefongebrauch und Krebs fand, sagt, sie glaube, der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden. Dr. Sigal Sadetzki, welche die israelische Studiengruppe leitete, die in 16 Ländern durchgeführt worden war, sagte, die Normen sollten zur Vorbeugung vor Strahlung durch Mobiltelefone neu überprüft und verschärft werden.
„Die Zeit ist vorbei, da gesagt werden könnte, dass diese Technologie keine Schäden verursacht; offensichtlich schädigt sie die Gesundheit“, sagte Sadetzki Haaretz .
Jedoch fügte Sadetzki hinzu: „Mobiltelefone existieren, sie haben Vorteile und nun müssen wir lernen, sie weise zu gebrauchen.“
Die Studie, welche im Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, fand einen klaren Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefon-Gebrauch und dem Entstehen von bösartigen und gutartigen Tumoren in den Speicheldrüsen. Die Studie wurde durch die Europäische Union und die Mobilfunkbetreiber finanziert, welche gemäß den Wissenschaftern nicht in den Ablauf der Forschung involviert waren.
Die israelische Studie untersuchte alle 460 Patienten, bei denen zwischen 2001 und 2003 gutartige oder bösartige Tumoren der Speicheldrüse diagnostiziert worden waren. Die Patienten wurden mit einer Kontrollgruppe von 1 266 Menschen in Israel verglichen, die keine Tumore hatten. Alle Teilnehmer füllten umfangreiche Fragebögen über ihre Telefoniergewohnheiten aus.
Wie die Wissenschafter erwartet hatten, wurde bei der Forschungsgruppe als Ganzes kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt, inbegriffen Patienten, die ein Mobiltelefon in verschiedenem Ausmaß benutzten. Jedoch fanden sie bei spezifisch untersuchten Gruppen, dass bei jenen, die das Telefon an einer bestimmten Seite und häufig oder während längerer Zeit benutzten, das Risiko eines Speicheldrüsenkrebses um 50-58 Prozent anstieg, im Vergleich zu Personen, die das Mobiltelefon nicht regelmäßig benutzten. Gemäß der Forschung ergab sich: je mehr die Gruppe ein Mobiltelefon benutzte, desto größer war die Möglichkeit zu erkranken.
Die Studie fand außerdem ein erhöhtes Risiko bei Menschen die ihr Mobiltelefon häufig oder während längerer Zeit benützten in ländlichen Gegenden, wo es relativ wenige Antennen gibt; die emittierte Strahlung ist in solchen Gegenden höher.
Eine Anzahl von Studien in den letzten Jahren deuten auf ein Risiko von Hörnerv-, Hirn- und Speicheldrüsentumoren bei Langzeitbenutzern von Mobiltelefonen hin.
Jedoch die gegenwärtige Studie zeigt den Zusammenhang klarer auf. „Das kann deswegen sein, weil wir in Israel eine relativ große Gruppe von Patienten hatten und weil es sich um sehr starke Benutzer handelt. In allen Vergleichen, die wir anstellten, war der Gebrauch von Mobiltelefonen viel stärker als in den übrigen Ländern.“
Dr. Nadav Davidovitch, ein Arzt für Volksgesundheit an der Ben-Gurion-Universität sagte, dass die Erkenntnisse das Argument für die Anwendung des „Vorsorgeprinzips“ für den Mobiltelefon-Gebrauch unterstreichen.
Davidovitch und Sadetzki sagten, dass zwischen der Überprüfung der Korrelation zwischen Mobiltelefon-Gebrauch und einer Krankheit, die gewöhnlich nach Jahren der Exposition auftritt, viele Jahre vergehen können.
Kommentar:
Das Risiko, an Hörnerv-, Hirn- und Speicheldrüsentumoren bei Langzeitbenutzern von Mobiltelefonen zu erkranken, ist offensichtlich sehr groß.
Die weltweit gemachten Erfahrungen und Studien müssten eigentlich ausreichen, um die Menschen über die Gefahren des Mobilfunks aufzuklären und Maßnahmen gesundheitspolitisch einzuleiten.
Was wir aber erleben, ist eine immer größere Handy-Sucht unter den Kindern und Jugendlichen.
Die Mobilfunkindustrie veranstaltet ausgeklügelte Webestrategien, um diese Handy-Sucht noch zu verstärken.
Die Kinder und Jugendlichen sind schon soweit beeinflusst, dass sich viele hoch verschulden, um stets das neuste Handy zu besitzen.
Wie bei jeder Sucht, verdrängt der betreffende Süchtige erst einmal die negativen Folgen seiner Handlungen.
Er ist nicht mehr in der Lage, ohne Hilfe und der Bereitschaft, sich helfen zu lassen, aus diesem Teufelskreis herauszukommen.
Diese immer größer werdende Handy-Sucht und die damit in einigen Jahren verstärkt auftretenden Krebserkrankungen können deshalb nur, durch gesundheitspolitische Maßnahmen verhindert werden.
Die Mobilfunkindustrie gehört deshalb auf die Anklagebank, wie es Dr. Carlo bereits erfolgreich in den USA praktiziert.
So lange sich noch Regierungsvertreter korrumpieren lassen, wird sich dieses Problem jedoch noch verschärfen.
Es grüßt
Tilly
Krebsforscher: Der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden
Die israelische Ärztin, Tamara Traubmann, die an einer neuen internationalen Studie beteiligt war, welche einen Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefongebrauch und Krebs fand, sagt, sie glaube, der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden. Dr. Sigal Sadetzki, welche die israelische Studiengruppe leitete, die in 16 Ländern durchgeführt worden war, sagte, die Normen sollten zur Vorbeugung vor Strahlung durch Mobiltelefone neu überprüft und verschärft werden.
„Die Zeit ist vorbei, da gesagt werden könnte, dass diese Technologie keine Schäden verursacht; offensichtlich schädigt sie die Gesundheit“, sagte Sadetzki Haaretz .
Jedoch fügte Sadetzki hinzu: „Mobiltelefone existieren, sie haben Vorteile und nun müssen wir lernen, sie weise zu gebrauchen.“
Die Studie, welche im Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, fand einen klaren Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefon-Gebrauch und dem Entstehen von bösartigen und gutartigen Tumoren in den Speicheldrüsen. Die Studie wurde durch die Europäische Union und die Mobilfunkbetreiber finanziert, welche gemäß den Wissenschaftern nicht in den Ablauf der Forschung involviert waren.
Die israelische Studie untersuchte alle 460 Patienten, bei denen zwischen 2001 und 2003 gutartige oder bösartige Tumoren der Speicheldrüse diagnostiziert worden waren. Die Patienten wurden mit einer Kontrollgruppe von 1 266 Menschen in Israel verglichen, die keine Tumore hatten. Alle Teilnehmer füllten umfangreiche Fragebögen über ihre Telefoniergewohnheiten aus.
Wie die Wissenschafter erwartet hatten, wurde bei der Forschungsgruppe als Ganzes kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt, inbegriffen Patienten, die ein Mobiltelefon in verschiedenem Ausmaß benutzten. Jedoch fanden sie bei spezifisch untersuchten Gruppen, dass bei jenen, die das Telefon an einer bestimmten Seite und häufig oder während längerer Zeit benutzten, das Risiko eines Speicheldrüsenkrebses um 50-58 Prozent anstieg, im Vergleich zu Personen, die das Mobiltelefon nicht regelmäßig benutzten. Gemäß der Forschung ergab sich: je mehr die Gruppe ein Mobiltelefon benutzte, desto größer war die Möglichkeit zu erkranken.
Die Studie fand außerdem ein erhöhtes Risiko bei Menschen die ihr Mobiltelefon häufig oder während längerer Zeit benützten in ländlichen Gegenden, wo es relativ wenige Antennen gibt; die emittierte Strahlung ist in solchen Gegenden höher.
Eine Anzahl von Studien in den letzten Jahren deuten auf ein Risiko von Hörnerv-, Hirn- und Speicheldrüsentumoren bei Langzeitbenutzern von Mobiltelefonen hin.
Jedoch die gegenwärtige Studie zeigt den Zusammenhang klarer auf. „Das kann deswegen sein, weil wir in Israel eine relativ große Gruppe von Patienten hatten und weil es sich um sehr starke Benutzer handelt. In allen Vergleichen, die wir anstellten, war der Gebrauch von Mobiltelefonen viel stärker als in den übrigen Ländern.“
Dr. Nadav Davidovitch, ein Arzt für Volksgesundheit an der Ben-Gurion-Universität sagte, dass die Erkenntnisse das Argument für die Anwendung des „Vorsorgeprinzips“ für den Mobiltelefon-Gebrauch unterstreichen.
Davidovitch und Sadetzki sagten, dass zwischen der Überprüfung der Korrelation zwischen Mobiltelefon-Gebrauch und einer Krankheit, die gewöhnlich nach Jahren der Exposition auftritt, viele Jahre vergehen können.
Kommentar:
Das Risiko, an Hörnerv-, Hirn- und Speicheldrüsentumoren bei Langzeitbenutzern von Mobiltelefonen zu erkranken, ist offensichtlich sehr groß.
Die weltweit gemachten Erfahrungen und Studien müssten eigentlich ausreichen, um die Menschen über die Gefahren des Mobilfunks aufzuklären und Maßnahmen gesundheitspolitisch einzuleiten.
Was wir aber erleben, ist eine immer größere Handy-Sucht unter den Kindern und Jugendlichen.
Die Mobilfunkindustrie veranstaltet ausgeklügelte Webestrategien, um diese Handy-Sucht noch zu verstärken.
Die Kinder und Jugendlichen sind schon soweit beeinflusst, dass sich viele hoch verschulden, um stets das neuste Handy zu besitzen.
Wie bei jeder Sucht, verdrängt der betreffende Süchtige erst einmal die negativen Folgen seiner Handlungen.
Er ist nicht mehr in der Lage, ohne Hilfe und der Bereitschaft, sich helfen zu lassen, aus diesem Teufelskreis herauszukommen.
Diese immer größer werdende Handy-Sucht und die damit in einigen Jahren verstärkt auftretenden Krebserkrankungen können deshalb nur, durch gesundheitspolitische Maßnahmen verhindert werden.
Die Mobilfunkindustrie gehört deshalb auf die Anklagebank, wie es Dr. Carlo bereits erfolgreich in den USA praktiziert.
So lange sich noch Regierungsvertreter korrumpieren lassen, wird sich dieses Problem jedoch noch verschärfen.
Es grüßt
Tilly