Danke, dass sie den Unterschied bemerkt haben. Ich hab mich zunächst gewundert, dass ich in diesem Thread gepostet habe, dann gedacht, der Text klinge nicht nach mir und schliesslich den Nick nochmals genauer angeschaut.
Nun, ich finde die im Artikel angebrachte Kritik durchaus sinnvoll. Nur mit political correctness kommt man nicht immer zum Ziel, aber es gibt eben auf der anderen Seite eine feine Grenze dazu, dass man nicht mehr ernst genommen wird, weil man zu forsch vorgeht. Gleichzeitig weisen sie ja auch auf den Erfolg von Gigaherz hin, das Verbandsbeschwerderecht ist super, wobei man heutzutage damit sehr vorsichtig umgehen muss, denn die SVP wartet nur darauf, es abzuschaffen.
Sobald eine Sache zu "Guru"-mässig wird und jede noch so kleine kritische Stimme abgelehnt oder gar mit Schimpfwörter bedacht wird und Verschwörungstheorien ihnre Einzug nehmen, wird's kritisch mit der Glaubwürdigkeit und politischem Gewicht. (Das lässt sich ja z.B. bei Tierschutzvereinen beobachten, die dann jeden verabscheuen, der nicht streng vegan lebt. Sobald man als Extremist abgestempelt ist, hören einem die Leute nicht mehr zu, ganz egal ob man Recht hat oder nicht.)
Ich hab den Eindruck, dass Gigaherz grad noch auf der richtigen Linie fährt und dies obwohl ich hier ja zur "Gegenseite" gehöre. Imho ist es wichtig, dass es solche Vereine gibt, insbesondere bei solchem Unsinn wie Handy-TV und Breitband-Internet übers Handynetz.