Antennen-Boom: Bern will ein "sanftes" Handynetz
Verfasst: 15. Mai 2005 09:34
In der 20 Minuten-Zeitung vom 12. Mai steht folgende erfreuliche Nachricht:
Antennen-Boom: Bern will ein «sanftes» Handynetz
Übernimmt Bern beim Mobilfunk bald eine Pionierrolle? Die Stadtregierung unterstützt eine Forderung der Linken nach strengeren Kriterien für das Aufstellen von Handyantennen.
Keine Mobilfunk-Antennen mehr in Wohn- und Schulzonen sowie eine bessere Koordination der Handynetze: Diese Forderungen haben die Grünen bereits vor einigen Monaten an die Berner Stadtregierung gestellt. Denn: «Das Thema ist aktueller denn je, wir erhalten fast wöchentlich Anfragen von besorgten Anwohnern», sagt Martina Dvoracek vom Grünen Bündnis (GB).
Als schweizweit erste Stadt soll Bern in den nächsten Jahren deshalb ein Pilotprojekt für solch einen «sanften Mobilfunk» durchführen. Der Gemeinderat ist interessiert und will sich nun beim Bund und bei Handy-Anbietern für das Projekt einsetzen. «Entsprechende Abklärungen laufen», bestätigt Generalsekretär Peter Tschanz auf Anfrage von 20 Minuten.
«Es ist höchste Zeit, dass etwas passiert», findet die grüne Initiantin Martina Dvoracek. «Die öffentliche Hand muss endlich Verantwortung für die Gesundheit der Menschen übernehmen.»
Raffaela Moresi
Publiziert am: 12. Mai 2005 22:52
Antennen-Boom: Bern will ein «sanftes» Handynetz
Übernimmt Bern beim Mobilfunk bald eine Pionierrolle? Die Stadtregierung unterstützt eine Forderung der Linken nach strengeren Kriterien für das Aufstellen von Handyantennen.
Keine Mobilfunk-Antennen mehr in Wohn- und Schulzonen sowie eine bessere Koordination der Handynetze: Diese Forderungen haben die Grünen bereits vor einigen Monaten an die Berner Stadtregierung gestellt. Denn: «Das Thema ist aktueller denn je, wir erhalten fast wöchentlich Anfragen von besorgten Anwohnern», sagt Martina Dvoracek vom Grünen Bündnis (GB).
Als schweizweit erste Stadt soll Bern in den nächsten Jahren deshalb ein Pilotprojekt für solch einen «sanften Mobilfunk» durchführen. Der Gemeinderat ist interessiert und will sich nun beim Bund und bei Handy-Anbietern für das Projekt einsetzen. «Entsprechende Abklärungen laufen», bestätigt Generalsekretär Peter Tschanz auf Anfrage von 20 Minuten.
«Es ist höchste Zeit, dass etwas passiert», findet die grüne Initiantin Martina Dvoracek. «Die öffentliche Hand muss endlich Verantwortung für die Gesundheit der Menschen übernehmen.»
Raffaela Moresi
Publiziert am: 12. Mai 2005 22:52