Presseschau 17.5.05: Studie: Je stärker das Signal desto höh
Verfasst: 17. Mai 2005 15:35
Strahlungsgefahr am Handy in ländlichen Regionen größer
Je stärker das Signal desto höher das Tumorrisiko
http://de.internet.com/index.php?id=203 ... Topstories
Die Strahlung die Mobiltelefone abgeben stellt in ländlichen Regionen ein höheres Gesundheitsrisiko dar als in der Stadt. Das gaben schwedischen Wissenschaftler heute bekannt. Das Vorhandensein von weniger Basisstationen kompensieren die Endgeräte mit einer höheren Signalstärke. "Wir haben herausgefunden, dass das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken auf dem Land höher ist als in der Stadt", sagte Professor Lennart Hardell, vom Universitätshospital in Orebro, Schweden. "Je stärker das Signal, desto höher das Risiko", erklärte der Wissenschaftler.
Echte Beweise für Krebs als Folge von Mobiltelefonie sind bisher nicht bekannt. In Deutschland rät das Bundesamt für Strahlenschutz mit dem Handy nur kurz zu telefonieren und, soweit möglich, einen Festnetzanschluss zu nutzen. Gerade Kinder und Jugendliche sollten aus Vorsorgegründen so wenig wie möglich zum Handy greifen, empfehlen die Experten.
Hardell und seine Kollegen, die 1.429 Personen mit bös- und gutartigen Gehirntumoren und 1.470 Gesunde untersucht haben, sehen das Gesundheitsrisiko in der Stadt erst nach zehnjähriger Nutzung ansteigen. Ihre Forschungsergebnisse wurden heute in dem Journal 'Occupational and Environmental Medicine' veröffentlicht. Auf dem Lande steigt demnach schon nach dreijähriger Mobilfunknutzung das Risiko, an einem Tumor zu erkranken. Die Gefährdung vervierfacht sich nach vier Jahren.
Auch anderen Krankheitsfaktoren wurden bei der Studie herangezogen. "Wir können immer noch nicht ausschließen, dass es noch unbekannte Risikofaktoren auf dem Land gibt, haben dies aber soweit wie möglich versucht", sagte Hardell. Die Studie sei nur klein gewesen, und müsse durch andere Untersuchungen erst bestätigt werden. (as)
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© Neue Luzerner Zeitung; 17.05.2005; Seite 31
Luzerner Zeitung Freiamt
Buttwil
Antenne wird nicht gebaut
bts. Per 25. Februar 2005 hat die Swisscom Mobile AG, Zürich, ein Baugesuch für den Neubau einer Kommunikationsanlage ausserhalb des Baugebiets in der Buttwiler Landwirtschaftszone eingereicht. Das Gesuch wurde deshalb vom Gemeinderat an die Koordinationsstelle des Kantons zur Beurteilung eingereicht. Diese prüfte das Gesuch und wies es wegen fehlender Zonenkonformität und fehlender Standortgebundenheit ab.
Frist für Beschwerde läuft
Gestützt auf den kantonalen Bescheid hat auch der Buttwiler Gemeinderat das Gesuch abgewiesen und den Entscheid der Bauherrschaft mit Rechtsmittelbelehrung schriftlich eröffnet. Mit Abweisung des Baugesuches gelten auch sämtliche 213 eingereichten Einsprachen als erledigt. Die Swisscom Mobile AG hat die Möglichkeit, gegen diese Abweisungsverfügung innert einer nicht erstreckbaren Frist Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau zu führen.
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© Mittelland Zeitung; 17.05.2005
Tabloid Wohlen
Zweitauflage der Sunrise-Antenne
berikon Im ersten Baugesuch wollte die Mobilfunkanbieterin Sunrise auf dem Mattenhof eine 38-Meter-Antenne bauen und mit ihr vor allem das Reusstal bestreichen. Nach Einsprachen verlangte der Gemeinderat eine Reduktion auf 20 Meter (ungefähre Höhe der Bäume im Bild) und dass Sunrise später auch andere Anbieter auf seine Antenne lassen muss. In diesen Tagen läuft die Einsprachefrist fürs zweite Baugesuch ab, es sind schon fast drei Dutzend Einsprachen eingegangen. (hre)
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© Aargauer Zeitung / MLZ; 14.05.2005
Leben Zeitung
Lieber SMS schicken als am Handy reden
Handy-Strahlung: Forscher und Experten warnen vor möglichen gesundheitlichen Schäden
Ausgerechnet jetzt, da die Preise für das Telefonieren mit Handys in der Schweiz fallen, sorgt eine EU-Studie für Aufregung. Sie gibt «eindeutige Hinweise auf DNA-Schäden» durch Handy-Strahlung.
Silvia Schütz
Für Aufregung bei Mobilfunkkritikern wie -befürwortern sorgt die europäische Reflex-Studie (siehe Kasten). Sie zeigt, dass die Handy-Strahlung das Erbmaterial menschlicher Zellen verändert - zumindest im Labor im Reagenzglas. Deshalb, so fordern die an der Studie beteiligten Forscher, sollten Folgestudien klären, ob und unter welchen Umständen die Strahlung auch lebende Organismen schädige.
«Bis weitere Resultate vorliegen», so fordert Franz Adlkofer, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Verum und Koordinator der Reflex-Studie, «sollte das Vorsorgeprinzip zum Schutze der Bevölkerung von den Entscheidungsträgern in Industrie und Politik anerkannt werden.» Dafür sprächen die Reflex-Daten. Es gehe nicht darum, für Wirbel zu sorgen, doch würden die Ergebnisse bedauerlicherweise «von interessierter Seite ignoriert». Damit ist die Mobilfunk-Industrie gemeint.
BAG-Warnung wird bestätigt
Deutliche Worte gebrauchte auch das britische Nationale Strahlenschutzkomitee (NRPB). Eltern sollten Kinder unter neun Jahren von Handys fernhalten, empfahl der NRPB-Vorsitzende William Stewart. Auch Erwachsene sollten den Gebrauch der Geräte auf das Notwendigste beschränken. Zwar beweise die Studie nicht, dass Handy-Strahlung für Menschen gefährlich sei, doch ausschliessen liesse es sich auch nicht.
«Man darf die Resultate weder vorschnell als Beweis noch als Entlastung ansehen», kommentiert Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich. Die Warnung des seriösen britischen Strahlenschutzkomitees kann er nachvollziehen. Die Meinungen, bis zu welchem Alter Strahlung die Wachstumsprozesse des Nervengewebes von Kindern beeinflusse, gingen in der Wissenschaft nämlich auseinander.
Schon seit längerer Zeit warnt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vor Handy-Strahlen. «Die Studie bestätigt unsere Vorsorgemassnahmen», sagt Mirjana Moser vom BAG. Zusammen mit Konsumentenorganisationen habe das BAG von den Handy-Herstellern bereits verlangt, die SAR-Werte der einzelnen Handys gut sichtbar zu deklarieren. Bisher vergebens. Der SAR-Wert gibt Auskunft über die Strahlungsintensität eines Handys. Der Grenzwert in der Schweiz und in Europa liegt bei 2 Watt pro Kilogramm.
Handystrahlung ist gentoxisch
Ziel der Reflex-Studie war, herauszufinden, ob elektromagnetische Felder (EMF) überhaupt auf zellulärer oder molekularer Ebene auf Menschen einwirken können. Denn bis anhin konnten weder Experimente an Tieren noch die epidemiologische Forschung diese grundlegende Frage beantworten.
Vor allem interessant sind die Resultate der Wiener Arbeitsgruppe um den Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger. Sie stellte fest, das so genannte Doppel-DNA-Strangbrüche, die aufgrund von elektromagnetischer Bestrahlung entstehen, von der Zelle «gelegentlich fehlerhaft» repariert würden. Pikant dabei ist: Die Dosis ist viel geringer, als man bisher gewusst hat. Bereits bei einem SAR-Wert von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen.
«Ganz offensichtlich verläuft die DNA-Reparatur in den Zellen nicht so fehlerfrei, dass mögliche Folgeschäden ausgeschlossen werden können», kommentiert Adlkofer. Und der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP: «Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen - sie sind gentoxisch.» Und lösen möglicherweise Krebs aus.
Zurzeit läuft an der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC) eine Studie, die Erkenntnisse über den Zusammenhang von EMF und Hirntumor liefern soll. Beteiligt sind 13 Länder, einzelne Länderresultate liegen bereits vor: Bislang konnte kein Zusammenhang bewiesen werden. Gesamtresultate werden frühestens auf Ende dieses Jahres erwartet.
Kampf für Strahlungs-Deklaration
Die Strahlungsunterschiede der Handys sind enorm. Als niedrig gelten 0,6 SAR, wünschenswert und machbar sind laut Hugo Rüdiger 0,2 SAR. Das BAG setzt sich dafür ein, dass Handy-Hersteller die Strahlungswerte deklarieren: «Zwar sind die Werte irgendwo in der Gebrauchsanleitung aufgelistet», sagt Mirjana Moser, «doch ein gut sichtbares ‹Label›, das auf dem Handy angebracht wird, brachten wir nicht durch.»
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt in regelmässigen Abständen eine Erhebung der SAR-Werte von marktüblichen Handys durch. Die aktualisierte Liste der Resultate ist im Internet abrufbar (siehe Kasten).
Das BAG hat Empfehlungen zum Umgang mit Handys herausgegeben: Wenn möglich immer frei sprechen. Kleinkinder gehören weg vom Mobiltelefon. Und: Lieber eine SMS verschicken als telefonieren. Völlig unbrauchbar seien «Abschirm-Vorrichtungen» etwa in Kleberform. Diese bewirkten höchstens, dass das Handy noch stärker strahlen müsse, um den Kontakt zur nächsten Antenne herzustellen.
REFLEX-STUDIE
An der Reflex-Studie, deren Resultate im Dezember 2004 vorgestellt wurden, beteiligten sich 11 Forschergruppen in sieben Ländern. Begonnen wurde im Jahr 2000. Untersucht wurden elektromagnetische Felder, deren Intensität im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte von unter 2 Watt/kg lag. Getestet wurde die Auswirkung auf verschiedene Zelltypen von Menschen und Ratten. Mit der Studie sollte die Frage geklärt werden, ob elektromagnetische Strahlung biologische Veränderungen bewirken könne. Die Kosten des 3,1 Millionen Euro teuren, europaweiten Forschungsprojekts finanzierte die EU zu etwa zwei Dritteln. Auch die Schweiz beteiligte sich finanziell und mit Know-how (ETH Zürich) an der Studie. (sis)
Handys: Wenn immer möglich sollte man aufs Telefonieren mit dem Handy verzichten, fordern Forscher.
walter schwager
INFOS ZUR STRAHLUNG
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt in regelmässigen Abständen eine Erhebung der SAR-Werte von marktüblichen Handys durch. Die letzte Erhebung vom März 2005 umfasst insgesamt 494 Gerätetypen von 18 verschiedenen Herstellern mit 18 UMTS-Geräten. Einzusehen sind sie unter: www.bfs.de/ elektro/hff/oekolabel.html.
Ergebnisse zu Mobilfunk-Untersuchungen sind auch zu finden auf: www.emf-risiko.de
Infos des BAG zum Strahlenschutz (nicht nur auf Handys bezogen), www.str-rad.ch. (sis)
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© 24 heures Régon Riviera Chablais; 14.05.2005; page 24
Riviera
CHAILLY-SUR-MONTREUX
Sunrise obtient le droit de poser une antenne de 20 m dans le village.
La Municipalité saisit le Tribunal fédéral
La Municipalité de Montreux, l'Association des intérêts de Chailly et le groupe d'opposants à la pose d'une antenne de téléphonie mobile à Chailly ont été déboutés par le Tribunal administratif. L'affaire sera portée devant le Tribunal fédéral.
« Il s'agit d'une violation de l'autonomie communale !»
Déboutée par le Tribunal administratif dans le litige qui l'oppose à l'opérateur Sunrise au sujet de l'implantation d'une antenne de téléphonie mobile à Chailly, la Municipalité de Montreux a décidé de saisir le Tribunal fédéral. « Je suis outré par la décision du Tribunal administratif, explique le municipal Jean-Claude Doriot. A mon sens, il a outrepassé ses droits, en dérogeant, à notre place, à notre règlement sur le plan d'affectation. C'est pourquoi, avec l'aide d'un avocat, nous sommes prêts à aller jusqu'au bout. Nous ne pouvons pas laisser trois cents villageois dans la crainte. Nous sommes confiants. »
Opposants surpris
De leur côté, l'Association des intérêts de Chailly et le groupement des opposants du village ne poursuivront pas la procédure, faute de moyens. « Nous n'en soutiendrons pas moins la Municipalité dans la mesure du possible, explique Nicole Granato, secrétaire de l'association. Nous sommes très surpris par les arguments du Tribunal administratif, notamment lorsque celui-ci estime que la hauteur de l'antenne sera masquée par les parois vitrées rehaussant le mur antibruit de l'autoroute. Il se trouve qu'il n'y a pas de parois vitrées …» Le Tribunal administratif avait procédé à une visite des lieux le 8 mars dernier en présence des représentants du Service cantonal de l'environnement et de l'énergie, de Sunrise et des opposants.
Un mât de 20 mètres
Le projet de Sunrise prévoit l'édification, sur le terrain privé du Restaurant la Vieille Ferme, d'un mât métallique d'une hauteur de 20 m pour un diamètre de 60 cm à la base et de 20 cm au sommet. Ce mât comporterait, dans une hauteur comprise entre 17 et 20 m, quatre antennes de téléphonie mobile. En outre, un petit local renfermant les installations techniques est prévu à 2 m du mât. Un grillage entourant l'installation est également projeté, tout comme un muret et une haie d'arbustes cachant l'installation.
« Un impact visuel restreint !»
« L'impact visuel d'une telle construction sera fortement restreint, estime le Tribunal administratif, le site retenu ne présente aucun charme particulier, dans la mesure où il est à proximité de l'autoroute, de la passerelle qui l'enjambe et des murs antibruit. »
« Une atteinte au site !»
Dans son argumentaire, la Municipalité de Montreux renonce à faire valoir des aspects liés aux risques pour la santé et s'en remet à la justice sur ce point. Elle insiste, en revanche, sur le problème d'intégration et d'atteinte à la qualité du bourg historique que l'implantation du mât entraînerait.
CLAUDE BÉDA
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© Berner Zeitung; 14.05.2005; Seite 29
BO-Oberland-West
Spiez: WOHNfühlTAG am 21. Mai
Wohl sein beim Wohnen
Wir verbringen bis zu 90 Prozent der Zeit in geschlossenen Räumen. Mit einfachen Mitteln kann eine Steigerung der Wohnqualität erreicht werden. Die Spiezer Agenda 21 zeigt, wie das erreicht werden kann.
Auf Grund des heutigen Lebensstils halten sich viele Menschen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen auf. Das in Innenräumen herrschende Klima hat deshalb einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Deshalb ist Wohnen ein Thema der Spiezer Agenda 21. Gemäss Aktionsplan laufen zurzeit 13 Projekte in den drei Bereichen Soziales, Gesundheit und Ökologie. «Darunter ist Gesundheit ein Projekt - wir wollen die Bevölkerung für die verschiedenen Aspekte der Gesundheit sensibilisieren», erklärt Verena Kauert, Präsidentin der Spiezer Agenda 21 und Lei terin deren Arbeitsgruppe Gesundheit. «Mit geeigneten Aktionen soll eine Verbesserung der persönlichen Gesundheit erreicht und damit zu einer besseren Lebensqualität beigetragen werden.»
Bewegung und Mobilität standen als Erstes auf der Liste. Vor zwei Jahren hat die Aktionsgruppe dann mit der Gesundheitswoche die Bevölkerung unter anderem zum Thema Ernährung sensibilisiert. Nun steht also das Wohnen auf dem Programm. Diese Unterfangen wurden im Rahmen eines Gesamtprojekts des Bundesamtes für Gesundheit auch finanziell unterstützt. Anders liessen sich solche Veranstaltungen kaum durchführen. So plant denn auch der Wohnfühltag - dank Sponsoren - mit einer ausgeglichenen Rechnung.
Vernetzte Arbeit
Vernetzung und Zusammenarbeit sind in der Arbeitsweise der Agenda 21 sehr wichtig. Umso mehr ist die Tatsache erfreulich, dass für den Wohnfühltag Spiezer Fachpersonen und Gewerbetreibende gewonnen werden konnten. Auch die Gemeindeverwaltung ist dabei - Fachleute von der Bauverwaltung geben ihr Wissen weiter. Alle gemeinsam haben das Ziel, ihren Bereich darzustellen und aufzuzeigen, wie mit geeigneten und einfachen Mitteln zu gesünderem Wohnen beigetragen werden kann.
Kauert: «Die Besucher sollen sich folgende Frage stellen: Was kann ich mit Bestehendem verbessern und so merkbar verbesserte Wohnqualität erreichen?» Der Aktionstag ist keine Minigewerbeausstellung. Man soll sich in gestalteten Räumen aktiv informieren können - erleben, fühlen, fragen - um so zu Veränderungen in den eigenen vier Wänden angeregt zu werden. Und die am Wohnfühltag erworbenen Kenntnisse können nicht nur Hauseigentümer verwenden, sondern sprechen auch Mieter an.
Christoph Stalder
Christoph Stalder
Die Planung steht - nun erhoffen sich die Organisatoren eine rege Teilnahme am Wohnfühltag.
Spiez: Das Programm
Der Wohlfühltag
Der Aktionstag wird von der Spiezer Agenda 21 organisiert. Es wirken mit: Heinz Sollberger AG, Zimmermann AG (Hei-zung/Sanitär/Planung), Marty AG, Pradox Möbel, Gasser Bodenbeläge, Bauverwaltung Spiez, Schweizerische Interessengemeinschaft Baubiologie/ Bauökologie, Liebi Heizungen, Vivera, R. Gerber (Farbtherapeutin). Die Mitwirkenden decken folgende Themenbereiche ab: Gesunde Wärme, Elektrosmog vermeiden, mit Farbe gestalten, Wasser - ein kostbares Gut, Licht ist Leben, gesunde Materialien, Fengshui erleben und nutzen. Der Wohnfühltag findet am 21. Mai von 9 bis 17 Uhr im und vor dem Spiezer Kirchgemeindehaus statt. Jeweils um 11 und 15 Uhr können sich Interessierte am Vortrag von Dr. med. Ludo Cebulla zum Thema Elektrosmog - ein Gesund-heitsrisiko? informieren. Für die kleinen Wohnspezialisten steht eine Kinderecke zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. sts
Je stärker das Signal desto höher das Tumorrisiko
http://de.internet.com/index.php?id=203 ... Topstories
Die Strahlung die Mobiltelefone abgeben stellt in ländlichen Regionen ein höheres Gesundheitsrisiko dar als in der Stadt. Das gaben schwedischen Wissenschaftler heute bekannt. Das Vorhandensein von weniger Basisstationen kompensieren die Endgeräte mit einer höheren Signalstärke. "Wir haben herausgefunden, dass das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken auf dem Land höher ist als in der Stadt", sagte Professor Lennart Hardell, vom Universitätshospital in Orebro, Schweden. "Je stärker das Signal, desto höher das Risiko", erklärte der Wissenschaftler.
Echte Beweise für Krebs als Folge von Mobiltelefonie sind bisher nicht bekannt. In Deutschland rät das Bundesamt für Strahlenschutz mit dem Handy nur kurz zu telefonieren und, soweit möglich, einen Festnetzanschluss zu nutzen. Gerade Kinder und Jugendliche sollten aus Vorsorgegründen so wenig wie möglich zum Handy greifen, empfehlen die Experten.
Hardell und seine Kollegen, die 1.429 Personen mit bös- und gutartigen Gehirntumoren und 1.470 Gesunde untersucht haben, sehen das Gesundheitsrisiko in der Stadt erst nach zehnjähriger Nutzung ansteigen. Ihre Forschungsergebnisse wurden heute in dem Journal 'Occupational and Environmental Medicine' veröffentlicht. Auf dem Lande steigt demnach schon nach dreijähriger Mobilfunknutzung das Risiko, an einem Tumor zu erkranken. Die Gefährdung vervierfacht sich nach vier Jahren.
Auch anderen Krankheitsfaktoren wurden bei der Studie herangezogen. "Wir können immer noch nicht ausschließen, dass es noch unbekannte Risikofaktoren auf dem Land gibt, haben dies aber soweit wie möglich versucht", sagte Hardell. Die Studie sei nur klein gewesen, und müsse durch andere Untersuchungen erst bestätigt werden. (as)
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© Neue Luzerner Zeitung; 17.05.2005; Seite 31
Luzerner Zeitung Freiamt
Buttwil
Antenne wird nicht gebaut
bts. Per 25. Februar 2005 hat die Swisscom Mobile AG, Zürich, ein Baugesuch für den Neubau einer Kommunikationsanlage ausserhalb des Baugebiets in der Buttwiler Landwirtschaftszone eingereicht. Das Gesuch wurde deshalb vom Gemeinderat an die Koordinationsstelle des Kantons zur Beurteilung eingereicht. Diese prüfte das Gesuch und wies es wegen fehlender Zonenkonformität und fehlender Standortgebundenheit ab.
Frist für Beschwerde läuft
Gestützt auf den kantonalen Bescheid hat auch der Buttwiler Gemeinderat das Gesuch abgewiesen und den Entscheid der Bauherrschaft mit Rechtsmittelbelehrung schriftlich eröffnet. Mit Abweisung des Baugesuches gelten auch sämtliche 213 eingereichten Einsprachen als erledigt. Die Swisscom Mobile AG hat die Möglichkeit, gegen diese Abweisungsverfügung innert einer nicht erstreckbaren Frist Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau zu führen.
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© Mittelland Zeitung; 17.05.2005
Tabloid Wohlen
Zweitauflage der Sunrise-Antenne
berikon Im ersten Baugesuch wollte die Mobilfunkanbieterin Sunrise auf dem Mattenhof eine 38-Meter-Antenne bauen und mit ihr vor allem das Reusstal bestreichen. Nach Einsprachen verlangte der Gemeinderat eine Reduktion auf 20 Meter (ungefähre Höhe der Bäume im Bild) und dass Sunrise später auch andere Anbieter auf seine Antenne lassen muss. In diesen Tagen läuft die Einsprachefrist fürs zweite Baugesuch ab, es sind schon fast drei Dutzend Einsprachen eingegangen. (hre)
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© Aargauer Zeitung / MLZ; 14.05.2005
Leben Zeitung
Lieber SMS schicken als am Handy reden
Handy-Strahlung: Forscher und Experten warnen vor möglichen gesundheitlichen Schäden
Ausgerechnet jetzt, da die Preise für das Telefonieren mit Handys in der Schweiz fallen, sorgt eine EU-Studie für Aufregung. Sie gibt «eindeutige Hinweise auf DNA-Schäden» durch Handy-Strahlung.
Silvia Schütz
Für Aufregung bei Mobilfunkkritikern wie -befürwortern sorgt die europäische Reflex-Studie (siehe Kasten). Sie zeigt, dass die Handy-Strahlung das Erbmaterial menschlicher Zellen verändert - zumindest im Labor im Reagenzglas. Deshalb, so fordern die an der Studie beteiligten Forscher, sollten Folgestudien klären, ob und unter welchen Umständen die Strahlung auch lebende Organismen schädige.
«Bis weitere Resultate vorliegen», so fordert Franz Adlkofer, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Verum und Koordinator der Reflex-Studie, «sollte das Vorsorgeprinzip zum Schutze der Bevölkerung von den Entscheidungsträgern in Industrie und Politik anerkannt werden.» Dafür sprächen die Reflex-Daten. Es gehe nicht darum, für Wirbel zu sorgen, doch würden die Ergebnisse bedauerlicherweise «von interessierter Seite ignoriert». Damit ist die Mobilfunk-Industrie gemeint.
BAG-Warnung wird bestätigt
Deutliche Worte gebrauchte auch das britische Nationale Strahlenschutzkomitee (NRPB). Eltern sollten Kinder unter neun Jahren von Handys fernhalten, empfahl der NRPB-Vorsitzende William Stewart. Auch Erwachsene sollten den Gebrauch der Geräte auf das Notwendigste beschränken. Zwar beweise die Studie nicht, dass Handy-Strahlung für Menschen gefährlich sei, doch ausschliessen liesse es sich auch nicht.
«Man darf die Resultate weder vorschnell als Beweis noch als Entlastung ansehen», kommentiert Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich. Die Warnung des seriösen britischen Strahlenschutzkomitees kann er nachvollziehen. Die Meinungen, bis zu welchem Alter Strahlung die Wachstumsprozesse des Nervengewebes von Kindern beeinflusse, gingen in der Wissenschaft nämlich auseinander.
Schon seit längerer Zeit warnt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vor Handy-Strahlen. «Die Studie bestätigt unsere Vorsorgemassnahmen», sagt Mirjana Moser vom BAG. Zusammen mit Konsumentenorganisationen habe das BAG von den Handy-Herstellern bereits verlangt, die SAR-Werte der einzelnen Handys gut sichtbar zu deklarieren. Bisher vergebens. Der SAR-Wert gibt Auskunft über die Strahlungsintensität eines Handys. Der Grenzwert in der Schweiz und in Europa liegt bei 2 Watt pro Kilogramm.
Handystrahlung ist gentoxisch
Ziel der Reflex-Studie war, herauszufinden, ob elektromagnetische Felder (EMF) überhaupt auf zellulärer oder molekularer Ebene auf Menschen einwirken können. Denn bis anhin konnten weder Experimente an Tieren noch die epidemiologische Forschung diese grundlegende Frage beantworten.
Vor allem interessant sind die Resultate der Wiener Arbeitsgruppe um den Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger. Sie stellte fest, das so genannte Doppel-DNA-Strangbrüche, die aufgrund von elektromagnetischer Bestrahlung entstehen, von der Zelle «gelegentlich fehlerhaft» repariert würden. Pikant dabei ist: Die Dosis ist viel geringer, als man bisher gewusst hat. Bereits bei einem SAR-Wert von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen.
«Ganz offensichtlich verläuft die DNA-Reparatur in den Zellen nicht so fehlerfrei, dass mögliche Folgeschäden ausgeschlossen werden können», kommentiert Adlkofer. Und der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP: «Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen - sie sind gentoxisch.» Und lösen möglicherweise Krebs aus.
Zurzeit läuft an der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC) eine Studie, die Erkenntnisse über den Zusammenhang von EMF und Hirntumor liefern soll. Beteiligt sind 13 Länder, einzelne Länderresultate liegen bereits vor: Bislang konnte kein Zusammenhang bewiesen werden. Gesamtresultate werden frühestens auf Ende dieses Jahres erwartet.
Kampf für Strahlungs-Deklaration
Die Strahlungsunterschiede der Handys sind enorm. Als niedrig gelten 0,6 SAR, wünschenswert und machbar sind laut Hugo Rüdiger 0,2 SAR. Das BAG setzt sich dafür ein, dass Handy-Hersteller die Strahlungswerte deklarieren: «Zwar sind die Werte irgendwo in der Gebrauchsanleitung aufgelistet», sagt Mirjana Moser, «doch ein gut sichtbares ‹Label›, das auf dem Handy angebracht wird, brachten wir nicht durch.»
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt in regelmässigen Abständen eine Erhebung der SAR-Werte von marktüblichen Handys durch. Die aktualisierte Liste der Resultate ist im Internet abrufbar (siehe Kasten).
Das BAG hat Empfehlungen zum Umgang mit Handys herausgegeben: Wenn möglich immer frei sprechen. Kleinkinder gehören weg vom Mobiltelefon. Und: Lieber eine SMS verschicken als telefonieren. Völlig unbrauchbar seien «Abschirm-Vorrichtungen» etwa in Kleberform. Diese bewirkten höchstens, dass das Handy noch stärker strahlen müsse, um den Kontakt zur nächsten Antenne herzustellen.
REFLEX-STUDIE
An der Reflex-Studie, deren Resultate im Dezember 2004 vorgestellt wurden, beteiligten sich 11 Forschergruppen in sieben Ländern. Begonnen wurde im Jahr 2000. Untersucht wurden elektromagnetische Felder, deren Intensität im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte von unter 2 Watt/kg lag. Getestet wurde die Auswirkung auf verschiedene Zelltypen von Menschen und Ratten. Mit der Studie sollte die Frage geklärt werden, ob elektromagnetische Strahlung biologische Veränderungen bewirken könne. Die Kosten des 3,1 Millionen Euro teuren, europaweiten Forschungsprojekts finanzierte die EU zu etwa zwei Dritteln. Auch die Schweiz beteiligte sich finanziell und mit Know-how (ETH Zürich) an der Studie. (sis)
Handys: Wenn immer möglich sollte man aufs Telefonieren mit dem Handy verzichten, fordern Forscher.
walter schwager
INFOS ZUR STRAHLUNG
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt in regelmässigen Abständen eine Erhebung der SAR-Werte von marktüblichen Handys durch. Die letzte Erhebung vom März 2005 umfasst insgesamt 494 Gerätetypen von 18 verschiedenen Herstellern mit 18 UMTS-Geräten. Einzusehen sind sie unter: www.bfs.de/ elektro/hff/oekolabel.html.
Ergebnisse zu Mobilfunk-Untersuchungen sind auch zu finden auf: www.emf-risiko.de
Infos des BAG zum Strahlenschutz (nicht nur auf Handys bezogen), www.str-rad.ch. (sis)
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© 24 heures Régon Riviera Chablais; 14.05.2005; page 24
Riviera
CHAILLY-SUR-MONTREUX
Sunrise obtient le droit de poser une antenne de 20 m dans le village.
La Municipalité saisit le Tribunal fédéral
La Municipalité de Montreux, l'Association des intérêts de Chailly et le groupe d'opposants à la pose d'une antenne de téléphonie mobile à Chailly ont été déboutés par le Tribunal administratif. L'affaire sera portée devant le Tribunal fédéral.
« Il s'agit d'une violation de l'autonomie communale !»
Déboutée par le Tribunal administratif dans le litige qui l'oppose à l'opérateur Sunrise au sujet de l'implantation d'une antenne de téléphonie mobile à Chailly, la Municipalité de Montreux a décidé de saisir le Tribunal fédéral. « Je suis outré par la décision du Tribunal administratif, explique le municipal Jean-Claude Doriot. A mon sens, il a outrepassé ses droits, en dérogeant, à notre place, à notre règlement sur le plan d'affectation. C'est pourquoi, avec l'aide d'un avocat, nous sommes prêts à aller jusqu'au bout. Nous ne pouvons pas laisser trois cents villageois dans la crainte. Nous sommes confiants. »
Opposants surpris
De leur côté, l'Association des intérêts de Chailly et le groupement des opposants du village ne poursuivront pas la procédure, faute de moyens. « Nous n'en soutiendrons pas moins la Municipalité dans la mesure du possible, explique Nicole Granato, secrétaire de l'association. Nous sommes très surpris par les arguments du Tribunal administratif, notamment lorsque celui-ci estime que la hauteur de l'antenne sera masquée par les parois vitrées rehaussant le mur antibruit de l'autoroute. Il se trouve qu'il n'y a pas de parois vitrées …» Le Tribunal administratif avait procédé à une visite des lieux le 8 mars dernier en présence des représentants du Service cantonal de l'environnement et de l'énergie, de Sunrise et des opposants.
Un mât de 20 mètres
Le projet de Sunrise prévoit l'édification, sur le terrain privé du Restaurant la Vieille Ferme, d'un mât métallique d'une hauteur de 20 m pour un diamètre de 60 cm à la base et de 20 cm au sommet. Ce mât comporterait, dans une hauteur comprise entre 17 et 20 m, quatre antennes de téléphonie mobile. En outre, un petit local renfermant les installations techniques est prévu à 2 m du mât. Un grillage entourant l'installation est également projeté, tout comme un muret et une haie d'arbustes cachant l'installation.
« Un impact visuel restreint !»
« L'impact visuel d'une telle construction sera fortement restreint, estime le Tribunal administratif, le site retenu ne présente aucun charme particulier, dans la mesure où il est à proximité de l'autoroute, de la passerelle qui l'enjambe et des murs antibruit. »
« Une atteinte au site !»
Dans son argumentaire, la Municipalité de Montreux renonce à faire valoir des aspects liés aux risques pour la santé et s'en remet à la justice sur ce point. Elle insiste, en revanche, sur le problème d'intégration et d'atteinte à la qualité du bourg historique que l'implantation du mât entraînerait.
CLAUDE BÉDA
................................................................................................................
© Berner Zeitung; 14.05.2005; Seite 29
BO-Oberland-West
Spiez: WOHNfühlTAG am 21. Mai
Wohl sein beim Wohnen
Wir verbringen bis zu 90 Prozent der Zeit in geschlossenen Räumen. Mit einfachen Mitteln kann eine Steigerung der Wohnqualität erreicht werden. Die Spiezer Agenda 21 zeigt, wie das erreicht werden kann.
Auf Grund des heutigen Lebensstils halten sich viele Menschen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen auf. Das in Innenräumen herrschende Klima hat deshalb einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Deshalb ist Wohnen ein Thema der Spiezer Agenda 21. Gemäss Aktionsplan laufen zurzeit 13 Projekte in den drei Bereichen Soziales, Gesundheit und Ökologie. «Darunter ist Gesundheit ein Projekt - wir wollen die Bevölkerung für die verschiedenen Aspekte der Gesundheit sensibilisieren», erklärt Verena Kauert, Präsidentin der Spiezer Agenda 21 und Lei terin deren Arbeitsgruppe Gesundheit. «Mit geeigneten Aktionen soll eine Verbesserung der persönlichen Gesundheit erreicht und damit zu einer besseren Lebensqualität beigetragen werden.»
Bewegung und Mobilität standen als Erstes auf der Liste. Vor zwei Jahren hat die Aktionsgruppe dann mit der Gesundheitswoche die Bevölkerung unter anderem zum Thema Ernährung sensibilisiert. Nun steht also das Wohnen auf dem Programm. Diese Unterfangen wurden im Rahmen eines Gesamtprojekts des Bundesamtes für Gesundheit auch finanziell unterstützt. Anders liessen sich solche Veranstaltungen kaum durchführen. So plant denn auch der Wohnfühltag - dank Sponsoren - mit einer ausgeglichenen Rechnung.
Vernetzte Arbeit
Vernetzung und Zusammenarbeit sind in der Arbeitsweise der Agenda 21 sehr wichtig. Umso mehr ist die Tatsache erfreulich, dass für den Wohnfühltag Spiezer Fachpersonen und Gewerbetreibende gewonnen werden konnten. Auch die Gemeindeverwaltung ist dabei - Fachleute von der Bauverwaltung geben ihr Wissen weiter. Alle gemeinsam haben das Ziel, ihren Bereich darzustellen und aufzuzeigen, wie mit geeigneten und einfachen Mitteln zu gesünderem Wohnen beigetragen werden kann.
Kauert: «Die Besucher sollen sich folgende Frage stellen: Was kann ich mit Bestehendem verbessern und so merkbar verbesserte Wohnqualität erreichen?» Der Aktionstag ist keine Minigewerbeausstellung. Man soll sich in gestalteten Räumen aktiv informieren können - erleben, fühlen, fragen - um so zu Veränderungen in den eigenen vier Wänden angeregt zu werden. Und die am Wohnfühltag erworbenen Kenntnisse können nicht nur Hauseigentümer verwenden, sondern sprechen auch Mieter an.
Christoph Stalder
Christoph Stalder
Die Planung steht - nun erhoffen sich die Organisatoren eine rege Teilnahme am Wohnfühltag.
Spiez: Das Programm
Der Wohlfühltag
Der Aktionstag wird von der Spiezer Agenda 21 organisiert. Es wirken mit: Heinz Sollberger AG, Zimmermann AG (Hei-zung/Sanitär/Planung), Marty AG, Pradox Möbel, Gasser Bodenbeläge, Bauverwaltung Spiez, Schweizerische Interessengemeinschaft Baubiologie/ Bauökologie, Liebi Heizungen, Vivera, R. Gerber (Farbtherapeutin). Die Mitwirkenden decken folgende Themenbereiche ab: Gesunde Wärme, Elektrosmog vermeiden, mit Farbe gestalten, Wasser - ein kostbares Gut, Licht ist Leben, gesunde Materialien, Fengshui erleben und nutzen. Der Wohnfühltag findet am 21. Mai von 9 bis 17 Uhr im und vor dem Spiezer Kirchgemeindehaus statt. Jeweils um 11 und 15 Uhr können sich Interessierte am Vortrag von Dr. med. Ludo Cebulla zum Thema Elektrosmog - ein Gesund-heitsrisiko? informieren. Für die kleinen Wohnspezialisten steht eine Kinderecke zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. sts