Natel C und USA-Handynorm

Jürg Leus

Natel C und USA-Handynorm

Beitrag von Jürg Leus » 20. Mai 2005 13:32

Diese Frage geht an Gigaherz selber:

Wie ist das jetzt mit Natel C? War dieser Standard unschädlicher als der heutige? In den USA ist anscheinend ein anderer Mobilfunk-Standard üblich, der weniger schädlich ist. Warum nicht in Europa?

Jürg Leus

Hans-U. Jakob

Re: Natel C und USA-Handynorm

Beitrag von Hans-U. Jakob » 21. Mai 2005 10:21

Natel C war ein rein frequenzmoduliertes System ohne Zeitmultiplex-Verfahren. Das heisst auf jeder Frequenz konnte pro Region nur gerade eine/r telefonieren. Mit zunehmender Volkskrankheit, namens Handyotis-akutis, reichten die freien Frequenzen nicht mehr. Diese wurden mittels einem Zeitmultiplex-Verfahren (als Pulsierung bekannt) verachtfacht. Das heisst, auf jeder Frequenz werden jetzt quasi scheibchenweise bis zu 8 Gespräche, jedoch zeitverschoben (gepulst) übertragen. Die Zeitverschiebung ist so kurz, dass diese nicht auffällt.
Die Trägerfrequenzen (Grundschwingungen) liegen bei 900MHz oder 1800MHz. Die Pulsfrequenz für die scheibchenweise Uebertragung ist 217Hz wenn nur einer telefoniert und 1740Hz wenn alle 8 Zeitschlitze belegt sind. Diese niederfrequente Pulsung wird allgemein für die bekannten Gesundheitsschäden verantwortlich gemacht.
In den USA wird unseres Wissens in den Städten dasselbe System verwendet wie in Europa. Nur in der Prärie draussen, wo nicht alle 30 km eine Basisstation (Mobilfunkantenne) steht, bedient man sich noch der reinen Frequenzmodulation, ähnlich wie UKW-Funkgeräte mit grossem Volumen und langer, ausziehbarer 80cm-Antennen und sehr grossen Reichweiten.
Man kann das alles natürlich noch viel komplizierter erklären, so dass schlussendlich das gemeine Volk überhaupt nicht mehr drauskommt. Das ist ja auch der Zweck den die Mobilfunkingenieure (neue Götter der Technik ) verfolgen. Das Volk soll sich so blöd vorkommen, dass es den Mund hält.
Hans-U. Jakob

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