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Trafohaus direkt am Wohnhaus

Verfasst: 16. Mai 2005 22:38
von Renate und Helmut Lange
Hallo,
wir wohnen seit ca. 30 Jahren in einem Haus, an dem sich direkt daneben ein Trafohäuschen befindet, welches den ganzen Ort mit Strom versorgt. Ausserdem hatten wir eine Oberleitung direkt über unserem Schlafzimmer, welche wir aber erfolgreich haben beseitigen lassen können. Jetzt meine Frage, ein Baubiologe, der uns immer hilfreich zur Seite stand, hat an unserer Wohnzimmerwand Spitzenwert (mittags) von 280 Nanotesla gemessen und uns geraten, uns von dieser Wand fernzuhalten, besser noch, das RWE um Verlegung des Häuschens zu bitten. Ich würde dies nun gerne angehen, weiss aber nicht, ob dieser Wert ausreicht. Kann mir jemand raten?
Mit freundlichen Grüssen
Renate und Helmut Lange

Re: Trafohaus direkt am Wohnhaus

Verfasst: 17. Mai 2005 09:34
von Hans-U. Jakob
Zum gesund Wohnen sollten 50 Nanotesla nicht überschritten sein. An Arbeitsplätzen wären maximal 100 Nanoteslo tolerierbar.
Bei Dauerebelastung von 300 Nanotesla besteht bereits das 4-Fache Risiko für Hirntumor und Kinderleukämie.
Quelle: Schriftenreihe BUWAL 214 von 1993
Die amtlichen Grenzwerte in der Schweiz betragen 1000 Nanotesla im übrigen Europa sind es 100'000 Nanotesla.
Hat jetzt da jemand verd..Mafia geflüstert? Sie dürfen es ruhig ganz laut sagen.
Niederfrequente Magnetfelder innerhalb von Gebäuden können nur an der Quelle mit speziellem Abschirmblech gemindert werden. Das heisst am Trafo selbst, an den Sammelschienen oder an der Sekundärverteilung. Dafür müssten Sie die Kosten selber tragen, da ja die wunderbaren Grenzwerte eingehalten sind.
Hans-U. Jakob

Re: Trafohaus direkt am Wohnhaus

Verfasst: 19. Mai 2005 23:16
von Renate und Helmut Lange
Hallo Herr Jakob,
vielen Dank für die Antwort. Ich kann nur sagen: "Mahlzeit".

Mir wurde gesagt, dass schon eine Verlegung der Kabel auf die andere Seite des Häuschens hilfreich sein würde, so dass sie nicht direkt an unseren Wohnraum stossen. Was meinen Sie? Und müsste, falls das nicht genügt, das ganze Häuschen mit Abschirmblechen versehen werden? Denn sonst würden die Strahlen sich einen anderen Ausgang suchen und uns doch weiterschädigen?
Helmut und Renate Lange