Die Beweise häufen sich: Mobilfunk ist gesundheitsschädlich
Verschiedene Studien zeigen, dass hochfrequente Strahlung gesundheitliche Folgen für Pflanzen, Tiere und Menschen hat. Einige dieser Studien erläuterte Horst Eger an einem Vortrag im Anschluss an das «Podium Mobilfunk».
Von Richard Brunhart
http://www.vaterland.li/page/lv/artikel ... m?id=28307
Horst Eger, Facharzt für Allgemeinmedizin, erklärte zu Beginn seines Vortrags am Mittwoch in Schaan die Auswirkungen, die insbesondere Mobilfunkstrahlung auf lebende Organismen hat. Dabei griff er auf eine Erkenntnis aus dem Jahr 1924 zurück: Um Rundfunksignale zu empfangen, sei keine grosse Drahtanlage notwendig. Die Signale könnten auch über Bäume empfangen werden, die wie Antennen wirken.
«In Antennen verschieben sich die Elektronen etwas rauf und runter. Es entstehen kleine Strömchen», erklärte Eger. Diese erzeugen Wärme. Das entscheidende Empfangsmaterial in den Bäumen sei das Wasser. Da die Menschen hauptsächlich aus Wasser bestehen, empfangen auch sie ständig die sie umgebenden Signale und setzen sie um.
Gesundheitliche Folgen
«Bereits 1916 wusste man, dass die Wärme – und das ist das, was den Grenzwerten zu Grunde liegt – gar nicht das Entscheidende ist», hielt Eger fest. Die Grenzwerte werden so festgelegt, dass die Körper sich nicht erwärmen. Dann – so werde es vermittelt – würde es keine gesundheitlichen Folgen haben. «Die Wärme entsteht erst durch die Ströme. Die Wärme ist das Zweitprodukt. Bevor die Wärme überhaupt in Aktion tritt, ist bereits alles kaputtgegangen», hielt Eger dem entgegen.
Anhand einer Studie des Physikers Volker Schorpp zeigte Eger, welche Folgen bei Bäumen beobachtbar sind, die der Strahlung von Mobilfunkantennen ausgesetzt sind. In den 70er- Jahren – in denen beispielsweise das zweite deutsche Fernsehen eingeschaltet wurde – seien Waldschäden in Deutschland gross aufgekommen. «Im deutschen Waldschadensbericht von 1989 gibt es die Bemerkung, dass das nicht mit elektromagnetischen Wellen zusammenhängt. Von den Studien, die es dazu gibt, ist aber keine einzige zu diesem Thema», sagte Eger.
Suche nach Indizien
Es sei nicht wichtig, dass die komplette Wirkungsweise verstanden werde. «Es geht darum, die Augen aufzumachen und Indizien anzuschauen.» Schorpp hat einige Indizien gesammelt. Beispielsweise stellte er «eigenartige Entlaubungen» fest – eine räumlich inhomogene Schädigung des Baumes. «Auf der Senderseite sind die Ränder der Blätter aussen braun und auf der abgewandten Seite am selben Baum noch voll grün.» Mit saurem Regen könne dieses Phänomen, das öfters beobachtet werden könne, nicht erklärt werden.
Negative Effekte seien auch bei Tieren feststellbar. Brieftauben und Bienen verlieren beispielsweise die Orientierung, wenn sie starken Sendern ausgesetzt werden. Bei Vögeln und Säugetieren könnten typische Missbildungen festgestellt werden, wenn sie elektromagnetischen Felder ausgesetzt werden. «Wenn eine Strahlung innerhalb gültiger Grenzwerte diese Effekte hat, dann ist der Grenzwert nichts wert», hielt Eger fest. Seltsam mutet es auch an, dass bei Maschinen – zum Beispiel im medizinischen Bereich – tiefere Grenzwerte vorgeschrieben sind, was damit begründet werde, dass Maschinen empfindlicher als Menschen seien.
Einzelfallbetrachtung
An einzelnen Beispielen zeigte Eger, dass Menschen durch Mobilfunkstrahlung ebenfalls in ihrer Gesundheit beeinträchtigt werden können. Beispielsweise klagte ein Junge über Jahre hinweg über Kopfschmerzen. Die Erledigung der Hausaufgaben sei ihm unerklärlicherweise schwer gefallen. Nachdem die Basisstation des DECT-Telefons (Schnurlostelefon), die sich neben dem Arbeitsplatz des Jungen befand, entfernt worden sei, hätten die Beschwerden des Jungen aufgehört. «In Grossstädten in Deutschland haben teilweise 40 Prozent der Kinder täglich Kopfschmerzen. Ist das normal?», fragt sich Eger.
Die Einzelfalluntersuchungen sind für Eger ausreichend, nicht mehr an den negativen Folgen elektromagnetischer Strahlung zu zweifeln. «Wenn wir denken würden, dass Unkenntnis über die Wirkungsmechanismen heisst, dass es keine gesundheitsschädlichen Folgen gibt, wären wir schon alle tot. Das kann ich Ihnen garantieren.»
Statistische Untersuchungen
Trotzdem stellte Eger auch grossflächigere Untersuchungen vor, die einen Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden und hochfrequenter Strahlung nachweisen. Ein Kurzwellensender in Schwarzenburg (Schweiz), der innerhalb der Grenzwerte gesendet habe, führte zu signifikant höheren Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Erschöpfungserscheinungen, Nervosität und Gelenkschmerzen in der Bevölkerung. Nach Abstellen des Senders hätten die Beschwerden aufgehört.
Zu dem Ergebnis, dass längerfristig Krebs durch Mobilfunkstrahlung verursacht werden kann, kommt beispielsweise die «Naila-Studie», an der Eger federführend beteiligt war. Die Ergebnisse seien durch andere Untersuchungen bestätigt worden.
Zu denken gibt auch eine Studie, die eine «wenig überraschende» Übereinstimmung zwischen der Meinung der Sponsoren einer Studie und dem Ergebnis nachweist. «Wer zahlt, gibt gleich an, was rauskommt.»
Die Beweise häufen sich: Mobilfunk ist gesundheitsschädlich
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Netzschalter
Schon wieder nahmen sich in Wales zwei junge Menschen das Leben, innerhalb eines Jahres kam es damit schon zu 14 Selbstmorden.
Es gehe um den Tod eines 15-jährigen Jungen und einer 20- jährigen Frau im Süden von Wales, die Cousin und Cousine waren, berichteten britische Medien. Der Jugendliche war gestern im Spital gestorben, nachdem er sich am Vortag zu Hause in Bridgend selbst schwer verletzt hatte.
Die ebenfalls aus Bridgend stammende junge Frau wurde am Freitag in einem Haus in Folkestone, rund 400 Kilometer entfernt, tot aufgefunden. Sie war dort zu Besuch.
Die Polizei machte zunächst keine offiziellen Angaben zu den beiden Fällen und zur möglichen Todesursache. Im Umkreis von Bridgend gab es seit Januar 2007 bereits 14 mutmassliche Selbstmorde junger Leute unter 27 Jahren. Die Vorfälle werden in Zusammenhang mit Internet-Kontaktbörsen gebracht.
Politiker aus Wales bezeichneten derartige Vermutungen jedoch als «Quatsch». Carwyn Jones, Abgeordneter aus Bridgend im Parlament von Wales, schloss eine Verbindung zwischen den Fällen nach den beiden jüngsten Toten erneut aus. Er verwies darauf, dass es in der Region schon immer durchschnittlich 20 Selbstmorde im Jahr gebe.
Doch was in der Pressemitteilung nicht steht das immer mehr Junge Handys benutzen. Die Strahlen stören Hirnströme. Zusammen mit der Zunahme der virtuellen Kontakte via Handy und Internet verstärkt sich der Effekt.
Es gehe um den Tod eines 15-jährigen Jungen und einer 20- jährigen Frau im Süden von Wales, die Cousin und Cousine waren, berichteten britische Medien. Der Jugendliche war gestern im Spital gestorben, nachdem er sich am Vortag zu Hause in Bridgend selbst schwer verletzt hatte.
Die ebenfalls aus Bridgend stammende junge Frau wurde am Freitag in einem Haus in Folkestone, rund 400 Kilometer entfernt, tot aufgefunden. Sie war dort zu Besuch.
Die Polizei machte zunächst keine offiziellen Angaben zu den beiden Fällen und zur möglichen Todesursache. Im Umkreis von Bridgend gab es seit Januar 2007 bereits 14 mutmassliche Selbstmorde junger Leute unter 27 Jahren. Die Vorfälle werden in Zusammenhang mit Internet-Kontaktbörsen gebracht.
Politiker aus Wales bezeichneten derartige Vermutungen jedoch als «Quatsch». Carwyn Jones, Abgeordneter aus Bridgend im Parlament von Wales, schloss eine Verbindung zwischen den Fällen nach den beiden jüngsten Toten erneut aus. Er verwies darauf, dass es in der Region schon immer durchschnittlich 20 Selbstmorde im Jahr gebe.
Doch was in der Pressemitteilung nicht steht das immer mehr Junge Handys benutzen. Die Strahlen stören Hirnströme. Zusammen mit der Zunahme der virtuellen Kontakte via Handy und Internet verstärkt sich der Effekt.
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Ende März ist es 10 Jahre her, seit der Kurzwellensender Schwarzenburg von Schweizer Radio International auf massiven Druck der Bevölkerung hin, abgeschaltet und abgebrochen werden musste.Netzschalter hat geschrieben:Schon wieder nahmen sich in Wales zwei junge Menschen das Leben, innerhalb eines Jahres kam es damit schon zu 14 Selbstmorden.
Es gehe um den Tod eines 15-jährigen Jungen und einer 20- jährigen Frau im Süden von Wales, die Cousin und Cousine waren, berichteten britische Medien. Der Jugendliche war gestern im Spital gestorben, nachdem er sich am Vortag zu Hause in Bridgend selbst schwer verletzt hatte.
Die ebenfalls aus Bridgend stammende junge Frau wurde am Freitag in einem Haus in Folkestone, rund 400 Kilometer entfernt, tot aufgefunden. Sie war dort zu Besuch.
Die Polizei machte zunächst keine offiziellen Angaben zu den beiden Fällen und zur möglichen Todesursache. Im Umkreis von Bridgend gab es seit Januar 2007 bereits 14 mutmassliche Selbstmorde junger Leute unter 27 Jahren. Die Vorfälle werden in Zusammenhang mit Internet-Kontaktbörsen gebracht.
Politiker aus Wales bezeichneten derartige Vermutungen jedoch als «Quatsch». Carwyn Jones, Abgeordneter aus Bridgend im Parlament von Wales, schloss eine Verbindung zwischen den Fällen nach den beiden jüngsten Toten erneut aus. Er verwies darauf, dass es in der Region schon immer durchschnittlich 20 Selbstmorde im Jahr gebe.
Doch was in der Pressemitteilung nicht steht das immer mehr Junge Handys benutzen. Die Strahlen stören Hirnströme. Zusammen mit der Zunahme der virtuellen Kontakte via Handy und Internet verstärkt sich der Effekt.
Vorher hatten wir im Schwarzenburgerland über Jahrzehnte hinweg die zweithöchste Selbstmordrate der Schweiz. Unter Jugendlichen möglicherweise sogar die Höchste. Damals gabe es noch keine virtuellen Kontakte nur elektromagnetische Hochfrequenzfelder mit Immissionen bei den Betroffenen zwischen 0.4 und 4V/m.
Damit so etwas wie ein erzwungener Abbruch eines Senders nie wieder passiere, setzte der Bundesrat im Februar 2000 die Verordnung über nichtionisierende Strahlung in Kraft. Diese enthielt Grenzwerte, bei welchen die Bevölkerung in der Region Schwarzenburg längst krank geworden war.....
Hans-U. Jakob