Neues Hochgeschwindigkeits Breitbandnetz

Netzschalter

Neues Hochgeschwindigkeits Breitbandnetz

Beitrag von Netzschalter » 2. Februar 2008 18:13

Ericsson hat einen Rahmenvertrag mit Swisscom unterzeichnet, der den weiteren Ausbau und die Aufrüstung des WCDMA/HSPA Netzes des führenden Schweizer Netzbetreibers betrifft. Ziel ist es, 90 Prozent der Schweiz mit einem mobilen Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetz zu versorgen. Als Hauptlieferant von Swisscom wird Ericsson die Infrastruktur des Netzbetreibers mit einer HSPA-Lösung (High-Speed Packet Access) aufrüsten, die Übertragungsgeschwindigkeiten im Downlink von bis zu 7,2 Mbit/s ermöglicht - das ist die maximale Datenrate, die kommerziell verfügbare Endgeräte derzeit nutzen können.

Durch diesen Vertrag wird die ursprünglich im Februar 2006 getroffene Vereinbarung erweitert, die vorsah, Uplink-Geschwindigkeiten von bis zu 1,4 Mbit/s in 90 Prozent des Landes verfügbar zu machen. Der Vertrag wird die Verfügbarkeit von mobilen Breitbanddiensten innerhalb der Schweiz unterstützen und den Teilnehmern einen Zugriff auf eine Vielzahl von innovativen Services ermöglichen. Dieser Service wurde von Swisscom im November 2007 angekündigt. Der Ausbau hat bereits begonnen und soll im 2. Quartal 2008 abgeschlossen sein.


Da es eine Lösung ist, von welcher "alle einer Region" profitieren können, hoffen wir mal, dass nicht wegen jeder Antenne, die umgerüstet wird, ein Theater gemacht wird - immerhin ist ja die Swisscom bestrebt eine gute Alternative zu bieten. Was man hört, sollen sich da gewisse Institutionen sehr weit aus dem Fenster lehnen um überall Einsprachen machen zu können. Dabei ist doch eine solche Installation genau dort sinnvoll, wo ein stark zerstreutes Siedlungsgebiet ist. Ich meine, klar macht es wenig Sinn an jeder Hausecke eine Handyantenne aufzustellen, doch dort wo man ganze Täler und Regionen versorgen kann macht's m.e. doch sehr viel Sinn.

Lustiger Weise wird's auch ohne Zutun der Swisscom zum "Alphüttensurfen" kommen. Immerhin regelt der Staat, dass die Viehbestände und entsprechenden Tier-Datenbanken auf den Alpen top-aktuell gehalten werden müssen - es lebe halt die Vernetzung, auch wenn wir nicht wissen wohin dies führt... Vielleicht wurde darum das neue Fernmeldegesetz verabschiedet?

unwichtig
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Beitrag von unwichtig » 2. Februar 2008 21:49

Ja, es macht "unheimlich" Sinn in einem so winzigen und dicht bebauten Land wie der Schweiz, dass von seiner Topografie für Funkanwendungen kaum ungünstiger sein könnte, es aus allen Ecken und Ritzen strahlen zu lassen was das Zeug hält.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

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