Elektrosmog-Krankheiten nehmen zu, der Widerstand auch

unwichtig
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Elektrosmog-Krankheiten nehmen zu, der Widerstand auch

Beitrag von unwichtig » 7. Januar 2008 00:18

Interessanter Bericht:

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/downl ... rosmog.pdf

Für meinen Geschmack unberechtigte Kritik an Gigaherz, "hemdsärmeliger" Kommunikationsstil hin oder her, die Erfolge, wie die schwere Schlappe die Swisscom bei WiMAX einstecken musste, sprechen für sich. ;-)
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

mips als

auch bei gigaherz gibt es noch Verbesserungspotenzial

Beitrag von mips als » 7. Januar 2008 16:33

Es könnte gigaherz vielleicht auch von Vorteil sein, diese konstruktive Kritik auch aufzunehmen und umzusetzen.

Der Artikel greift nennt genau die Gründe, weshalb gigaherz mich bis heute noch nicht als Vereinsmitglied gewinnen konnte.

Netzschalter

Beitrag von Netzschalter » 7. Januar 2008 18:32

Mips scheint in die Gegnerseite gerutscht.
Gigaherz ist der Einzige Verein in der Schweiz der einen Leistungsausweis zeigt.
Die Verhinderung von Handy TV, Schwaruenburg, Beromüsntster und unzählige Handymasten steckt Durchhaltewille dahinter.

Bevor über einen Verein geschimpft wird, sollen es andere besser machen, oder vor ihrer eigenen Haustüre wischen.

Elisabeth Buchs
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An den "Netzschalter"

Beitrag von Elisabeth Buchs » 7. Januar 2008 20:54

Es scheint so, dass es sich bei Ihnen um einen andern User handelt als beim NetzFREIschalter und es wäre interessant zu wissen, weshalb Sie einen so ähnlichen Nicknamen gewählt haben, denn so können Missverständnisse entstehen.

Was mir manchmal etwas Mühe macht, dass von einigen den meisten, die einmal eine andere, etwas kritische Meinung äussern, sofort eine Nähe zur "Gegenseite" bzw. den Befürwortern unterschoben wird. Auch innerhalb der eigenen Reihen können und sollen doch mehrere Meinungen möglich sein. Zum Vorwurf eines hemdsärmlichen Tons lässt sich sagen, dass man mit einem moderaten Ton oft nur erreicht, dass "man ernst genommen wird" und sonst gar nix passiert. Im übrigen hätte ich mir von Mips einen etwas weniger hemdsärmlichen Ton gegenüber Charles gewünscht, denn ich bedauere es, wenn ein langjähriger treuer Schreiber aus dem Forum verschwindet, nix für ungut, vielleicht habe ich mir ja durch diese Bemerkung etwas verdorben, aber immer nur aufs Maul hocken, macht keine rechte Freude. Ueberhaupt hoffe ich, dass einige in diesem Forum etwas vermehrt auch an die Aussenwirkung ihrer Beiträge denken.

Elisabeth Buchs

Netzfreischalter

Beitrag von Netzfreischalter » 7. Januar 2008 23:42

Danke, dass sie den Unterschied bemerkt haben. Ich hab mich zunächst gewundert, dass ich in diesem Thread gepostet habe, dann gedacht, der Text klinge nicht nach mir und schliesslich den Nick nochmals genauer angeschaut. :idea: :lol:

Nun, ich finde die im Artikel angebrachte Kritik durchaus sinnvoll. Nur mit political correctness kommt man nicht immer zum Ziel, aber es gibt eben auf der anderen Seite eine feine Grenze dazu, dass man nicht mehr ernst genommen wird, weil man zu forsch vorgeht. Gleichzeitig weisen sie ja auch auf den Erfolg von Gigaherz hin, das Verbandsbeschwerderecht ist super, wobei man heutzutage damit sehr vorsichtig umgehen muss, denn die SVP wartet nur darauf, es abzuschaffen.

Sobald eine Sache zu "Guru"-mässig wird und jede noch so kleine kritische Stimme abgelehnt oder gar mit Schimpfwörter bedacht wird und Verschwörungstheorien ihnre Einzug nehmen, wird's kritisch mit der Glaubwürdigkeit und politischem Gewicht. (Das lässt sich ja z.B. bei Tierschutzvereinen beobachten, die dann jeden verabscheuen, der nicht streng vegan lebt. Sobald man als Extremist abgestempelt ist, hören einem die Leute nicht mehr zu, ganz egal ob man Recht hat oder nicht.)

Ich hab den Eindruck, dass Gigaherz grad noch auf der richtigen Linie fährt und dies obwohl ich hier ja zur "Gegenseite" gehöre. Imho ist es wichtig, dass es solche Vereine gibt, insbesondere bei solchem Unsinn wie Handy-TV und Breitband-Internet übers Handynetz.

BLUE SKY
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Selbstzerstörungsprozesse

Beitrag von BLUE SKY » 8. Januar 2008 08:05

Netzfreischalter hat geschrieben:

Sobald eine Sache zu "Guru"-mässig wird und jede noch so kleine kritische Stimme abgelehnt oder gar mit Schimpfwörter bedacht wird und Verschwörungstheorien ihnre Einzug nehmen, wird's kritisch mit der Glaubwürdigkeit und politischem Gewicht. (Das lässt sich ja z.B. bei Tierschutzvereinen beobachten, die dann jeden verabscheuen, der nicht streng vegan lebt. Sobald man als Extremist abgestempelt ist, hören einem die Leute nicht mehr zu, ganz egal ob man Recht hat oder nicht.)
Grundsätzlich ist die angesprochene Gefahr eine reale.
Erfolgreiche Abwehr von Kritikern kann zu einer Isolation der Kritiker führen. Isolation kann zu einer Beeinträchtigung der Kapazitäten führen. Im Versuch des Ausgleichs können sich Kritiker zur Steigerung der Kraft der Kritik solidarisieren.Können sie dabei und dadurch die Wirkung der Beeinträchtigung nicht überwinden, können Strukturen entstehen, die von den Kritisierten leicht als sektiererisch abgestempelt werden können.
Die Sektierten (= Isolierten) sind daran beteiligt von den Sektierenden (= die, die Kritik/er unterdrücken) zu Sektierern ( = die sich - angeblich! -auschliesslich selbstgesteuert isolieren) - gemacht zu werden.
Die Sektierten geben als Sektierer das Alibi der Sektierenden.

In Systemen sind solche positiven Rückkopplungen ein Zeichen eskalativer Dynamik und führen bei ausbleibender integrierender Regulation in einen Zusammenbruch/eine Katastrohe, wovon das gesamte System betroffen wird.

Bleibt die Frage: Wer ist der mächtigere Entscheider? Wer der Intelligentere? Der Intelligentere erweist sich dadurch als solcher, dass er einen scheinbar weniger intelligenten ernst nimmt, da er es sich - wie auch dem Gegenüber -nicht entgehen lassen möchte, auch von diesem etwas dazuzulernen. Denn der Intelligente weiss, dass er allein nie intelligent genug ist...
Das Leben ist schön.

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